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Die Umgebung des Baikalsees als Diversitätszentrum für terrestrische Wirbeltiere

Title: Die Umgebung des Baikalsees als Diversitätszentrum für terrestrische Wirbeltiere

Intermediate Diploma Thesis , 2006 , 34 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Marina Kust (Author)

Biology - Ecology
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Summary Excerpt Details

1. Allgemeine Daten über den Baikalsee
2. Umgebung des Baikalsees
3. Amphibien (Amphibia)
4. Reptilien (Reptilia)
5. Säugertiere (Mammalia)
6. Vögel (Aves)

1. Allgemeine Daten über den Baikalsee
Der Baikal ist einer der ältesten Seen und hat ein einmaliges Ökosystem, weswegen er 1996 in die Liste „Erbe der Menschheit“ von UNESCO aufgenommen wurde. Die Lage desr Sees ist zwischen den Südsibirischen Gebirgen von Russland. Am Nordwestufer ist das Baikalgebirge, im Nordosten das Stanowojhochland, am Ostufer die Bargusiner Berge und das Burgasy-Gebirge und im Südwesten Sajangebirge. Am westlichen und nordlichen Ufer befindet sich Irkutsk-Gebiet und am ösltichen und südlichen Ufer – Burjatien-Republik. Der See entstand vor 20-25 Mio. Jahren, als sich ein im Mesozoikum herausgebildeter Graben mit Wasser gefüllt hat.
Der Baikal ist 728 km lang (Mittellinie) und maximal 82 km breit. Die durchschnittliche Breite ist 48 km. Die Uferlänge beträgt 2.125 km. Der See befindet sich 455 m über dem Meeresspiegel, ist ohne Inseln 31.492 km2 groß und 1637 m tief und damit ist der volumengrößte und tiefste Süßwassersee der Erde. Er ist auch der reinste und besitzt die älteste Seefauna. Der See enthält 23.000 km3 Wasser, es ist mehr Wasservolumen, als in den fünf Großen Seen in USA zusammen oder in der Ostsee allein. Damit enthält Baikal rund 1/5 von dem Volumen des flüssigen Süßwassers der Welt und bildet das größte Reservoir der Erde. Mit seinen Zuflüssen beträgt das Einzugsgebiet 1.487.480 km², was knapp das 4,2-fache der Fläche Deutschlands ist. Dem Baikalsee fließen aus den umliegenden Gebirgen 365 Zuflüsse und Bächen zu. Die größten sind die Obere Angara, die Selenga und der Bargusin. Als einziger Fluss kommt Angara aus dem See heraus und ist der Anfang von einem der größten Flüsse von Sibirien.
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Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Allgemeine Daten über den Baikalsee

2. Umgebung des Baikalsees

3. Amphibien (Amphibia)

4. Reptilien (Reptilia)

5. Säugertiere (Mammalia)

6. Vögel (Aves)

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die Umgebung des Baikalsees als Diversitätszentrum für terrestrische Wirbeltiere, indem sie die ökologischen Bedingungen und die spezifische Artenvielfalt in den unterschiedlichen Habitaten analysiert.

  • Geografische und klimatische Rahmenbedingungen des Baikalsees
  • Vegetationszonen und Habitattypen in der Region
  • Diversität der Amphibien- und Reptilienfauna
  • Taxonomische Übersicht und ökologische Faktoren der Säugetierpopulationen
  • Artenreichtum und Verbreitungsmuster der Avifauna

Auszug aus dem Buch

1. Allgemeine Daten über den Baikalsee

Der Baikal ist einer der ältesten Seen und hat ein einmaliges Ökosystem, weswegen er 1996 in die Liste „Erbe der Menschheit“ von UNESCO aufgenommen wurde.

Die Lage desr Sees ist zwischen den Südsibirischen Gebirgen von Russland. Am Nordwestufer ist das Baikalgebirge, im Nordosten das Stanowojhochland, am Ostufer die Bargusiner Berge und das Burgasy-Gebirge und im Südwesten Sajangebirge.

Am westlichen und nordlichen Ufer befindet sich Irkutsk-Gebiet und am ösltichen und südlichen Ufer – Burjatien-Republik. Der See entstand vor 20-25 Mio. Jahren, als sich ein im Mesozoikum herausgebildeter Graben mit Wasser gefüllt hat.

Der Baikal ist 728 km lang (Mittellinie) und maximal 82 km breit. Die durchschnittliche Breite ist 48 km. Die Uferlänge beträgt 2.125 km. Der See befindet sich 455 m über dem Meeresspiegel, ist ohne Inseln 31.492 km² groß und 1637 m tief und damit ist der volumen größte und tiefste Süßwassersee der Erde. Er ist auch der reinste und besitzt die älteste Seefauna. Der See enthält 23.000 km³ Wasser, es ist mehr Wasservolumen, als in den fünf Großen Seen in USA zusammen oder in der Ostsee allein. Damit enthält Baikal rund 1/5 von dem Volumen des flüssigen Süßwassers der Welt und bildet das größte Reservoir der Erde.

Mit seinen Zuflüssen beträgt das Einzugsgebiet 1.487.480 km², was knapp das 4,2-fache der Fläche Deutschlands ist. Dem Baikalsee fließen aus den umliegenden Gebirgen 365 Zuflüsse und Bächen zu. Die größten sind die Obere Angara, die Selenga und der Bargusin. Als einziger Fluss kommt Angara aus dem See heraus und ist der Anfang von einem der größten Flüsse von Sibirien.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Allgemeine Daten über den Baikalsee: Einführung in die geografische Lage, Entstehungsgeschichte, hydrologischen Dimensionen und klimatischen Bedingungen des Baikalsees.

2. Umgebung des Baikalsees: Darstellung der verschiedenen Naturzonen und Vegetationsformen, die die Grundlage für die hohe Artenvielfalt der terrestrischen Wirbeltiere bilden.

3. Amphibien (Amphibia): Überblick über die fünf in der Region vorkommenden Amphibienarten und deren spezifische Lebensraumpräferenzen.

4. Reptilien (Reptilia): Beschreibung der sechs Reptilienarten, die in den Ebenen sowie in der Nähe von heißen Quellen am Baikalsee anzutreffen sind.

5. Säugertiere (Mammalia): Detaillierte Auflistung der Säugetierfauna unterteilt in Ordnungen und Familien, ergänzt durch Informationen zu ökologischen Faktoren der einzelnen Arten.

6. Vögel (Aves): Umfangreiche Dokumentation der über 400 Vogelarten unter Berücksichtigung ihrer taxonomischen Einordnung und ihres Nistverhaltens in der Baikalumgebung.

Schlüsselwörter

Baikalsee, Wirbeltiere, Ökosystem, Artenvielfalt, Endemiten, Taiga, Amphibien, Reptilien, Säugetiere, Vogelarten, Habitat, Klima, Südsibirien, Biosphäre, Biotope

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der ökologischen Vielfalt und dem Artenreichtum an terrestrischen Wirbeltieren in der Region rund um den Baikalsee.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die klimatischen und vegetationsgeografischen Voraussetzungen sowie die detaillierte Bestandsaufnahme der Amphibien, Reptilien, Säugetiere und Vögel in diesem Gebiet.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die unterschiedlichen Biotope der Baikalregion eine hohe Diversität an Wirbeltierarten ermöglichen und unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer ökologischen Bestandsaufnahme und einer Literaturrecherche zur Verbreitung und Systematik der Tierarten im Baikalsystem.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine physisch-geografische Einleitung sowie fachspezifische Kapitel zu den einzelnen Wirbeltierklassen, untermauert durch zahlreiche tabellarische Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Baikalsee, Biodiversität, terrestrische Wirbeltiere, Habitattypen und ökologische Anpassung.

Warum ist der Baikalsee für die Erforschung der Tierwelt so besonders?

Aufgrund seines hohen Alters und der Vielfalt an isolierten sowie vernetzten Biotopen besitzt der See eine einzigartige Fauna, die durch viele endemische Arten geprägt ist.

Welche Rolle spielen die Vegetationszonen für die Tierwelt?

Die Vegetationszonen, von der Gebirgstaiga bis zu den Trockensteppen, bieten differenzierte Lebensräume, die jeweils an die spezifischen klimatischen Anforderungen der vorkommenden Wirbeltierarten angepasst sind.

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Details

Title
Die Umgebung des Baikalsees als Diversitätszentrum für terrestrische Wirbeltiere
College
University of Bremen
Grade
1,0
Author
Marina Kust (Author)
Publication Year
2006
Pages
34
Catalog Number
V62355
ISBN (eBook)
9783638556132
ISBN (Book)
9783640262465
Language
German
Tags
Umgebung Baikalsees Diversitätszentrum Baikal Tiere Russland Sibirien Baikalsee
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marina Kust (Author), 2006, Die Umgebung des Baikalsees als Diversitätszentrum für terrestrische Wirbeltiere, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/62355
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