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Distributionssysteme in der E-Logistik

Title: Distributionssysteme in der E-Logistik

Research Paper (undergraduate) , 2006 , 22 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Rüdiger Göldnitz (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Die zunehmende Globalisierung des wirtschaftlichen Geschehens sowie die Veränderung der Märkte für Produktionsunternehmen vom Verkäufer- zum Käufermarkt lassen erkennen, dass sich das wirtschaftliche Wettbewerbsumfeld in den vergangenen Jahren intensiv verändert hat. Der verstärkte Aufbau einer intensiven Kunden-Lieferanten-Beziehung rückt zunehmend in den Mittelpunkt unternehmerischen Handelns. Besonders die Innovationen in der Informations- und Kommunikationstechnologie, die zunehmende Internationalisierung unternehmerischer Geschäftsprozesse sowie eine flexible Kundenorientierung verdeutlichen, dass sich die Logistik aus einem reinen Erfüllungsgehilfen mit den betrieblichen Standardfunktionen Einkauf, Produktion und Verkauf zu einem wichtigen Erfolgsfaktor entwickelt hat. Die Logistikbranche unterliegt derzeit außerdem einem Wandel, der durch die Zunahme internetunterstützter Geschäftsprozesse (E-Commerce) stark geprägt wird wird. Logistikdienstleistungen erfahren hierdurch eine Bedeutungszunahme, da sie einen wesentlichen Bestandteil dieser Geschäftsprozesse darstellen. Die digitale Wirtschaft ist nicht aufzuhalten. Das Internet hat nicht nur innerhalb weniger Jahre einen eigenen Wirtschaftszweig geschaffen, der einen dreistelligen Milliardenbetrag umsetzt, sondern durchdringt in schnellen Schritten unser gesamtes Geschäftsleben. 1 Unternehmen wie Amazon 2 , Otto GmbH & Co KG 3 und Expedia.com GmbH 4 haben diese Umstände sehr früh erkannt, und entsprechende Maßnahmen ergriffen, um sich eine marktführende Position in ihrer Branche zu sichern. [...]

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Inhaltsverzeichnis

1. Distribution

2. Logistik

2.1. E-Logistik

3. Distributionslogistiksysteme

4. Electronic Commerce (E-Commerce)

4.1. Business-to-Consumer (B2C)

4.1.1. Otto Versand

4.1.2. Amazon

4.1.3. Conrad Electronic

4.1.4. Apple

4.1.5. Dell

4.2. Business-to-Administration (B2A)

4.3. Business-to-Business (B2B)

5. Electronic Procurement (E-Procurement)

6. Mobile Commerce (M-Commerce)

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die Veränderungen und Herausforderungen in Distributionssystemen durch den Aufstieg der E-Logistik zu analysieren und aufzuzeigen, wie führende E-Commerce-Unternehmen ihre logistischen Prozesse erfolgreich gestalten.

  • Analyse der Transformation von klassischen Distributionsketten hin zu E-Commerce-Modellen.
  • Untersuchung der spezifischen logistischen Anforderungen im Business-to-Consumer (B2C) Sektor.
  • Evaluation von Fallbeispielen renommierter Unternehmen hinsichtlich ihrer Logistikstrategien.
  • Differenzierung der elektronischen Geschäftsformen wie B2C, B2A, B2B und E-Procurement.
  • Erörterung der Bedeutung von Mobile Commerce und modernen Kommunikationstechnologien für die zukünftige Logistik.

Auszug aus dem Buch

4.1.4. Apple

Der weltbekannte Konzern ist ursprünglich durch den äußerst erfolgreichen Verkauf des Apple27-Computers, dem Macintosh, berühmt geworden. Der Versand der PCs und des umfangreichen Zubehörs wird über einen Spediteur abgewickelt, wobei der Kunde über jede Statusänderung seiner Bestellung per E-Mail informiert wird. Die 7,90 € teure Zustellung der Ware wird ab einem Bestellwert über 100,- € auf dem kostenlosen Weg realisiert.

Doch Apple bietet dem potentiellen Kunden inzwischen nicht nur den Computer und entsprechendes Zubehör an. Das Segment hat sich erweitert, seit einiger Zeit liefert Apple auch Online-Musik und damit mussten neue Distributionswege beschritten werden. Bei digitalisierbaren Gütern ist eine Nutzung ohne vorherigen Versand möglich. Der Kunde kann Software (Spiele, Programme) und Informationen aller Art (Daten, Studien, Bilder, Videos, Musik) per Mausklick herunterladen und sofort verwenden.28 Diese Art des Vertriebs verschafft Apple einen signifikanten Vorteil gegenüber der klassischen Distribution da die Musik innerhalb von Sekunden oder Minuten auf dem Computer der Kunden verfügbar ist.

Allerdings sind die technischen Voraussetzungen und Leistungsmerkmale zum Download zu berücksichtigen. Mit der Erhöhung der Bandbreite und Ähnlichen Entwicklungen werden aber in Zukunft auch größere Mengen an Daten in Bruchteilen von Sekunden downloadbar sein.29

Das Musik-Download-Portal namens „iTunes“ ist das inzwischen erfolgreichste der Welt. Das gleichnamige Programm, welches den Zugang zur Online-Musik öffnet, kann kostenlos von der Homepage heruntergeladen werden und stellt nach der Installation die Einkaufsoberfläche in dem Music-Store dar, und ist darüber hinaus auch ein hochwertiger Media-Player.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Distribution: Definition des Distributionssystems als Aufgabe zur marktgerechten Verwertung betrieblicher Leistungen sowie der physischen Verteilung vom Werkslager zum Nachfrager.

2. Logistik: Betrachtung der Logistik als Wettbewerbsinstrument zur Bereitstellung von Gütern, unterteilt in verschiedene logistische Konzeptionen wie die instrumentelle oder funktionale Sichtweise.

2.1. E-Logistik: Beschreibung der E-Logistik als flussorientierte, rechnergestützte Wertschöpfungskette, die eine unternehmensübergreifende Prozessoptimierung erfordert.

3. Distributionslogistiksysteme: Identifikation institutioneller Subsysteme wie Absatzorgane, Handelsbetriebe und Distributionshelfer, die sich den neuen Anforderungen des Online-Handels stellen müssen.

4. Electronic Commerce (E-Commerce): Einordnung des E-Commerce als Vertriebsform an Endverbraucher, die durch das Internet und eine hohe Informationsintensität geprägt ist.

4.1. Business-to-Consumer (B2C): Fokus auf die Bedeutung der Kundenorientierung im B2C-Sektor sowie detaillierte Fallanalysen der Unternehmen Otto, Amazon, Conrad, Apple und Dell.

4.2. Business-to-Administration (B2A): Kurzer Abriss zur elektronischen Interaktion zwischen Unternehmen und Behörden.

4.3. Business-to-Business (B2B): Kurze Darstellung der geschäftlichen Beziehungen zwischen Unternehmen, wie etwa zu Lieferanten oder Banken.

5. Electronic Procurement (E-Procurement): Erläuterung der elektronischen Abwicklung von Beschaffungsprozessen zwischen Unternehmen, meist über gesicherte Netzwerke wie VPN.

6. Mobile Commerce (M-Commerce): Ausblick auf die Nutzung mobiler Endgeräte für Transaktionen und die technologische Verschmelzung von Internet und Mobilfunk.

Schlüsselwörter

Distribution, Logistik, E-Logistik, E-Commerce, B2C, B2B, E-Procurement, M-Commerce, Kundenorientierung, Supply Chain, Distributionssysteme, Online-Handel, Wertschöpfungskette, Internet, Logistikmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Veränderungen und neuen Anforderungen an Distributionssysteme im Kontext der digitalen Wirtschaft und der E-Logistik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Mittelpunkt stehen die verschiedenen elektronischen Geschäftsmodelle (E-Business), die logistischen Prozesse dahinter und die spezifische Ausgestaltung der Distribution im Online-Handel.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Internet-Technologien die logistischen Abläufe beeinflussen und wie Unternehmen durch effiziente Logistik im E-Commerce Wettbewerbsvorteile erlangen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die Fachliteratur auswertet und den logistischen Ansatz verschiedener Marktführer mittels Fallbeispielen illustriert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Logistik- und Distributionsbegriffe, die Darstellung verschiedener E-Commerce-Formen (B2C, B2B, B2A) und eine detaillierte Betrachtung von E-Procurement sowie M-Commerce.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Distribution, E-Logistik, E-Commerce, B2C, Prozessoptimierung und Kundenbindung.

Welche spezifische Rolle spielt der Paketdienst bei Otto?

Otto integriert den Paketdienst Hermes eng in seine Prozesse, um dem Kunden flexible Lieferoptionen wie Paketshops oder Hauszustellung anzubieten und die nachgelagerten Versandprozesse effizient zu steuern.

Warum ist die Logistik bei Dell besonders beispielhaft?

Dell hat durch ein intelligentes, datengestütztes Geschäftsmodell den Direktvertrieb von PCs so effizient gestaltet, dass eine spezifische Konfiguration und eine schnelle, kostengünstige Auslieferung des Endprodukts ermöglicht werden.

Wie verändert Apple mit dem "iTunes"-Store die Distribution?

Apple nutzt den Vertrieb digitaler Güter via Download, wodurch der physische Transport entfällt und Produkte wie Musik oder Software dem Kunden in Sekunden zur sofortigen Nutzung bereitstehen.

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Details

Title
Distributionssysteme in der E-Logistik
College
Hamburg University of Applied Sciences
Grade
1,7
Author
Rüdiger Göldnitz (Author)
Publication Year
2006
Pages
22
Catalog Number
V62385
ISBN (eBook)
9783638556392
ISBN (Book)
9783656807308
Language
German
Tags
Distributionssysteme E-Logistik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rüdiger Göldnitz (Author), 2006, Distributionssysteme in der E-Logistik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/62385
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