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Die Theorie des Transnational Historischen Materialismus

Title: Die Theorie des Transnational Historischen Materialismus

Term Paper , 2006 , 20 Pages

Autor:in: Christian Gülisch (Author)

Politics - Topic: History of Inernational Relations
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Diese Hausarbeit soll sich in ihrer Basis mit der von Robert W. Cox entwickelten Theorie des transnational historischem Materialismus als einen Teil der Internationalen Politischen Ökonomie beschäftigen. Zur empirischen Korrelation dient der Nord-Süd-Konflikt, wobei versucht werden soll den Kernpunkt der Analyse durch die handelsspezifischen Differenzen innerhalb der globalen Struktur herauszufiltern. Als konkretes Beispiel wird dabei Bezug auf die WTO genommen, die, nach dem Begriff der Institutionen des transnational historischem Materialismus, zentrale Auswirkungen auf das Wirtschaftsgefälle des Nord-Süd-Konflikts hat. Als Konfliktparteien stellen sich die Industriestaaten auf der Einen und die Entwicklungsländer auf der anderen Seite heraus. Der Konfliktgegenstand bezeichnet die Differenzen innerhalb der wirtschaftlichen Interessen, die den Nord-Süd-Konflikt entstehen lassen. Im Mittelpunkt zentriert sich dabei immer die hegemoniale Ordnung der Industriestaaten, die nicht bestrebt ist, diesen Verteilungskonflikt zu lösen, da sie ihre weltwirtschaftliche Vormachtstellung nicht zu Gunsten der Entwicklungsländer aufgeben wollen. Die Hausarbeit soll in diesem Verhältnis dazu dienen, das Verhalten der Industriestaaten, in Bezug auf die bestehenden Ordnungsstrukturen, durch die Sichtweise des transnational historischen Materialismus zu erklären. Darüber hinaus soll die Rolle der WTO in diesem Handelskonflikt untersucht werden, woraus eine Hypothese entstehen wird, die das Konzept der WTO im Gegensatz zu ihrem tatsächlichem Handeln unter den Kriterien des transnational historischem Materialismus in einer kritischen Sichtweise erläutern wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Theorie der Internationalen Politischen Ökonomie

3. Der transnationale historische Materialismus

4. Der Nord-Süd-Konflikt

5. Die Rolle der WTO in der globalen Ordnungsstruktur

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Hausarbeit verfolgt das Ziel, das Handeln der Industriestaaten im Rahmen der bestehenden globalen Ordnungsstrukturen unter Verwendung der Theorie des transnational historischen Materialismus nach Robert W. Cox zu analysieren. Die zentrale Forschungsfrage untersucht dabei, inwiefern die Welthandelsorganisation (WTO) als Instrument der Industriestaaten fungiert, um trotz gegenteiliger öffentlicher Darstellung bestehende globale Verteilungsungleichgewichte zum eigenen Vorteil aufrechtzuerhalten.

  • Grundlagen des transnational historischen Materialismus
  • Analyse der globalen Hegemonie der Industriestaaten
  • Strukturelle Dynamiken des Nord-Süd-Konflikts
  • Kritische Untersuchung der Rolle und des tatsächlichen Handelns der WTO
  • Untersuchung von Machtasymmetrien im Welthandel

Auszug aus dem Buch

5. Die Rolle der WTO in der globalen Ordnungsstruktur

Wie schon erwähnt wurde, haben die Institutionen, betrachtet durch den transnationale historischen Materialismus die Aufgabe den hegemonialen Status der globalen Ordnungsstruktur aufrechtzuerhalten (Bieling, 2005, S. 125). Diese spezifische Interpretation soll nun den Ausgangspunkt zu einer Fallanalyse darstellen, die sich mit der Rolle der WTO innerhalb des Nord-Süd-Konflikts beschäftigt. Es soll dabei versucht werden der Hypothese nachzugehen, die besagt, dass die WTO in ihrem tatsächlichen Handeln den theoretischen Grundprinzipien, die in der Öffentlichkeit dargestellt werden, zuwider handelt. Ist die WTO also nur ein Machtinstrument der Industriestaaten, die diese Institution benutzen, um ihre Interessen auf globaler Ebene und einer scheinbar legitimen Plattform durchzusetzen?

Robert W. Cox würde dies sicherlich bestätigen, denn dem transnational historischem Materialismus zufolge, besteht die Aufgabe der WTO darin, gegenhegemoniale Bewegungen auf der kleinen Flamme zu halten oder sie ganz im Keim zu ersticken. Die WTO währe demzufolge aus dem Interessenkonflikt der Industriestaaten und der Entwicklungsländer entstanden, aber entgegen dem Neorealismus, versucht die WTO diesen Konflikt nicht zu schlichten oder schrittweise abzubauen. Der transnational historische Materialismus beschuldigt die WTO den Interessenkonflikt weiter aufrecht zu erhalten, da sie sie unter der Kontrolle der hegemonialen Mächte steht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Anwendung der Theorie des transnational historischen Materialismus auf den Nord-Süd-Konflikt ein und formuliert die Hypothese zur Rolle der WTO.

2. Die Theorie der Internationalen Politischen Ökonomie: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Wurzeln der Internationalen Politischen Ökonomie und die Bedeutung von Machtstrukturen innerhalb der Weltwirtschaft.

3. Der transnationale historische Materialismus: Hier wird das theoretische Konzept nach Robert W. Cox dargelegt, insbesondere das Zusammenspiel von Hegemonie, Zivilgesellschaft und Produktionsverhältnissen.

4. Der Nord-Süd-Konflikt: Das Kapitel analysiert die historischen und ökonomischen Ursprünge der Abhängigkeitsverhältnisse zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.

5. Die Rolle der WTO in der globalen Ordnungsstruktur: Dieses Kapitel bildet den Hauptteil der Fallanalyse und untersucht, wie die WTO die hegemonialen Interessen der Industriestaaten praktisch absichert.

Schlüsselwörter

Transnational historischer Materialismus, Internationale Politische Ökonomie, Nord-Süd-Konflikt, Hegemonie, WTO, Welthandel, Industriestaaten, Entwicklungsländer, Handelshemmnisse, Agrarsubventionen, Weltwirtschaftsstruktur, Machtasymmetrie, Kapitalismus, Zivilgesellschaft, Internationale Organisationen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Verhalten von Industriestaaten innerhalb der globalen Handelsordnung durch die kritische Linse der Theorie des transnational historischen Materialismus.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Theorie der Hegemonie nach Robert W. Cox, der Nord-Süd-Konflikt, die ökonomischen Abhängigkeiten der Entwicklungsländer sowie die Rolle der WTO bei der Wahrung globaler Machtverhältnisse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Hypothese zu belegen, dass die WTO in der Praxis primär dazu dient, die wirtschaftliche Vormachtstellung der Industriestaaten zu sichern, anstatt den globalen Wohlstand für alle gleichermaßen zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen kritischen theoretischen Ansatz, den transnational historischen Materialismus, und wendet diesen in Form einer Fallanalyse auf die WTO und den Nord-Süd-Konflikt an.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Mechanismen, mit denen der hegemoniale Block (Industriestaaten) seine Interessen durchsetzt, und untersucht empirisch, wie die WTO als Institution diese Ziele stützt und gegenhegemoniale Bestrebungen abschwächt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Hegemonie, Welthandelsorganisation, Verteilungsdefizit, Abhängigkeitsverhältnisse und globale Ordnungsstruktur beschreiben.

Warum fungiert die WTO laut der Arbeit nicht als neutrale Vermittlerin?

Laut der Argumentation ist die WTO selbst ein Produkt des Interessenkonflikts der Industriestaaten und dient deren Zielsetzung, die globale Wirtschaftsordnung zugunsten der Industrienationen zu stabilisieren.

Welche Rolle spielen die sogenannten "Quads" im Kontext der WTO?

Die "Quads" (USA, Europa, Japan, Kanada) kontrollieren den Großteil des Welthandels und nutzen diesen Einfluss informell, um Entscheidungen oft am Konsensprinzip vorbei zu ihren Gunsten zu beeinflussen.

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Details

Title
Die Theorie des Transnational Historischen Materialismus
College
University of Erfurt
Course
Konflikt und Kooperation in den Internationalen Beziehungen
Author
Christian Gülisch (Author)
Publication Year
2006
Pages
20
Catalog Number
V62413
ISBN (eBook)
9783638556576
ISBN (Book)
9783656065685
Language
German
Tags
Theorie Transnational Historischen Materialismus Konflikt Kooperation Internationalen Beziehungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Gülisch (Author), 2006, Die Theorie des Transnational Historischen Materialismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/62413
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