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Klicken statt Blättern - Tageszeitungen im Internet am speziellen Beispiel der NETZEITUNG

Title: Klicken statt Blättern - Tageszeitungen im Internet am speziellen Beispiel der NETZEITUNG

Term Paper , 2006 , 33 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Katalin Vales (Author)

Communications - Journalism, Journalism Professions
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Die Frage, ob Internetzeitungen in absehbarer Zeit die Printausgabe von Tageszeitungen ablösen können, ist zentraler Bestandteil dieser Arbeit. Inzwischen spielt das Internet als Informationsmedium eine immer wichtigere Rolle. Dies ist besonders vor dem Hintergrund zu betrachten, dass Tageszeitungen seit über zwanzig Jahren kontinuierlich an Bedeutung verlieren. Neben dem Fernsehen gilt das Internet als großer Konkurrent der Tageszeitung.
Die vorliegende Arbeit möchte sich jedoch nicht mit dem gesamten Internet befassen. Vielmehr setzt sich die Autorin mit ausschließlich im Internet publizierten Tageszeitungen auseinander. Besonderes Augenmerk wird hier auf die „Netzeitung“ gelegt. „Kann sich eine Tageszeitung im Internet etablieren? Wie wird sie genutzt und welche Chancen und Risiken bergen sie für den klassischen Journalismus?“ - Sind Leitfragen dieser Arbeit. Im ersten Teil werden grundlegende Gemeinsamkeiten und Unterschiede einer „herkömmlichen“ Tageszeitung und einer im Internet erscheinenden „Zeitung“ nachgezeichnet, sowie die damit verbundenen Vor- und Nachteile herausgearbeitet. Im Zweiten Teil der Arbeit sollen diese Grundlagen am Beispiel der „Netzeitung“ verdeutlicht werden. Die „Netzeitung“ publizierte als erste Vollredaktion ein journalistisches Produkt ausschließlich im Internet. Hierbei wird auf die Struktur, sowie den Aufbau und das Konzept der Webseite „www.netzeitung.de“ eingegangen. Da sich dieses Arbeit zu einem Großteil mit der „Netzeitung“ beschäftigen wird, ist es unerlässlich, auch auf deren kurze, dennoch ereignisreiche Geschichte einzugehen, auf die Art und Weise, wie sich die „Netzeitung“ zu finanzieren versucht und mit welchen Projekten sie sich bisher ein eigenes Profil geschaffen hat. An dieser Stelle wird auch ein Überblick über die herrschende Kritik an der „Netzeitung“ und am Online-Journalismus gegeben.
Bewusst verzichtet diese Arbeit auf einen Vergleich zwischen den verschiedenen Online-Medien und auf eine erschöpfende Betrachtung von sonstigen Informationsangeboten im Internet, wie Foren oder Blogs, da das Hauptaugenmerk auf das journalistische Angebot in Form einer Internet-Tageszeitung gelegt werden soll.
Die Autorin Katalin Vales studiert Journalistik und Politikwissenschaft in Wien, Aarhus und Dortmund.

Excerpt


Gliederung der Arbeit

1. Einleitung

1.1. Informationen aus dem Internet

2. Tageszeitung im Internet

2.1. Vorteile einer Internetzeitung gegenüber der Printausgabe

2.2. Nachteile einer Internetzeitung gegenüber der Printausgabe

3. Die NETZEITUNG

3.1. Was ist die NETZEITUNG?

3.2. Geschichte

3.3 Selbstverständnis

3.3.1. Die NETZEITUNG als Dienstleister für andere Medien

3.3.2. Serviceangebote für den Leser

3.4. Seitenaufbau der NETZEITUNG

3.5. Die Arbeit in der Redaktion

3.6. Projekte (Altpapier/Readers Edition)

3.7. Nutzerprofile

4. Finanzierung

5. Kritik an der NETZEITUNG

6. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Etablierungsmöglichkeiten und Auswirkungen von rein im Internet publizierten Tageszeitungen auf den klassischen Journalismus, wobei sie am Beispiel der NETZEITUNG Struktur, Finanzierung, redaktionelle Arbeitsweise sowie die öffentliche Kritik an diesem Modell analysiert.

  • Vergleich von Printmedien und Internetzeitungen
  • Analyse des Geschäftsmodells und der Finanzierung
  • Untersuchung redaktioneller Abläufe und journalistischer Standards
  • Kritische Reflexion von Vermischungen zwischen Werbung und redaktionellen Inhalten
  • Bewertung der Zukunftschancen des Online-Journalismus

Auszug aus dem Buch

3.4. Seitenaufbau der NETZEITUNG

Die Startseite einer Internetseite hat nicht nur eine Übersichts- und Strukturierungsfunktion, sondern sie muss den Internetnutzer ständig neu dazu animieren, nicht wegzuklicken. Anders als bei einer Printausgabe, wo der Kunde sich einmal am Kiosk für das Produkt entscheidet, muss die Internet-Startseite stets so gestaltet werden, dass attraktive Einstiegspunkte für den Leser geschaffen werden, Teaserbilder in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden und sogenannte Signalwörter so platziert werden, dass sie dem Leser ins Auge fallen.

Der Aufbau der Internetseite ist an den Aufbau einer Tageszeitung angelehnt. Die Seite ist übersichtlich gestaltet und in den Farben grau-blau-schwarz gehalten. Diese konservative Optik verschafft der NETZEITUNG ein seriöses Erscheinungsbild. Es gibt die Ressorts Ausland, Deutschland, Vermischtes, Wirtschaft, Internet, Arbeit und Beruf, Reise und Wetter, Entertainment, Kultur, Auto und Technik. Kolumnen zu tagesaktuellen Geschehen und das Feuilleton „Voice of Germany“ sollen das Nachrichten-Angebot der Online-Zeitung ergänzen. Ein Aufmacher mit größerer Überschrift, Bild und Teaser ist das erste, was auf der Hauptseite ins Auge fällt. Unter diesem Artikel, der sich fast immer mit politischen Themen beschäftigt, werden mittels Foto und Teaser andere Themen aus ihren jeweiligen Ressorts vorgestellt. Die wichtigsten Ressorts sind laut Phillip Dönhoff Politk, Wirtschaft, Entertainment und Sport. Diese werden am stärksten frequentiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung thematisiert den Bedeutungsverlust von Print-Tageszeitungen gegenüber dem Internet und definiert die Forschungsfragen zur Etablierung und den Chancen/Risiken von reinen Internet-Tageszeitungen.

2. Tageszeitung im Internet: Dieses Kapitel erörtert die Definition von Online-Zeitungen, deren Vorteile (Aktualität, Kostenstruktur) und Nachteile (technische Hürden für Leser, Boulevardisierung) im Vergleich zu klassischen Printprodukten.

3. Die NETZEITUNG: Das Hauptkapitel beschreibt das Modell der ersten deutschen reinen Internet-Tageszeitung, ihre Geschichte, ihr Selbstverständnis, ihre Dienstleistungen, den Aufbau, die redaktionelle Arbeit und die Nutzerprofile.

4. Finanzierung: Dieser Abschnitt beleuchtet die Mischkalkulation des Unternehmens, die sich primär aus klassischer Werbung, dem Syndikationsgeschäft und anderen Dienstleistungsbereichen zusammensetzt.

5. Kritik an der NETZEITUNG: Hier wird die in Medienblogs und der Presse geäußerte Kritik zusammengefasst, insbesondere die Vermischung von PR/Werbung mit redaktionellem Inhalt und Vorwürfe der mangelnden Eigenrecherche.

6. Ausblick: Das Fazit stellt die These auf, dass Internet-Zeitungen das Potenzial zum Leitmedium der Zukunft besitzen, wenn sie ihre redaktionellen Abläufe professionalisieren und sich als Ergänzung statt als reiner Konkurrent zu Printmedien positionieren.

Schlüsselwörter

NETZEITUNG, Online-Journalismus, Tageszeitung, Internet, Printausgabe, Digitalisierung, Redaktionsarbeit, Geschäftsmodell, Finanzierung, Medienkritik, Readers Edition, Online-Redaktion, Internet-Nutzer, Nachrichtenagentur, Medienwandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Hausarbeit primär?

Die Arbeit analysiert die Situation von Tageszeitungen, die ausschließlich im Internet erscheinen, am Beispiel der NETZEITUNG.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit behandelt die mediale Struktur, den ökonomischen Hintergrund, redaktionelle Prozesse sowie ethische Fragen der Vermischung von Werbung und Journalismus bei Online-Medien.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Ziel ist es zu untersuchen, ob sich eine reine Internet-Tageszeitung etablieren kann, welche Vor- und Nachteile sie gegenüber Printmedien hat und wie ihr Geschäftsmodell funktioniert.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse auf Basis von Fachliteratur sowie eine Fallstudie, die durch einen schriftlichen Fragebogen an den Geschäftsführer der NETZEITUNG ergänzt wurde.

Welche inhaltlichen Aspekte stehen im Hauptteil besonders im Fokus?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Entstehung, das Selbstverständnis, die redaktionelle Organisation sowie die spezifischen Serviceangebote und die Finanzierungsmodelle der NETZEITUNG.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Kern der Arbeit zusammenfassen?

Die wichtigsten Begriffe sind Online-Journalismus, NETZEITUNG, Digitalisierung, Medienwandel und die kritische Auseinandersetzung mit neuen redaktionellen Geschäftsmodellen.

Wie reagiert die NETZEITUNG auf die Kritik bezüglich ihrer redaktionellen Unabhängigkeit?

Die Redaktionsleitung betont, dass bei hoher Qualität der Inhalte auch PR-Texte publizierbar sind, sofern der journalistische Nutzen für den Leser gewahrt bleibt.

Was unterscheidet das Projekt "Readers Edition" von einem klassischen Blog?

Laut der NETZEITUNG ist die "Readers Edition" eine journalistische Plattform, bei der nachrichtliche Themen im Mittelpunkt stehen und nicht bloße individuelle Meinungen, moderiert durch ehrenamtliche Kräfte.

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Details

Title
Klicken statt Blättern - Tageszeitungen im Internet am speziellen Beispiel der NETZEITUNG
College
University of Dortmund  (Institut für Journalistik)
Grade
1,7
Author
Katalin Vales (Author)
Publication Year
2006
Pages
33
Catalog Number
V62464
ISBN (eBook)
9783638556996
ISBN (Book)
9783638718325
Language
German
Tags
Klicken Blättern Tageszeitungen Internet Beispiel NETZEITUNG
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katalin Vales (Author), 2006, Klicken statt Blättern - Tageszeitungen im Internet am speziellen Beispiel der NETZEITUNG, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/62464
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