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Are CEOs rewarded for luck?

Titel: Are CEOs rewarded for luck?

Seminararbeit , 2006 , 29 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Thomas Luister (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Nach der principal-agent Theorie sollte das Einkommen eines CEOs unabhängig von Einflüssen sein, auf welche er keinen Einfluss hat. Hauptaussage des papers von Bertrand et al. ist jedoch, dass dies nicht der Fall ist. Um dies zu verdeutlichen betrachten die Autoren beispielhaft den Sektor der Ölindustrie und darauf folgend als allgemeiner gefasste Tests, die Veränderungen der Entlohnung von CEOs bezüglich Schwankungen der Wechselkursraten bzw. durchschnittlicher Industriedaten. Abschließend wird untersucht, ob, beziehungsweise wie viel Einfluss das Ausmaß der Kontrolle (Governance) auf die Bezahlungsstruktur hat.

Leseprobe


Gliederung

I. Einleitung

II. Hauptteil

II.1 Relative Bezugsgrößen in der Corporate Governance

II.2 Are CEOs rewarded for luck?

II.2.1 Pay for Luck in der Ölindustrie

II.2.2 Umfassendere Tests

II.2.3 Wieso gibt es „Pay for Luck“?

II.2.4 Einfluss der Corporate Governance auf die Entlohnung

II.3 Pay for Luck als Relative Bezugsgröße?

II.4 Diskussion der Ergebnisse

II.4.1 Begründung der Popularität von Optionen zur Entlohnung

II.4.2 Der „Managerial Power Approach“

II.4.3 Lösungen des Pay for Luck Phänomens

II.4.4 Wieso alternative Optionspläne so selten sind

II.4.5 Negative Wirkungen von Kontrollstrukturen

II.4.6 Persönliche Eindrücke des vorgestellten Textes

III. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht kritisch die Hypothese, dass CEOs für exogene, nicht beeinflussbare Faktoren (Luck) entlohnt werden, und analysiert den Einfluss von Corporate Governance-Strukturen auf diese Entlohnungspraxis unter Rückgriff auf die Prinzipal-Agenten-Theorie.

  • Analyse der "Pay for Luck"-Problematik in der Ölindustrie und darüber hinaus.
  • Untersuchung des Prinzipal-Agenten-Modells bei unvollständigen Verträgen.
  • Diskussion des "Managerial Power Approach" zur Erklärung der Gehaltsgestaltung.
  • Bewertung von Corporate Governance als Kontrollmechanismus für Managergehälter.
  • Kritische Reflexion alternativer Entlohnungsmodelle und Optionspläne.

Auszug aus dem Buch

II.2.1 Pay for Luck in der Ölindustrie

Als aussagekräftiges Beispiel wird dieser Zusammenhang zu Beginn anhand der Schwankungen der Gehälter von CEOs in der Ölindustrie betrachtet. Diese stellt einen Sektor dar, in welchem es durch die starken Fluktuationen des Ölpreises in den letzten 25 Jahren auch zu großen Schwankungen der Gewinne der einzelnen Unternehmen gekommen ist. Da diese Schwankungen nicht von den CEOs zu beeinflussen waren, sondern durch exogene Einflüsse gesteuert wurden, dennoch aber messbar sind und offensichtlich die firm performance beeinflussten, stellt dieser Industriebereich eine geeignete Plattform dar, um die Hypothese des „pay for luck“ zu testen.

In Grafik III (siehe Anhang) werden zunächst die jährlichen Veränderungen der Ölpreise sowie die der durchschnittlichen Veränderungen der Entlohnungen von CEOs der Branche dargestellt. Zwei Erkenntnisse lassen sich daraus erschließen: Ersten, dass in zwölf von siebzehn Jahren entweder beide eine steigende oder beide eine sinkende Tendenz aufweisen und zweitens, dass die verbleibenden fünf Jahre, in welchen die beiden Variablen unterschiedliche Tendenzen aufweisen, alles Jahre sind, in denen der Ölpreis sinkt.

Auch wenn die Grafik keine quantitativen Aussagen enthält, wird die Asymmetrie der Bezahlung bereits recht deutlich: „While CEOs are always rewarded for good luck, they may not always be punished for bad luck”(Bertrand; Mullainathan, 2001, S.908).

In einer systematischeren Analyse der Gehälter kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass ein Anstieg der rechnerischen Rendite (accounting return) um ein Prozent, zu einer Erhöhung der Gesamtentlohnung um 0.8 Prozent führt, während ein Anstieg der Rendite aufgrund von Ölpreissteigerungen (luck) um ein Prozent, zu einer Erhöhung der compensation um 2.15 Prozent führt.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Einführung in das Thema „Pay for Luck“ und Darstellung des Prinzipal-Agenten-Modells zur theoretischen Fundierung der Arbeit.

II. Hauptteil: Analyse der Entlohnungspraktiken von CEOs, der Wirksamkeit von Corporate Governance und der Diskussion von Lösungsansätzen für ineffiziente Anreizstrukturen.

III. Fazit: Zusammenfassende Bewertung, dass eine individuelle Gestaltung von Corporate Governance notwendig ist, um Interessenkonflikte zwischen Managern und Shareholdern zu minimieren.

Schlüsselwörter

Corporate Governance, Pay for Luck, Prinzipal-Agent-Theorie, CEO-Entlohnung, Managerial Power Approach, Relative Performance Evaluation, Anreizverträge, Aktienoptionen, Firm Performance, Unternehmensführung, Exogene Einflüsse, Shareholder Value, Vergütungsstrukturen, Skimming Model.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit?

Die Arbeit analysiert, ob und inwieweit CEOs für Unternehmenserfolge belohnt werden, die auf exogene, glücksbedingte Faktoren zurückzuführen sind, auf die sie keinen direkten Einfluss haben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Corporate Governance, Anreizsysteme für Manager, die Prinzipal-Agenten-Problematik sowie die Auswirkung von Unternehmensmacht auf die Gehaltsfindung.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht die Hypothese von Bertrand und Mullainathan, warum CEOs trotz fehlender Einflussmöglichkeit auf exogene Schocks "for luck" entlohnt werden und welche Rolle Kontrollstrukturen dabei spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die existierende empirische Studien (wie die von Bertrand/Mullainathan, Hall/Liebman oder Bebchuk) aufgreift, vergleicht und kritisch diskutiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen gelegt, dann das "Pay for Luck"-Phänomen an Fallbeispielen (Ölindustrie) belegt, der Einfluss von Governance-Strukturen analysiert und abschließend Lösungsansätze diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Corporate Governance, Pay for Luck, Prinzipal-Agent-Theorie, CEO-Entlohnung und Managerial Power Approach.

Was bedeutet in diesem Kontext das "skimming model"?

Das Modell besagt, dass CEOs den Prozess der Gehaltsfestsetzung maßgeblich beeinflussen und dabei versuchen, innerhalb der Grenzen der sozialen Akzeptanz ihre eigene Entlohnung zu maximieren.

Warum sind alternative Optionspläne nach Ansicht des Autors so selten?

Sie sind selten, da sie auf Kosten der CEOs gehen, die Leistung transparenter machen und die Möglichkeiten einschränken, die Vergütungsstruktur vor der Öffentlichkeit zu verschleiern.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Are CEOs rewarded for luck?
Hochschule
Universität Augsburg
Note
1,0
Autor
Thomas Luister (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
29
Katalognummer
V62488
ISBN (eBook)
9783638557184
ISBN (Buch)
9783638668736
Sprache
Deutsch
Schlagworte
CEOs
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thomas Luister (Autor:in), 2006, Are CEOs rewarded for luck?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/62488
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  29  Seiten
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