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Kompetenzsteigerung im Konfliktmanagement

Title: Kompetenzsteigerung im Konfliktmanagement

Term Paper , 2005 , 15 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Felicitas Müller (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
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Jeder Mensch hat individuelle Bedürfnisse, verfolgt seine Ziele und besitzt eigene Wertvorstellungen. Auch hinsichtlich Prioritätensetzung, Ansichten über diverse Dinge und Meinungsbildungen unterscheiden sich Menschen voneinander; was für den einen von Bedeutung sein mag, muss für den anderen längst keine Relevanz besitzen. Daher behauptet Monika Bröcker-Garbers, die selbst Workshops im Bereich Konfliktmanagement durchführt, ein Konflikt bestehe dann, „wenn Handlungen, Bedürfnisse, Interessen, Wünsche, Erwartungen oder Gefühle von zwei Menschen oder Gruppen (oder sich selbst) im Widerspruch zueinander stehen.“ (http://www.frauen-computer-schulen.de) Häufig ist daher das entstehen eines Konfliktes unausweichlich. Konflikte insbesondere in Unternehmen seien hier nach Friedrich Glasl definiert als eine „Spannungssituation, in der zwei oder mehr Parteien, die voneinander abhängig sind, mit Nachdruck versuchen, scheinbar oder tatsächlich unvereinbare Handlungspläne zu verwirklichen und sich dabei ihrer Gegnerschaft bewusst sind.“ Auseinandersetzungen, Streit, Meinungsverschiedenheiten sind im menschlichen Zusammenleben und -arbeiten vorprogrammiert und daher im Alltag nicht vollkommen vermeidbar. Man begegnet ihnen ständig, da schon allein eine nicht einwandfreie Kommunikation dazu führen kann, einem Konflikt einen idealen Nährboden zu bieten. Doch hängt ihr Ausbruch oder ihr Verlauf letztlich davon ab, wie man mit ihnen umgeht und wie man lernt, sie zu bewältigen. Ein geschickter, konstruktiver Umgang mit Konflikten ist gefragt, um sie effektiv zu steuern und positiv zu beeinflussen.
In dieser Hausarbeit möchte ich einige Anwendungsmöglichkeiten aufzeigen, um einen Konflikt idealerweise gar nicht erst aufkeimen zu lassen und aber auch Maßnahmen anführen, diesen zu bereinigen. Es soll deutlich gemacht werden, wie man durch den Einsatz einiger einfacher Kommunikationsinstrumente seine Konfliktkompetenz steigern kann, um sie explizit im Arbeitsleben weitgehend zu vermeiden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Unterschiedliche Interessenslage als Konfliktauslöser

2. Kommunikationsbereiche

2.1 Indirekte Kommunikation

2.2. Direkte Kommunikation

2.2.1 Beispiel für eine Konfliktmöglichkeit

3. Definition Konfliktkompetenz

3.1. Kommunikationstechniken zur Konfliktvermeidung

3.1.1. Die Sprache als Konfliktregulator

3.1.2. Das Aktive Zuhören

3.1.3. Kontern

3.1.4. Weitere Instrumente zur Konfliktvermeidung

3.1.5. Der Mediator als letzte Möglichkeit der Schlichtung

4. Notwendigkeit von Konflikten

5. Quellenangabe

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht, wie durch den gezielten Einsatz von Kommunikationsinstrumenten die persönliche Konfliktkompetenz im Arbeitsleben gesteigert werden kann, um Missverständnisse zu minimieren und Konflikte konstruktiv zu bewältigen.

  • Ursachen von Konflikten durch unterschiedliche Interessenslagen
  • Unterscheidung und Risiken von direkter vs. indirekter Kommunikation
  • Methoden der Konfliktvermeidung durch Sprache und Aktives Zuhören
  • Schlagfertigkeitstechniken und der Einsatz von Mediatoren
  • Konstruktive Potenziale von Konflikten für die Teamentwicklung

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Beispiel für eine Konfliktmöglichkeit

Ein solches potenzielles Konfliktbeispiel aus dem alltäglichen Leben soll folgende Szene veranschaulichen: Nehmen wir an, ein Vorgesetzter fragt seine Assistentin nach der Uhrzeit. Was antwortet sie? Was „versteht“ sie? Sie kann die Frage ihres Chefs als tatsächliche Frage nach der Uhrzeit verstehen und auf den sachlichen Teil exakt und direkt antworten, worauf sie dem Chef die genaue Uhrzeit mitteilt. Doch eine einfache Botschaft, die von dem Sender ausgeht, muss nicht ebenso bei dem Empfänger ankommen, denn der folgert häufig seine eigene Interpretation bzw. Botschaft daraus. Und gerade im Arbeitsleben liegt oftmals die Gefahr darin, die sachliche und die Beziehungsebene miteinander zu vermischen.

In diesem Beispiel bietet sich für die Assistentin eine Bandbreite von Interpretationsmöglichkeiten an, je nachdem, wie ihr Verhältnis zu dem Chef aussieht – ist es eher locker, teamorientiert oder ist es eher distanziert und der Chef streng und autoritär - ,in welcher physischen und psychischen Verfassung sie sich selbst an diesem Tag befindet. Ist man beispielsweise schlechter Laune, ist man auch für vieles empfindlicher und sensibler und auch leichter angreifbar. Es gibt also eine Unmenge von Faktoren, die die „wahre“ Botschaft – oder wie sie zumindest vom Absender gemeint war - verschwimmen lassen könnten. Eine weitere Auffassungsmöglichkeit für die Assistentin hier wäre die unterschwellige Mitteilung des Chefs, sich mit der Bewältigung der gerade anliegenden Aufgabe zu beeilen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Unterschiedliche Interessenslage als Konfliktauslöser: Das Kapitel erläutert die Ursprünge von Konflikten durch individuelle Bedürfnisse und unterschiedliche Werte und definiert Konflikte als Spannungssituationen.

2. Kommunikationsbereiche: Hier wird dargelegt, dass zwischenmenschliche Konflikte häufig aus Kommunikationsfehlern in indirekten oder direkten Kanälen resultieren.

3. Definition Konfliktkompetenz: Dieses Kapitel definiert Konfliktkompetenz als Fähigkeit, Konflikte zu erkennen und zu steuern, und stellt verschiedene Techniken zur Vermeidung und Schlichtung vor.

4. Notwendigkeit von Konflikten: Das Fazit hebt hervor, dass Konflikte bei konstruktiver Lösung als Chance für Entwicklung und Veränderung innerhalb einer Organisation dienen können.

5. Quellenangabe: Auflistung der verwendeten Internetquellen.

Schlüsselwörter

Konfliktmanagement, Konfliktkompetenz, Kommunikation, Missverständnisse, Aktives Zuhören, Schlagfertigkeit, Mediation, Beziehungsebene, Sachliche Ebene, Konfliktvermeidung, Interpersonelle Kommunikation, Arbeitsleben, Feedback, Konfliktlösung, Teamentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Grundlagen des Konfliktmanagements und der Steigerung der eigenen Kompetenz, um im beruflichen Alltag Konflikte zu vermeiden oder konstruktiv zu lösen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Analyse von Kommunikationsfehlern, die Bedeutung der Sprache als Konfliktregulator sowie verschiedene Techniken wie Aktives Zuhören und Kontern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, praktische Kommunikationsinstrumente aufzuzeigen, mit denen die persönliche Konfliktkompetenz gestärkt werden kann, um Missverständnisse im Arbeitsleben abzubauen.

Welche wissenschaftlichen Aspekte werden behandelt?

Die Arbeit beleuchtet die Unterscheidung zwischen sachlicher Ebene und Beziehungsebene sowie psychologische Ansätze zur Vermeidung von Konflikteskalationen.

Wie werden Konflikte in dieser Arbeit eingeordnet?

Der Autor ordnet Konflikte nicht nur als destruktiv ein, sondern betont, dass sie bei produktiver Bewältigung eine notwendige Quelle für positive Veränderungen darstellen.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Konfliktkompetenz, Kommunikationstechniken, Schlagfertigkeit und Mediation geprägt.

Warum spielt die nonverbale Kommunikation eine Rolle für Konflikte?

Die Arbeit erklärt, dass nonverbale Signale wie Mimik, Gestik und Tonfall die Interpretation einer Nachricht beim Empfänger stark beeinflussen und somit Konflikte befeuern oder entschärfen können.

Wann ist ein Mediator oder Coach laut Arbeit sinnvoll?

Wenn ein Konflikt bereits zu weit fortgeschritten ist und die Parteien nicht mehr in der Lage sind, diesen eigenständig oder durch direkte Kommunikation zu klären, wird eine neutrale dritte Instanz empfohlen.

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Details

Title
Kompetenzsteigerung im Konfliktmanagement
College
University of Applied Management
Grade
1,3
Author
Felicitas Müller (Author)
Publication Year
2005
Pages
15
Catalog Number
V62557
ISBN (eBook)
9783638557733
ISBN (Book)
9783656772972
Language
German
Tags
Kompetenzsteigerung Konfliktmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Felicitas Müller (Author), 2005, Kompetenzsteigerung im Konfliktmanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/62557
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