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Suizid im Jugendalter. Eine Herausforderung an die Kompetenz sozialer Arbeit

Title: Suizid im Jugendalter. Eine Herausforderung an die Kompetenz sozialer Arbeit

Term Paper , 2006 , 46 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Christoph Krömer (Author)

Social Work
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Suizid im Jugendalter ist ein tragisches und bedrückendes Thema. Um Jugendliche und ihre oft unverständlichen Handlungen zu verstehen, ist es wichtig sich mit der Thematik tiefgehend auseinanderzusetzen. Zum einen stellt sich die Frage nach den Bedingungen, die zu suizidalen Handlungen bei Jugendlichen führen. Zum anderen möchte ich mich damit befassen, wie Sozialarbeiter sowie angehörige mit suizidgefährdeten Jugendlichen umgehen können.
Dazu habe ich die vorliegende Hausarbeit in drei Stufen gegliedert. Im ersten Teil habe ich relevante Begriffe aus dem allgemeinen Themenbereich Suizid definiert und die derzeitige Rechtslage beleuchtet. Die Erläuterung der vielen für Suizidalität relevanten Begriffe halte ich für ausschlaggebend und zwingend notwendig, daher habe ich dem Definieren mehr Raum in dieser Arbeit gegeben, als üblich. Im zweiten Teil gehe ich auf die speziellen Besonderheiten bei suizidalen Jugendlichen ein. Im letzten Teil und in der Reflektion geht es um Zusammenhänge, die ich für die sozialarbeiterische Arbeit mit suizidalen Jugendlichen für wichtig halte. Einige Tendenzen aufzeigende Zahlen und statistische Werte habe ich mit in den Hauptteil gegliedert, da ich das für anschaulicher halte.
Eine Aktuelle, informative und differenzierte Arbeit, die sich als Hilfestellung in der Praxis und als Information für Angehörige eignet. Schwerpunkte liegen in der ausführlichen Definition der Fachbegriffe und im Umgang mit suizidgefährdeten Jugendlichen. Durch die Mischung von sehr aktuellen Quellen mit einigen klassischen ist es gelungen eine aufschlussreiche erkenntnisliefernde Arbeit zu Verfassen, die Fachlichkeit bietet Orientierung und gibt Mut sich dem tragischen Tabuthema Suizid zu nähern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition

2.1 Begriffserklärungen

2.2 Historie

2.3 Gesetze

3 Suizid im Jugendalter

3.1 Lebensumstände und Verhaltensweisen im Jugendalter

3.2 Motive - Ursachen und Auslöser

4 Eine Herausforderung an die Kompetenz sozialer Arbeit

4.1 Professionalität und Haltung des Sozialarbeiters

4.2 Präventives Handeln

4.3 Helfen in suizidalen Krisen

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht das Phänomen Suizid im Jugendalter unter Berücksichtigung soziologischer, psychologischer und rechtlicher Aspekte. Das primäre Ziel ist es, die spezifischen Lebensumstände und Risikofaktoren Jugendlicher zu identifizieren und daraus Handlungsansätze sowie professionelle Haltungen für die soziale Arbeit abzuleiten, um suizidalen Krisen effektiv zu begegnen.

  • Historische und rechtliche Einordnung der Suizidalität
  • Entwicklungspsychologische Aspekte und Risikofaktoren im Jugendalter
  • Unterscheidung zwischen Suizid und parasuizidalem Verhalten
  • Rolle und Professionalität von Sozialarbeitern in der Krisenprävention
  • Methodische Ansätze für die Intervention bei akuter Suizidgefahr

Auszug aus dem Buch

3.1 Lebensumstände und Verhaltensweisen im Jugendalter

Das Jugendalter in der Entwicklung eines Menschen ist eine Phase des Lebens, die durch Orientierungssuche und entsprechend von Selbstzweifeln geprägt ist.

Der Ablösungsprozess von den Eltern steht bevor und der noch bestehenden finanziellen und auch oft emotionalen Abhängigkeit gegenüber. Die elterliche Sorge und damit die eingeschränkte Entscheidungsfreiheit, sowie Gruppenzwänge, gesellschaftliche Normen und Leistungsanforderungen üben einen gewaltigen Druck auf den Jugendlichen aus. Erste Erfahrungen in Beziehungen zum anderen Geschlecht sind von starken unbekannten Gefühlen beeinflusst und stiften Verwirrung und emotionales Durcheinander. Natürlicherweise kann diese Phase von Krisen und Problemen durchzogen sein, die es als Herausforderungen zu meistern gilt und die das Erwachsenwerden fördern bzw. ermöglichen. Dieser krisenhafte Prozess kann jedoch auch die Gefahr eines psychischen Zusammenbruchs bedeuten, der im Suizid münden kann.

Dies begründet sich zum einen durch die oben beispielhaft erklärten Lebensumstände der Entwicklung, aber auch durch die speziellen und typischen Verhaltensweisen Jugendlicher. Eine sehr hohe Risikobereitschaft, verbunden mit Sorglosigkeit und der lässigen Art Gefahren zu unterschätzen, prägen ihren Lebensstil und begründen sich auch durch mangelnde Erfahrung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Der Autor erläutert seine persönliche Motivation durch ein traumatisches Jugenderlebnis und führt in die gesellschaftliche Relevanz sowie die Struktur der Hausarbeit ein.

2 Definition: Dieses Kapitel definiert zentrale Fachbegriffe wie Suizidalität, Suizidrisiko und parasuizidales Verhalten und beleuchtet die historische Entwicklung sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen.

3 Suizid im Jugendalter: Hier werden die spezifischen Lebensumstände, die psychische Entwicklungsphase und die vielfältigen Motive sowie Auslöser für suizidales Verhalten bei Jugendlichen analysiert.

4 Eine Herausforderung an die Kompetenz sozialer Arbeit: Das Kapitel behandelt die notwendige Professionalität, präventive Handlungsstrategien und konkrete Methoden zur Krisenintervention durch Sozialarbeiter.

Schlüsselwörter

Suizid, Jugendalter, Soziale Arbeit, Suizidalität, Krisenintervention, Prävention, psychische Krisen, Risikofaktoren, Adoleszenz, Suizidversuch, Selbsttötung, professionelle Haltung, Beziehungsarbeit, Handlungsansätze.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Suizidalität bei Jugendlichen und den spezifischen Herausforderungen, die sich daraus für das Handlungsfeld der Sozialen Arbeit ergeben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Definition und Einordnung von Suizid, die Analyse von Ursachen und Risikofaktoren in der Pubertät sowie die Methoden der Prävention und Akutintervention.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für das Phänomen Suizid zu entwickeln und professionelle Handlungsmöglichkeiten für Sozialarbeiter abzuleiten, um gefährdete Jugendliche besser zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor verwendet eine Literaturanalyse, die theoretische Grundlagen aus Psychologie, Soziologie und Rechtswissenschaften verknüpft, ergänzt durch die Reflexion eigener Erfahrungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsdefinition, die Analyse von Lebensumständen und Motiven im Jugendalter sowie in die Diskussion von professioneller Haltung und Interventionsstrategien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Suizid, Jugendalter, Prävention, Krisenintervention und Soziale Arbeit definieren.

Wie unterscheidet der Autor zwischen Suizid- und Risikoverhalten?

Er unterscheidet zwischen expliziter Selbsttötungsabsicht und dem sogenannten parasuizidalen Verhalten, bei dem die bewusste Tötungsabsicht fehlt, aber eine Selbstschädigung stattfindet.

Welche Bedeutung kommt der Beziehung zwischen Helfer und Klient zu?

Die Beziehung wird als essenzielle Grundlage für eine gelingende Intervention betrachtet, da sie als Ausgangspunkt für Veränderungen und Vertrauensaufbau dient.

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Details

Title
Suizid im Jugendalter. Eine Herausforderung an die Kompetenz sozialer Arbeit
College
University of Applied Sciences Hanover
Course
Bitte hört was ich nicht sage - Suizidalität als kommunikatives Handeln
Grade
2,0
Author
Christoph Krömer (Author)
Publication Year
2006
Pages
46
Catalog Number
V62594
ISBN (eBook)
9783638558075
ISBN (Book)
9783638908207
Language
German
Tags
Suizid Jugendalter Eine Herausforderung Kompetenz Arbeit Bitte Suizidalität Handeln
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Krömer (Author), 2006, Suizid im Jugendalter. Eine Herausforderung an die Kompetenz sozialer Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/62594
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