Die Folgen der deutschen Bildungsexpansion, dargestellt im Kontext Europas


Zwischenprüfungsarbeit, 2001
37 Seiten, Note: 2

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

2.0 Definition des Bildungsbegriffs im historische n Kontext
2.1 Die Definition im humanistischen Sinne
2.2 Die Definition von Bildung als ein Organ der sozialen Platzierung
2.3 Bildungsexpansion
2.3.1 Ansätze der Humankapitaltheorie
2.3.2 Ansätze der Modernisierungstheorie

3.0 Überblick über Gemeinsamkeiten der Bildungssysteme
3.1 Grundlegende Organisation des Bildungswesens
3.1.1 Chancengleichheit
3.1.2 Ungleichheiten

4.0 Nebeneinanderstellung der Bildungssysteme in der EU
4.1 Das deutsche System
4.2 Das französische System
4.3 Das schwedische System

5.0 Bewertung des Vergleichs unter folgenden Anhaltspunkten
5.1 Äußere Einflüsse
5.2 Bezug auf die Sozialstruktur

6.0 Fazit
6.1 Die Rolle der Frau
6.2 Kritik an den Schulsystemen
6.3 Schlusswort

7.0 Literaturverzeichnis

1.0 Einleitung

In der folgenden Abhandlung sollen die Folgen der Bildungsexpansion im deutschen Schulsystem in bezug auf den Einfluss auf die soziale Platzierung untersucht werden. Ergänzend soll der Bezug und der Vergleich zu anderen europäischen Schulsystemen dargestellt werden.

Dazu werde ich Bildung erst im humanistischen, dann in dem von mir verwendeten Sinne als einem Mittel zur sozialen Platzierung definieren. Diese Funktion soll an Hand der Darstellung der Bildungsexpansion unter Zuhilfenahme eines soziologischen und eines ökonomischen Erklärungsmodells erläutert werden. Anschließend werden die Bildungssysteme mit ihrer grundlegenden Organisation und den von ihnen zu leistenden Chancengleichheit bzw. den auftretenden Ungleichheiten dargestellt werden. Im vierten Kapitel soll die Grundstruktur auf die verschiedenen europäischen Systeme angewandt werden. In diesem Zusammenhang ist die Konstruktion von Idealtypen im Bildungswesen hilfreich, um den Unterschied deutlicher zu machen. Nach der Nebeneinanderstellung folgt der wertende Vergleich, bei dem die Unterschiede der Systeme in bezug auf ihre Durchlässigkeit, Chancengleichheit und schließlich auf ihre Auswirkungen auf die Sozialstruktur durchleuchtet werden sollen. Im Fazit endlich sollen noch einmal die veränderte Rolle der Frau und die Problematik der Bildungssysteme angesprochen werden. Das Schlusswort fasst die dargestellte Thematik kurz zusammen, indem es kurz auf die Rolle eines immer mehr zusammenwachsendes Europa hinweist.

2.0 Definition des Bildungsbegriffs im historischen Kontext

Bildung ist heute ein gemein gebräuchlicher Begriff, unter dem sich jeder Mensch etwas vorstellen kann, der in einer Kulturgemeinschaft aufgewachsen ist. Oft hat man andere Bezeichnungen für diesen Prozess gewählt, aber im Prinzip existiert eine Form von Bildung, Ausbildung oder allgemein gesprochen Einweisung, solange die Menschheitsgeschichte dokumentiert ist. Sie hat im Laufe der Geschichte einige große Veränderungen durchlaufen. Da ich nicht über das ausreichende Fachwissen verfüge, um hier eine ausführliche Entwicklung des Bildungswesens anzuführen, möchte ich mich auf allgemein bekannte Daten beziehen.

In der Antike gab es große Schulen, die meistens von Philosophen geführt wurden, wo man neben Lesen und Schreiben die Rhetorik oder Redekunst studieren konnte. Beispielsweise nannte sich die Schule Platons ‚Akademie’ und überlebte an die 1000 Jahre. In den Philosophenschulen ging es nicht nur um reine Wissensvermittlung in bezug auf die Quantität, sondern hier wurden normative Werte im Sinne von Lebensanweisungen weitergegeben. Die einzelnen Redner stellten ihre Lehren vor, woraufhin diese eifrig diskutiert worden sind. Das Wissen war also kein starres Gedankengebäude, sondern die Menschen waren angehalten, sich ihre eigene Meinung zu bilden und diese auch mitzuteilen.

Dieser Prozess schlug im Mittelalter fast völlig um. Nach dem Untergang der römischen Kaiser gewann das Christentum, einmal zur Staatsreligion erklärt, immer mehr an Bedeutung und die Kirche immer mehr an Macht. Die Bibel galt als die einzige Wahrheit, welche in den Klöstern und den dazugehörigen Dom- und Klosterschulen zu vervielfältigen galt, nicht aber anzuzweifeln oder gar anzufechten war. Bildung bestand darin, die Wahrheiten der Kirche oder des jeweiligen Ordens, welche immer Interpretationen der Bibeltexte waren, wiedergeben zu können. Umberto Eco lässt in seinem historisch fundierten Roman „Der Name der Rose“ einen Mönch folgenden Satz sagen, der die Einstellung der Menschen sehr gut zusammenfasst: „Wir brauchen keine neuen Wahrheiten. Der Herr hat sein Wort gesprochen, und dabei bleibt es.“[1] Die mittelalterliche Universität, die im 13.Jhdt aufkam, war folgendermaßen aufgebaut: Als erstes musste der Student die Artistenfakultät durchlaufen, in der ihm ein Grundwissen in Philosophie beigebracht wurde. Gerade Aristoteles, der Schriften zur Logik hinterlassen hatte, wurde ausführlich behandelt. Danach konnten die Studenten entweder die Universitas verlassen oder sich in einer der drei höheren Fakultäten ausbilden lassen, die da wären: Theologie, Jurisprudenz und Medizin. Die berühmtesten Hochschulen waren Oxford und Cambridge in England, die Sorbonne in Paris und die Universität zu Cordoba im heutigen Spanien. Diese Struktur der Universität ist lange beibehalten worden. Sie überdauerte die Renaissance und den Beginn der Neuzeit.

Erst in der Aufklärung kam ein neues Weltbild auf, dass den Menschen in den Mittelpunkt der Betrachtung stellte. Der Mensch wurde dazu aufgefordert, selber zu denken und sich nicht blind einer Autorität unterzuordnen. Philosophen wie Kant trieben diese Entwicklung stark voran, indem sie Schriften wie „Die Grundlegung der Metaphysik der Sitten“ veröffentlichten, in denen klare Verhaltensprinzipien dargestellt werden, die nicht auf den Dogmen der Kirche beruhen. Der Mensch sollte aus sich heraus moralisch handeln, ohne eine Strafe von Gott fürchten zu müssen. Bildung in diesem Kontext war die Ausbildung des eigenen Geistes, der dem Menschen Autonomie gibt. In dieser Zeit entstand das Idealbild oder der Idealtypus des Gebildeten, wobei es hier darauf ankam, ein qualitativ hochwertiges Wissen zu haben. Langsam entwickelten sich die ersten Spezialisierungen, wobei es im 17. oder 18. Jhdt noch möglich war, als Einzelperson das gesamte Wissen einer Gesellschaft zu kennen.

Im Zuge der Industrialisierung, die in England ihren Anfang nahm und sich bis zum Beginn des 20. Jhdt in Europa verbreitet hatte, kam auch der Gedanke einer Allgemeinbildung für alle Bevölkerungsschichten auf. Um 1870 entstanden Schulen, die das bis dahin weit verbreitete Analphabetentum bekämpften und nicht von der Kirche abhängig waren. Bald wurde der Schulbesuch für alle Kinder bis zu einem bestimmten Alter Pflicht und nach dem 1. Weltkrieg setzte eine Alphabetisierungswelle ein. Bis dahin Zeitpunkt war Bildung ein rares Gut von wenigen Männern gewesen. Der Gedanke an Frauen und Bildung war bis auf wenige Ausnahmen adeliger Frauen, wie z.B. Hildegard von Bingen, bis ins letzte Jahrhundert ausgeschlossen. Und auch danach konnte sich die Gesellschaft an das Bild einer gebildeten Frau nur schwerlich gewöhnen, aber dazu später mehr.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Bildung in unterschiedlichen Zeitaltern sehr verschieden definiert worden ist.

2.1 Die Definition im humanistischen Sinne

Im Humanismus, d.h. in der Epoche der Renaissance in der frühen Neuzeit, fand eine Hinwendung zur Antike und zum Menschen statt. Hier kamen die ersten Gedanken zur einer Definition von Bildung auf, welche dann vor allem durch den starken Bezug auf die Antike zu erklären ist. Damals wurde ein wissender Mensch hoch angesehen; denn die Lehre Platons spricht von dem Menschen, der erst durch die Ausbildung seiner Fähigkeiten zum Mensch wird. Er soll seine innere Harmonie erreichen (ataraxia; dt. etwa ‚Seelenausgeglichenheit’). Bildung im humanistischen Sinne ist ein Bestandteil der Entwicklung eines Menschen zu seinem vollen ‚Mensch-Sein’, seiner Humanität. Durch Bildung und Erziehung sollte der Mensch in der Lage sein, seine Persönlichkeit voll zu entfalten.[2] „Als Bildung bezeichnet man sowohl die geistige Gestalt eines Menschen, die er an den sittlichen und geistigen Werten seines Kulturkreises erworben hat, als auch den Prozess der Erziehung, Selbsterziehung, Beeinflussung, Prägung, der zu dieser Gestalt hinführt. Nicht das Maß des Wissens, sondern seine Verschmelzung mit der Persönlichkeit, das selbstständige Verfügenkönnen ist dabei entscheidend.“[3]

Aus diesem Bildungsbegriff ist auch später das Idealbild des gelehrten Menschen entstanden. Allerdings war Bildung in der Renaissance noch ein Privileg für wenige Reiche. Einen weiteren Schritt hat der deutsche Idealismus, also die Philosophie von Kant, Schelling und Hegel Ende des 18. und Anfang des 19. Jhdt., geleistet. Hier stand zwar nicht die Bildung an sich im Vordergrund, sondern der selbst-denkende Mensch, der sich seine eigene Meinung bildet. Um eine Meinung zu haben, wurde ein Mindestmaß an Information vorrausgesetzt. Die Menschen, also auch das gemeine Volk, sollte wissen, worüber es redet, und nicht mehr nur die Ansichten der Kirche, des Monarchen oder einer anderen Autorität nacherzählen. Es wurde keine Allgemeinbildung verlangt, sondern die Autonomie der Menschen wurde gefördert. Es dauerte trotzdem noch fast 100 Jahre, bis eine Schule eingeführt wurde.

2.2 Die Definition von Bildung als ein Organ der sozialen Platzierung

Die Definition von Bildung hat sich gerade in den letzten Jahren, d.h. seit dem Ende des 2. Weltkrieges, was im Hinblick auf die gesamte Entwicklung der Bildungsgeschichte ein verschwindend geringer Zeitraum ist, stark geändert.

Die Frage nach dem Grund für Bildung hat sich verändert. Das Bildungssystem ist immer mehr zu einem Organ geworden, das eine soziale Platzierungsfunktion übernommen hat. Der Zugang zu bestimmten beruflichen Positionen ist nur durch hohe Bildungsabschlüsse erreichbar, während diese Berufe wiederum den sozialen Status eines Menschen mitbestimmen. Die Platzierung sollte anhand des Leistungskriteriums stattfinden, was selten der Fall ist: „Bildungssysteme sollen in erster Llinie nach „ Leistung “ auslesen. Auslese durch das Bildungssystem ist jedoch nie ausschließlich Auslese nach Leistung, sondern immer auch – gewollt, geduldet oder ungewollt - soziale Auslese.“[4] (Hervorhebung im Original). Bildung spielt somit eine wichtige Rolle in der vertikalen Mobilität einer Gesellschaft. Je gebildeter ein Mensch ist, desto höher sind seine Chancen, eine angesehene gesellschaftliche Position einzunehmen.

Bildungsinstitutionen sind für jedes Kind nicht nur zugänglich, sondern Pflicht. Hier spielt sich ein Teil, wenn nicht sogar ein Großteil des Sozialisationsprozesses ab, denn allein die Pflichtschulzeit beläuft sich in den meisten Ländern der EU auf 10 Jahre. Natürlich hat Bildung nach wie vor auch zum Ziel, die Persönlichkeit der Schüler zu formen, aber gemessen wird nicht mehr an den humanen Fähigkeiten einer Person, d.h. z.B. an ihrem realen Wissensstand, ihren Tugenden oder Charaktereigenschaften, sondern an den erzielten Bildungsabschlüssen. Je höher die Bildungsabschlüsse der Bewerber auf dem Arbeitsmarkt sind, desto gefragter sind sie, denn mit höheren Bildungsabschlüssen wird automatisch eine weitreichendere und adäquatere Bildung in Verbindung gebracht.

Wer heutzutage das Potenzial seiner Bildung ausschöpfen will, muss Zertifikate, Zeugnisse und Qualifikationen vorzeigen können. In diesem Sinne ist Bildung immer noch dazu da, die Persönlichkeit zu formen, aber dieser Ausdruck ist mit einer völlig anderen Konnotation versehen, als es ursprünglich vorgesehen war. Es gibt einige soziologische und ökonomische Theoriemodelle, die diese Entwicklung zu beschreiben und erklären versuchen. Ich werde hier nur auf je eine soziologische und ökonomische Theorie ansatzweise beschreiben, soweit es für das von mir behandelte Themengebiet von Belang ist, doch vorher zeige ich die allgemeinen Tendenzen der Bildungsexpansion.

2.3 Bildungsexpansion

Im Mai 1969 kam es in der BRD zu einer umfassenden Bildungsreform. Die bis dahin geltende Kulturhoheit der Bundesländer, d.h. ihr alleiniges Verwaltungsrecht in bezug auf das Schulwesen, wurde durch eine Rahmenkompetenz des Bundes eingeschränkt. Außerdem wurden die bis dahin streng getrennten katholischen und evangelischen Schulen zu Gemeinschaftsschulen zusammengelegt.

In der ganzen EU, damals noch EWG und um einige Mitgliedsstaaten ärmer, zeichnete sich eine Ausweitung der Bildung ab, d.h. die Bildungsexpansion fand ihren Anfang. Nach dem 2.Weltkrieg stieg die Geburtenrate enorm an, so dass das Bildungswesen rund 10 Jahre später nicht mehr ausreichte. Sowohl die räumlichen Gegebenheiten wie auch die Struktur desselben schienen reformbedürftig. Im Zuge der Bildungsreform in der BRD sind einerseits die Gesamtschulen eingeführt und die Volksschulen abgeschafft worden. Die Gesamtschule kann in einer integrierten Form, also mit einheitlicher Sekundarstufe I, oder als additive Schule, also eine räumliche Zusammenlegung der verschiedenen Schulformen, auftreten. Sie konnte sich aber nicht bundesweit als ‚Regelschule’ durchsetzten, denn in einigen Bundesländern ist sie kaum vertreten. Es wurden besondere Förderprogramme für Mädchen entwickelt. Sie waren die großen Gewinnerinnen der Expansion. Sie erzielten im Laufe von nur ungefähr 20 Jahren nicht nur dieselben Ergebnisse wie die Jungen, sondern es ist zu erkennen, dass Ende der 90er Jahre mehr Mädchen das Abitur machten (1995 waren 51,3% der Abiturienten weiblich) und seltener ohne Abschluss die Schule (1995 waren 35,1% der Abgänger ohne Hauptschulabschluss weiblich) verließen.[5]

Immer größere Teile der Bevölkerung strebten höhere Abschlüsse an.

An der Statistik, die jetzt zwar nur für Deutschland steht, kann man die Entwicklung der Bildungsexpansion anschaulich erkennen. Im Ganzen kann man von einer allgemeinen Höherqualifizierung der Gesellschaft sprechen, oder auch von einer „Umschichtung nach oben“[6].

Abb. 1: Verteilung der Jugendlichen auf das Schulsystem in % der Bevölkerung[7]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Legende

HS: Hauptschule, bis 1960 Volksschule; RS: Realschule; GY: Gymnasium;

IGS: integrierte Gesamtschule; FH: Fachhochschule; UNI: Universität

In den 50er Jahren besuchten rund 4/5 der Schüler die Volksschule. Das Verhältnis der traditionellen Schultypen war 4:1:1, d.h. es gingen vier mal so viele Kinder auf die Volks- bzw. Hauptschule wie auf eine Realschule oder ein Gymnasium. Dieses Verhältnis sieht 40 Jahre später ganz anders aus. 1993 war die Schülerpopulation annähernd gleichmäßig auf die einzelnen Schulformen verteilt, wenn man einmal von der Gesamtschule absieht, die weitestgehend eine Außenseiterposition einnimmt. In diesem Zeitraum hat sich die Anzahl derjenigen, die die Schule ohne Abschluss verlassen, halbiert, während sich die Studienanfängerquote vervierfacht hat.

[...]


[1] S. Eco , S.256

[2] vgl. Meyers Lexikon, „ Bildung“ und „Humanität“

[3] s. Philosophisches Wörterbuch, Kröner, 1991

[4] Geißler 1996,S.249

[5] Hradil 1999,S.157

[6] Geißler 1996,S.251

[7] Schäfer1998,S.161

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten

Details

Titel
Die Folgen der deutschen Bildungsexpansion, dargestellt im Kontext Europas
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Soziologie)
Veranstaltung
Seminar: Die Sozialstruktur der Bundesrepublik Deutschland im Kontext Europas
Note
2
Autor
Jahr
2001
Seiten
37
Katalognummer
V6260
ISBN (eBook)
9783638138710
ISBN (Buch)
9783638819596
Dateigröße
653 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Folgen, Bildungsexpansion, Kontext, Europas, Seminar, Sozialstruktur, Bundesrepublik, Deutschland
Arbeit zitieren
Nadine Hagemus (Autor), 2001, Die Folgen der deutschen Bildungsexpansion, dargestellt im Kontext Europas, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6260

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