Neben den allgemein bekannten Arbeiten, der Anfertigung von Zahnersatz, wie Kronen und Prothesen, sowie Kieferorthopädischen Geräten, gehört auch das Herstellen der Arbeitsunterlagen zu den alltäglichen Aufgaben im Zahntechnikerhandwerk. Hierzu gehört auch das Herstellen von Situations- und Arbeitsmodellen aus Gips. Mangelhafte Arbeitsunterlagen führen zu unpräzisen Ergebnissen die nicht toleriert werden können und im Extremfall zu einem Verlust des Kunden (Zahnarztes) führen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung / Vorinformation
- Planung der Ausbildungseinheit
- Stufe - Vorbereiten des Auszubildenden
- Stufe - Demonstration und Erklärung durch den Meister
- Stufe - Nachmachen durch den Auszubildenden
- Stufe - Üben und festigen
- Durchführung der Arbeitsunterweisung
- Vorbereitung des Auszubildenden
- Vorführung der Aufgabe durch den Ausbilder
- Ausführungsversuche des Auszubildenden
- Üben und Festigen des erlernten Arbeitsvorgangs
- Arbeitszergliederung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Text dient als Unterweisungskonzept für die praktische Prüfung im Zahntechnikerhandwerk, Teil IV ADA (Berufs- und Arbeitspädagogik). Er soll Auszubildenden im ersten Lehrjahr die Grundlagen der Herstellung von Arbeitsmodellen aus Gips vermitteln.
- Herstellung von Arbeitsmodellen aus Gips
- Vier-Stufen-Methode der Arbeitsunterweisung
- Arbeitszergliederung zur detaillierten Beschreibung des Vorgangs
- Sicherheit und Unfallverhütung
- Praktische Anwendung von Kenntnissen im Zahntechnikerhandwerk
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Relevanz der Arbeitsunterlagen im Zahntechnikerhandwerk und die Bedeutung der Herstellung von Gipsmodellen heraus. Kapitel 2 erläutert die Planung der Ausbildungseinheit, wobei die Vier-Stufen-Methode als Leitfaden vorgestellt wird. Die einzelnen Stufen umfassen die Vorbereitung des Auszubildenden, die Demonstration durch den Meister, das Nachmachen durch den Auszubildenden und das Üben und Festigen des Gelernten. Kapitel 3 beschreibt die konkrete Durchführung der Arbeitsunterweisung, wobei die einzelnen Schritte der Vorbereitung, Vorführung, Ausführung und Festigung detailliert dargestellt werden. Abschließend präsentiert Kapitel 4 eine Arbeitszergliederung, welche den gesamten Arbeitsvorgang des Ausgießens einer Abformung zur Herstellung eines Arbeitsmodells in detaillierte Teilschritte zerlegt.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter dieses Textes sind: Unterweisungskonzept, Zahntechnikerhandwerk, Arbeitsmodell, Gips, Vier-Stufen-Methode, Arbeitsunterweisung, Arbeitszergliederung, Sicherheit, Unfallverhütung, Ausbildung, Praxis.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel dieser Unterweisung für Zahntechniker?
Auszubildende im ersten Lehrjahr sollen lernen, wie man eine Abformung fachgerecht mit Gips ausgießt, um präzise Arbeits- und Situationsmodelle herzustellen.
Nach welcher Methode wird die Unterweisung durchgeführt?
Es wird die klassische Vier-Stufen-Methode angewendet: Vorbereiten, Vormachen/Erklären, Nachmachen und Üben/Festigen.
Warum sind präzise Gipsmodelle in der Zahntechnik so wichtig?
Mangelhafte Modelle führen zu unpräzisem Zahnersatz, was medizinisch nicht tolerierbar ist und zum Verlust von Kunden (Zahnärzten) führen kann.
Welche Rolle spielt die Arbeitszergliederung?
Die Arbeitszergliederung zerlegt den komplexen Vorgang in detaillierte Teilschritte, um dem Auszubildenden eine klare Struktur und Sicherheit zu bieten.
Was muss bei der Unfallverhütung beachtet werden?
Das Unterweisungskonzept integriert spezifische Aspekte der Sicherheit und Unfallverhütung am Arbeitsplatz des Zahntechnikers.
- Citation du texte
- Jan Wilczek (Auteur), 2006, Ausgießen einer Abformung mit Gips zur Herstellung eines Situationsmodells (Unterweisung Zahntechniker / -in), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/62682