Die Motivation für dieses Thema läßt sich an zwei Hintergründen erklären. Einerseits ist es natürlich die berufliche Qualifikation, die ich anstrebe. Ich möchte mein Fachwissen aus dem Studium der Sozialpädagogik um den Aspekt der Suchtprävention erweitern und ich gehe davon aus, dass mir dies über die Recherchen in der mir vorliegenden Literatur gelingen wird. Andererseits gibt es ein großes privates Interesse an dem Thema. Da ich vor gut drei Jahren eine Patenschaft übernehmen durfte, interessieren mich neben vielen anderen Formen der Absicherung und des Schutzes jenes Kindes auch die Möglichkeiten der in Zukunft hier wohl angebrachten Suchtprävention. Daher verwundert es sicher nicht, dass mein Fokus auf der Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen liegt.
Ich werde zu Beginn einen historischen Abriss aufzeigen, bevor ich über die Erklärung von Begriffen und den Merkmalen aus struktureller Sicht, zur Verdeutlichung der von mir gesetzten Zielgruppen komme. Danach widme ich mich den Konzepten sowie den strategischen Herangehensweisen und den Arbeitsfeldern, abschließend werde ich die Probleme und die Aufgaben der Zukunft in der Suchtprävention behandeln.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die Geschichte der Suchtprävention in Deutschland
- Begrifflichkeiten
- Konzepte & Vorgehensweisen
- Prävention
- Weitere Konzepte
- Zielgruppen
- Multiplikatoren
- Kinder & Jugendliche
- Mädchen & Jungen
- Arbeitsfelder
- Zukunft & Probleme
- Schlusskommentar
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Thema Suchtprävention, insbesondere im Hinblick auf Kinder und Jugendliche. Der Fokus liegt auf der Erläuterung historischer Entwicklungen, der Definition relevanter Begrifflichkeiten sowie der Vorstellung verschiedener Konzepte und Strategien der Suchtprävention. Darüber hinaus werden die wichtigsten Zielgruppen und Arbeitsfelder der Suchtprävention beleuchtet und die zukünftigen Herausforderungen und Probleme in diesem Bereich diskutiert.
- Historische Entwicklung der Suchtprävention in Deutschland
- Definition und Abgrenzung relevanter Begrifflichkeiten
- Vorstellung verschiedener Konzepte und Strategien der Suchtprävention
- Relevante Zielgruppen der Suchtprävention
- Zukünftige Herausforderungen und Probleme in der Suchtprävention
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Motivation des Autors für die Bearbeitung des Themas Suchtprävention dar und umreißt den Aufbau der Arbeit. Das erste Kapitel befasst sich mit der Geschichte der Suchtprävention in Deutschland, wobei der Fokus auf der Entwicklung von Präventionsstrategien seit dem Ende der 60er Jahre liegt. Das zweite Kapitel widmet sich der Definition relevanter Begrifflichkeiten und stellt die verschiedenen Konzepte und Strategien der Suchtprävention vor. Im dritten Kapitel werden die wichtigsten Zielgruppen der Suchtprävention, insbesondere Kinder und Jugendliche, beleuchtet. Die Arbeitsfelder der Suchtprävention werden im vierten Kapitel vorgestellt und im fünften Kapitel werden die zukünftigen Herausforderungen und Probleme in diesem Bereich diskutiert.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter und Themenbereiche dieser Arbeit sind Suchtprävention, Kinder und Jugendliche, Drogenkonsum, Präventionsstrategien, gesetzliche Rahmenbedingungen, Zielgruppen, Arbeitsfelder, Zukunftsperspektiven.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die Hauptziele der Suchtprävention bei Jugendlichen?
Die Ziele umfassen die Stärkung der Persönlichkeit, die Aufklärung über Risiken und die Verhinderung des Erstkonsums von Drogen oder die Hinauszögerung dessen.
Wie hat sich die Suchtprävention in Deutschland historisch entwickelt?
Die Arbeit zeigt einen Wandel von rein abschreckenden Maßnahmen am Ende der 60er Jahre hin zu modernen, ressourcenorientierten Konzepten der Gesundheitsförderung.
Wer sind die sogenannten "Multiplikatoren"?
Multiplikatoren sind Personen wie Lehrer, Eltern oder Sozialpädagogen, die ihr Wissen über Prävention an die Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen weitergeben.
Gibt es Unterschiede in der Prävention für Mädchen und Jungen?
Ja, moderne Konzepte berücksichtigen geschlechtsspezifische Unterschiede im Konsumverhalten und in den Ursachen für Suchtentwicklungen.
Welche Probleme gibt es in der heutigen Suchtprävention?
Herausforderungen sind unter anderem die ständige Verfügbarkeit legaler Drogen, neue Trends bei synthetischen Drogen sowie begrenzte finanzielle und personelle Ressourcen.
- Quote paper
- Dipl.-Soz.Päd. Mario Kilian Diederichs (Author), 2006, Suchtprävention bei Kindern und Jugendlichen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/62704