Web-Engineering unter besonderer Berücksichtigung von Individualisier- und Anpassbarkeit


Diplomarbeit, 2006

114 Seiten, Note: 1.7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen
2.1 Programmierparadigmen
2.1.1 Prozedurale Programmierung
2.1.2 Objektorientierte Programmierung
2.1.3 Aspektorientierte Programmierung
2.1.4 Generative Programmierung
2.1.5 Übersicht
2.2 Architekturmuster
2.2.1
2.2.2
2.2.3
2.3 Frameworks
2.3.1 Prado
2.3.2 Symfony
2.3.3 Zend Framework
2.3.4 Fehleranalyse
2.3.5 Zusammenfassung

3 Individualsoftware
3.1 Performance versus Flexibilität
3.2 Generierung
3.3 Tests
3.3.1 Testverfahren
3.3.2 Integrationstests auf der Zielplattform
3.3.3 Selbsttests nach Generierung
3.4 Anpassung
3.4.1 Anpassbarkeit bei Installation
3.4.2 Anpassbarkeit im Betrieb
3.4.3 Architekturmuster
3.5 Aktualisierung
3.6 Praktischer Nachweis
3.6.1 Projekt ConfMaster
3.6.2 Generierung
3.6.3 Performancevergleich

4 Zusammenfassung

5 Ausblick

6 Literaturverzeichnis

7 Abbildungsverzeichnis

8 Tabellenverzeichnis

9 Listingverzeichnis

Anhang

A. Glossar

B. Tabellarische Testergebnisdarstellung

1 Einleitung

Nachdem die Entwicklung der Computer- und Softwaresysteme in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts zunehmend komplexer wurden, fing man an, nach Mitteln und Wegen zu suchen, um die zunehmend weiter steigende Komplexität beherrschbar zu machen. Um 1970 wurde für dieses Problem der Begriff Softwarekrise [Dij72] geprägt. Seit dem kamen neue Technologien und Anforderungen hinzu und die Computertechnik drang in immer mehr Bereiche des täglichen Lebens vor. Das Internet verbreitete sich in exponentieller Geschwindigkeit und mit ihm eine Flut von kommunikativen Möglichkeiten und Technologien. Gleichzeitig stieg die Komplexität der benötigten Software mit der Folge, dass die Softwarekrise weiterhin bestand hat.

Um die steigende Komplexität der benötigten Software beherrschen zu können, wurde Software-Engineering eingeführt, welches sich mit „[…] Prinzipien, Methoden und Werkzeugen“ ([Bal96] S.36) der Softwareentwicklung beschäftigt.

Seit einiger Zeit ist ein vermehrter Bedarf nach entfernt nutzbarer Software zu verzeichnen. Dabei wird der Webbrowser immer mehr als Universalausgabe für jede Art entfernt verwendeter Software verwendet.

Diese Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Wartung webbasierter, individualisier- und anpassbarer Applikationen. Vorhandene Methoden und Werkzeuge werden untersucht, evaluiert und Lösungen dargestellt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf flexibler und effizienter Applikationsgenerierung unter Verwendung prozeduraler und objektorientierter sowie generativer Ansätze und Methoden. Die Arbeit stellt keine Dokumentation eines klassischen Software Engineering Projektes dar. Vielmehr werden Methoden dargestellt und auf ihre Anwendbarkeit hin untersucht, wobei das Gewicht auf Flexibilität bei hoher Performance gelegt wird. Am Schluss der Arbeit wird ein Teil der theoretischen Lösungen praktisch anhand der Anforderungen einer bestehenden Applikation durch eine beispielhafte Implementierung und den Vergleich mit dieser auf Effektivität und Effizienz geprüft.

Zur Verdeutlichung der beschriebenen Methoden und Vorgehensweisen werden kurze, in der Skriptsprache PHP geschriebene Implementierungsbeispiele angeführt. Diese sind sehr einfach gehalten und dienen ausschließlich einer besseren Verständlichkeit. Die Verwendung von PHP ist damit begründet, dass diese Skriptsprache in der aktuellen Version 5 objektorientierte und prozedurale Programmierung gleichermaßen unterstützt und sich daher gut für Demonstrationszwecke eignet sowie stark im Webumfeld verbreitet ist. Ein kompletter Wechsel zu einer anderen Programmier-sprache wird dadurch vermieden. Des Weiteren wird der Quelltext interpretiert und bedarf keiner Kompilierung. Dieser Umstand ermöglicht Vorgehensweisen, die ansonsten nicht ohne Einschränkungen oder zusätzliche Bedingungen möglich wären. Um deutlicher auf objektorientierten oder prozeduralen Quelltext hinzuweisen wird die Version 5 bzw. 4 angegeben.

Die große Popularität und die einfache Erlernbarkeit der Sprache hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass sehr viele Menschen ohne fundierte Programmierkenntnisse, Hintergrundwissen zu sicherheitsrelevanten Themen sowie zur Qualitätssicherung in PHP programmiert haben. Die Ergebnisse ihrer Bemühungen wurden frei zugänglich ins Web gestellt. Die Folge war, dass eine große Anzahl von Hackern die Möglichkeit hatte, Angriffe auf solche Systeme zu starten und durch mangelndes Fachwissen der Programmierer entstandene Schwachstellen zu finden. Dadurch ist das Bild von der unsicheren Programmiersprache PHP in der Öffentlichkeit entstanden, wogegen jedoch die sehr große, weltweite Verbreitung, Offenheit der Quellen sowie die Verwendung für große Projekte wie das CMS[1] Typo3 spricht.

Die konsequente Verwendung dieser Programmiersprache legt den Entschluss nahe, bei dem Einsatz weiterer Software ebenfalls frei verfügbare Open Source[2] Software zu bevorzugen.

[...]


[1] CMS ist die Abkürzung für Content Management System. Mit solchen Systemen lassen sich digitale Inhalte verwalten und pflegen.

[2] Open Source bezeichnet Software, deren Quellen frei verfügbar sind. Je nach verwendeter Lizenz kann der Quelltext für eigene Zwecke modifiziert, kostenlos weitergegeben und in eigene Anwendungen integriert werden.

Ende der Leseprobe aus 114 Seiten

Details

Titel
Web-Engineering unter besonderer Berücksichtigung von Individualisier- und Anpassbarkeit
Hochschule
Fachhochschule Brandenburg
Note
1.7
Autor
Jahr
2006
Seiten
114
Katalognummer
V62731
ISBN (eBook)
9783638559256
Dateigröße
1604 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Diplomarbeit gibt einen umfassenden Überblick über nahezu alle Bereiche des Software-Engineerings wobei besonders auf die Entwicklung von web-basierenden Applikationen eingegangen wird. Im Hauptteil der Arbeit werden vorhandene Methoden untersucht und darauf aufbauend Verfahren und Methoden zur Lösung verbleibender bzw. ungelöster Probleme entwickelt. Dabei spielt das Paradigma der generative Programmierung eine entscheidende Rolle.
Schlagworte
Web-Engineering, Berücksichtigung, Individualisier-, Anpassbarkeit
Arbeit zitieren
Arthur Kaiser (Autor), 2006, Web-Engineering unter besonderer Berücksichtigung von Individualisier- und Anpassbarkeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/62731

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