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Die Eigenkapitalveränderungsrechnung und ihre bilanzanalytische Auswertung

Titre: Die Eigenkapitalveränderungsrechnung und ihre bilanzanalytische Auswertung

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2002 , 32 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Steuerberater, Dipl.-Kfm. Andreas Krause (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Résumé Extrait Résumé des informations

Das Konzerneigenkapital wird traditionell durch das Jahresergebnis, die Zahlung von Dividenden sowie durch die Emission neuer Anteile verändert. Allerdings haben bei international tätigen Konzernen weitere erfolgsneutrale Verrechnungen an Bedeutung gewonnen, durch die das Konzerneigenkapital flexibler geworden ist und sich der Nachvollziehbarkeit durch den Investor entzieht. Hier sind im Wesentlichen die Bilanzierung von Finanzinstrumenten, die Neubewertung von Vermögenswerten und der Bereich der Währungsumrechnung zu nennen, deren Wertänderung teilweise direkt im Eigenkapital vollzogen wird. Abhilfe soll die Eigenkapitalveränderungsrechnung schaffen.
Aufgabe der Eigenkapitalveränderungsrechnung ist es, die gesamten Eigenkapitalveränderungen einer Berichtsperiode, das heißt sowohl die erfolgswirksamen, welche sich über die GuV ergeben, als auch die erfolgsneutralen, zu erfassen und dem Jahresabschlussadressaten deutlich erkennbar zu präsentieren.
Die vorliegende Arbeit beschreibt, wie die Eigenkapitalveränderungsrechnung nach den Vorstellungen des IASC und des DRSC aufgebaut ist. Der Schwerpunkt widmet sich der Fragestellung, ob und wie die Eigenkapitalveränderungsrechnung überhaupt Hilfestellung bei der Bilanzanalyse leisten kann.
Es zeigt sich, dass die Eigenkapitalveränderungsrechnung nur eingeschränkt die Bilanzanalyse des Jahresabschlusses unterstützt und zwar bei der Ermittlung des bilanzanalytischen Eigenkapitals sowie für die Berechnung des korrekten Jahresergebnisses gem. den Erfordernissen investitionstheoretischer Analyseinstrumente.
Ebenfalls kommt der Autor zu dem Schluss, dass eine sinnvoller Anwe ndung der Eigenkapitalveränderungsrechnung nur gegeben ist, wenn es sich um große Konzerne handelt, die in einem erheblichem Umfang Finanzinstrumente benutzen und die erfolgsneutralen Positionen ausführlich publizieren.
[...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Die Eigenkapitalveränderungsrechnung im IAS-Abschluss

1.1 Allgemeines

1.2 Darstellungsalternativen

1.3 Funktionsweise

2 Die Eigenkapitalveränderungsrechnung gem. DRSC

2.1 Besonderheiten

2.2 Klärung verwendeter Begriffe

2.2.1 Erwirtschaftetes Eigenkapital

2.2.2 Kumuliertes übriges Konzernergebnis

3 Überblick über bilanzanalytische Möglichkeiten

4 Korrektur des Jahresergebnisses

4.1 Echte Neubewertung

4.2 Änderung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und Korrekturen grundlegender Fehler

4.3 Konsequenz für die Bilanzanalyse

5 Differenzierte Herleitung des bilanzanalytischen Eigenkapitals

5.1 Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage

5.2 Gewinnrücklage

5.3 Fremdwährungsumrechnung

5.3.1 Fremdwährungstransaktionen

5.3.2 Umrechnung ausländischer Einzelabschlüsse im Konzernabschluss

5.4 Neubewertung des Sachanlagevermögens

5.5 Marktbewertung von Wertpapieren

5.6 Rücklage für Cashflow-Hedges

5.7 Zwischenergebnis

6 Beispiel VW Konzern

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und Anwendung der Eigenkapitalveränderungsrechnung als Instrument der externen Rechnungslegung nach IAS und DRSC, mit dem primären Ziel zu klären, inwieweit sie bei der bilanzanalytischen Herleitung des Eigenkapitals und der Korrektur des Jahresergebnisses unterstützen kann.

  • Struktur der Eigenkapitalveränderungsrechnung nach IASC und DRSC
  • Analyse der erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderungen
  • Einfluss auf bilanzanalytische Kennzahlen und investitionstheoretische Instrumente
  • Methoden zur Korrektur des Jahresergebnisses (Kongruenzprinzip)
  • Praktische Anwendung und Interpretation am Beispiel des VW Konzerns

Auszug aus dem Buch

1.1 Allgemeines

Die Eigenkapitalveränderungsrechnung ist seit 1997 ein Pflichtbestandteil des IAS-Abschlusses bzw. des Zwischenberichts und steht damit gleichrangig neben der Bilanz, der GuV, der Kapitalflussrechnung, der Segmentberichterstattung und dem Anhang. Die Einführung einer gesonderten Darstellung für den Bilanzleser war notwendig, um ihm die gesamte Veränderung des Eigenkapitals in einer Periode vor Augen zu führen.

Die gesamte Veränderung des Eigenkapitals besteht aus mehreren Komponenten. Die wohl wichtigste ist das Periodenergebnis, welches sich erfolgswirksam über die GuV ergibt. Weitere Veränderungen ergeben sich durch Transaktionen mit den Anteilseignern. Beispiele dafür sind Dividendenzahlungen, Einlagen, Zuzahlungen oder Kapitalherabsetzungen, welche erfolgsneutral sind und direkt über das Eigenkapital gebucht werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Die Eigenkapitalveränderungsrechnung im IAS-Abschluss: Einführung in die Funktion und Notwendigkeit der Eigenkapitalveränderungsrechnung im Rahmen der IAS-Rechnungslegung.

2 Die Eigenkapitalveränderungsrechnung gem. DRSC: Darstellung der spezifischen Regelungen des DRSC und Unterschiede zum internationalen Standard, insbesondere im Hinblick auf den Konzerneigenkapitalspiegel.

3 Überblick über bilanzanalytische Möglichkeiten: Aufzeigung der methodischen Ansatzpunkte, wie die Eigenkapitalveränderungsrechnung zur Verbesserung der Bilanzanalyse beitragen kann.

4 Korrektur des Jahresergebnisses: Untersuchung von Kongruenzverstößen bei erfolgsneutralen Buchungen und deren Korrektur für investitionstheoretische Analyseinstrumente.

5 Differenzierte Herleitung des bilanzanalytischen Eigenkapitals: Detaillierte Erläuterung der bilanzanalytischen Hinzurechnungen und Kürzungen verschiedener Eigenkapitalpositionen.

6 Beispiel VW Konzern: Anwendung der erarbeiteten Analysekonzepte auf den Konzernabschluss 2001 der Volkswagen AG.

Schlüsselwörter

Eigenkapitalveränderungsrechnung, IAS, DRSC, Bilanzanalyse, Konzerneigenkapital, Erfolgsneutrale Verrechnungen, Gesamtergebnis, Kongruenzprinzip, Jahresergebnis, Finanzinstrumente, Währungsumrechnung, Cashflow-Hedges, Neubewertungsrücklage, Konzernabschluss.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Eigenkapitalveränderungsrechnung als Pflichtbestandteil der internationalen Rechnungslegung und deren Nutzen für den externen Bilanzleser.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Abbildung erfolgsneutraler Eigenkapitalbewegungen, die Kongruenz von Periodenerfolgen und die methodische Herleitung eines bereinigten, bilanzanalytischen Eigenkapitals.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, zu evaluieren, ob und wie die Eigenkapitalveränderungsrechnung zur präziseren Bilanzanalyse beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine systematische Analyse der IAS- und DRSC-Standards durchgeführt, kombiniert mit einer angewandten Fallstudie am Beispiel des VW Konzerns.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Anforderungen an die Rechnung, die Untersuchung von Kongruenzverstößen sowie die praktische Anleitung zur differenzierten Eigenkapitalermittlung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Eigenkapitalveränderungsrechnung, Bilanzanalyse, Kongruenzprinzip und das internationale sowie deutsche Rechnungslegungsumfeld charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die DRSC-Darstellung von der IAS-Variante?

Die DRSC-Variante ist durch ein starreres Format (Konzerneigenkapitalspiegel) gekennzeichnet und integriert stärker den Gedanken der Einheitstheorie, etwa durch die Einbeziehung des Minderheitenkapitals.

Warum ist das Beispiel des VW Konzerns für die Untersuchung relevant?

Der VW Konzern dient als praxisnahes Beispiel für ein Global Player Unternehmen, das in erheblichem Umfang Finanzinstrumente nutzt und somit die Komplexität der erfolgsneutralen Positionen verdeutlicht.

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Résumé des informations

Titre
Die Eigenkapitalveränderungsrechnung und ihre bilanzanalytische Auswertung
Université
University of Paderborn  (Lehrstuhl für Rechnungswesen und Besteuerung)
Cours
Seminar zur Externen Rechnungslegung
Note
1,3
Auteur
Steuerberater, Dipl.-Kfm. Andreas Krause (Auteur)
Année de publication
2002
Pages
32
N° de catalogue
V6304
ISBN (ebook)
9783638139083
ISBN (Livre)
9783656060666
Langue
allemand
mots-clé
Eigenkapitalveränderungsrechnung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Steuerberater, Dipl.-Kfm. Andreas Krause (Auteur), 2002, Die Eigenkapitalveränderungsrechnung und ihre bilanzanalytische Auswertung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6304
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Extrait de  32  pages
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