Die Rolle der sozialen Arbeit bei Menschen mit Migrationshintergrund und psychischen Störungen


Examensarbeit, 2006

23 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung zur gesamten Hausarbeit

2. Migration: Begriffsbestimmung

Psychologischer Teil
3. Einleitung zum psychologischen Teil
3.1 Psychodynamische Auffassungen von Migration
3.2 Migration und psychische Störung
3.3 Einleitung in die Psychopathogenese
3.4 Aspekte der Genese der Depressionen
3.5 Aspekte der Genese der schizophrenen Psychosen

Sozialmedizinischer Teil
4. Einleitung zum sozialmedizinischen Teil
4.1.1. Die depressive Symptomatik
4.1.2. Anmerkungen zu Depressionen bei Migranten
4.1.3. Behandlungsmöglichkeiten bei Depressionen
4.2.1. Symptome der Schizophrenien
4.2.2. Anmerkungen zu Schizophrenien bei Migranten
4.2.3. Behandlung von Schizophrenien
4.3. Spezielle Angebote für Migranten
4.4. Wissenswertes zum professionellen Arbeiten mit Migranten mit psychischen Störungen

5. Gemeinsame Schlussbemerkungen

Literaturangaben

1. Einleitung zur gesamten Hausarbeit

Gegenstand der Arbeit ist Migration und psychische Störung.

Während im psychologischen Teil vorwiegend Allgemeingültigkeit besitzendes aufgezeigt werden wird, wird im sozialmedizinischen Teil die Thematik auch auf speziell deutsche (Versorgungs-) Strukturen bezogen werden.

Aus allgemeiner sozialpädagogischer und sozialarbeiterischer Sicht lassen sich Migranten grob in drei Gruppen einteilen:

Flüchtlinge und Arbeitsmigranten (die zusammengenommen die Gruppe der so genannten Ausländer bilden) und Aussiedler.

Ende 1996 gab es in der BRD circa 7,3 Millionen Ausländer; das entsprach etwa 9 % der damaligen Gesamtbevölkerung (Hamburger 2001, S. 1213). Hier nicht mitgezählt sind die Aussiedler, die grösstenteils den Status „eingebürgert“ haben; die Gesamtheit der Migranten übersteigt also ohne weiteres den zehnten Teil der Gesamtbevölkerung Deutschlands.

Damit ist die Bedeutung von Migration für die soziale Arbeit evident.

Kurz einige Worte zur Statistik psychischer Störungen bei Migranten:

Obwohl statistische Angaben recht objektiv zu sein scheinen, gibt es gerade im hier behandelten Feld etliche Fehlerquellen: Zum einen gibt es eine möglicherweise nennenswerte Anzahl von Fehldiagnosen (siehe auch 4.4.), dazu kommt, dass etwa alte Untersuchungen aus der Mitte der 70er Jahre zu psychischen Störungen im Bezug auf Gastarbeiter nicht repräsentativ sind, weil das Durchschnittsalter gering war (Koch in: Assion 2005, S. 168); daneben kann es eine erhebliche prämigratorische Selektion geben (Häfner, zit. a.a.O.). Ausserdem ist beispielsweise eine Häufung von Schizophrenien bei stationär behandelten Migranten nicht unbedingt repräsentativ, weil diese sich durch eine Behandlungsschwelle erklären lässt, die weniger stark oder weniger auffällig kranke Migranten im Gegensatz zu beispielsweise stark psychotischen Migranten gar nicht erst in Behandlung erscheinen lässt (a.a.O.).

Darum werde ich im folgenden nur sparsam Statistiken zitieren, um eindrucksvolle Behauptungen zu untermauern. Ich gehe davon aus, dass Kausalzusammenhänge schlecht nachweissbar sind; Experimente sind hier nicht zu bewerkstelligen. Folglich sind Studien zu kausalen Zusammenhängen in Bezug auf Migration und psychische Störung methodologisch unsauber.

Es folgen zuerst psychologische, später sozialmedizinische Aspekte.

2. Migration: Begriffsbestimmung

Vom Lateinischen: migrare – zu deutsch: wandern.

Nach Hamburger (Hamburger 2001, S. 1211-1220) gibt es Aus-, Durch-, Ein- und Rückwanderung.

Migranten sind Menschen, die „für einen längeren oder unbegrenzten Zeitraum einen früheren Wohnort verlassen haben und in der Gegenwart in einem anderen Land als ihrem Herkunftsland leben “.

Weiter „ist die Wirklichkeit der Migrationsursachen auf einem Kontinuum zwischen den Polen „gewaltsam erzwungene Wanderung“ und „freiwillige Mobilität“ verteilt “.

Auch sind „Die Handlungsmotive von Migranten (…) mit den Migrationsursachen verknüpft “.

Neben Hungersnöten führt Hamburger unter anderem auch Neugier und Abenteuerlust als Beweggründe für Migration an.

Ausserdem gibt es nach Hamburger zum einen Gründe für die Emigration („Push-Faktoren“) und andererseits Gründe für die Attraktivität einer Immigration an einen bestimmten Ort („Pull-Faktoren“).

Last but not least ist mit ihm davon auszugehen, dass nicht eine blosse Emigration, sondern auch und gerade die verschiedenen Strukturen (z. B. politische, gesellschaftliche, soziale) im Immigrationsland dafür ausschlaggebend sind, wie jemand an einem neuen Ort ankommt beziehungsweise ankommen kann.

Eine knappere Definition bietet „Akt und Wirkung des Überganges“ von einem Ort „zum anderen, um sich in diesem niederzulassen“ (Grinberg & Grinberg 1990, S. 18).

3. Einleitung zum psychologischen Teil

Die sich anschliessende psychologische Betrachtung von Migration und psychischer Störung erfolgt durch die psychoanalytische (bzw. psychodynamische) Brille.

Zum Kennenlernen dieser Sehhilfe beginne ich mit der „Übersetzung“ der Zitate (s.o.) die von einem (nicht explizit psychoanalytischen) Sozialpädagogen (Hamburger 2000) stammen. Sie sollen zur Betrachtung der Migration nach psychoanalytischer Manier hinführen.

3.1 Psychodynamische Auffassungen von Migration

In der Psychoanalyse ist des Individuums erste Migration eine räumlich kurze Wanderung – nämlich die, aus dem Mutterleib hinaus, durch den Geburtskanal hindurch und schliesslich hin- ein in die Welt (Grinberg & Grinberg 1990, S. 2).

Dabei verlässt es sein Herkunftsland, allerdings ohne die Möglichkeit einer Rückwanderung. Somit lebt der Mensch ab dem Zeitpunkt der Geburt fortan in einem anderen Land als seinem Herkunftsland.

Analog dazu steht die Vertreibung aus dem Paradies in der biblischen Phylogenese (a.a.O.).

Anders als beim biblischen „Rauswurf“ könnte man dem Ungeborenen eine gewisse „Freiwillig keit“ unterstellen, wobei natürlich beispielsweise eine Kaiserschnitt-Geburt hingegen sicherlich alles andere als freiwillig erfolgt.

Die Psychoanalyse, so wie zum Teil auch der Volksmund, sieht Parallelen zwischen der Geburt eines Menschen und seinem späteren Leben.

Theoretisch ist auch vorstellbar, dass jemand, der im Mutterleib nicht ausreichend genährt wird (also hungert), sich „entschliesst“ vorzeitig aufzubrechen um dem Hunger zu entgehen.

Die Neugier kann man in Anlehnung an Eva´s Wissensdurst auch dem unterstellen, der vielleicht schon in seinem kleinen Paradies anfängt, zu „lang-zu-weilen“. Das könnte ihn dann in die grosse, weite Welt ziehen.

Oder er ist schon in so beengten Verhältnissen, dass es ihn förmlich hinaus drückt.

Sicher ist beim Neugeborenen ebenso neben dem Aus- und Durchreisevorgang entscheidend für die Qualität seiner Ankunft mitbestimmend, in welchen (hier allerdings in erster Linie familiären) Strukturen er landet.

Um noch ein mal die Analogie mit der Bibel zu bemühen: Dass Adam nach der Vertreibung aus dem Paradies sein Brot im Angesicht seines Schweisses essen muss, bedeutet für das Neugeborene dann, nicht mehr automatisch mit Nahrung versorgt zu werden, sondern die Anstrengung unternehmen zu müssen, die Mutterbrust zu suchen und anzusaugen (a.a.O.).

Die letzte Migration stellt dann im Laufe eines Menschenlebens der Tod dar, der möglicherweise in ein sehr fremdes „Land“ führt.

Als letzte Analogie sei die zwischen dem Verlassen des Mutterleibes und dem des „Vaterlandes“[1] (vgl. a.a.O. S. 63) genannt. So gesehen stellt eine Emigration eine Geburt dar.

Nach diesem Einstieg in den psychoanalytischen Blickwinkel, bietet es sich an, zu weiteren Anschauungen über Migration von Menschen im tatsächlichen Leben über räumliche Distanzen hinweg und einigen dabei, davor und danach möglichen Psychodynamiken bei den Beteiligten überzugehen.

3.2 Migration und psychische Störung

In diesem Kapitel beziehe ich mich falls nicht anders angegeben oft auf Grinberg & Grinberg (1990, S. 9-29). Wenn ich „psychische Störung“ schreibe, denke ich hier an die psychogenen psychischen Störungen; mein Grundverständnis dieser Störungen ist weniger das von Störungen im Sinne von Defekten als viel mehr das von Störungen als Lösungsmöglichkeiten (genauso, wie ich in einer Erkältung auch nicht gleich einen Defekt, sondern eher eine Lösung sehe; trotzdem kann ich als Erkälteter krank sein und/oder (z.B. pharmakologische) Behandlung benötigen und/oder wünschen).[2]

Psychischen Störungen – sei es nun bei einem Migranten oder sonst jedwedem Menschen – gehen oft ein unbewältigter Konflikt, eine Krise oder ein Trauma[3] voran (nach anderer Quelle sind es Defizit, Konflikt oder Trauma (Hoffmann & Hochapfel 1999, S. 81)).

Was als psychische Störung erscheint, ist eine Reaktion auf zu Grunde liegende Phänomene. Sie ist Ausdruck eines Zusammenspiels „von primärer Störung, Schädigung, Belastung etc. einerseits, sowie Bewältigungs-, Abwehr- und Kompensationsmechanismen[4] des psychischen Organismus andererseits“ (Mentzos 1991, S. 10 und 30).

Das Risiko für die meisten psychischen Störungen steigt bei jedem Menschen zu Zeiten einer Statuspassage, wie z.B. Pubertät oder Eintritt ins Rentenalter (Hoffmann-Richter & Finzen, 2001, S. 44). Etliche Menschen erleben dabei eine Krise. Aber auch andere äussere Umstände können eine Krise auslösen. Eine Krise ist an sich nichts Unnormales, geschweige denn Ungesundes; jedoch können sämtliche Krisen Traumata verursachen oder reaktivieren (nämlich: frühkindliche Traumata), die dann eine psychische Störung zur Folge haben können.

Eine Krise kann sowohl Auslöser als auch Folge einer Migration sein, wobei es dann zu einem Trauma kommt, wenn jemand zu sehr ins Wanken gerät, als dass er sich selbst restabilisieren[5] könnte.

Da eine Migration – neben vielem Fremdem und nicht Vertrautem, das neu hinzukommt – häufig von vielen massiven Verlusten begleitet ist, droht dem Migranten auch der Verlust eigener Identitätsanteile[6], weil er sich – mehr oder weniger – mit dem bzw. durch das, was er jetzt nicht mehr hat, identifiziert hat. Dies kann sich beispielsweise durch ein Gefühl der Leere äussern. Eine Identitätskrise an sich ist wohl auch etwas, was viele Menschen einmal (oder mehrere Male) irgendwann durchmachen. Problematisch kann es eben dann werden, wenn sie nicht hinreichend bewältigt werden kann. Grundsätzlich gehen psychische Störungen mit Identitätsstörungen einher (Grinberg & Grinberg 1990, S. 149).

Eine Migration wird – unter welchen Bedingungen auch immer – die Stabilität und die Identität eines Menschen auf die Probe stellen.

Das Identitätsgefühl kann man sich auf drei (Ver-) Bindungen basierend vorstellen:

- 1. der der verschiedenen Persönlichkeitsteile untereinander („räumliche Integration“),
- 2. einer Kontinuität der Persönlichkeitswahrnehmung („zeitliche Integration“) und
- 3. einem Zugehörigkeitsgefühl („soziale Integration“).

Eine Migration berührt alle oder rüttelt an allen drei Bindungen.

Eine gelingende Krisenbewältigung führt nach Grinbergs zu mehr bzw. neuer Kreativität; meines Erachtens nicht nur dazu, sondern auch zu Wachstum, Stabilität und Flexibilität (man denke wieder z.B. an Pubertät oder Eintritt ins Rentenalter).

Beim Migrationstrauma ist von einem kumulativen Trauma auszugehen, das heisst, nicht die blosse Migration verursacht schlagartig eine traumatische Belastung, sondern sie häuft sich im Laufe der Zeit aus einem Bündel von Teilfaktoren an. Nach Mentzos stellt eine Traumatisierung eine Notlösung dar, die einerseits das psychische Überleben ermöglicht, andererseits jedoch zur Ursache eines Leidens werden kann (Mentzos 1996, S. 196).

Ob es zu einer traumatischen Belastung kommt, hängt von vielen äusseren und inneren Umständen ab. So spielen z. B. die Intensität von Ängsten, Heimweh [7] und Prädisposition (v.a. durch frühkindliche (traumatische) Objektverluste / Trennungen oder Schuldgefühle) neben äusseren Bedingungen ebenfalls eine grosse Rolle. Die Ängste sind bei vorangegangener Verfolgung eher paranoide, bei freiwilliger Migration eher depressive Ängste.

Mitunter mag es aussehen, als bräuchte ein (Migrations-) Trauma eine

„Inkubationszeit“; das hängt häufig mit einer „übergangenen Trauer“ oder anderen verleugneten Gefühlen zusammen (Grinberg & Grinberg 1990, S.106).

Die Prädisposition korreliert positiv mit (früh-) kindlichen Verlassenheitserfahrungen und sinkt mit zunehmender Fähigkeit, allein zu sein.

Auch spielt die Herkunftsfamilie eine Rolle. Eine Migration ist für einen Menschen, der aus einer klammernden, fest-haltenden Familie kommt, sicherlich riskanter, als für einen neugierigen Menschen aus einer offeneren Familie.

Ausserdem spielen die Verwandten und andere Angehörige ohnehin eine Rolle für Migranten und zwar dadurch, dass sie entweder zurückgelassen werden, die Migration initiiert haben oder mitgehen bzw. mitgenommen werden.

Bleiben Angehörige zurück, mag sein, dass sie dem Gegangenem seinen Weggang übel nehmen oder darunter leiden. Andernfalls kann dies zumindest die Befürchtung des Migranten sein, was sich ebenso – z. B. in Sorgen, Ängsten oder Schuldgefühlen niederschlagen kann (a.a.O., S. 75 ff.).

Ist jemand der, der mitzieht, können Affekte wie Hass oder Wut auf den Initiator entstehen (a.a.O., S. 65 ff.).

Und der Initiator selbst kann z.B. darunter leiden, die Verantwortung zu tragen (a.a.O.).

Psychische Krankheiten entstehen aus psychodynamischer Sicht eben da, wo jemand unangenehme Gefühle – mit anderen Worten: sein Leid – nicht leiden kann oder Konflikte „nur“ suboptimal lösen kann. Im folgenden erweitere ich den Blickwinkel auf allgemeine Erklärungsan-sätze für die Entstehung psychischer Störungen, wobei ich, um allzu allgemeine Darstellungen zu vermeiden, zwischendurch Bezüge zu migrationsspezifischen Besonderheiten herstellen werde.

Dann werde ich exemplarisch auf die Depression und die Schizophrenie näher eingehen, da diese – wie ich von Bochumer Sozialarbeitern in der Beratungsstelle des SPDi´s erfahren habe – bei Migranten häufig anzutreffende Störungen sind.

[...]


[1] „Vaterland“ ist wie „Mond“ zwar im Deutschen männlich, in anderen Sprachen jedoch weiblich (vgl. Grinberg & Grinberg 1990).

[2] Meine erste Biologielehrerin behauptete gerne, in der Natur habe alles einen Sinn.

[3] Nach Fröhlich meint Trauma „emotionale Ursachen von psychischen Störungen“ (Fröhlich 1987, S. 346).

[4] Ich greife diesen Standpunkt von Mentzos im Kapitel zur Schizophrenie weiterführend auf.

[5] So zumindest die pathologische, rein defizitorientierte Sicht.

Aus ressourcenorientierter Sicht kann jemand sich auch gerade durch das, was andere „Krankheit“ nennen, selbst „stabilisieren“.

[6] Später sprechen die Autoren vom Gefühl mancher Migranten, sich psychisch kastriert zu fühlen (Grinberg & Grinberg 1990, S.102).

[7] Das Heimweh fällt nach Menges (zit. nach Grinberg & Grinberg 1990, S. 21) umso stärker aus, je mehr oder ausgeprägter alte Kindheitskonflikte mit der Mutter ungelöst sind. Fallbeispiele dazu finden sich auch bei Bruch 1980.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Die Rolle der sozialen Arbeit bei Menschen mit Migrationshintergrund und psychischen Störungen
Hochschule
Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe
Note
1,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
23
Katalognummer
V63055
ISBN (eBook)
9783638561792
ISBN (Buch)
9783638669061
Dateigröße
569 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Psychoanalytische und sozialmedizinische Aspekte der Migration. Fächerintegrierende Fachprüfung, beide Fächer mit Note 1,0 bestanden.
Schlagworte
Migration, Störung
Arbeit zitieren
Christian Drollmann (Autor), 2006, Die Rolle der sozialen Arbeit bei Menschen mit Migrationshintergrund und psychischen Störungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63055

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