Das fachgerechte Brechen der Serviettenform Bischofsmütze (Unterweisung Hotelfachmann / -fachfrau)


Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2006
13 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Lernausgangslage
1.1 Angaben zum Auszubildenden
1.2 Angaben zum Ausbildungsbetrieb
1.3 Lernort
1.4 Lernzeit

2. Fachliche Analyse des Themas
2.1 Richtlinienbezug
2.2 Sachanalyse

3. Strukturierung der Lernziele
3.1 Richtlernziel
3.2 Groblernziel
3.3 Feinlernziel
3.3.1 Kognitiver Lernbereich
3.3.2 Affektiver Lernbereich
3.3.3 Psychomotorischer Lernbereich

4. Didaktische Begründung
4.1 Wahl und Begründung der Lehrmethode und des Ausbildungszeitpunktes sowie -ortes
4.2 Arbeitmaterialien

5. Anwendung der Methode
5.1 Vorbereiten des Auszubildenden (1. Stufe)
5.2 Vormachen und Erklären (2. Stufe)
5.3 Nachmachen und Erklären lassen (3. Stufe)
5.4 Selbständig ausführen lassen (4. Stufe)

6. Planung und Sicherung des Lernerfolges

7. Lernhilfen

8. Anlage

1. Lernausgangslage

1.1 Angaben zur Auszubildenden

Name: Cindy Beier

Alter: 17 Jahre

Ausbildungsberuf: Hotelfachfrau

Schulvorbildung: Realschule mit Fachoberschulreife

Momentaner Ausbildungszeitpunkt: 1. Halbjahr des 2. Ausbildungsjahres

Frau Beier arbeitet seit 5 Wochen in der Abteilung Service, wo sie vorwiegend im Frühdienst eingeteilt wurde. In dieser Abteilung hat sie in vorherigen Unterweisungen bereits eine einfachere Serviettenform, den einfachen Tafelspitz, sowie das fachgerechte Auflegen von Tischdecken erlernt.

Vor ihrem Einsatz im Servicebereich war die Auszubildende im Housekeeping, in der Küche und an der Rezeption tätig. Durch ihren Einsatz in der Abteilung Küche ist Frau Beier mit unserem Speisenangebot vertraut gemacht worden.

Für die geplante Unterweisung bringt die Auszubildende zudem einige Vorkenntnisse aus der Berufsschule mit. Hier wurden ihr theoretische Kenntnisse über das fachgerechte Eindecken eines Tisches vermittelt. Zudem ist über das Thema Pflege und Verwendung von verschiedenen Textilien im Hotel ausführlich gesprochen worden. Geltende Vorschriften zur Hygiene sind Frau Beier bekannt.

Frau Beier ist eine sehr aufmerksame und gelehrige Auszubildende, mit einer schnellen Auffassungsgabe. Durch ihre freundliche und unkomplizierte Art ist sie bei Gästen, Kollegen und Mit-Auszubildenden sehr beliebt.

Sie setzt ihr erworbenes theoretisches Wissen zu unserer vollen Zufriedenheit in die Praxis um.

Die Auszubildende hat sich in den verschiedenen Abteilungen gut eingelebt und dadurch schnell integriert. Sie zeigte sich an der Rezeption und im Housekeeping stets sehr freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend. Im Küchenbereich glänzte sie durch ihre gute Teamfähigkeit.

Ihre Lern- und Leistungsfähigkeit ist im Allgemeinen als sehr gut zu beurteilen.

Frau Beier ist durch neue praktische Arbeiten leicht zu motivieren und lernt so schnell Arbeitsabläufe kontinuierlich gut zu vollbringen.

Allgemein ist Frau Beier jedoch ziemlich schüchtern und braucht einige Zeit um aus sich heraus zu kommen. In letzter Zeit ist sie zudem noch etwas unkonzentriert und lustlos, was wahrscheinlich daran liegt, dass die Auszubildende unterfordert ist.

Aus diesem Grund wird sie in Zukunft auch im Mittag- und Abendgeschäft eingesetzt.

1.2 Angaben zum Ausbildungsbetrieb

Bei dem Ausbildungsbetrieb handelt es sich um das Hotel Schneider im Hochsauerland in zentraler, jedoch ruhiger Lage von Winterberg. Das Hotel liegt in unmittelbarer Nähe des Winterberger Bahnhofs.

Es ist ein kleinerer Familienbetrieb mit insgesamt 30 Zimmern, davon 4 Einzelzimmer, 18 Doppelzimmer und 8 Suiten. Mehr als die Hälfte aller Zimmer verfügt über Balkone mit wunderschönem Ausblick auf den hoteleigenen kleinen Park am Bach.

Das Hotel verfügt über einen modernen Wellnessbereich mit Hallenbad und kleiner Saunalandschaft.

Es sind 2 unterschiedlich große Restaurants mit Sitzplätzen für insgesamt 100 Gäste und eine größere Außenterrasse mit Sitzplätzen für 40 Gäste vorhanden.

Die Küche ist international, bietet jedoch auch besonders westfälische Gerichte an. Sie hat einen sehr hohen Standard, wie auch der Rest des Hotels, verfügt jedoch über keine Sterne.

1.3 Lernort

Die Unterweisung von Frau Beier findet im kleineren Restaurant statt, welches bei der Auslastung um diese Jahreszeit nur gelegentlich genutzt wird.

Der separate Raum sorgt so für eine ungestörte Atmosphäre, im Gegensatz zum größeren Restaurant, indem alle weiteren Mitarbeiter mit Vorbereitungen für das Mittagsgeschäft beschäftigt sind.

Alle benötigten Materialien stehen hier auch zur Verfügung.

1.4 Lernzeit

Am Tag der Unterweisung wird Frau Beier um 10.00 Uhr zum Dienst erscheinen und um 19.00 Uhr Feierabend haben. Von 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr hat sie eine Stunde Mittagspause.

Die Unterweisung wird direkt nach Dienstbeginn um 10.00 Uhr stattfinden, da Frau Beier dann noch ausgeruht und am aufnahmefähigsten ist. Zudem ist es dann nicht nötig bereits begonnene Arbeitsabläufe zu unterbrechen. Die gebrochenen Servietten werden direkt beim Mittagsgeschäft benötigt, so hat Frau Beier genügend Zeit eine ausreichende Menge vorzubereiten.

2. Fachliche Analyse des Themas

2.1 Richtlinienbezug

Das Unterweisungsthema ist in der „Verordnung über die Berufsausbildung im Gastgewerbe“ hinterlegt. Das Thema lässt sich im § 4 Nr. 9 des Ausbildungsberufsbildes und unter der laufenden Nummer 9c „Speisen und Getränke servieren und ausheben“ des Ausbildungsrahmenplanes finden. Zudem ist das Thema im innerbetrieblichen Ausbildungsplan aufgeführt.

2.2 Sachanalyse

Die Auszubildende soll bei dieser Unterweisung eine weitere Serviettenform kennen lernen, so dass sie bei wichtigen Vorbereitungen für das Mittags- und Abendgeschäft mithelfen kann. Der bereits erlernte einfache Tafelspitz wird im Hotel Schneider lediglich beim Eindecken des Frühstückstischs benötigt.

Durch die zusätzlich erlernte Serviettenform soll Frau Beier langsam an das Eindecken der Tische für das Mittags- und Abendgeschäft der Pensions- und à la carte-Gäste herangeführt werden.

Der richtige Umgang mit Servietten und besonders der hygienische Aspekt werden wiederholt angesprochen. Die Form der Bischofsmütze wird durch das häufige Brechen besonders oft angefasst, wobei gerade hier die Hygiene eine enorm wichtige Rolle spielt. Durch diese Wiederholung wird der hygienische Aspekt im Bewusstsein der Auszubildenden verankert und automatisch in ihre täglichen Arbeitsabläufe aufgenommen werden.

Die Auszubildende soll zudem lernen kontinuierlich sorgfältig zu arbeiten, so dass die Servietten auch wirklich einen dekorativen Effekt haben. In diesem Zusammenhang wird auch eine Variationsmöglichkeit dieser Serviettenform, und zwar „das Hühnchen“, angesprochen, so dass Frau Beier auch ein unterschiedlicher Effekt zu besonderen Anlässen und anderen Jahreszeiten verdeutlicht wird.

[...]

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten

Details

Titel
Das fachgerechte Brechen der Serviettenform Bischofsmütze (Unterweisung Hotelfachmann / -fachfrau)
Veranstaltung
Ausbildereignungsprüfung
Note
1,7
Autor
Jahr
2006
Seiten
13
Katalognummer
V63085
ISBN (eBook)
9783638562089
ISBN (Buch)
9783638930260
Dateigröße
474 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Brechen, Serviettenform, Bischofsmütze, Hotelfachmann, Ausbildereignungsprüfung
Arbeit zitieren
Maike Tommes (Autor), 2006, Das fachgerechte Brechen der Serviettenform Bischofsmütze (Unterweisung Hotelfachmann / -fachfrau), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63085

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