Jüdische Traditionen am Beispiel des Jom Kippur


Hausarbeit (Hauptseminar), 2006

35 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Einordnung in den alttestamentlichen Kalender
1.1 Grundlegendes zum alttestamentlichen Kalender
1.2 Exilische Zeit
1.3 Nachexilische Zeit

2 Einordnung in den Jüdischen Kalender

3 Die Entwicklung im antiken Judentum

4 Der Versöhnungstag im Mittelalter

5 Die Tradition des Versöhnungstages heute

6 Zusammenfassung

7 Literaturverzeichnis

Einleitung

Jom Kippur ist einer der höchsten Feiertage im Judentum, oft wird er auch als Versöhnungstag bezeichnet, wenngleich im Text selbst dieses Wort nicht vorkommt, sondern 16-mal von Sühne gesprochen wird. Es wäre also unter Umständen angemessener ihn als Tag der Sühne zu bezeichnen. Verbreitet und wichtig geworden ist Jom Kippur jedoch als Tag der Versöhnung. Seine Ursprünge scheinen nicht wirklich geklärt zu sein, da sich viele Riten aus vermutlich verschiedenen Zeiten in ihm wieder finden lassen.

Diese Arbeit will untersuchen wie sich der Versöhnungstag der Juden im Laufe der Zeit entwickelt hat, auf welche Ursprünge er zurück geht und inwieweit sich alte Traditionen und Riten bis in unsere heutige Zeit gehalten haben, verändert wurden oder in Vergessenheit geraten sind.

Hierfür werden einzelne große Abschnitte der jüdischen Geschichte herausgegriffen und dahingehend untersucht, wie geschichtliche Ereignisse und veränderte Gegebenheiten die Traditionen des Jom Kippur Festes beeinflussten.

Es ist darauf hinzuweisen, dass diese Arbeit keinen Anspruch auf vollständige Richtigkeit erhebt. Da insbesondere für die Darstellung der heutigen Traditionen des Jom Kippur, genauer Untersuchungen direkt in jüdischen Gemeinden notwendig wären. So kann diese Arbeit immer nur einen Ausschnitt beziehungsweise einen Durchschnitt von der sich entwickelnden Festtradition widerspiegeln und versucht dies, zum Teil an biblischen Materialien und später mit Hilfe der wenigen Literatur, für die Entwicklung zur Zeit des Mittelalters, darzustellen.

1 Einordnung in den alttestamentlichen Kalender

1.1 Grundlegendes zum alttestamentlichen Kalender

Zu Zeiten des Alten Testaments war Israel eine klar agrarisch orientierte Gesellschaft und so wurde das Leben durch die sich verändernde Natur strukturiert. In Festen verknüpften die Menschen die natürlich geprägten Zeiten mit historischen Ereignissen, in denen sie ihrem Gott auf besondere Weise nahe waren.[1] Viele Feste hatten demnach agrarischen Charakter und standen in Verbindung zu landwirtschaftlichen Ereignissen. Das Alte Testament selbst enthält also keinen altisraelitischen oder judäischen Kalender, sondern beinhaltet verschiedene Systeme von Monatsnamen und Jahrsanfängen. Das Jahr wurde durch die unterschiedlichen Feste, die sich aus der Landwirtschaft, der Viehzucht und astronomischen Beobachtungen ergaben, strukturiert. Eine besondere Rolle bei dieser Strukturierung spielte der Mondzyklus, in welchem besonders der Voll- und Neumond Beachtung fand. Aber auch durch die Äquinoktien im ersten und siebenten Monat wurde das Jahr in zwei Hälften geteilt.[2]

Der alttestamentliche Zeitbegriff unterscheidet sich von unserem heutigen Verständnis. Im hebräischen wird unter der Zeit nicht die messbare Einheit sondern die Bündelung von Erfahrungen verstanden. Zeit ist immer auch Zeit für etwas, sie ist gewidmete Zeit. Für die Menschen im Alten Israel war es wichtig, auch der Gemeinschaft Zeit zu widmen. So gelten die Feste als gemeinschaftliche Zeit[3] und haben im jüdischen Glauben eine große Bedeutung, denn an ihnen, kann die Glaubensentwicklung des Volkes abgelesen werden, weil die Erfahrungen, welche die Menschen mit ihrem Gott machten, ihre Widerspieglung in den Festen fanden.[4] In denen brachte das Volk Israel die Freude über ihren Gott und seine Taten zum Ausdruck, ebenso wurde in den Festen das Weinen und Klagen über die richtenden und strafenden Taten Gottes deutlich, die jedoch nicht der Vernichtung sondern der Erneuten Hinwendung zu Gott dienen sollten.[5]

Die meisten Feste wurden aufgrund der landwirtschaftlichen Orientierung im Frühling und Herbst gefeiert, da der Winter keinen agrarischen Anlass für ein Fest bot. Diese natürlichen Rhythmen blieben Grundlage des israelitischen Festkalender, auch wenn zunehmend eine Historisierung der Feste eintrat und weniger dass landwirtschaftliche Ereignis, als die Zuordnung zu einem historischen Ereignis im Mittelpunkt stand.

Die drei Wallfahrtsfeste Pessach, Schawuot und Sukkot wurden beispielsweise den Ereignissen des Auszug aus Ägypten, der Gabe der Tora am Sinai und der Wüstenwanderung zugeordnet.[6]

„Die Festlegung der Festtermine der vier Jahresfeste wird in der Forschung recht einhellig als Ergebnis späterer Entwicklungen angesehen, da erst der späte Festkalender Lev 23, und der Opferkalender Num 28–29 den Festen ein genaues Datum geben, sie aufeinander abstimmen, und mit dem 1..7., einem Neujahrs- und Neumondtag, und dem 10.07., dem Versöhnungstag, zwei weitere Festtage hinzufügen.“[7]

Hier wird schon deutlich, dass die Bedeutung der Festkalender nicht eindeutig ist. Gerade weil das Alte Testament mehrere Festkalender, mit nicht unerheblichen Unterschieden, beinhaltet. Alle drei großen, oben genannten Wallfahrtsfeste bilden vermutlich den Grundstock des biblisch jüdischen Festjahres. In den großen Festkalendern Lev 23 und Num 28, welche die wichtigsten Jahreskalender sind, weil sie das abschließende Stadium des israelischen Festkalenders bis ins zweite Jahrhundert vor Christus repräsentieren, kommen noch weitere Feste hinzu.[8]

Die früheren Festkalender sind in Ex 23,14-19 und Ex 34,18-26 aufgeschrieben. Auch der Festkalender aus Dtn 16 gibt nur über ein Fest im Herbst Auskunft, während dessen Die Festkalender aus Lev 23 und Num 28-29 die drei Feste, Rosh ha Shana, Jom Kippur und das Laubhüttenfest im Herbst benennen. Alle drei Herbstfeste sind im Monat Tischri zu feiern. Die Texte zum Tag des Lärmblasens und zum Jom Kippur kommen demnach erst mit den priesterlichen Schriften auf.[9]

„Zudem kann man bezweifeln, dass Ex 23,14-17 je als Festkalender in einer Kultgemeinde fungiert habe, und annehmen, dass es sich um einen paradigmatischen Text handelt, der die Parameter des korrekten israelischen Festkults vorgibt, die in den darauf aufbauenden Texten Ex 34 und Dtn 16,1-17 weiter entwickelt werden.“[10]

Es wird also deutlich, dass noch viele Fragen bezüglich der biblischen Festkalender offen bleiben. Auch wenn die scheinbare Weiterentwicklung ersichtlich ist, kann nicht mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass sie die tatsächliche Kultpraxis der Länder Israel und Juda widerspiegeln. Mit dem Wissen um diese Unsicherheiten, sollen die Texte zur Kultpraxis des Jom Kippur, im Folgenden in die verschieden Festkalender eingeordnet werden.

1.2 Exilische Zeit

Schon im Jahre 597v.Chr. nahm der babylonische Kronprinz Nebukadnezar die Stadt Jerusalem ein, viele Bewohner der Hauptstadt Judas wurden in die Verbannung geschickt. Wenige Jahre später wandten sich die Judäer, von den Ägyptern ermutigt, gegen die Babylonier, mussten jedoch erneut eine Niederlage hinnehmen. Jerusalem wurde gebrandschatzt. So wurde der Tempel zerstört und zehntausende Judäer wurden in das Babylonische Exil verschleppt.

Der Staat Judäa fand also im Jahre 578v.Chr. sein Ende, die exilische Zeit begann. Auch wenn später wieder ein Teil der Exilanten zurückkehrte, konnte bis heute nicht wieder die zuvor vorhandene Einheit Israels hergestellt werden. Denn die Exilszeit war gleichbedeutend mit einer Zerstreuung. Die jüdische Kultur entwickelte sich nun an verschiedenen Orten. Die bis dahin gültige vorderasiatische Nationalreligion entwickelte sich zur Bekenntnisreligion, die nicht mehr an nationale Grenzen gebunden war. Die militärische Niederlage konnte so als Möglichkeit zu einer umfassenden Erneuerung gesehen werden, denn in dieser Zeit entstanden Normen, welche die Zugehörigkeit zum Volk Gottes verdeutlichen.[11]

Ezechiel ist ein Prophet der Exilszeit, welcher einer priesterlichen Familie entstammte, schon 597v.Chr. mit ins Exil verschleppt wurde und die Zerstörung der Stadt und des Tempels aus dem Exil erlebte. Seine Wirkungszeit wird von 529-571 angegeben.[12] Ezechiels Welt- und Gottesbild erschütterte mit seiner Deportation und der Zerstörung Jerusalems. Nach seiner Berufung zum Propheten klärte er die theologische Problematik jedoch in Visionen und teilte sie dann dem Volk mit. Im Buch Ezechiel wird immer wieder sein zweipoliges Denken deutlich, in dem die Herrlichkeit des Gottes Israel wiederkehrend dem Elend und Schicksal Jerusalems gegenüber steht. So haben die Kapitel 1-32 Unheil und Strafe zum Inhalt, die Kapitel 33-48 hingegen thematisieren das Heil, die Möglichkeit zur Umkehr in den Kapiteln 33-39 und die Vision des neuen Jerusalems in den Kapiteln 40-48, welche mit dem Buchanfang korrespondieren , weil hier wieder Jerusalem und der Tempel in den Mittelpunkt rücken und zum Zentrum der gottesfürchtigen Welt werden.[13]

Bei Ezechiel verweist eine Textstelle auf ein Sühneritual, welches auf Jom Kippur hindeuten kann. Diese Sühnestelle ist im Abschnitt der abschließenden Vision zu finden.

„So spricht Gott der HERR: Am ersten Tag des ersten Monats sollst du nehmen einen jungen Stier, der ohne Fehler ist, und das Heiligtum entsündigen. Und der Priester soll von dem Blut des Sündopfers nehmen und die Pfosten am Tempel damit besprengen und die vier Ecken des Absatzes am Altar samt den Pfosten am Tor des inneren Vorhofs. So sollst du auch tun am ersten Tag des siebenten Monats wegen derer, die sich verfehlt haben aus Versehen oder Unwissenheit; damit entsühnt ihr den Tempel.“[14]

Hier wird das Heiligtum durch einen kleinen Blutritus entsühnt, da das Ritual nicht im Tempelgebäude selbst sondern nur im Innenhof vollzogen wird.

Auch Corinna Körting behandelt Jom Kippur unter dem Punkt, „Die Feste der Exilischen Zeit“. Sie weist jedoch darauf hin, dass die Kennzeichen der Arbeitsruhe und des Fastens an diesem Tag erst in einem späteren Entwicklungsschritt hinzugekommen sind. Die Anfänge des Jom Kippur liegen vermutlich in dem auch in Ezechiel beschriebenen Sühneritus für den Hohenpriester, welcher, wie in Lev 16 dargestellt, später zu einem jährlichen Sühneritus für Hohepriester, Volk und Heiligtum ausgeweitet wurde.[15]

„In exilischer Kulttheorie wird durch das Vorschalten eines Tages der Sühnung (jom hakkip-purîm) am 10.7. vor das Herbstfest die Sühnefunktion des Kultes unterstrichen [...] Die vorpriesterliche Ritualüberlieferung verbindet ein vorexilisches Ritual der Heiligtumsreinigung (vgl. Ez 45,10-20) mit dem Asaselbockritual.“[16]

Der Ritus des Asaselbocks ist ein altertümlicher und vermutlich aus dem Dämonenglauben erwachsener Ritus, der letztlich aus zwei Teilen besteht. Zum einen wird durch den Blutritus das Heiligtum und der Altar von Unreinheit befreit, wodurch der Verbindung zwischen Gott und Volk neue Lebenskraft zuteil wird und zum anderen identifiziert sich die Gemeinde durch Handauflegen mit dem Sündenbock und dem Hohenpriester. So werden die Sünden des Volkes auf den Sündenbock übertragen und von ihm in die Wüste gebracht. Das Volk wird vollständig von seinen Sünden befreit. Die Wüste wird hier als Ort der Dämonen gedacht an welchem dann auch der mit Sünde beladene Bock seinen Tod findet.[17]

Das Sündenbockritual ist damit ein magischer Eliminationsritus. Das Unheil eines Menschen wird durch Handauflegen auf ein anderes Lebewesen übertragen, worauf die Vertreibung dieses Lebewesens folgt. Keilschriften deuten darauf hin, dass dieses Ritual aus der Zeit des 13.Jahrhunderts vor Christus stammt. Beschrieben wird es wie folgt.

Am Abend stellt jeder einen Widder bereit und legt ihm einen Faden mit einer Perle und einem Ring aus Eisen um den Nacken und die Hörner. So werden die Widder nachts vor den Zelten angebunden. Der zürnende Gott wird angerufen, ihm werden dann diese Widder zur Besänftigung angeboten. Der König setzt eine geschmückte Frau mit einem Bescher Bier und drei Broten vor sein Zelt. Die Herren des Heerlagers legen dann ihre Hände auf die Widder und sprechen ihrem Gott erneut diese an Eingeweiden, Herzen und Gliedern fetten Widder zu. Im Anschluss daran, werden sowohl die Widder als auch die Frau mit den Broten und dem Bier durch das Heerlager hinaus auf das freie Feld geschickt. Im feindlichen Gebiet erst werden sie laufen gelassen. Da sie jetzt die Seuche verkörpern, soll das Land dessen, der sie antrifft fortan von der Seuche betroffen sein.[18]

Corinna Körting beschreibt in ihrer Abhandlung den Blutritus, welcher vollzogen wird etwas genauer. Dabei weist sie darauf hin, dass sich der Ritus je nach dem für wen gesühnt wird unterscheidet. Die Versündigungen werden also unterschiedlich gewichtet. Versündigt sich ein Hohepriester oder ein ganzes Volk, so wird das Blut zur Entsühnung siebenmal mit dem Finger an den Vorhang des Allerheiligsten appliziert und so eine große Nähe zu Gott hergestellt. Wird so vorgegangen, spricht man von einem großen Blutritus. Hat sich jedoch nur ein einfacher Israelit oder ein Sippenoberhaupt versündigt, so wird nur ein kleiner Blutritus vollzogen. Hierbei wird das Blut an die Hörner des Alters gesprenkelt und das Opfertier kann im Anschluss an die Zeremonie vom Hohenpriester gegessen werden.

Das Blut gilt in diesem Ritus als Lebensträger, indem es auf den Altar gegeben wird, wirkt es als Sühne, denn das Blut tritt als Leben dem Chaos und Tod der Sünde entgegen. Da es nur Jahwe ist, der Sühne ermöglicht, ist auch er derjenige, der das Blut auf den Altar gibt, wodurch der Sieg des Lebens über den Tod ermöglicht wird. Der Blutritus, welcher am Jom Kippur vollzogen wird, ist der größte überhaupt, denn hier werden das Heiligtum, das Volk und der Hohepriester entsühnt.[19]

Der Jom Kippur wird als solches Fest noch nicht in der Zeit des Exils erwähnt. Es lassen sich jedoch Beschreibungen finden, die darauf hindeuten, dass eingie Riten des Jom Kippur schon zu dieser Zeit vom Volk Israel praktiziert wurden, auch wenn sich das Fest selbst erst durch später hinzugekommene Kennzeichen entwickelte.

[...]


[1] Vgl. Müllner/Dschhulnigg (2002), S.9.

[2] Vgl. Berlejung (2004), S.16-21.

[3] Vgl. Müllner/Dschhulnigg (2002), S.9.

[4] Vgl. Körting (1999), S.1.

[5] Vgl. Die neue Echter Bibel (1995), S.278.

[6] Vgl. Müllner/Dschhulnigg (2002), S.9.

[7] Berlejung (2004), S.27.

[8] Vgl. Müller/Dschulnigg (2002), S.17.

[9] Vgl. Körting (1999), S.1.

[10] Berlejung in: Gertz (2006), S.74.

[11] Vgl. Sasse (2004), S.1-2.

[12] Vgl. Stuttgarter Altes Testament (2004), S.1611.

[13] Vgl. Albani/Rösel (2002), S.86f.

[14] Ezechiel 45,18-20.

[15] Vgl. Körting (1999), S.162.

[16] TRE 11 (1983), S.101f.

[17] Vgl. Die neue Echter Bibel (1995), S.269.

[18] Vgl. Kümmel (1987), S.286f.

[19] Vgl. Körting (1999), S.163-172.

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten

Details

Titel
Jüdische Traditionen am Beispiel des Jom Kippur
Hochschule
Universität Leipzig  (Theologische Fakultät Leipzig)
Veranstaltung
Feste und Feiern im Alten Testament
Note
1,3
Autor
Jahr
2006
Seiten
35
Katalognummer
V63106
ISBN (eBook)
9783638562263
ISBN (Buch)
9783638793087
Dateigröße
591 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Wie wird das Fest der Versöhnung durch den Wandel der Zeit beeinflusst? Eine Betrachtung der jüdischen Traditionen am Beispiel des Jom Kippur.
Schlagworte
Kippur, Feste, Feiern, Alten, Testament
Arbeit zitieren
Anne Goldbach (Autor), 2006, Jüdische Traditionen am Beispiel des Jom Kippur, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63106

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