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Ganzheitliches Innovationsmanagements für Unternehmen aus der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.

Ein allgemeiner Leitfaden

Title: Ganzheitliches Innovationsmanagements für  Unternehmen aus der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.

Diploma Thesis , 2006 , 85 Pages , Grade: 2.0

Autor:in: Diplom-Ingenieur Carlo Saling (Author)

Engineering - Industrial Engineering and Management
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Die Globalisierung hat die Märkte in den letzten Jahren stark verändert. Die Unternehmen sehen sich durch die Liberalisierung des Welthandels und dem technischen Fortschritt in der Informations- und Kommunikationstechnologie einem höheren Wettbewerb als früher ausgesetzt. Innovationen bieten Unternehmen die Chance sich diesem steigenden Wettbewerbsdruck zu entziehen und neue Märkte zu erschließen bzw. stärker zu durchdringen. Gute Erfindungen (Inventionen) sind aber kein Garant für wirtschaftlichen Erfolg. Erst die Umsetzung in konkrete Produkte und die erfolgreiche Vermarktung zeichnen Innovationen aus. Unzählige Beispiele aus der Vergangenheit haben gezeigt, dass erst die erfolgreiche Markteinführung des technischen Fortschritts die Grundlage für den entsprechenden wirtschaftlichen Erfolg ist (z.B. Entwicklung des MP3-Dateiformats durch das deutsche Fraunhofer-Institut und erfolgreiche Vermarktung der Technologie durch japanische und amerikanische Unternehmen).
Während früher ein Unternehmen, das eine Innovation als erstes erfolgreich auf dem Markt einführte, lange Zeit eine hohe Innovationsrendite einstreichen konnte, ist heute der internationale Wettbewerb in vielen Branchen so scharf, dass die Wettbewerber oft innerhalb kürzester Zeit in der Lage sind die Innovation kostengünstig zu imitieren. Zur Aufrechterhaltung ihrer Marktposition sind die Unternehmen heute zu fortgesetzten Innovationen gezwungen. Erfolgreiche Unternehmen, die sich auf dem Weltmarkt behaupten, verfügen stets über ein ausgewogenes Innovationsportfolio an kurzfristigen Verbesserungsinnovationen und langfristigen, radikalen Innovationen und haben somit ihre Innovationspipeline stets für mehrere Jahre gefüllt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Aufgabenstellung

2. Rahmenbedingungen für die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

3. Entwicklung eines ganzheitlichen Phasen-Modells des Innovationsmanagements

3.1. Definition Innovationsmanagement

3.2. Das traditionelle Phasenmodell

3.3. Simultaneous Engineering

3.4. Erweiterung zu einem ganzheitlichen Modell des Innovationsmanagements

3.4.1. Die Unternehmenskultur

3.4.2. (Unternehmens)Führung

3.4.3. Forschung und Entwicklung

3.4.4. Personal

3.4.5. Qualitätsmanagement

3.4.6. Produktion

3.4.7. Kapital (Rechnungswesen)

3.4.8. Marketing

3.4.9. Einkauf

3.4.10. Projektmanagement und Controlling

3.4.11. Informationstechnologie

4. Phasen des Innovationsmanagements

4.1. Die Explorationsphase

4.2. Strategische Planung

4.2.1. Die allgemeine Umweltanalyse

4.2.2. Die Marktanalyse

4.2.3. Branchenanalyse

4.2.4. Die Unternehmensanalyse

4.2.5. Strategieauswahl und Timing

4.2.6. Ergebnis der Strategiephase

4.3. Entwicklungsphase

4.4. Markteinführungsphase

5. Zusammenfassung und Ergebnisse

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit hat zum Ziel, einen praxisorientierten Innovationsmanagement-Leitfaden für technologieintensive Unternehmen zu entwickeln. Dabei wird eine Brücke zwischen einem theoretischen Phasenmodell und den spezifischen Anforderungen der Wasserstoff- und Brennstoffzellenbranche geschlagen, wobei der Fokus exklusiv auf Produktinnovationen liegt.

  • Entwicklung eines ganzheitlichen Phasenmodells für das Innovationsmanagement.
  • Analyse der Rahmenbedingungen und Herausforderungen für die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.
  • Integration technischer und betriebswirtschaftlicher Unternehmensbereiche in den Innovationsprozess.
  • Detaillierte Ausarbeitung der Phasen: Exploration, strategische Planung, Entwicklung und Markteinführung.
  • Methodische Ansätze für die Markteinführung, wie das Kano-Modell und Target Costing.

Auszug aus dem Buch

3.1. Definition Innovationsmanagement

Innovation ist ein schillernder und modischer Begriff, der inflationär in den Medien verwendet wird. Umso wichtiger ist es den Begriff „Innovationsmanagement“ sauber zu definieren, damit ein gemeinsames Verständnis vorliegt. Der Terminus Innovationsmanagement setzt sich inhaltlich und semantisch aus den Begriffen Innovation und Management zusammen. Der Begriff „Innovation“ bedeutet wörtlich „Neuerung“ oder „Erneuerung“ und geht auf das lateinische Wort "Innovatio" zurück. Allerdings ist nicht jede zeitpunktbezogene Erfindung (Invention) mit einer Innovation gleichzusetzen, lediglich die am Markt erfolgreiche Idee besitzt innovativen Charakter. Der Begriff „Management“ steht für die systematische und disziplinierte Steuerung von Ressourcen zur Erreichung der angestrebten Ziele. Innovationsmanagement bedeutet folglich das Management von Neuerung, also die systematische Planung, Organisation, (Durch)führung und Kontrolle sämtlicher Aktivitäten in einem Unternehmen, die primär auf die Schaffung und Nutzung von Innovationen gerichtet sind. Innovationen beziehen sich meistens auf technische Neuerungen, können aber auch organisatorische und soziale Problemlösungen oder Prozessinnovationen umfassen, solange sie das konstitutive Merkmal der „Neuartigkeit“ besitzen. Hausschildt hat in seinem Standardwerk „Innovationsmanagement“ den Begriff leicht abweichend definiert: „Innovationen sind im Ergebnis qualitativ neuartige Produkte oder Verfahren, die sich gegenüber dem vorangehenden Zustand merklich – wie immer das zu bestimmen ist – unterscheiden“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert den steigenden Innovationsdruck durch Globalisierung und technologischen Fortschritt sowie die Notwendigkeit ganzheitlicher Innovationsansätze für technologieintensive Unternehmen.

2. Rahmenbedingungen für die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie: Hier werden die globalen Herausforderungen wie Bevölkerungswachstum, Energiehunger und Klimawandel analysiert, die den Bedarf für nachhaltige Technologien begründen.

3. Entwicklung eines ganzheitlichen Phasen-Modells des Innovationsmanagements: Es wird ein theoretisches Modell entworfen und die notwendige Einbettung in die Unternehmensorganisation sowie die Rolle verschiedener Fachabteilungen erläutert.

4. Phasen des Innovationsmanagements: Dieses Kapitel detailliert den Prozess von der Explorationsphase über die strategische Planung und Entwicklung bis hin zur Markteinführung unter Berücksichtigung branchenspezifischer Besonderheiten.

5. Zusammenfassung und Ergebnisse: Die Diplomarbeit schließt mit einer Synthese des entwickelten Innovationsmanagement-Modells und dessen Übertragung auf die Praxis der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.

Schlüsselwörter

Innovationsmanagement, Wasserstofftechnologie, Brennstoffzelle, Produktinnovation, Phasenmodell, Strategische Planung, Markteinführung, Simultaneous Engineering, Kundenorientierung, Target Costing, Kano-Modell, Technologieintensive Unternehmen, Forschung und Entwicklung, Projektmanagement, Wettbewerbsvorteil.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit entwickelt einen praxisnahen Leitfaden für ein ganzheitliches Innovationsmanagement, speziell zugeschnitten auf technologieintensive Unternehmen.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Sie umfasst die theoretischen Grundlagen des Innovationsmanagements, die spezifischen Rahmenbedingungen der Wasserstoff- und Brennstoffzellenbranche sowie operative Prozesse wie Planung, Entwicklung und Markteinführung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erstellung eines Leitfadens, der den Innovationsprozess von der Idee bis zur Markteinführung systematisiert und in die Unternehmensorganisation integriert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein deduktiver Ansatz gewählt, der theoretische Modelle des Innovationsmanagements auf die empirischen Gegebenheiten und Herausforderungen der Wasserstoff- und Brennstoffzellenbranche anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Modellbildung unter Einbeziehung verschiedener Unternehmensbereiche und die detaillierte Beschreibung der vier Innovationsphasen inklusive spezifischer Analysewerkzeuge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören Innovationsmanagement, Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie, strategische Planung, Markteinführung sowie kundenorientierte Instrumente wie das Kano-Modell.

Warum ist das "Henne-Ei-Problem" für diese Technologie relevant?

Es beschreibt das Dilemma, dass Produkthersteller auf fehlende Infrastruktur verweisen, während Energieversorger fehlende, in Serie produzierte Endgeräte beklagen, was eine koordinierte Zusammenarbeit erfordert.

Welche Rolle spielen "Lead User" für die Wasserstofftechnologie?

Sie fungieren als Vorreiter, die neue Technologien trotz anfänglich hoher Preise und geringer Reife adaptieren, was für Unternehmen essenziell ist, um erste Markterfahrungen zu sammeln und Entwicklungsschwächen zu beheben.

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Details

Title
Ganzheitliches Innovationsmanagements für Unternehmen aus der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.
Subtitle
Ein allgemeiner Leitfaden
College
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart  (AKAD)
Grade
2.0
Author
Diplom-Ingenieur Carlo Saling (Author)
Publication Year
2006
Pages
85
Catalog Number
V63108
ISBN (eBook)
9783638562287
ISBN (Book)
9783656781004
Language
German
Tags
Entwicklung Innovationsmanagements Unternehmen Allgemeiner Leitfaden Unternehmen Wasserstoff- Brennstoffzellentechnologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Ingenieur Carlo Saling (Author), 2006, Ganzheitliches Innovationsmanagements für Unternehmen aus der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63108
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