Anleger bilden Portfolios, um eine Risikoreduzierung zu erreichen. Markowitz bildete dafür die wissenschaftliche Grundlage, indem er den Diversifikationseffekt entdeckte.
Neben dem reinen bilden von Portfolios, kann das Aktienrisiko aber auch durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente und sogenannte Absicherubngsstrategien reduziert oder sogar ausgeschlossen werden.
Untersucht werden insbesondere Absicherungsstrategien durch den Einsatz von Optionen. Hier wird der Fokus auf die Portfolioinsurance mit Optionen und das Hedging mit Optionen gelegt und der wissenschaftliche Teil mit einer Fallstudie zum Protective Put abgerundet.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Zielsetzung und Aufbau dieser Arbeit
- Portfoliotheorie
- Portfolio- Selection Modell von Markowitz
- Indexmodell von Sharpe
- Systematisches und unsystematisches Risiko
- Aktives und Passives Portfoliomanagement
- Einführung in das Termingeschäft
- Grundbegriffe
- Gründe für die Anlage in Derivate
- Optionen
- Grundlagen
- Optionspreisbewertung und Sensitivitätskennzahlen
- Absicherungsstrategien für Aktienportfolios
- Portfolioinsurance mit Optionen
- Statische Verfahren
- Protective Put
- Portfolioinsurance mit Calls
- Dynamische Verfahren
- Synthetischer Put
- Hedging mit Optionen
- Fixed-Hedge
- Delta Hedging
- Gamma Hedging
- Fallstudie mit dem Protective Put
- Das Portfolio Selection Modell von Markowitz und das Indexmodell von Sharpe
- Systematisches und unsystematisches Risiko von Assets
- Aktives und passives Portfoliomanagement
- Grundlagen der Optionspreisbewertung
- Statische und dynamische Portfolioinsurance-Konzepte sowie Hedging-Strategien
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Bericht befasst sich mit der Optimierung von Aktienportfolios durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente, speziell Optionen. Ziel ist es aufzuzeigen, wie private Anleger in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ihr Portfolio durch Portfolioinsurance und Hedging mit Optionen verbessern können.
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 führt in die Portfoliotheorie ein, erläutert das Portfolio Selection Modell von Markowitz und das Indexmodell von Sharpe, und erklärt die Konzepte von systematischem und unsystematischem Risiko sowie aktives und passives Portfoliomanagement. Kapitel 2 behandelt die Grundbegriffe des Termingeschäfts und erläutert die Gründe für die Anlage in Derivate. Kapitel 3 beschäftigt sich mit Optionen, ihren Grundlagen und der Optionsbewertung nach Black/Scholes. Kapitel 4 präsentiert verschiedene Absicherungsstrategien für Aktienportfolios, darunter statische und dynamische Portfolioinsurance-Konzepte sowie Hedging-Strategien mit Optionen. Die Fallstudie im vierten Kapitel illustriert die Funktionsweise des Protective Put.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Portfoliooptimierung, Derivate, Optionen, Portfolioinsurance, Hedging, systematisches und unsystematisches Risiko, aktives und passives Portfoliomanagement, Optionsbewertung und Sensitivitätskennzahlen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel der Portfoliotheorie nach Markowitz?
Ziel ist es, durch Diversifikation (Mischung verschiedener Assets) das Gesamtrisiko eines Portfolios bei gleichbleibender Renditeerwartung zu minimieren.
Was unterscheidet systematisches von unsystematischem Risiko?
Unsystematisches Risiko betrifft einzelne Unternehmen und kann wegdiversifiziert werden. Systematisches Risiko (Marktrisiko) betrifft den gesamten Markt und bleibt bestehen.
Wie funktioniert ein "Protective Put"?
Ein Anleger kauft zu seinen Aktien eine Verkaufsoption (Put), um sich gegen fallende Kurse unter einen bestimmten Basispreis abzusichern.
Was ist Portfolio-Insurance?
Strategien (statisch oder dynamisch), die darauf abzielen, den Wert eines Portfolios nach unten abzusichern, während man an Kurssteigerungen teilnimmt.
Was bedeutet Delta-Hedging?
Es ist ein dynamisches Verfahren, bei dem das Verhältnis von Optionen zu Basiswerten ständig angepasst wird, um das Portfolio neutral gegenüber kleinen Preisänderungen zu halten.
- Quote paper
- Jessica Plöger (Author), 2005, Portfoliooptimierung durch Einsatz derivativer Finanzinstrumente, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63180