Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Computer Science - Internet, New Technologies

Zukunft Internet. Ist der Internetzugang eine Voraussetzung für die gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft in Deutschland?

Title: Zukunft Internet. Ist der Internetzugang eine  Voraussetzung für die gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft in Deutschland?

Seminar Paper , 2006 , 69 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: M. Thiele (Author), G. Kabeschat (Author), J. Krause (Author), M. Rotsch (Author), T. Ratzel (Author), P. Walter (Author)

Computer Science - Internet, New Technologies
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die vorliegende Belegarbeit soll die Frage untersuchen, ob das Internet mittlerweile eine solch hohe Bedeutung erlangt hat, dass es unter die .allgemein zugänglichen Quellen des Grundgesetzes fällt, die jedermann zur Verfügung stehen sollten. Gleichzeitig sollen der Stand der deutschen Rechtsprechung zu diesem Thema und die rechtlichen Rahmenbedingungen ermittelt werden. Nicht nur aufgrund des starken Wachstums der Internetnutzung, sondern auch wegen der sich immer weiter verschärfenden sozialen Lage in Deutschland gewinnt dieses Thema an Brisanz.

Nach einem kurzen Überblick über die Geschichte des Internets möchten wir zunächst seine unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten darstellen. Darauf aufbauend sollen die Nachteile von Menschen, die nicht über einen Internetzugang verfügen, geschlussfolgert werden. Anschließend wird die Internetnutzung in Deutschland und ihre Entwicklung charakterisiert, um die Relevanz unseres Themas zu untersuchen. Dem gleichen Zweck dient die Analyse der Verschuldungssituation in Deutschland. Darauf aufbauend werden die rechtlichen Hintergründe für das Thema beleuchtet. Ein abschließendes Fazit soll unsere Thesen bündeln und einen Ausblick auf die Zukunft geben.

Das Internet ist für viele Menschen unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Seine vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten, darunter die Kommunikation per E-Mail oder der private Einkauf in Online-Shops, erleichtern den Alltag und eröffnen viele neue Möglichkeiten, am sozialen Leben teilzuhaben. Eine der wichtigsten Funktionen - die der Informationsgewinnung - ist gleichzeitig ein vom Grundgesetz garantiertes Grundrecht aller Menschen unserer Gesellschaft.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Geschichte des Internets

3 Nutzungsmöglichkeiten des Internets

3.1 Informationsgewinnung und -verbreitung

3.2 Kommunikation und Datenaustausch

3.3 Electronic Business und Electronic Government

3.4 Unterhaltung und Lernen

3.5 Peer-to-Peer-Systeme

3.6 Fallstudie „Wikipedia“

3.7 Nachteile von Menschen ohne Internet

4 Entwicklung der Onlinenutzung in Deutschland

5 Armut und Verschuldung in Deutschland

5.1 Erhebungen der Bundesregierung

5.2 Erhebungen des Statistisches Bundesamtes

5.3 Schuldenreport 2006

5.4 SCHUFA-Schulden-Kompass zur Schuldensituation

6 Rechtsgrundlagen

6.1 Recht auf Information

6.2 Pfändung

6.3 Pfändung und Internet

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob der Internetzugang heute oder in naher Zukunft als eine notwendige Voraussetzung für die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in Deutschland angesehen werden muss und beleuchtet hierbei rechtliche Rahmenbedingungen sowie soziale Folgen.

  • Bedeutung des Internets als Informationsmedium und Grundrecht.
  • Entwicklung der Internetnutzung und digitale Teilhabe in Deutschland.
  • Zusammenhang zwischen Armut, Verschuldung und Internetzugang.
  • Rechtliche Aspekte der Zwangsvollstreckung und Pfändbarkeit von Domains.
  • Ausblick auf die gesellschaftliche Relevanz des digitalen Zugangs.

Auszug aus dem Buch

3.6 Fallstudie „Wikipedia“

Die Online-Enzyklopädie Wikipedia, die mittlerweile in über 30 Sprachen verfügbar ist, soll exemplarisch abschließend für die Anwendung der vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten des World Wide Web dienen. Wikipedia basiert auf dem Prinzip der sogenannten Wikis, beinhaltet also offene und von allen Nutzern frei änderbare redaktionelle Inhalte.

Jeder „Wikipedianer“ kann sämtliche Texte nicht nur lesen, sondern auch eigenmächtig und nach Gutdünken verändern. Im Gegensatz zu herkömmlichen gedruckten oder digitalen Nachschlagewerken kann also nicht nur ein Universum von Informationen kostenlos aufgerufen werden, der Nutzer kann darüber hinaus auch die angebotenen Beiträge umtexten, wenn er sich für besser informiert hält. Alle Strukturen und sämtliche Inhalte der Wikipedia-Plattform werden nicht von Programmierern, sondern von Internetnutzern, die sich dazu berufen fühlen, angepasst. Bewusst oder versehentlich fehlerhaft verfasste Artikel werden von der Wikipedia-Gemeinschaft innerhalb kurzer Zeit korrigiert und häufig entstehen öffentliche Diskussionen zu den angebotenen Themen. Wikipedia geht deshalb nicht nur auf Informationsbedürfnisse ein – auch der Wunsch nach Unterhaltung, Selbstverwirklichung und Veröffentlichung wird befriedigt.

Die ständige Aktualisierung der Enzyklopädie und ihrer Strukturen kann von keinem kommerziellen Nachschlagewerk – ob gedruckt oder digital – überboten werden. Dem Wissensdurst und dem Wunsch nach Veröffentlichung sind dabei keine Grenzen gesetzt: Bilder, Grafiken und Audiodateien werden veröffentlicht, per E-Mail kann man sich über Artikeländerungen informieren lassen und selbst Noten lassen sich darstellen. Dank der Anbindung an Multimedia-Handys können Informationen auch mobil abgerufen werden und Touristen beispielsweise Wissenswertes über die besichtigten Sehenswürdigkeiten erfahren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema ein und stellt die zentrale Forschungsfrage, ob das Internet eine notwendige Voraussetzung für die gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft in Deutschland darstellt.

2 Die Geschichte des Internets: Dieses Kapitel bietet einen chronologischen Überblick über die technologische Entwicklung des Internets von den Anfängen des ARPANET bis zur Etablierung des World Wide Web.

3 Nutzungsmöglichkeiten des Internets: Hier werden die vielfältigen Anwendungsbereiche wie Informationsgewinnung, Kommunikation, E-Business und E-Learning sowie die Nachteile bei fehlendem Internetzugang erörtert.

4 Entwicklung der Onlinenutzung in Deutschland: Das Kapitel charakterisiert das Wachstum und die zunehmende Komplexität der Internetnutzung in Deutschland über die letzten zehn Jahre.

5 Armut und Verschuldung in Deutschland: Diese Analyse beleuchtet die soziale Lage in Deutschland, basierend auf Berichten der Bundesregierung, des Statistischen Bundesamtes und der SCHUFA.

6 Rechtsgrundlagen: Es wird der rechtliche Rahmen untersucht, insbesondere das Recht auf Information sowie die Problematik der Zwangsvollstreckung und Pfändbarkeit von Internet-Domains.

7 Fazit: Das Fazit fasst die Thesen zusammen, bewertet die gesellschaftliche Bedeutung des Internetzugangs und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung.

Schlüsselwörter

Internetzugang, gesellschaftliche Teilhabe, Deutschland, Armut, Verschuldung, Zwangsvollstreckung, Pfändung, Informationsrecht, Online-Nutzung, E-Business, E-Government, digitale Kluft, SCHUFA, Privatinsolvenz, Rechtsgrundlagen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Belegarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Relevanz des Internetzugangs für eine gleichberechtigte Teilhabe am sozialen und gesellschaftlichen Leben in Deutschland unter Berücksichtigung ökonomischer und rechtlicher Rahmenbedingungen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themen umfassen die Geschichte und Nutzung des Internets, die statistische Entwicklung der Onlinenutzung in Deutschland, die Situation von Armut und Verschuldung sowie die rechtlichen Aspekte bei Zwangsvollstreckungen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Kernfrage lautet, ob das Internet mittlerweile eine solch hohe Bedeutung erlangt hat, dass es als notwendige Voraussetzung für die gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft betrachtet werden muss.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive Analyse basierend auf Literaturstudien, Auswertungen von Statistiken der Bundesregierung und des Statistischen Bundesamtes sowie die Analyse relevanter Rechtsprechung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Untersuchung der Nutzungsmöglichkeiten, eine detaillierte Auswertung statistischer Daten zur Internetverbreitung sowie eine Analyse der Verschuldungssituation und der damit verbundenen Pfändungsrisiken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Internetzugang, digitale Teilhabe, Armutsrisiko, Zwangsvollstreckung, Pfändbarkeit von Domains und die Informationsgesellschaft.

Wie bewerten die Autoren die Rolle von Internet-Domains bei Pfändungen?

Die Autoren analysieren die umstrittene Rechtslage, wobei sie auf den Bundesgerichtshof verweisen, der Domains als pfändbare schuldrechtliche Ansprüche gegenüber der Registrierungsstelle DENIC einstuft.

Gilt der Internetzugang heute als Menschenrecht?

Nach derzeitiger Auffassung der Autoren und der zitierten Rechtsprechung gibt es noch kein ausdrückliches „Recht auf Internet“, auch wenn es für die soziale Teilhabe zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Excerpt out of 69 pages  - scroll top

Details

Title
Zukunft Internet. Ist der Internetzugang eine Voraussetzung für die gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft in Deutschland?
College
University of Applied Sciences Wildau
Course
Wirtschaftsinformatik 1
Grade
1,3
Authors
M. Thiele (Author), G. Kabeschat (Author), J. Krause (Author), M. Rotsch (Author), T. Ratzel (Author), P. Walter (Author)
Publication Year
2006
Pages
69
Catalog Number
V63281
ISBN (eBook)
9783638563642
ISBN (Book)
9783638927383
Language
German
Tags
Zukunft Internet Internetzugang Voraussetzung Teilhabe Gesellschaft Deutschland Wirtschaftsinformatik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M. Thiele (Author), G. Kabeschat (Author), J. Krause (Author), M. Rotsch (Author), T. Ratzel (Author), P. Walter (Author), 2006, Zukunft Internet. Ist der Internetzugang eine Voraussetzung für die gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft in Deutschland?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63281
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  69  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint