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Eschatologische Vorstellungen in der jüdisch-christlichen Tradition

Título: Eschatologische Vorstellungen in der jüdisch-christlichen Tradition

Trabajo de Seminario , 1997 , 15 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Mag. phil. Thomas Haviar (Autor)

Historia - General
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Anlaß für die nachfolgende Betrachtung gab im erwähnten Werk besonders das II. Kapitel und hier im Speziellen die Nummern 6 bis 15. Demandt geht hier kursorisch und sehr oberflächlich auf jüdische Messiashoffnung, Weltreichsidee bei Daniel, Romidee, Christliche Eschatologie, etc.,etc. ein. Kaum eine der wichtigen Endzeitvorstellungen im jüdisch-christlichen Raum zwischen 1000 v. Chr. und 1500 n. Chr. bleibt unerwähnt. Das er einige natürlich unerwähnt läßt, sei ihm nachgesehen. Einige von den erwähnten Endzeiterwartungen möchte ich hier anführen und ihre Ausfaltungen näher betrachten. Vorab ist es aber notwendig, den Begriff „Eschatologie“ zu klären. [...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

0. Der Rahmen: Alexander Demandt, Endzeit?

1. Einführung in den Begriff Eschatologie

1.1 Heutige Problematik der Eschatologie

1.2 Eschatologie im dogmatischen Selbstverständnis

1.3 Fragestellung der Eschatologie

2. Vollendung der Welt - Universale Eschatologie

2.1 Begrifflichkeiten

2.2 Biblische Grundlagen

2.2.1 Alte Verheißungen

2.2.2 Apokalyptik

2.2.3 Die Verkündigung der Herrschaft Gottes

2.2.4 Erwartung der Parusie

2.2.5 Parusie und Gericht

2.3 Dogmengeschichtliche Entwicklung

2.3.1 Vorstellungen in der frühen Kirche

2.3.2 Chiliasmus

2.3.3 Civitas Dei und Civitas terrena

2.3.4 Eschatologie und neuzeitliches Fortschrittsdenken

5. Der Rahmen: Alexander Demandt, Endzeit?

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht eschatologische Vorstellungen innerhalb der jüdisch-christlichen Tradition, um das Verständnis von „Vollendung“ und „Endzeit“ ausgehend von biblischen Grundlagen bis hin zum neuzeitlichen Fortschrittsdenken kritisch zu analysieren. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie diese Konzepte das dogmatische Selbstverständnis und die historische Weltsicht geprägt haben.

  • Analyse biblischer Verheißungen und apokalyptischer Strömungen.
  • Untersuchung der Lehre von der Herrschaft Gottes in der Verkündigung Jesu.
  • Darstellung der dogmengeschichtlichen Entwicklung vom Chiliasmus bis zur Augustiner-Theologie.
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Verbindung von christlicher Eschatologie und säkularem Fortschrittsglauben.
  • Kritische Reflexion der Thesen von Alexander Demandt zur Endzeit.

Auszug aus dem Buch

2.2.3 Die Verkündigung der Herrschaft Gottes

In der Verkündigung Jesu erhält die Vorstellung vom neuen Äon eine neue Bestimmung durch die Ankündigung der nahegekommen Herrschaft Gottes (basilei/a tou= deou=).

In der Zeit Jesu gab es neben der apokalyptischen Vorstellung vom neuen Äon die politisch-messianische Hoffnung, daß mit der Befreiung vom Joch der Fremdherrschaft die Gottesherrschaft anbrechen werde, und die rabbinische Hoffnung, die den Grund für das Ausbleiben des Reiches Gottes in der Schuld Israels sah und davon überzeugt war, daß wenn das Gesetz eingehalten würde und sei es nur an zwei Sabbaten, das Reich Gottes früher, als von Gott ohnehin vorgesehen, anbrechen würde.

Gegen diese Vorstellung verstand sich Jesus einerseits nicht als politischer Messias und verkündigte andererseits das Evangelium nicht nur für die Gerechten sondern vor allem für die Sünder. Das Reich Gottes ist nicht mit Verdienst verbunden, sondern ist ein ungeschuldetes Geschenk. Gegen die apokalyptische Vorstellung vom neuen Äon predigte Jesus das bereits jetzt angebrochene Gottesreich. Der neue Äon kommt nicht erst am Ende des alten, sondern hat schon begonnen während der alte noch weiter existiert. Man muß also nicht auf die Gottesherrschaft warten, sondern sie ergreifen und sich von ihr ergreifen lassen. Nicht Spekultionen über Raum und Zeit sind Feld der Verkündigung, sondern in ihrer Mitte steht die Person Jesu, und ihre Grundkategorien sind in unlösbarer Einheit Gnade und Buße, Gnade und Ethos.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Der Rahmen: Alexander Demandt, Endzeit?: Kritische Einleitung, die auf Defizite in Demandts Werk hinweist und den Anspruch auf eine eigene, tiefergehende Betrachtung formuliert.

1. Einführung in den Begriff Eschatologie: Erörterung der heutigen Problematik, der dogmatischen Verankerung sowie der grundlegenden Fragestellungen der Eschatologie.

2. Vollendung der Welt - Universale Eschatologie: Umfassende Untersuchung der Begrifflichkeiten, der biblischen Wurzeln und der historischen Entwicklung eschatologischer Konzepte.

5. Der Rahmen: Alexander Demandt, Endzeit?: Abschließende kritische Würdigung des Werkes von Demandt unter Einbeziehung wissenschaftlich-exegetischer Erkenntnisse.

Schlüsselwörter

Eschatologie, Vollendung, Jüdisch-christliche Tradition, Apokalyptik, Herrschaft Gottes, Parusie, Chiliasmus, Civitas Dei, Heilsgeschichte, Fortschrittsdenken, Dogmatik, Offenbarung, Reich Gottes, Endzeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und dem Verständnis eschatologischer Vorstellungen in der jüdisch-christlichen Tradition, insbesondere im Hinblick auf den Begriff der „Vollendung“.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zu den Schwerpunkten gehören biblische Hoffnungsgeschichten, die apokalyptische Literatur, die Lehre Jesu über das Reich Gottes sowie die dogmengeschichtliche Rezeption über die Jahrhunderte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein differenziertes Verständnis der Eschatologie zu vermitteln, das den Übergang von innerweltlichen Hoffnungen zu transzendenten Vorstellungen aufzeigt und die Relevanz für den Glauben heute herausarbeitet.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es handelt sich um eine dogmengeschichtliche und biblisch-theologische Analyse, die aktuelle exegetische Erkenntnisse kritisch in die Diskussion einbezieht.

Welche Inhalte bilden den Kern des Hauptteils?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung der universale Eschatologie, von den Verheißungen des Alten Testaments über die biblische Apokalyptik bis hin zu theologischen Strömungen wie dem Chiliasmus und der Zwei-Reiche-Lehre Augustinus.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Publikation?

Wesentliche Begriffe sind Eschatologie, Vollendung, Reich Gottes, Parusie und die kritische Distanz zur populärwissenschaftlichen Endzeitforschung.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von „Reich Gottes“ bei Jesus von apokalyptischen Erwartungen?

Während apokalyptische Strömungen das Ende der Welt und einen neuen Äon nach der Geschichte erwarteten, betonte Jesus das bereits angebrochene Gottesreich, das in der Person Jesu erfahrbar wird und sofortiges Handeln sowie Umkehr fordert.

Welche Rolle spielt die Kritik an Alexander Demandt für den Autor?

Die Auseinandersetzung mit Demandt dient als methodischer Kontrapunkt, um zu verdeutlichen, dass komplexe biblische Prophetien ohne exakte exegetische Analyse missverstanden werden.

Final del extracto de 15 páginas  - subir

Detalles

Título
Eschatologische Vorstellungen in der jüdisch-christlichen Tradition
Universidad
University of Vienna  (Institut für Zeitgeschichte)
Calificación
1,0
Autor
Mag. phil. Thomas Haviar (Autor)
Año de publicación
1997
Páginas
15
No. de catálogo
V63287
ISBN (Ebook)
9783638563697
ISBN (Libro)
9783656783152
Idioma
Alemán
Etiqueta
Eschatologische Vorstellungen Tradition Eschatologie Endzeit Judentum Juden Christentum Christen Apokalyptik Apokalypse
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mag. phil. Thomas Haviar (Autor), 1997, Eschatologische Vorstellungen in der jüdisch-christlichen Tradition, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63287
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