Unterrichtsstunde: Der verlorene Sohn LK 15,11- 32: Wir hören die Erzählung... (2. Klasse)


Unterrichtsentwurf, 2005

11 Seiten


Leseprobe

Inhalt:

1. Die Lerngruppe
1.1 Spezielle Lernvoraussetzungen

2. Einbettung der Stunde in die Unterrichtseinheit

3. Begründungszusammenhang
3.1 Einordnung des Themas in den Rahmenplan Grundschule
3.2 Bedeutsamkeiten des Themas für die Schüler

4. Sachanalyse
4.1 Erzählen von biblischen Geschichten
4.3 Exegese: „Das Gleichnis vom verlorenen Sohn“ Lk 15, 11- 32

5. Lernziel
5.1 Stundenlernziel
5.2 Feinlernziele

6. Didaktisch- methodische Überlegungen zur Unterrichtsstunde

7. Literatur

8. Verlaufsplan

1. Die Lerngruppe

1.1 Spezielle Lernvoraussetzungen

Der Religionsunterricht beginnt im ritualisierten Sitzkreis, indem auch erst die Begrüßung stattfindet. Im Laufe der Schulzeit haben wir zwei Begrüßungsrituale erarbeitet. Entweder werfen wir uns einen Fransenball zu und sagen Guten Morgen und den Namen eines Kindes oder wir reichen uns die Hände und drücken die Hand leicht und sagen Guten Morgen und den Kindernamen.

Die Schülerinnen und Schüler haben in ihrer Schullaufbahn schon ein erhebliches Repertoire an christlichen Liedern aufbauen können. Der Einstieg in den Religionsunterricht beginnt mit dem Singen bekannter und neuer Lieder, die sich die Schülerinnen und Schüler wünschen, dabei nehmen sich die Kinder durch die Meldekette selbstständig an die Reihe.

Mit Gruppenarbeiten sind die Schülerinnen und Schüler vertraut. Meist dürfen sie selbstständig die Gruppen bilden.

Biblische Erzählungen wurden in der Vergangenheit durch Bilder, Erzählen oder eigenständiges Lesen erarbeitet. Unbekannt für die Schülerinnen und Schüler ist es, die Geschichte vom Tonband zu hören.

In der vorangegangen Unterrichtseinheit haben die Schülerinnen und Schüler Rollenspiele zu den Erzählungen „Jesus heilt einen Blinden“ (Mk 10, 46- 52), „Jesus und Zachäus“ (Lk 19, 1-10) und die Kindersegnung (Mk 10, 13- 16) durchgeführt. Sie sind vertraut sich in biblische Personen hineinzuversetzen und können teilweise (x) die Erzählungen auf die heutige Zeit und auf Teile ihres Lebens übertragen.

Die Schülerinnen und Schüler kennen aus der Unterrichtseinheit „Leben zur Zeit Jesu“ (1. Schuljahr) die Kleidung und das Aussehen der Personen. Die Kleidung, das Haus, das Land und die Berufe haben wir ausführlich besprochen, so dass ich mich auf das Vorwissen der Kinder berufen kann.

Seit der ersten Klasse werden erarbeitete Unterrichtsinhalte und Liedtexte im selbst erstellten Religionsheft bildlich und/oder schriftlich fixiert. So können die Kinder das Resultat der letzten Stunden betrachten und gegebenenfalls darauf zurückgreifen.

Das Gebet „Lieber Gott, ich bitte dich…“ ist den Kindern ebenfalls bekannt und kann daher von allen Schülern mitgesprochen werden.

2. Einbettung der Stunde in die Unterrichtseinheit

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Fächerübergreifender Ansatz:

- Kunst: Ästhetische Erziehung: Herstellung und szenisches Spiel mit Puppen[1]

3. Begründungszusammenhang

3.1 Einordnung des Themas in den Rahmenplan Grundschule

Der Religionsunterricht thematisiert den Inhalt biblischer Texte als Erfahrungen, die auf Gott hindeuten. Im Unterricht sollen Situationen geschaffen werden in denen die Kinder Möglichkeiten zur Selbstfindung und Sensibilität für andere erhalten. Aufgabe und Ziel ist es, langfristig die Schülerinnen und Schüler zu befähigen heutige Lebenssituationen und biblisch überlieferte Texte mehrperspektivisch zu deuten.[2] Dazu muss das Kind fremde Erfahrungen heranziehen, um seine Wirklichkeit besser zu verstehen. In den biblischen Erzählungen wird von Menschen berichtet, die ihre Erlebnisse als Erfahrung zu Gott gedeutet haben. Sie regen dazu an, sich mit der eigenen Existenz und mit dem Glauben auseinander zu setzen.[3]

Durch Erzählungen der biblischen Geschichten erhalten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit über sich und über ihre eigenen Erfahrungen nachzudenken.

Im Erzählen und im Hören von Erzählungen z. B. vom Tonband liegt eine zentrale Möglichkeit, Kindern einen Zugang zur jüdisch-christlichen Überlieferung zu schaffen und ihnen damit neue Perspektiven zu eröffnen und vorhandene zu erweitern.

[...]


[1] Vgl. Hessisches Kultusministerium (1995), S. 181 f.

[2] Vgl. Hessisches Kultusministerium (1995), S. 36

[3] Vgl. Hessisches Kultusministerium (1995), S.37

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Unterrichtsstunde: Der verlorene Sohn LK 15,11- 32: Wir hören die Erzählung... (2. Klasse)
Autor
Jahr
2005
Seiten
11
Katalognummer
V63428
ISBN (eBook)
9783638564885
Dateigröße
446 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unterrichtsstunde, Sohn, Erzählung, Klasse)
Arbeit zitieren
Katarina Paul (Autor), 2005, Unterrichtsstunde: Der verlorene Sohn LK 15,11- 32: Wir hören die Erzählung... (2. Klasse), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63428

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Unterrichtsstunde: Der verlorene Sohn LK 15,11- 32: Wir hören die Erzählung... (2. Klasse)



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden