Der Fall Richard Sorge


Seminararbeit, 1998

20 Seiten, Note: 2


Leseprobe

Inhalt

I Einleitung

II. Historischer Teil
II. 1 Jugend, Studium, Untergrundarbeit in Deutschland (1895-1924)
II. 2 Zwischenstationen: Moskau und Shanghai (1925 - 1933)
II. 3 Exkurs: Das Japan des frühen 20. Jhrts.
II. 4 Der Aufbau des Spionagerings „Ramsay“
II. 5 Sorges Spionage (1935 - 1941)
II. 6 Das Ende des Rings (1941 - 1944)
II. 7 Der Mensch R. Sorge und seine Auffassung seiner Arbeit

III. Didaktischer Teil
III. 1 Planung einer Unterrichtseinheit

IV. Literaturverzeichnis

I Einleitung

Der Name Richard Sorge hat keinen sehr hohen geschichtlichen Bekanntheitsgrad. Der sowjetische Spion deutscher Herkunft, der diesen Namen mit Leben füllte, wird jedoch häufig als einer der Größten auf seinem Gebiet bezeichnet. Denn er verstand es nicht nur, all die Mitmenschen, die nichts von seiner Spionagetätigkeit wissen sollten, über seine wahre Identität zu täuschen, sondern auch, der Sowjetunion Informationen von höchster Wichtigkeit zu übermitteln, die unter Umständen Einfluß auf den Ausgang des zweiten Weltkrieges hatten. Richard Sorge könnte daher eine Schlüsselfigur für den Verlauf des 20.Jhrts genannt werden.

Trotzdem oder gerade deshalb ist das Thema dieser Arbeit, „Richard Sorge“, nur schwer in einen Zusammenhang mit dem Thema des Seminars zu bringen. Zum einen liegt R. Sorges hauptsächlicher und bedeutender Wirkungszeitraum nicht in dem Zeitraum, den der Seminartitel trägt, sondern in den Jahren 1940-’41, also schon während des zweiten Weltkrieges. Zum anderen stellt sich die grundlegende Frage, inwieweit R. Sorge und sein Handeln als Friedensbemühungen gesehen werden dürfen oder nicht. Diese Frage soll einen Hintergrund für diese Arbeit bilden.

Des Weiteren sollen in dieser Arbeit didaktische Methoden aufgezeigt und Vorschläge entwickelt werden, wie das Thema „Richard Sorge“ Schülern vermittelt werden kann. Hier wird eine Fragestellung zugrunde liegen, die angesichts des Themas und seiner Relevanz gestellt werden muß: Ist das Thema hinsichtlich seiner historischen Bedeutung geeignet im Rahmen eines Grund- bzw. Leistungskurses Geschichte Grundwissen herzustellen und historische Zusammenhänge zu verdeutlichen ?

Es bietet sich von daher an, die Arbeit in zwei Teile zu unterteilen; in einen Historischen und einen Didaktischen. Wobei durch die oben erwähnte Fragestellung die historischen Aspekte immer wieder in den didaktischen Teil einwirken werden. Der erste, der historische Teil also, wird in chronologische Kapitel separiert, der didaktische aspektorientiert vorgelegt. Es soll dadurch gewährleistet sein, daß beiden bestmöglich Genüge getan wird. Am Ende der beiden Teile dieser Arbeit sollen zusammenfassende Antworten auf die eingangs gestellten Leitfragen formuliert werden.

Schon die Literatursuche zu den beiden Teilen unterschied sich. Gibt es zum historischen Teil über R. Sorge nur eine begrenzte Anzahl von Monographien ( insbesondere Biographien ), Zeitschriften- und Zeitungsartikel, so steht für den didaktischen Aspekt eine sehr viel umfangreichere Literatur zur Verfügung. Zusätzlich stellte sich heraus, daß der didaktische Teil durch sehr viel jüngere Literatur bearbeitet werden konnte als der historische über R. Sorge[1], und daß der letztgenannte Teil nicht in allen Fällen von politischer Weltanschauung frei war[2].

II. Historischer Teil

II. 1 Jugend, Studium, und Untergrundarbeit in Deutschland (1895 - 1924)

Das Leben des Richard Sorge begann im Gegensatz zu dessen späteren Verlauf nicht außergewöhnlicher als andere. Sorge wurde am 4. Oktober 1895 als Sohn eines deutschen Ingenieurs einer Erdölraffinerie und einer russischen Mutter in Adschikent/Baku geboren[3]. 1898 bereits siedelte die Familie nach Berlin um, wo Richard Sorge eine wohlbehütet großbürgerliche Kindheit und Jugend verbrachte.[4] Er besuchte das Gymnasium und war Mitglied des „Wandervogels“[5]. Mit 19 Jahren meldete sich Sorge freiwillig als Soldat, um im ersten Weltkrieg seinen Dienst zu leisten.[6] Doch seine anfängliche Begeisterung für den Krieg schwand schnell dahin und gipfelte in seiner „Wiedergeburt“[7]. Durch die Schrecken des Krieges desillusioniert begann er an seinem bisherigen Leben zu zweifeln und entwickelte, vor allem während seines verwundungsbedingten Lazarettaufenthaltes, ein starkes Interesse für den Kommunismus.[8] Sorge selbst formulierte es so: „Ich wurde in eine starke Gemütsverwirrung gestürzt.“[9]. Hier liegt vermutlich der Ausgangspunkt für Sorges weiteren, politisch geprägten Lebenslauf.

Nach seiner zweiten Verwundung 1916 schlug er seine studentische Laufbahn ein, die ihn an mehrere Orte[10] führte und ihn mit ihn stark beeinflussenden Menschen zusammenbrachte. So traf er in Kiel auf Professor Dr. Kurt Gerlach und dessen Frau Christiane. Prof. Gerlach war aktiver Kommunist.[11] Es entstand eine enge Freundschaft zwischen Sorge, der in die KPD eintrat[12] und für diese immer häufiger geheime Aufträge übernahm[13], und dem Ehepaar Gerlach.[14] Sorge folgte Prof. Gerlach später nach Frankfurt um dort als sein Assistent zu arbeiten.

Sorges Leben war zu diesem Zeitpunkt so vielsträngig wie nie wieder danach. So arbeitete er nicht nur in Untergrund für die KPD, sondern schrieb auch an seiner Dissertation und war in Hamburg und Solingen als Journalist für kleine Zeitungen wie die „ Hamburger Volkszeitung“ und die „Bergische Arbeiterstimme“ tätig.[15] 1921 schrieb er sein erstes Buch, das im folgenden Jahr erschien.[16]

Darüberhinaus soll er ebenso am Matrosenaufstand in Kiel und an der Niederschlagung des Kapp-Putsches in München beteiligt gewesen sein.[17]

Der Polizei blieb Sorges Wirken für die Linke nicht verborgen; und das konnte es auch nicht, weil ab 1922 in Frankfurt a.M. die Tatsache, daß Sorges journalistische wie akademische Tätigkeiten nur als Tarnung für die Untergrundtätigkeit für die KPD dienten, Überhand nahmen.[18] Doch er blieb, sowohl zu diesem Zeitpunkt als auch später, von der Polizei unbehelligt.

Die bedeutende Wende kam für Sorge nun in der Gestalt des 9. Kongresses der KPD in Frankfurt a. M. 1924, bei dem er die Aufgabe zugeteilt bekommen hatte, einige Mitglieder des Exekutivkomitees der Komintern[19] zu betreuen.[20] Anscheinend machte Sorge bei den Herren D. Manuilsky, S. Losowsky sowie L. Pianitzky und L. Kuusinen ein solch guten Eindruck, daß Sorge einige Monate später von diesen nach Moskau beordert wurde, um von dort aus mitzuhelfen die Revolution in alle Welt zu tragen.[21]

Anfang 1925 ging Sorge mit seiner Christiane Gerlach, die inzwischen seine Frau geworden war[22], tatsächlich nach Moskau.[23] Hier wurde er zu dem ausgebildet, was er von nun an sein sollte: Spion.

II. 2 Zwischenstationen: Moskau und Shanghai (1925 - 1933)

In Moskau war der Hauptsitz der Komintern und nach Sorges eigenen Angaben wurde er dem Nachrichtendienst derselben zugewiesen, wo er sicherlich die Fertigkeiten für die Ausübung von Spionage erlernt hat.[24]

Schon zwei Jahre nach seiner Ankunft wurde Sorge mit Aufträgen im Ausland beauftragt, die vor allem darin bestanden, nicht vorhandene kommunistische Parteien mit aufzubauen bzw. dort wo solche vorhanden waren, deren Situation den verantwortlichen in Moskau darzustellen und Kontakte zu ihnen zu knüpfen.[25]

Allerdings bestehen in der Rekonstruktion von Sorges Aufenthaltsorten und Tätigkeiten für den Zeitraum von 1927 - 1929 einige Ungereimtheiten und Lücken, daß nicht mit Sicherheit gesagt werden kann, was er tatsächlich wann und wo getan hat.[26] Fest steht lediglich, daß Sorge in Skandinavien und einigen anderen europäischen Staaten gewesen ist.

Sorges Karriere als Spion begann aber eigentlich erst mit dem Auftrag für den Nachrichtendienst der Roten Armee, das sogenannte „4. Büro“[27], nach Shanghai zu gehen, um dort beim Aufbau eines Spionagerings zu helfen.[28] Vorausgegangen war eine große Enttäuschung für Sorge, die sich darin manifestierte, daß er bemerken mußte, daß die Berichte über seine gesammelten Informationen, die er für den Nachrichtendienst der Komintern verfertigte, kaum auf Resonanz stießen.[29] Zurück in Moskau wechselte er zum Nachrichtendienst der Roten Armee;[30] Sorge war der Ansicht dort selbständiger arbeiten zu können: „(...) denn ich war der Ansicht, daß Spionagearbeit, die mir lag und für die ich meiner Meinung nach sehr geeignet bin, innerhalb der engen Begrenzung einer Parteitätigkeit unmöglich ist (...).“[31] Aber auch im privaten Bereich machte Sorge in diesen Jahren einen Neuanfang, denn nachdem seine Frau ihn verlassen hatte[32], stand seinem später fast berüchtigt gewordenen Ruf als Frauenheld nichts mehr im Wege.

[...]


[1] Das 1997 erschienene Buch von Robert Whymant „ Stalin’s Spy. Richard Sorge and the Tokyo Espionage Ring“, London / New York (Tauris Publishers) konnte aus Zeitgründen bzw. Problemen bei der Bestellung nicht mit einbezogen werden.

[2] Gemeint ist hier vor allem das Buch von J. Mader, G. Stuchlik, H. Pehnert: Dr. Sorge funkt aus Tokyo. Ein Dokumentarbericht über Kundschafter der Friedens mit ausgewählten Artikeln von Richard Sorge, Berlin 1966, erschienen im Deutschen Militärverlag. Diejenigen Fußnoten der vorliegenden Arbeit, die sich auf dieses Buch beziehen, werden zusätzlich zu den Seiten- auch Zeilenangaben (Z.-Z.) tragen, um die hier genutzten sachlichen Aussagen des Buches auf einer Seite von den polemisch-propagandistischen zu trennen (soweit dies nötig wird).

[3] Vgl. F.W. Deakin, G.R. Storry: Richard Sorge. Die Geschichte eines großen Doppelspiels, London 1965, S. 19.

[4] Vgl. ebd., S. 20; & vgl. J.Mader, G. Stuchlik, H. Pehnert: Dr. Sorge funkt aus Tokyo. Ein Dokumentarbericht über Kundschafter des Friedens mit ausgewählten Artikeln von Richard Sorge, Berlin 1966, Deutscher Militärverlag, S. 18 (18-26).

[5] s. dazu Sigried Bias-Engels: Zwischen Wandervogel und Wissenschaft. Zur Geschichte von Jugendbewegung und Studentenschaft 1896-1929, Hrsg. W. Mogge, Köln 1988.

[6] Vgl. F.W. Deakin, G.R. Storry: Richard Sorge. Die Geschichte eines großen Doppelspiels, London 1965, S. 20;& vgl. J.Mader, G. Stuchlik, H. Pehnert: Dr. Sorge funkt aus Tokyo, Berlin 1966, S. 21 (12-16).

[7] F.W. Deakin, G.R. Storry: Richard Sorge. Die Geschichte eines großen Doppelspiels, London 1965, S. 21.

[8] Vgl. ebd., S.21f; & vgl. J.Mader, G. Stuchlik, H. Pehnert: Dr. Sorge funkt aus Tokyo, Berlin 1966, S. 22ff; & vgl. W. Prange, D. Goldstein, K. Dillon: Target Tokyo - The Story of the Sorge Spy Ring, New York 1984, S. 10ff.

[9] R. Sorge, zitiert nach: F.W. Deakin, G.R. Storry, a.a.O., S.22; vgl. Hede Massing: Richard Sorge, der fast vollkommene Spion, in: Deutsche Rundschau, Hrsg. R. Pechel, Darmstadt April 1953, 4. Heft, 79. Jhrg., S. 368.

[10] Ab 1916 studierte Sorge Wirtschaftswissenschaften in Berlin, ab 1918 Staatswissenschaften in Kiel und Hamburg (1919), wo er seine Doktorarbeit schrieb, 1922 als Assistent Prof. Gerlachs in Frankfurt; vgl. F.W. Deakin, G.R. Storry, a.a.O., S. 22ff; & vgl. J.Mader, G. Stuchlik, H. Pehnert: a.a.O., S. 31, Z.23-26; S.38 (6-20).

[11] Vgl. F.W. Deakin, G.R. Storry, a.a.O., S. 22f.

[12] Vgl. J.Mader, G. Stuchlik, H. Pehnert: a.a.O., S. 49 (9-10).

[13] Vgl. F.W. Deakin, G.R. Storry: a.a.O., S. 24; & vgl. „Der Siegel“, „Herr Sorge saß mit zu Tisch. Porträt eines Spions“, Mittwoch 13. Juni 1951, S.34; & vgl. J.Mader, G. Stuchlik, H. Pehnert: a.a.O., S. 32 (1-3).

[14] Vgl. F.W. Deakin, G.R. Storry: a.a.O., S.26f.

[15] Vgl. ebd., S. 24, 26; & vgl. J.Mader, G. Stuchlik, H. Pehnert: a.a.O., S. 38, 41 (16-22), 42.

[16] Vgl. ebd., S. 55; & vgl. F.W. Deakin, G.R. Storry: a.a.O., S. 26.

[17] Vgl. F.W. Deakin, G.R. Storry: a.a.O., S. 25; & vgl. J.Mader, G. Stuchlik, H. Pehnert: a.a.O., S. 32-33.

[18] Vgl. ebd., S. 59 (8-15); & vgl. F.W. Deakin, G.R. Storry: a.a.O., S. 28.

[19] Die Komintern war eine international agierende Organisation zur Unterstützung des Sowjetsystems in Rußland und zur Verwirklichung der kommunistischen Weltrevolution; s. dazu H. Kinder, W. Hilgemann: dtv-Atlas zur Weltgeschichte. Karten und chronologischer Abriß, Band 2,Von der französischen Revolution bis zur Gegenwart, 26. Auflage, München 1992, S. 419.

[20] Vgl. ebd., S. 59 (28-35); & vgl. F.W. Deakin, G.R. Storry: a.a.O., S. 34.

[21] Vgl. ebd., S. 34ff; & vgl. J.Mader, G. Stuchlik, H. Pehnert: a.a.O., S. 60 (24-33); & vgl. Hede Massing: Richard Sorge, der fast vollkommene Spion, in: Deutsche Rundschau, Hrsg. R. Pechel, Darmstadt April 1953, 4. Heft, 79. Jhrg., S. 369.

[22] Vgl. F.W. Deakin, G.R. Storry: a.a.O., S. 26.

[23] Vgl. ebd., S. 37; & vgl. J.Mader, G. Stuchlik, H. Pehnert: a.a.O., S. 60f (36-37) (1-3).

[24] Vgl. F.W. Deakin, G.R. Storry: a.a.O., S. 38f; & vgl. Hede Massing: Richard Sorge, der fast vollkommene Spion, in: Deutsche Rundschau, Hrsg. R. Pechel, Darmstadt April 1953, 4. Heft, 79. Jhrg., S. 369; & vgl. „Der Siegel“, „Herr Sorge saß mit zu Tisch. Porträt eines Spions“, Mittwoch 13. Juni 1951, S. 34.

[25] Vgl. ebd., S.34; & vgl. F.W. Deakin, G.R. Storry: a.a.O., S. 42; & Hede Massing: a.a.O., S. 369f.

[26] Vgl. F.W. Deakin, G.R. Storry: a.a.O., S. 42-48; & vgl. „Der Siegel“, „Herr Sorge saß mit zu Tisch. Porträt eines Spions“, Mittwoch 13. Juni 1951, S. 34.

[27] Vgl. F.W. Deakin, G.R. Storry: a.a.O., S.60.

[28] Vgl. ebd., S. 58; & vgl. J.Mader, G. Stuchlik, H. Pehnert: a.a.O., S. 76 (19-21).

[29] Vgl. F.W. Deakin, G.R. Storry: a.a.O., S. 50.

[30] Vgl. ebd., S. 52f; & vgl. Hede Massing: a.a.O., S. 369f.

[31] R. Sorge, zitiert nach: F.W. Deakin, G.R. Storry: a.a.O., S. 52.

[32] Vgl. ebd., S. 42.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Der Fall Richard Sorge
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf  (Historische Seminar)
Veranstaltung
Friedensbemühungen in der Vorgeschichte des 2. Weltkrieges
Note
2
Autor
Jahr
1998
Seiten
20
Katalognummer
V635
ISBN (eBook)
9783638104203
ISBN (Buch)
9783638745444
Dateigröße
441 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Richard Sorge; Japan; Spionage; 2. Weltkrieg
Arbeit zitieren
Magister Artium Michael Barthels (Autor), 1998, Der Fall Richard Sorge, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/635

Kommentare

  • Gast am 5.9.2008

    Geschichtler und Revisionist.

    Meine Herren!
    Ich habe das 1997 erschienene Buch von Robert Whymant, Stalin′s Spy. Richard Sorge and the Tokyo Espionage Ring" gelesen. Sorge ist nach internationaler Auffassung (nicht meiner Auffassung)ein Landesverraeter.
    Es ist wohl erlaubt, eine eigene politische Auffassung zu haben, die abweicht von der Allgemeinen oder von der staatlichen Directive, aber wer sich im Kriege gegen sein eigenes Volk stellt, es verraet, sich an seinem Untergang beteiligt, all das in der Verkleidung eines Vertrauten des Deutschen Konsul in Tokio, ist eine schaemvolle Bagatelle der Deutschen Geschichte.
    Von diesen deutschen Verraetern spricht schon Napoleon Bonaparte. Wahrscheinlich hat Deutschland mehr Verraeter als Helden.
    Warum hat Sorge, ein Schueler der Frankfurter Schule, es nicht vorgezogen, in der Soviet Union zu leben, wo man nachts die KGB erwarten kann, wenn man ein falsches Wort geaussert hat.
    Meine Frage lautet: Was hat dieser Mann zum Frieden beigetragen.
    Oder wuerden Sie ihn heute zum Helden stempeln?
    Armes Deutschland. Sincerely, Christian Borleis

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