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Prozessmanagement im Krankenhaus - Potenziale für Agentensysteme

Title: Prozessmanagement im Krankenhaus - Potenziale für Agentensysteme

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Moissej Sverdlin (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Krankenhausmanagement ist ein breites Feld, in dem man verschiedene verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen muss, die ein gesamtes Krankenhaus betreffen können. Es reicht von der Finanzierung des Krankenhausbetriebes über öffentliche Mittel, Einnahmen aus dem Krankenhausbetrieb oder Drittmitteln; seien es Spenden oder Mittel, welche zweckgebunden für die Forschung gestiftet werden; über die langfristige Planung des Krankenhaus etwa mit Behörden zum operativem Geschäft des Krankenhaus, dem Prozessmanagement. Das Prozessmanagement ist dazu da um Geschäftsprozesse, die in einem Unternehmen ablaufen, wirtschaftlich, zeitlich oder operativ zu optimieren sowie die Supervision der vom Management vorgegeben Vorgaben.
Im Krankenhaus ist das Prozessmanagement noch eine Stufe mehr, denn anders als in einem normalen Geschäftsprozess können Menschenleben gefährdet werden, wenn Prozesse fehlerhaft oder suboptimal durchgeführt werden. Als Beispiel wäre da die Hygiene im Krankenhaus zu nennen, die oberste Priorität hat, da das Infektionsrisiko gerade bei stationär behandelten Patienten äußerst hoch ist. (Krizmaric et al, 2005). Demnach muß sichergestellt werden, dass rigide Hygienestandards kontinuierlich 24/7 eingehalten werden von allen Mitarbeitern. Ein anderes Beispiel wäre die Notaufnahme eines Krankenhauses zu nehmen, wobei viele „Kunden“ darauf warten „bedient“ zu werden, jedoch hat nicht jeder Patient die gleich hohe Dringlichkeit behandelt zu werden, weswegen die Patienten prioritisiert auf Wartelisten verteilt werden um die Kapazitäten, die begrenzt sind, nicht zu überlasten. Im Verlauf dieser Arbeit wird auf die Realität in einem Kommunalen Krankenhaus der maximalen Versorgungsstufe, dem Krankenhaus Schwabing in München, eingegangen. Von der Realität, die in einer Studie abgebildet wurde, werden dann Potentiale für die Zukunft erschlossen, wie man und mit welchen Mitteln Prozesse besser ablaufen lassen kann.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einführung zu Prozessmanagement im Krankenhaus

2. Erklärung über die Fragestellung dieser Arbeit

3. Klassifikationen

3.1. Was ist Prozessmanagement?

3.2. Was ist ein Krankenhaus?

3.3. Was sind Agentensysteme?

4. Überblick über die verschiedenen momentan von Forschern oder Firmen erprobten Agentensystemen

5. Studie: Krankenhaus Schwabing

5.1. Systematisierung des Hospitals und seiner Funktionen als Kommunales Krankenhaus der maximalen Versorgungsleistung

5.2. Ist-Zustand von den Abläufen im Prozessmanagement

5.3. Spezialisierung auf Chirurgie

5.3.1. Aufnahme in der Notaufnahme

5.3.2. Notoperation im Operationssaal

6. Krankenhaus Schwabing – Sollzustand der Prozesse

6.1. Ausstattung aller Stationen mit Tablet PCs oder fahrbaren Laptoptischen

6.2. Ausweitung der Nutzung von Medical Pathways um Prozesse effizienter durchzuführen

6.3. Ausrüstung von Notärzten bzw. Rettungssanitätern mit Tablet PCs mit UMTS Modulen

6.4. Vernetzung des Krankenhauses mit Wlan zur Nutzung von RFID Chips & Laptops

7. Einführung in Medical Pathways Systemen im KMS (Krankenhaus München Schwabing) sowie Potentiale für die Zukunft

7.1. Einführung

7.1.1. Modellierung

7.1.2. Realisierung

7.1.3. Nutzung

7.2 Potentiale

8. Schlussfolgerung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Realität des Prozessmanagements in einem Krankenhaus der maximalen Versorgungsstufe und analysiert, inwiefern der Einsatz von Multi-Agentensystemen sowie moderner IT-Infrastruktur dazu beitragen kann, diese Prozesse effizienter und patientenorientierter zu gestalten.

  • Analyse der Ist-Situation im Prozessmanagement des Krankenhauses München Schwabing.
  • Untersuchung von Potenzialen durch den Einsatz von Agentensystemen und Medical Pathways.
  • Konzeptionelle Verbesserung der IT-Ausstattung (z.B. Tablet PCs, UMTS, Wlan, RFID).
  • Optimierung der chirurgischen Notaufnahme und Operationsplanung durch Prozessmanagement-Tools.

Auszug aus dem Buch

5.3.1 Aufnahme in der Notaufnahme

Ein Patient, welcher in die Notaufnahme des Krankenhauses eingeliefert werden soll, kann auf drei verschiedene Arten eingeliefert werden: a) Einlieferung per Helikopter mit Notarzt, b) Einlieferung per Rettungswagen mit Notarzt, c) Einlieferung per Rettungswagen ohne Notarzt, d) Selbsteinweisung durch persönliche Anreise. Je nach Fall werden verschiedene Prozesse gestartet und auch verschiedene Mittel genutzt.

Bei Fall a) liegt normalerweise ein Schwerstverletzter vor, der innerhalb von kürzester Zeit behandelt werden muss. Deswegen wird er auch in einem Helikopter eingeliefert um so wertvolle Minuten sparen zu können. Ein solcher Patient wurde entweder am Unfallort (z.B.: bei einem Autounfall) oder zu Hause (z.B. bei einem Herzinfarkt) vom Notarzt als ein Schwerstverletzter eingestuft und durch diese Kategorisierung wurden verschiedene Prozesse gestartet. Direkt nach der Einstufung hat der Notarzt den Diensthabenden im sogenannten „Schockraum“ über den Patienten, seine Biowerte wie auch die vorläufige Diagnose informiert und die Verfügbarkeit des Schockraums angefragt. Der Diensthabende konnte dann während des Telefonats über das SAP i.s.h. med direkt nachschauen, ob der Schockraum verfügbar ist und nach der Bestätigung dessen ist der Notarzt mitsamt dem Patienten im Helikopter zum Krankenhaus geflogen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung zu Prozessmanagement im Krankenhaus: Hinführung zum Thema Krankenhausmanagement und Einordnung des Prozessmanagements als kritischen Erfolgsfaktor für die Patientensicherheit.

2. Erklärung über die Fragestellung dieser Arbeit: Definition der zentralen Forschungsfrage bezüglich der Optimierungsmöglichkeiten durch Multi-Agentensysteme.

3. Klassifikationen: Begriffsdefinitionen zu Prozessmanagement, Krankenhausbetrieb und Agentensystemen.

4. Überblick über die verschiedenen momentan von Forschern oder Firmen erprobten Agentensystemen: Darstellung aktueller Forschungsprojekte wie Agil2, ASAInlog, MedPAge, EMIKA, ADAPT und Policy Agents.

5. Studie: Krankenhaus Schwabing: Durchführung und Ergebnisse einer qualitativen Studie zur Ist-Situation der Prozessabläufe im Krankenhaus Schwabing.

6. Krankenhaus Schwabing – Sollzustand der Prozesse: Visionäre Gestaltung technischer Verbesserungen wie mobile Endgeräte, Wlan, UMTS und RFID zur Effizienzsteigerung.

7. Einführung in Medical Pathways Systemen im KMS (Krankenhaus München Schwabing) sowie Potentiale für die Zukunft: Detaillierte Erläuterung der Modellierung, Realisierung und Nutzung von Behandlungspfaden sowie Ausblick auf zukünftige Optimierungsszenarien.

8. Schlussfolgerung: Synthese der Ergebnisse mit der Empfehlung zur Investition in die IT-Infrastruktur.

Schlüsselwörter

Prozessmanagement, Krankenhaus, Multi-Agentensysteme, Medical Pathways, SAP i.s.h.med, Notaufnahme, Chirurgie, Telematik, Krankenhaus Schwabing, Tablet PC, UMTS, RFID, Wlan, Prozessoptimierung, Gesundheitswesen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung von Krankenhausprozessen durch den gezielten Einsatz von Informationstechnologie und Multi-Agentensystemen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das klinische Prozessmanagement, der Einsatz von Medical Pathways sowie technologische Lösungen wie mobile Endgeräte und Vernetzungstechnologien im Krankenhaus.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, auf Basis einer Studie im Krankenhaus München Schwabing aufzuzeigen, wie Arbeitsabläufe in Notfall- und Behandlungsbereichen durch IT-Unterstützung effizienter und sicherer gestaltet werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine qualitative Studie durchgeführt, die auf persönlichen Experteninterviews mit medizinischem Fachpersonal und IT-Verantwortlichen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Ist-Zustand der Patientenaufnahme und Operationsplanung sowie den Soll-Zustand durch die Implementierung moderner IT-Infrastruktur und Medical Pathways.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Prozessmanagement, Multi-Agentensysteme, Medical Pathways und digitale Patientenverwaltung.

Welche Rolle spielen Medical Pathways?

Sie dienen dazu, wiederkehrende Behandlungsprozesse standardisiert und straff zu organisieren, um Zeit zu sparen und die Qualität der Versorgung zu sichern.

Was ist das Potenzial der Einführung mobiler Endgeräte?

Durch Tablet PCs können Ärzte direkt am Patientenbett auf Daten zugreifen und Diagnosen sowie Behandlungsschritte ohne zeitaufwendige Medienbrüche dokumentieren.

Wie verändert der digitale Arztausweis die Arbeitsweise?

Er ermöglicht die rechtssichere digitale Signatur von Dokumenten, wodurch eine rein papiergebundene Dokumentation langfristig überflüssig wird.

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Details

Title
Prozessmanagement im Krankenhaus - Potenziale für Agentensysteme
College
Technical University of Munich  (Institut für Informatik)
Course
Telematik im Gesundheitswesen
Grade
1,7
Author
Moissej Sverdlin (Author)
Publication Year
2006
Pages
15
Catalog Number
V63736
ISBN (eBook)
9783638602822
ISBN (Book)
9783656826132
Language
German
Tags
Prozessmanagement Krankenhaus Potenziale Agentensysteme Telematik Gesundheitswesen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Moissej Sverdlin (Author), 2006, Prozessmanagement im Krankenhaus - Potenziale für Agentensysteme, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63736
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