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Verhaltensauffälligkeiten

Title: Verhaltensauffälligkeiten

Term Paper , 2005 , 30 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Fanny Reimann (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Im Rahmen meiner Hausarbeit über Verhaltensauffälligkeiten bei (Schul-)Kindern und Jugendlichen bin ich zunächst über die vielfältigen Bezeichnungen von Verhaltensauffälligkeiten gestoßen. Sie reichen von psychischer Störung, Schwererziehbarkeit, Verhaltensstörung bis zu Verhaltensauffälligkeit.
Dies warf die Frage auf, ob diese Bezeichnungen alle das selbe meinen und war Anlass, wieso ich mich im ersten Teil mit den unterschiedlichen Definitionen von Verhaltensauffälligkeiten und deren Erscheinungsformen beschäftigen werde. Innerhalb dieses ersten Punktes werde ich verschiedene Definitionen über Verhaltensstörungen mittels einiger Erarbeitungen zu diesem Thema von verschiedenen Autoren darstellen. Diese Vorgehensweise soll es ermöglichen den gesamten Umfang des Themas „Verhaltenssauffälligkeit“ zu begreifen und einen ersten Eindruck zu vermitteln, was mit diesem Terminus gemeint ist. Meine Ausführungen zum ersten Teil wird ein kurzer theoretischer Einblick in die Erscheinungsformen von Verhaltensstörungen abrunden.
Im zweiten Teil meiner Hausarbeit möchte ich eine Einführung in mögliche Ursachen und Bedingungen für Verhaltensauffälligkeiten geben um auch hier deutlich zu machen, wie vielseitig Bedingungsfaktoren für Störungen des Verhaltens sein können. Dabei werde ich mich spezialisieren und zwar auf die Familie als Umwelteinfluss und Risikofaktor in der Umwelt des Kindes. Ich möchte diskutieren, inwieweit Familie Ursache für gestörtes Verhaltens sein kann. Vor weg werde ich kurz die Funktion der Familie darstellen und ihre Angriffspunkte und Gefahren erläutern. Ausgehend davon werde ich unterschiedliche Unterkategorien erarbeiten, wie: den Einfluss von zerbrochenen Familien auf das Kind; Auswirkungen durch Dominanzmuster eines Elternteils; Wohngegend der Familie und den Einfluss der Schule auf das Kind u. v. m.. Dabei wird klar werden, welche speziellen Einflüsse der Familie negativ auf ein Kind einwirken können und welche Aspekte keine evidenten Auswirkungen haben. Daneben werde ich immer wieder mögliche Erscheinungsformen benennen, die aus dem jeweiligen Problem resultieren und so zu auffallendem Verhalten werden können.
Der dritte Aspekt meiner Erläuterungen betrifft Interventionsmöglichkeiten. Dazu werde ich kurz auf tiefenpsychologische, kognitive, humanistisch- psychologische Ansätze eingehen. Ausführlicher beschäftige ich mich im Anschluss mit der Verhaltenstherapie.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Unterschiedliche Definitionen von Verhaltensauffälligkeiten und Erscheinungsformen

2. Ursachen von Verhaltensstörungen

2.1. Die Familie als Bedingungsfaktor für Verhaltensstörungen

3. Interventionsmöglichkeiten

4. Präventionsmöglichkeiten

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die vielfältigen Definitionen, Ursachen sowie Interventions- und Präventionsmöglichkeiten von Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen, mit einem besonderen Fokus auf den Einfluss des familiären Umfelds.

  • Vielfalt und Wandel der Definitionen von Verhaltensstörungen
  • Die Familie als zentraler Bedingungsfaktor für die kindliche Entwicklung
  • Psychologische Interventionsansätze und Verhaltenstherapie
  • Präventionsstrategien zur Förderung einer gesunden psychosozialen Entwicklung
  • Die Rolle gesellschaftlicher Rahmenbedingungen und Aufklärung

Auszug aus dem Buch

2.1. Die Familie als Bedingungsfaktor für Verhaltensstörungen

„Das seelisch- geistige Leben des Individuums ist nicht ausschließlich ein interner Vorgang. Das Individuum beeinflusst seine Umgebung und wird wiederum von ihr beeinflusst, und zwar in ständig wiederkehrenden Abfolgen von Interaktionen“38.

Auf dieser Grundlage meint Keller, dass an der Entwicklungs- und Erziehungsaufgabe des Kindes mehrere Institutionen beteiligt sind und der Familieneinfluss nach wie vor entscheidend ist39. Erziehung soll die körperliche und seelische Gesundheit (d. h. produktive Anpassung und Selbstverwirklichung) der Erzogenen fördern und erhalten, so Nolting und Paulus.40 Eine wichtige Bedingung für das Funktionieren einer Familie ist, dass zwischen den Familienmitgliedern klare Grenzen gezogen sind, welche aber nicht zu starr oder zu diffus sein dürfen.41 Wird dies nicht berücksichtigt, kommt es zu problematischen Entwicklungen und Störungen des Verhaltens. Welche das sein können, werde ich später erläutern.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die begriffliche Vielfalt von Verhaltensauffälligkeiten und skizziert die methodische Vorgehensweise, um Ursachen, Interventionen und Präventionsmöglichkeiten zu untersuchen.

1. Unterschiedliche Definitionen von Verhaltensauffälligkeiten und Erscheinungsformen: Dieses Kapitel vergleicht verschiedene theoretische Definitionen und verdeutlicht, dass Verhaltensstörungen maßgeblich von gesellschaftlichen Normvorstellungen abhängen.

2. Ursachen von Verhaltensstörungen: Hier werden personale Dispositionen und situative Bedingungen als Erklärungsansätze für Verhaltensauffälligkeiten diskutiert.

2.1. Die Familie als Bedingungsfaktor für Verhaltensstörungen: Dieser Unterpunkt analysiert die Familie als zentrales Milieu, in dem Beziehungsqualität, Erziehungsstil und familiäre Strukturen die psychische Entwicklung maßgeblich beeinflussen.

3. Interventionsmöglichkeiten: Das Kapitel bietet einen Überblick über verschiedene psychologische Verfahren, wobei der Schwerpunkt auf der Verhaltenstherapie und der systemischen Einbettung liegt.

4. Präventionsmöglichkeiten: Es werden verschiedene Präventionsstufen erläutert und die Notwendigkeit politischer sowie gesellschaftlicher Unterstützung zur Förderung gesunder Entwicklungsbedingungen betont.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Bedeutung der familiären Einflüsse sowie die Notwendigkeit effektiver Präventionsarbeit.

Schlüsselwörter

Verhaltensauffälligkeiten, Verhaltensstörungen, Pädagogik, Psychologie, Familie, Erziehungsstil, Sozialisation, Verhaltenstherapie, Intervention, Prävention, Entwicklung, Psychische Gesundheit, Soziale Schicht, Kindheit, Jugendliche.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt das komplexe Thema der Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen und untersucht deren Ursachen, therapeutische Behandlungsmöglichkeiten sowie präventive Ansätze.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die begriffliche Klärung von Verhaltensstörungen, der Einfluss des familiären Systems, verschiedene Interventionsansätze aus der Psychologie sowie Strategien zur Prävention.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Umfang und die Bedingungsfaktoren von Verhaltensauffälligkeiten zu erfassen und aufzuzeigen, wie durch pädagogische und therapeutische Maßnahmen sowie gesellschaftliche Unterstützung gegengesteuert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der verschiedene psychologische und pädagogische Fachpositionen gegenübergestellt und kritisch diskutiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Auseinandersetzung mit Definitionen, die Analyse der Ursachen mit Fokus auf die Familie, die Darstellung von Interventionsmöglichkeiten und eine kritische Betrachtung von Präventionsmöglichkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Verhaltensauffälligkeiten, Familie, Erziehungsstil, Psychologie, Interventionsansätze und Prävention.

Welche Rolle spielt die Familie bei Verhaltensstörungen?

Die Familie gilt als das wichtigste Milieu für die Sozialisation. Sie ist eine zentrale Quelle für sowohl positive Entwicklung als auch potenzielle psychische Belastungen, etwa durch Konflikte oder Inkonsistenz in der Erziehung.

Was schlägt die Autorin als Präventionsmaßnahme vor?

Neben einer besseren gesellschaftlichen Aufklärung und der Senkung von Stigmata bei Hilfsangeboten schlägt sie eine stärkere präventive Beratung in Familien sowie die Diskussion über eine Art „Führerschein für Eltern“ vor.

Warum spielt die Schule eine Rolle bei der Intervention?

Die Schule ist ein Ort, an dem Auffälligkeiten früh sichtbar werden; sie kann als Schnittstelle fungieren, um Familien zu unterstützen und den Zugang zu therapeutischen Beratungsangeboten zu erleichtern.

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Details

Title
Verhaltensauffälligkeiten
College
University of Lüneburg
Course
Sozialpädagogik
Grade
1,7
Author
Fanny Reimann (Author)
Publication Year
2005
Pages
30
Catalog Number
V63758
ISBN (eBook)
9783638567251
ISBN (Book)
9783656793397
Language
German
Tags
Verhaltensauffälligkeiten Sozialpädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Fanny Reimann (Author), 2005, Verhaltensauffälligkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63758
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