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Die betriebliche Altersvorsorge im Rahmen der Entgeltumwandlung unter Beachtung der Riesterförderung (ohne Direktzusage)

Title: Die betriebliche Altersvorsorge im Rahmen der Entgeltumwandlung    unter Beachtung der Riesterförderung (ohne Direktzusage)

Term Paper (Advanced seminar) , 2002 , 27 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Diplom-Betriebswirtin (FH) Sandra Keul (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Die betriebliche Altersvorsorge hat eine lange Tradition.
Beruhend auf der freiwilligen Ein- und Durchführung durch den Arbeitgeber sind durch sie seit dem 19. Jahrhundert eine Vielzahl von Formen, zum Beispiel die Betriebsrente oder auch betriebliche und tarifliche Vereinbarungen, hervorgegangen.
Da jedoch in den letzten Jahren die Bereitschaft zu betrieblichen Altersvorsorge in den alten Bundesländern immer weiter zurückging und es in den neuen Bundesländern kaum zu Vereinbarungen kam, konnte eine Reform der betrieblichen Altersvorsorge nicht ausbleiben, wenn sie als Säule des Rentenaufbaus etabliert werden soll.

Die betriebliche Altersvorsorge beruhte bis zu ihrer Reform auf der Freiwilligkeit des Arbeitgebers, für seine Mitarbeiter eine solche Leistung einzuführen. Seit dem 01.01.2002 hat jeder Mitarbeiter das Recht auf eine betriebliche Altersvorsorge, zu welcher der Arbeitgeber ab diesem Zeitpunkt per Gesetz verpflichtet ist. Der interessante und wichtige Aspekt hierbei ist jedoch, dass der Arbeitnehmer diesen Anspruch auf betriebliche Altersvorsorge im Rahmen der Entgeltumwandlung hat, was bedeutet, dass er seine Rente aus Teilen seines Entgeltes ansparen muss.
Der Gesetzgeber hat fünf verschiedene Durchführungswege etabliert, die sich in der Art der Förderung, Insolvenzsicherung, Entgeltumwandlung und damit in ihrer Besteuerung unterscheiden.

Excerpt


Gliederung

1.) Einleitung

2.) Die betriebliche Altersvorsorge und ihre fünf Durchführungswege

2.1) Die Direktzusage

2.2) Die Unterstützungskasse

2.3) Die Direktversicherung

2.4) Die Pensionskasse

2.5) Der Pensionsfonds

3.) Die verschiedenen Möglichkeiten der Förderung bei Entgeltumwandlung

3.1) Die „geförderte“ Entgeltumwandlung (gefördert durch Zulagen und Sonderausgabenabzug)

3.2) Die „nicht –geförderte“ Entgeltumwandlung (gefördert durch Steuerersparnisse oder Pauschalbesteuerung)

3.2.1) Lohnsteuerfreiheit und Sozialabgabenfrei heit bis 2008

3.2.2) Die pauschale Versteuerung

3a.) Die Sicherheit der Beiträge

3a.1) Die Rolle des Staates

3a.2) Der Pensions-Sicherungs-Verein

4.) Die betriebliche Altersvorsorge für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

4.1) Chancen und Risiken für die Arbeitgeber

4.1.1) Chancen

4.1.2) Risiken

4.2) Die Chancen und Risiken für die Arbeitnehmer

4.2.1) Chancen

4.2.2) Risiken

5.) Vereinbarungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern/ Arbeitnehmervertretern an Hand der „Gemeinsamen Erläuterungen von Gesamtmetall und IG Metall zum Tarifvertrag Entgeltumwandlung“

5.1) Die Tariföffnungsklausel

5.2) Die Schriftform

5.3) Das gemeinsame Versorgungswerk

5.4) Die Übertragungsmöglichkeit erworbener Anwartschaften bei einem Arbeitgeberwechsel

6.) Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit analysiert die Reform der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) in Deutschland, insbesondere im Kontext der Entgeltumwandlung und der neuen Förderwege nach dem Rentenreformgesetz. Das primäre Ziel ist es, die Komplexität der neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen zu beleuchten sowie die Chancen und Risiken für Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufzuzeigen.

  • Die fünf Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge.
  • Staatliche Förderungen, Steuervergünstigungen und Sozialabgabenfreiheit.
  • Die Sicherheit der Beiträge durch den Staat und den Pensions-Sicherungs-Verein.
  • Chancen und Risiken einer Entgeltumwandlung für die Akteure.
  • Praktische Implementierung mittels Tarifverträgen (z.B. MetallRente).

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Direktzusage

Die Direktzusage, auch Betriebsrente genannt, ist im Grundprinzip eine reine Arbeitgeberleistung. Verpflichtet sich der Arbeitgeber, bestimmte Leistungen im Versorgungsfall (Ruhestand, Invalidität, Tod) zu zahlen, werden dafür im Betrieb Rückstellungen gebildet, welche für den Arbeitgeber Betriebsausgaben darstellen. Durch die Neuerung ist es nun jedem Arbeitnehmer möglich, Teile seines Entgeltes umzuwandeln.

Diese werden vom Arbeitgeber in die von ihm gewählte Anlageform (beispielsweise Investmentfonds) eingezahlt. Je nach Vereinbarung kann es zu einer Beteiligung des Arbeitgebers an den Beiträgen kommen. Die Direktzusage stellt das Grundprinzip der betrieblichen Altersvorsorge dar, da hier über den Arbeitgeber eine Altersvorsorge aufgebaut wird.

Es gibt jedoch keine gesetzliche Aufsicht für diese Art der betrieblichen Altersvorsorge, somit ist der Arbeitgeber frei in seiner Wahl der Anlageform.

Zusammenfassung der Kapitel

1.) Einleitung: Einführung in die Historie und den Reformbedarf der betrieblichen Altersvorsorge aufgrund rückläufiger Verbreitung und des gesetzlichen Anspruchs auf Entgeltumwandlung.

2.) Die betriebliche Altersvorsorge und ihre fünf Durchführungswege: Vorstellung der verschiedenen betrieblichen Vorsorgeformen wie Direktzusage, Unterstützungskasse, Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds.

3.) Die verschiedenen Möglichkeiten der Förderung bei Entgeltumwandlung: Erläuterung der unterschiedlichen staatlichen Förderansätze, einschließlich Zulagen und steuerlicher Anreize im Rahmen der Riester-Förderung oder sonstiger Steuerbefreiungen.

3a.) Die Sicherheit der Beiträge: Untersuchung der staatlichen Aufsicht und der Rolle des Pensions-Sicherungs-Vereins bei Insolvenzrisiken.

4.) Die betriebliche Altersvorsorge für Arbeitgeber und Arbeitnehmer: Detaillierte Betrachtung der individuellen Chancen und Risiken für beide Parteien unter Berücksichtigung der neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen.

5.) Vereinbarungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern/ Arbeitnehmervertretern an Hand der „Gemeinsamen Erläuterungen von Gesamtmetall und IG Metall zum Tarifvertrag Entgeltumwandlung“: Analyse praxisorientierter Umsetzungsmöglichkeiten der Tarifvertragsparteien am Beispiel der MetallRente.

6.) Fazit: Resümee zur aktuellen Reform, die als dynamischer Prozess beschrieben wird, wobei der Beratungsbedarf und die Komplexität als zentrale Herausforderungen identifiziert werden.

Schlüsselwörter

Betriebliche Altersvorsorge, bAV, Entgeltumwandlung, Riester-Förderung, Direktzusage, Unterstützungskasse, Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds, Steuerersparnis, Sozialabgabenfreiheit, MetallRente, Arbeitgeberleistung, Rentenreform, Anwartschaften.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Neuerungen der betrieblichen Altersvorsorge infolge der deutschen Rentenreform und untersucht die Umsetzungsmöglichkeiten durch Entgeltumwandlung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die fünf Durchführungswege, verschiedene staatliche Förderwege, die Sicherheit der Altersvorsorge sowie die Chancen und Risiken für die beteiligten Akteure.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen Überblick über das komplexe System der betrieblichen Altersvorsorge nach der Reform zu geben und die verschiedenen Anreiz- und Sicherungsstrukturen zu erläutern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse unter Einbeziehung relevanter Gesetze (BetrAVG) sowie tarifvertraglicher Erläuterungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Durchführungswege, Förderoptionen wie steuerliche Vorteile und Zulagen sowie die Auswirkungen von Tarifverträgen auf die betriebliche Altersvorsorge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie bAV, Entgeltumwandlung, Förderwege, Insolvenzsicherung und betriebliche Rentenpolitik beschreiben.

Welche Rolle spielt die „MetallRente“ im Dokument?

Die „MetallRente“ dient als konkretes Fallbeispiel für eine tarifvertragliche Vereinbarung, die Arbeitgebern und Arbeitnehmern die Umsetzung der betrieblichen Altersvorsorge vereinfachen soll.

Wie verändert sich die Situation ab 2008 in Bezug auf die Sozialabgabenfreiheit?

Die Arbeit weist darauf hin, dass ab 2008 die Sozialabgabenfreiheit entfällt, was zu einer Doppelbelastung führen kann und somit die Attraktivität der Entgeltumwandlung beeinflusst.

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Details

Title
Die betriebliche Altersvorsorge im Rahmen der Entgeltumwandlung unter Beachtung der Riesterförderung (ohne Direktzusage)
College
University of Applied Sciences Koblenz  (Fachbereich BWL)
Course
Seminar: Finanzierung und Investition
Grade
1,7
Author
Diplom-Betriebswirtin (FH) Sandra Keul (Author)
Publication Year
2002
Pages
27
Catalog Number
V6390
ISBN (eBook)
9783638139717
ISBN (Book)
9783638639385
Language
German
Tags
Altersvorsorge Rahmen Entgeltumwandlung Beachtung Riesterförderung Direktzusage) Seminar Finanzierung Investition
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Betriebswirtin (FH) Sandra Keul (Author), 2002, Die betriebliche Altersvorsorge im Rahmen der Entgeltumwandlung unter Beachtung der Riesterförderung (ohne Direktzusage), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6390
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