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Die Rolle der Eltern bei der Lesesozialisation der Kinder

Título: Die Rolle der Eltern bei der Lesesozialisation der Kinder

Trabajo Escrito , 2006 , 15 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Caroline Fallschessel (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Pedagogía, Lingüística
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Resumen Extracto de texto Detalles

Welche Rolle spielt die Familie bei der Lesesozialisation der Kinder überhaupt?
Wie beeinflusst die Familie, unbewusst und bewusst, das Leseverhalten der Kinder?
Und was kann die Familie aktiv zur Leseerziehung und Leseförderung beitragen?
Diese Fragen werfen sich als Erstes auf, wenn man sich mit dem Thema der Lesesozialisation der Kinder beschäftigt, und sollen nun in der folgenden Arbeit beantwortet werden.
Zuerst wird der Begriff Lesesozialisation erklärt und danach wird auf die Rolle der Familie bei der Lesesozialisation eingegangen.
Die Arbeit stützt sich dabei auf verschiedene Studien, die sich mit diesem Thema beschäftigt haben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Lesesozialisation

3. Einflussfaktoren innerhalb der Familie auf die Lesesozialisation der Kinder

3.1 Die Rolle des Elternhauses

3.2 Leseverhalten der Eltern als Lesevorbild

3.2.1 Auswirkungen auf Lesefrequenz, Lesedauer und Lesefreude

3.2.2 Auswirkungen auf die Leseinteressen der Kinder

3.3 Soziale und kommunikative Einbindung der Buchlektüre

4. Einfluss der sozialen Schicht und Bildung der Eltern

5. Leseerziehung und Leseförderung

5.1 Leseerziehung durch literarische Kommunikation

5.2 Leseerziehung durch Vorlesen

5.3 Leseerziehung durch unterschiedliche Stile und Methoden

5.3.1 Anregung und Ermahnung

5.3.2 Bremsen der Lesefreude und Lesezensur

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den maßgeblichen Einfluss des Elternhauses auf den Lesesozialisationsprozess von Kindern. Dabei wird der Forschungsfrage nachgegangen, wie Eltern bewusst und unbewusst das Leseverhalten ihrer Kinder prägen und welche Strategien der Leseerziehung und -förderung im Familienalltag eine positive Entwicklung hin zu einem habituellen Leser unterstützen können.

  • Die Vorbildfunktion der Eltern und ihr eigenes Leseverhalten
  • Einfluss der sozialen Schicht und des Bildungsniveaus
  • Methoden der Leseerziehung: Anregung vs. Ermahnung
  • Die Bedeutung von Kommunikation und gemeinsamem Lesen
  • Auswirkungen von Lesezensur und einschränkendem Erziehungsverhalten

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Auswirkungen auf Lesefrequenz, Lesedauer und Lesefreude der Kinder

Aus der Studie der Bertelsmannstiftung bezüglich der Lesesozialisation geht hervor, dass im Bezug auf die Lesefrequenz der Kinder, die Mutter eine entscheidende Rolle spielt. Während nämlich 45% der Mütter in ihrer freien Zeit viel lesen, sind dies nur 27,3% der Väter. Außerdem geben 24,2% der befragten Väter an, selten bzw. nie ein Buch zu lesen. Es wird also deutlich, dass die Mütter viel häufiger Bücher lesen als die Väter. Die Kinder deren Mütter viel lesen, haben eine höhere Lesefrequenz als diejenigen, deren Mütter wenig lesen. Daraus lässt sich erkennen, dass das Buchlesen des Kindes stark am Buchleseverhalten der Mutter orientiert ist und die Lesefrequenz des Vaters keine bedeutende Rolle spielt.

Weiterhin zeigt die Studie ebenfalls einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Lesedauer der Eltern, besonders der Mutter, und der der Kinder. Während die Mütter am Tag durchschnittlich 45,6 Minuten lesen, beträgt die Lesedauer der Väter an einem Tag nur 25 Minuten. Da die durchschnittliche Lesedauer der befragten Kinder bei 39 Minuten am Tag liegt, wird deutlich dass die Kinder ausdauernder lesen, je länger auch die Eltern, vor allem die Mütter, lesen (vgl. Hurrelmann 1993: 108f). Man kann also festhalten, dass die Mutter als Lesevorbild für die Lesefrequenz und Lesedauer des Kindes zu betrachten ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung thematisiert den rückläufigen positiven Einfluss der Familie auf die Leseerziehung und stellt die Forschungsfrage nach der Rolle der Familie bei der Lesesozialisation.

2. Lesesozialisation: Das Kapitel definiert den Begriff der Sozialisation als Prozess der Persönlichkeitsentwicklung und ordnet die Lesesozialisation als Teilbereich ein, in dem die Familie die zentrale Vermittlungsinstanz bildet.

3. Einflussfaktoren innerhalb der Familie auf die Lesesozialisation der Kinder: Hier wird die fundamentale Bedeutung des Elternhauses als erste Sozialisationsinstanz beleuchtet, insbesondere durch Vorbildverhalten und kommunikative Einbindung.

4. Einfluss der sozialen Schicht und Bildung der Eltern: Es wird dargelegt, wie die soziale Herkunft die Verfügbarkeit von Büchern und die Einstellung der Eltern zum Lesen sowie das Leseverhalten der Kinder maßgeblich beeinflusst.

5. Leseerziehung und Leseförderung: Das Kapitel analysiert verschiedene methodische Ansätze der Leseerziehung, wie etwa literarische Kommunikation und Vorlesen, und kontrastiert anregende Maßnahmen mit restriktiven Erziehungsmethoden.

6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst zusammen, dass eine positive elterliche Einstellung und eine gezielte Förderung entscheidend für die Entwicklung eines habituellen Leseverhaltens sind, insbesondere in Zeiten eines zunehmenden Medienwandels.

Schlüsselwörter

Lesesozialisation, Elternhaus, Lesevorbild, Leseerziehung, Leseförderung, Lesefreude, Leseverhalten, Familienalltag, Sozialisationsinstanz, Mediennutzung, Buchlektüre, Schichtgebundenheit, Leseentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Eltern und der Familie im Prozess der Lesesozialisation von Kindern und wie diese das spätere Leseverhalten prägen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Vorbildfunktion der Eltern, der Einfluss der sozialen Herkunft, Methoden der Leseerziehung sowie die Auswirkungen der häuslichen Kommunikation über Literatur.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu klären, welchen Einfluss die Familie bewusst oder unbewusst auf das Leseverhalten der Kinder ausübt und wie eine aktive Förderung zur Leseentwicklung beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse und Auswertung verschiedener bestehender wissenschaftlicher Studien und Untersuchungen zum Thema Lesesozialisation.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert Einflussfaktoren wie Vorbildverhalten, soziale Schichtung, verschiedene Erziehungsstile durch Anregung oder Zensur sowie die Bedeutung von gemeinsamem Lesen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Lesesozialisation, Elternhaus, Lesevorbild, Leseerziehung, Leseförderung und Lesefreude.

Welchen Unterschied gibt es zwischen Leseanregung und Lesezensur?

Leseanregung durch gemeinsames Entdecken schafft eine positive Beziehung zum Buch, während eine Lesezensur durch strikte Vorgaben die Lesefreude mindert und zu Leseunlust führen kann.

Warum spielt die Mutter als Lesevorbild oft eine größere Rolle als der Vater?

Studien deuten darauf hin, dass Mütter häufiger lesen und eine stärkere Korrelation zwischen ihrem Leseverhalten und dem der Kinder (besonders bei Töchtern) besteht, da sie das Lesen stärker in den Alltag integrieren.

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Detalles

Título
Die Rolle der Eltern bei der Lesesozialisation der Kinder
Universidad
University of Education Heidelberg
Calificación
2,0
Autor
Caroline Fallschessel (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
15
No. de catálogo
V63909
ISBN (Ebook)
9783638568432
ISBN (Libro)
9783638813808
Idioma
Alemán
Etiqueta
Rolle Eltern Lesesozialisation Kinder
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Caroline Fallschessel (Autor), 2006, Die Rolle der Eltern bei der Lesesozialisation der Kinder, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63909
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