Diese Arbeit untersucht verschiedene Grammatik - und Syntaxmodelle anhand der Beispielsprache Spanisch.
Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung
1.1. Allgemeine Einführung: Begriff der Syntax
1.2. Was ist ein Satz ?
1.3. Satzglieder
1.4. Die alte Satzgliedlehre
1.5. Die neuere Satzgliedlehre
1.6. Unterschied zwischen Wortarten und Satzgliedern
Schema von Linke
II. Hauptteil
2.1. Konstituentengrammatik
2.2 Valenz-oder Dependenzgrammatik
2.3 Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Modelle
2.4. Besonderheiten der spanischen Syntax
III. Schluss
3. Schlussbmerkung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit gibt einen einleitenden Überblick über zentrale Konzepte der Syntax, vergleicht wesentliche grammatikalische Analysemodelle und beleuchtet spezifische syntaktische Merkmale der spanischen Sprache.
- Grundlagen der Syntax und Definition des Satzbegriffs
- Vergleich zwischen Konstituentengrammatik und Valenzgrammatik
- Die Rolle des Verbs im strukturellen Aufbau des Satzes
- Besonderheiten der spanischen Syntax im Hinblick auf Inversion und Postdetermination
Auszug aus dem Buch
1.2.Was ist ein Satz?
Es gibt zahlreiche verschiedene Definitionen und wissenschaftliche Arbeiten, die sich nur mit diesem Thema beschäftigen. Eine Definition von Aristoteles aus der traditionellen Grammatik lautet:
«Ein Satz ist, was Subjekt (Thema) und Prädikat (Rhema) hat». Das Thema ist der dem Hörer schon bekannte Gegenstand der Rede, über den etwas ausgesagt wird. Das Rhema ist das , was Neues über das Thema gesagt wird und neue Informationen über es liefert (vgl. Pelz 2001:147).
Beispiel 1:
Juan cuenta una historieta
Thema Rhema
Eine andere funktionale Satzdefinition besagt, dass der Satz den Morphemen einen Realitätsbezug gibt und die virtuellen Elemente des Sprachsystems erst aktualisiere (vgl. Pelz 2001: 148).
Zusammenfassung der Kapitel
I. Einleitung: Dieses Kapitel führt in den Begriff der Syntax ein, diskutiert verschiedene Satzdefinitionen und erörtert die historische sowie moderne Entwicklung der Satzgliedlehre.
II. Hauptteil: Der Hauptteil vergleicht die Konstituentengrammatik mit der Valenzgrammatik und untersucht abschließend spezifische syntaktische Besonderheiten des Spanischen, wie das Fehlen des Kasussystems.
III. Schluss: Die Schlussbemerkung resümiert die Komplexität des Themas und weist darauf hin, dass die Arbeit nur einen fragmentarischen Einblick in die betrachteten Grammatikmodelle geben konnte.
Schlüsselwörter
Syntax, Satzbau, Satzglieder, Konstituentengrammatik, Valenzgrammatik, Dependenzgrammatik, Spanische Sprache, Morphosyntax, Syntagma, Kasussystem, Inversion, Postdetermination, IC-Analyse, Sprachwissenschaft, Grammatikmodelle
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt grundlegende Ansätze und Modelle der Syntaxforschung und wendet diese auf die spanische Sprache an.
Welches sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themenfelder umfassen die Definition des Satzbegriffs, die Unterscheidung von Satzgliedern und die methodische Analyse der Satzstruktur.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, einen Überblick über die Syntax zu geben und die Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten der Konstituenten- und Valenzgrammatik aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt einen deskriptiven Ansatz, bei dem verschiedene theoretische linguistische Modelle und deren Begrifflichkeiten gegenübergestellt und beispielhaft analysiert werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil erfolgt eine detaillierte Gegenüberstellung der Konstituentengrammatik und der Valenzgrammatik sowie eine Untersuchung spanischer Sprachbesonderheiten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Syntax, Konstituentengrammatik, Valenzgrammatik, Satzglieder und die spezifischen syntaktischen Strukturen des Spanischen.
Was versteht man in der Arbeit unter "Inversion" im Spanischen?
Inversion bezeichnet das Vertauschen der üblichen Abfolge von Subjekt und Verb im Satz, was im Spanischen möglich ist, solange der Kontext die Bezüge klar hält.
Was unterscheidet die "Postdetermination" von der "Prädetermination"?
Bei der Postdetermination (wie im Spanischen) ist das Subjekt oft in der Verbendung enthalten, während es in Sprachen mit Prädetermination (wie Deutsch oder Englisch) explizit und meist vorangestellt sein muss.
- Arbeit zitieren
- Sebastian Braun (Autor:in), 2004, Betrachtungen zur Syntax am Beispiel des Spanischen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63925