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Zur Voraussagbarkeit und Vermeidung von Seekrankheit - Ein Vergleich der empirischen Forschung nach Stoffregen und Smart und dem psychologischen Ansatz Michael Stadlers

Titel: Zur Voraussagbarkeit und Vermeidung von Seekrankheit - Ein Vergleich der empirischen Forschung nach Stoffregen und Smart und dem psychologischen Ansatz Michael Stadlers

Hausarbeit , 2002 , 15 Seiten , Note: 2

Autor:in: Florian Zibell (Autor:in)

Sport - Sportmedizin, Therapie, Ernährung
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit möchte ich mich mit der Voraussagbarkeit von Seekrankheit, oder allgemeiner „motion sickness“ beschäftigen. Hierzu vergleiche ich die empirischen Untersuchungen von Stoffregen und Smart mit den psychologischen Ansätzen Michael Stadlers. Die Untersuchungen von Stoffregen und Smart beschäftigen sich eher allgemein mit dem Phänomen der „motion sickness“, das mit Seekrankheit nur ungenügend übersetzt ist.

Als „motion sickness“ werden alle Erscheinungen von „Bewegungskrankheit“ bezeichnet, die sowohl durch von Außen einwirkende Bewegungen (wie etwa das Schaukeln eines Schiffes oder die Fahrt in einem Auto), sowie Krankheitserscheinungen, die durch nur visuell initiierte Phänomene, wie etwa die „moving room“ Versuche (die im folgenden ausführlich erläutert werden), oder Erscheinungen die während der Benutzung von sogenannten „virtual environment systems“, also etwa Flug- oder Fahrtsimulatoren auftreten, ausgelöst werden. Michael Stadler hingegen beschäftigt sich in dem vorliegenden Auszug aus seinem Buch konkret mit dem Problem der Seekrankheit. Er zeigt wahrscheinliche Ursachen und Folgen auf, beleuchtet (wie auch Stoffregen und Smart) die allgemeinen wissenschaftlichen Hintergründe und macht Vorschläge zur Prävention und dem sinnvollen Umgang mit Seekrankheit vor und während eines Segeltörns. Stadlers Vorschläge und Betrachtungen beziehen sich (abgesehen von den erwähnten physikalisch, wissenschaftlichen Grundlagen) im Gegensatz zu Stoffregen und Smart, die rein empirisch und mit messbaren Ergebnissen arbeiten, nur auf psychologisches Basiswissen und die aus diesem Wissen entspringenden Implikationen. Ich will die Beiden Ansätze im Folgenden also vorstellen, vergleichend gegenüberstellen und mögliche Folgerungen vorstellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Ansatz von Stoffregen und Smart

3. Michael Stadlers „Psychische Bedingungen der Seekrankheit“

4. Vergleich/Gegenüberstellung und Kommentar

5. Literaturangaben

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die wissenschaftlichen Ansätze von Stoffregen und Smart zur empirischen Erforschung von "motion sickness" mit den psychologischen Erklärungsmodellen und praktischen Ratschlägen von Michael Stadler zur Seekrankheit vergleichend gegenüberzustellen.

  • Phänomenologie der "motion sickness" und Seekrankheit
  • Empirische Untersuchung posturaler Instabilität
  • Psychologische Aspekte der Erwartungsangst bei Seekrankheit
  • Methoden der Prävention und Verhaltensstrategien an Bord
  • Vergleichende Analyse wissenschaftlicher und praxisorientierter Ansätze

Auszug aus dem Buch

3. Michael Stadlers „Psychische Bedingungen der Seekrankheit“

Michael Stadler beschäftigt sich in seinem Buch „Psychologie an Bord“ im Kapitel „Psychische Bedingungen der Seekrankheit“ mit der Problematik der Seekrankheit. Er erläutert die physikalischen Grundlagen, die den unterschiedlichen Phänomen auf See zugrunde liegen, zeigt auf, wie Seekrankheit entsteht und was dagegen prophylaktisch sowie während der konkreten Seereise, getan werden kann. Die Angaben zu den physikalischen Grundlagen sind oft relativ allgemein gehalten, weiterführende Literaturangaben fehlen leider. Stadlers Verhaltenshinweise beziehen sich ausschließlich auf die psychologische Seite der Seekrankheit (und ihrer Vorbeugung), beispielsweise die Wirkung und Einnahme von Medikamenten, oder erläuternde Versuchsbeschreibungen anderer Autoren, lässt er aus.

Physikalische Grundlagen nach Stadler: Das gesamte Gleichgewichtssystem des Menschen sieht sich während einer Seereise mit diversen Problemen konfrontiert. Laut Stadler kann das menschliche Gleichgewichtssystem die natürliche Gravitation (Erdbeschleunigung) nicht von anderen Beschleunigungen unterscheiden. Auf Schiffen kommt es durch die ständig wechselnden Beschleunigungen zur Entstehung eines so genannten Scheinlotes. Vestibulärer Apparat (der uns ein „anderes Unten“ als das der eigentlichen Erdgravitation vorgaukelt) und visuelle Informationen (die Kimm, also die am Horizont wahrgenommene Horizontale) über die tatsächliche Lage im Raum stimmen nicht mehr überein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Phänomen "motion sickness" und stellt die Zielsetzung der Arbeit vor, die empirischen Daten von Stoffregen und Smart mit den psychologischen Ansätzen von Stadler zu vergleichen.

2. Der Ansatz von Stoffregen und Smart: Dieses Kapitel erläutert die "sensory conflict theory" sowie den Versuchsaufbau mit dem "moving room", um den Zusammenhang zwischen posturaler Instabilität und Bewegungskrankheit zu untersuchen.

3. Michael Stadlers „Psychische Bedingungen der Seekrankheit“: Stadler behandelt die Problematik aus psychologischer Sicht, thematisiert Erwartungsangst und gibt praxisorientierte Verhaltensempfehlungen für Segler.

4. Vergleich/Gegenüberstellung und Kommentar: Das Fazit stellt die wissenschaftliche Tiefe von Stoffregen und Smart der praxisnahen, aber weniger formal fundierten Herangehensweise von Stadler gegenüber.

5. Literaturangaben: Auflistung der verwendeten Primärquellen für den theoretischen Vergleich.

Schlüsselwörter

Seekrankheit, Motion Sickness, Postural Sway, Postural Instability, Sensory Conflict Theory, Moving Room, Optischer Flow, Erwartungsangst, Desensibilisierung, Gleichgewichtssystem, Vestibulärer Apparat, Prävention, Empirische Forschung, Psychologie an Bord, Bewegungskrankheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Voraussagbarkeit und Vermeidung von Seekrankheit und vergleicht dazu zwei unterschiedliche wissenschaftliche bzw. fachliche Ansätze.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die empirische Untersuchung von Körperschwankungen bei visueller Reizung sowie die psychologische Bewältigung von Seekrankheit durch Verhaltensstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die vergleichende Gegenüberstellung der empirischen Forschungsergebnisse von Stoffregen und Smart mit den psychologischen Ansätzen von Michael Stadler.

Welche wissenschaftliche Methode verwenden Stoffregen und Smart?

Sie nutzen den "moving room", um durch kontrollierte visuelle Reize einen "optischen Flow" zu erzeugen und die daraus resultierende posturale Instabilität (Körperschwankungen) der Probanden zu messen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der empirischen Versuchsreihen zu "motion sickness" und die Analyse der psychologischen Hintergründe und Ratschläge von Stadler.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Seekrankheit, Postural Sway, Sensory Conflict Theory, Erwartungsangst und Desensibilisierung.

Warum spielt die "Erwartungsangst" bei Stadler eine zentrale Rolle?

Stadler sieht in der Erwartungsangst einen lernbaren, konditionierten Faktor, der bei Betroffenen bereits vor dem eigentlichen Eintreten der körperlichen Belastung Symptome auslösen kann.

Welchen Unterschied in der wissenschaftlichen Fundierung stellt der Autor fest?

Stoffregen und Smart arbeiten mit messbaren, empirischen Daten und wissenschaftlicher Präzision, während Stadler primär auf psychologisches Basiswissen setzt, wobei wissenschaftliche Belege und Quellenangaben oft fehlen.

Was ist das Ergebnis des Versuchs von Stoffregen und Smart?

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass den Symptomen der Seekrankheit eine messbare Zunahme der posturalen Instabilität vorausgeht, wodurch eine Früherkennung von Anfälligkeiten möglich erscheint.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zur Voraussagbarkeit und Vermeidung von Seekrankheit - Ein Vergleich der empirischen Forschung nach Stoffregen und Smart und dem psychologischen Ansatz Michael Stadlers
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Veranstaltung
Neuere Theorien, Modelle und empirische Befunde der Bewegungswissenschaften zur Gleichgewichtsleistung
Note
2
Autor
Florian Zibell (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
15
Katalognummer
V63984
ISBN (eBook)
9783638569064
ISBN (Buch)
9783638767453
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Voraussagbarkeit Vermeidung Seekrankheit Vergleich Forschung Stoffregen Smart Ansatz Michael Stadlers Neuere Theorien Modelle Befunde Bewegungswissenschaften Gleichgewichtsleistung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Florian Zibell (Autor:in), 2002, Zur Voraussagbarkeit und Vermeidung von Seekrankheit - Ein Vergleich der empirischen Forschung nach Stoffregen und Smart und dem psychologischen Ansatz Michael Stadlers, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63984
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Leseprobe aus  15  Seiten
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