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Predigtarbeit über Johannes 2,1-12 "Die Hochzeit zu Kana"

Title: Predigtarbeit über Johannes 2,1-12 "Die Hochzeit zu Kana"

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 25 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Christine Hoppe (Author)

Theology - Practical Theology
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Summary Excerpt Details

Die Formulierung „am dritten Tage“ fällt mir auf. Ist die Perikope demnach auf das vorige zu beziehen? Hat es eine tiefsinnigere Bedeutung? Ist es symbolisch zu sehen?
Die Mutter Jesu wird als erste von den Gästen erwähnt. Das lässt darauf schließen, dass ihr noch eine besondere Rolle im Laufe der Geschichte zukommen wird.
Die Mutter Jesu weist ihn auf den Weinmangel hin. Welch peinliche Situation für das Brautpaar. Auffällig ist, dass das Brautpaar nicht zu Wort kommt. Warum ist es gerade Maria, die auf den Missstand aufmerksam macht?
Maria bittet ihren Sohn um Hilfe. Sie scheint zu wissen, dass er helfen kann. Die schroffe Antwort Jesu zu seiner Mutter hat mich anfangs etwas irritiert. Erkennt Jesus die Verbindung zu seiner Mutter nicht an? Ist sie für ihn nur „irgend jemand“? Die Beziehung einer Mutter zu ihrem Sohn scheint keine Rolle zu spielen.
„Meine Stunde ist noch nicht gekommen“. Was ist damit gemeint? Welche Stunde ist es? Die Stunde des Wunders, des Todes? Gibt es schon einen Zusammenhang mit dem Kreuzestod Jesu?
Auffällig ist, dass bei der Perikope von einer Wundergeschichte gesprochen wird, das Wunder selbst aber nur in einem Nebensatz erwähnt wird. Entscheidend ist demnach mehr die Wirkung und das Ergebnis des Wunders.
Der Bräutigam wird nur kurz erwähnt und er kommt auch nicht zu Wort. Dabei gehört er eigentlich zu den Hauptpersonen auf der Hochzeit. Durch das Weinwunder kommt er zu gutem Ruf bei den Gästen. Denn der gute Wein kam erst am Schluss. Das war nicht üblich, wie sich aus dem Text entnehmen lässt.
Gibt es eine tiefere Bedeutung des Weines? Lässt es sich übertragen auf das Blut Christi? Der Wein soll besonders gut gewesen sein. Das Blut Christi ist auch besonders wertvoll, denn durch dieses Blut wurden wir Menschen erlöst.
Das Wunder wird bei Johannes als Zeichen benannt. Gibt es besondere Zeichen in meinem Leben? Für viele Menschen wird doch vieles als Zeichen gesehen. Spielt der Aberglaube bei uns in diesem Sinn nicht auch eine Rolle?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Übersetzung Joh 2, 1-12

2. Erste Überlegungen und Begegnung mit dem Text:

3. Exegese des Textes:

3.1. Gliederung :

V.1-2 Exposition

V.3-5 Vorbereitung des Wunders

V.6-8 indirekte Schilderung des Wunders

3.2. Textkritik:

3.3. Kontexteinordnung und Abgrenzung des Textes:

3.4. Einzelexegese:

4. Systematisch-theologische Besinnung:

5. Predigt:

6. Gottesdienstüberlegungen:

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich wissenschaftlich mit der Perikope der „Hochzeit zu Kana“ (Johannes 2,1-12) auseinander. Ziel ist es, den biblischen Text exegetisch zu erschließen, seine christologische Bedeutung herauszuarbeiten und die Implikationen für den Glauben sowie das Verständnis von Jesu Wirken als Messias darzulegen.

  • Exegese und textkritische Analyse von Johannes 2,1-12
  • Die symbolische und theologische Bedeutung des Weinwunders
  • Systematisch-theologische Reflexion über „Herrlichkeit“ und „Glauben“
  • Die Rolle der Mutter Jesu und der Jünger in der Erzählung
  • Homiletische Umsetzung des Textes für den kirchlichen Kontext

Auszug aus dem Buch

3.4. Einzelexegese:

Die Zeitangabe „dritter Tag“ ist etwas problematisch. Nach R. Schnackenburg ist es eine Angabe, die mit dem vorangehenden verknüpft wird und doch etwas neues anzeigt. K. Wengst bezieht die Zeitbestimmung ebenfalls auf das vorherige Geschehen, misst dem Ganzen aber noch eine höhere Bedeutung bei. Nach seiner Ansicht bezieht sich Joh 2,1 zurück auf Joh 1,43 und verbindet dieses Stück mit den vorangehenden Ereignissen seit Joh 1,19. Mit dem „dritten Tag“ assoziiert er den Auferstehungstag Jesu und lässt somit der Geschichte eine österliche Dimension zukommen.

Schnackenburg ist der Ansicht, dass die Familie Jesu mit den Brautleuten gut bekannt war. Die Mutter Jesu wird nur wegen der folgenden Szene erwähnt. Mit den Jüngern sind wohl die eben berufenen gemeint. Sie sind dem Evangelisten als glaubende Zeugen des Wunders wichtig.

Die Ortsangabe „Kana in Galiläa“ spielt im Johannesevangelium eine besondere Rolle. Es fällt auf, dass es in den synoptischen Evangelien gar nicht genannt wird. G. Maier vermutet hinter dem Namen Kana den heute unbewohnten Ruinenhügel Chirbet Kana, der etwa 14 km nördlich von Nazareth liegt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Übersetzung Joh 2, 1-12: Eine präzise deutsche Übersetzung des biblischen Textabschnitts aus dem Johannesevangelium.

2. Erste Überlegungen und Begegnung mit dem Text:: Eine subjektive Auseinandersetzung mit zentralen Fragen, Motiven und Irritationen, die beim ersten Lesen des Textes entstehen.

3. Exegese des Textes:: Eine detaillierte wissenschaftliche Untersuchung des Textes, unterteilt in Gliederung, textkritische Betrachtung, Kontextualisierung und eine Vers-für-Vers-Analyse.

4. Systematisch-theologische Besinnung:: Eine dogmatische Reflexion über die zentralen Konzepte „Herrlichkeit“ und „Glaube“ im johanneischen Kontext.

5. Predigt:: Ein praktischer Entwurf für eine Predigt, der die exegetischen Erkenntnisse für die heutige Gemeinde aufbereitet.

6. Gottesdienstüberlegungen:: Praktische Vorschläge für die gottesdienstliche Einbindung des Textes, inklusive Liedauswahl und Gebetstexten.

Schlüsselwörter

Hochzeit zu Kana, Johannesevangelium, Exegese, Wunder, Herrlichkeit, Glaube, Messias, Weinwunder, neutestamentliche Theologie, Jesus Christus, Offenbarung, Homiletik, christliches Glaubensverständnis, Zeichenhandlung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Exegese und theologischen Deutung der biblischen Erzählung von der Hochzeit zu Kana (Johannes 2,1-12).

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Wundergeschichte, die Offenbarung der Herrlichkeit Jesu, das Verständnis des Glaubens und die Rolle von Jesu Handeln als Messias.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine fundierte wissenschaftliche Analyse, die von der Textkritik bis hin zu einer systemisch-theologischen Einordnung und einem homiletischen Praxistransfer reicht.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Die Arbeit nutzt die historisch-kritische Exegese sowie systematisch-theologische Reflexionsmodelle basierend auf renommierten Kommentarwerken.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Exegese der Verse 1-12, eine dogmatische Vertiefung der Begriffe „Herrlichkeit“ und „Glaube“ sowie einen konkreten Predigtentwurf.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?

Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie „Zeichen“, „Neuschöpfung“, „göttliche Vollmacht“, „Vertrauen“ und „Heilszeit“ aus.

Warum spielt die Ortsangabe „Kana“ eine besondere Rolle?

Die Ortsangabe wird im Johannesevangelium bewusst genutzt, um sich von synoptischen Berichten abzuheben, wobei ihr eine spezifische geographische und symbolische Bedeutung zugeschrieben wird.

Wie deutet die Autorin den Begriff der „Stunde Jesu“?

Die Autorin interpretiert die „Stunde“ primär als den Moment des Wunders, in dem sich Jesus erstmals als Messias offenbart und seine göttliche Vollmacht zum Tragen kommt.

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Details

Title
Predigtarbeit über Johannes 2,1-12 "Die Hochzeit zu Kana"
College
University of Hamburg
Course
Homiletik-Hauptseminar
Grade
2,0
Author
Christine Hoppe (Author)
Publication Year
2006
Pages
25
Catalog Number
V64179
ISBN (eBook)
9783638570589
ISBN (Book)
9783656788256
Language
German
Tags
Predigtarbeit Johannes Hochzeit Kana Homiletik-Hauptseminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christine Hoppe (Author), 2006, Predigtarbeit über Johannes 2,1-12 "Die Hochzeit zu Kana", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/64179
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