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Kinder und Medien- Medienerziehung im Informationszeitalter

Title: Kinder und Medien- Medienerziehung im Informationszeitalter

Term Paper , 2006 , 14 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

Psychology - Media Psychology
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Wir leben heute im sogenannten Informationszeitalter. Der Austausch von Informationen erfolgt ausschließlich durch Kommunikation und Medien wie Fernsehen, Radio, Bücher und Zeitungen. Ich glaube kaum, dass sich der britische Ingenieur John Logie Baird im Jahre 1924 bewusst war, dass er das zukünftig einflussreichste Massenmedium erfunden hat, als ihm damals die Übertragung des ersten Fernsehbildes gelang. Heute sind in unserem Alltag nicht nur das Fernsehen, sondern alle Formen der Medien fest verankert und auch im Leben unserer „Kleinsten“ schon lange nicht mehr wegzudenken. Eine erst kürzlich von mir erlebte Situation, bei welcher der kleine Sohn meiner Freundin (5 Jahre) mit den Worten: „Mama, ich will jetzt auch ins Internet“ seine Mutter vom Computer „ablösen“ wollte, zeigt deutlich die Selbstverständlichkeit der heutigen Generation im Umgang mit modernsten Medien. Dies alleine wäre bereits Grund genug für mich mal „genauer hinzusehen“ und sich mit dem Thema Medien und Kinder, sobald sich die Gelegenheit ergibt, auseinander zu setzen. Ein weiterer Bewegungsgrund zum Ausarbeiten dieser Arbeit war, dass meine Priorität eigentlich schon immer in einem sozialwissenschaftlichen Studium, beispielsweise im Bereich der Sozialpädagogik, lag. Somit habe ich besonderes Interesse an allen Themen die sich mit Kindern und Jugendlichen befassen. Die nachfolgende Ausarbeitung behandelt also, wie gesagt, das Thema Kinder und Medien- unter besonderer Berücksichtigung der Fragestellungen: Wie sieht das Aufwachsen der heutigen „Mediengeneration“ aus? Wie stark werden Medien von Kindern und Jugendlichen genutzt? Wie vollzieht sich Medienerziehung in den einzelnen Bereichen? Welche medienpädagogischen Zielsetzungen gibt es? Diese Schwerpunkte werde ich nun mit Hilfe ausgewählter Literatur (siehe Literaturverzeichnis) bearbeiten und auswerten. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die wichtigsten Begriffe zum Thema Medienerziehung

2.1. Medium

2.2. Massenmedien

2.3. Medienpädagogik

2.4. Medienerziehung und Mediendidaktik

2.5. Medienkunde und Medienforschung

3. Aufwachsen in der „Mediengesellschaft“

4. Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen

5. Medienerziehung

5.1. Medienerziehung im Elternhaus

5.2. Medienerziehung im Kindergarten

5.3. Medienerziehung in der Schule

5.4. Ansätze der Medienerziehung

5.5. Ziele der Medienerziehung

6. Jugendmedienschutz

7. Zusammenfassung und kritische Bewertung

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Stellenwert von Medien in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen sowie die daraus resultierenden Herausforderungen für die Medienerziehung im Informationszeitalter. Das primäre Ziel ist es, den Status quo der Mediennutzung zu beleuchten und pädagogische Konzepte aufzuzeigen, die Heranwachsende zu einem kritischen und kompetenten Medienumgang befähigen.

  • Mediale Sozialisation und das Aufwachsen in einer Mediengesellschaft
  • Analyse des Mediennutzungsverhaltens bei Kindern und Jugendlichen
  • Rolle von Elternhaus, Kindergarten und Schule in der Medienerziehung
  • Medienpädagogische Ansätze und Zielsetzungen (Medienkompetenz)
  • Jugendmedienschutz als regulatorischer Rahmen

Auszug aus dem Buch

5.4. Ansätze der Medienerziehung

Im folgenden soll es nun darauf ankommen die verschiedenen medienpädagogischen Ansätze herauszuarbeiten und aufzuzeigen. Da es hierzu in der Literatur verschiedene Ansätze gibt, werde ich mich an den Ausführungen des Deutschen Jugendinstituts orientieren.

Grundsätzlich unterscheidet man fünf Ansätze:

1. Der bewahrpädagogische Ansatz: Da die Medien als negativ und die Möglichkeiten der Selbstregulierung des jungen Medien-Konsumenten als gering eingeschätzt werden, strebt man hierbei die Bewahrung der zu Erziehenden vor den schädlichen Einflüssen der Medien an. Der bewahrpädagogische Ansatz konnte in verschiedenen Wellen des letzten Jahrhunderts (zwanziger, fünfziger und achtziger Jahre) festgestellt werden.

2. Der aufklärerische Ansatz: Hierbei wird auf aufklärerische Maßnahmen in Form von Medienkunde gesetzt. Ziel ist es unerwünschte Medienwirkungen, beispielsweise Angst beim Schauen von Horrorfilmen durch den Hinweis „wie wird’s gemacht“ (Blut durch Ketschup etc.) zu immunisieren. Weiterhin ist bei diesem Ansatz eine permanent kritische Position gegenüber Medienaussagen erwünscht.

3. Der produktionsorientierte Ansatz: Der produktionsorientierte Ansatz beschreibt den Schritt vom passiven Konsum weg zur Eigeninitiative, d.h. durch „Selbermachen die Gemachtheit der Medien erfahren“ und schließlich eigenproduzierte Medien publizistisch einsetzen zu lernen. Kurz gesagt: Medienerziehung durch eigene Medienproduktion.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Informationszeitalter ein und begründet die Relevanz der Medienerziehung anhand einer persönlichen Beobachtung und der Bedeutung der Sozialpädagogik.

2. Die wichtigsten Begriffe zum Thema Medienerziehung: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Medium, Massenmedien, Medienpädagogik, Medienerziehung, Mediendidaktik sowie Medienkunde und Medienforschung.

3. Aufwachsen in der „Mediengesellschaft“: Hier wird beschrieben, wie Kinder bereits von frühester Kindheit an durch den häuslichen Alltag und die Eltern medial sozialisiert werden.

4. Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen: Das Kapitel erläutert, dass Medienkonsum als bedürfnisbezogene Handlung zu verstehen ist, wobei Fernsehen und Radio eine zentrale Rolle spielen.

5. Medienerziehung: Dieses Kapitel beleuchtet die Rolle von Elternhaus, Kindergarten und Schule und stellt verschiedene pädagogische Ansätze sowie das Ziel der Medienkompetenz vor.

6. Jugendmedienschutz: Der Abschnitt erläutert die Aufgabe des Jugendmedienschutzes, Gefährdungspotenziale durch den Staatsvertrag zu minimieren.

7. Zusammenfassung und kritische Bewertung: Das Fazit plädiert für einen ausgewogenen Umgang mit Medien und warnt vor einer Überbewertung der Risiken durch einseitige Verbote.

Schlüsselwörter

Medienerziehung, Medienpädagogik, Medienkompetenz, Informationszeitalter, Massenmedien, Sozialisation, Mediendidaktik, Jugendmedienschutz, Mediennutzung, Medienforschung, Medienkindheit, Medienkonsum, Erziehung, Kindheit, Jugend.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Medienerziehung im Informationszeitalter und analysiert, wie Kinder und Jugendliche in einer mediengeprägten Welt aufwachsen und welche Rolle die pädagogische Begleitung dabei spielt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition medienpädagogischer Grundbegriffe, die Analyse des Mediennutzungsverhaltens, die verschiedenen Lernorte (Haus, Kindergarten, Schule) und die pädagogischen Erziehungsansätze.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis für die mediale Lebenswelt von Kindern zu entwickeln und medienpädagogische Strategien aufzuzeigen, die zu einer gesteigerten Medienkompetenz führen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und Auswertung bestehender medienpädagogischer Studien und Konzepte, um den aktuellen Forschungsstand abzubilden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsbestimmung, die mediale Sozialisation, die Analyse des tatsächlichen Nutzungsverhaltens und die detaillierte Darstellung von Erziehungszielen und -ansätzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Medienkompetenz, Medienerziehung, Sozialisation und Mediennutzung charakterisiert.

Welche Rolle spielt das Elternhaus bei der Medienerziehung?

Das Elternhaus wird als primärer und wichtigster Ort der Medienerziehung identifiziert, da Kinder hier ihre ersten medialen Erfahrungen sammeln und Vorbilder für den späteren Medienumgang erhalten.

Was unterscheidet den bewahrpädagogischen vom produktionsorientierten Ansatz?

Während der bewahrpädagogische Ansatz das Kind vor schädlichen Einflüssen schützen will, setzt der produktionsorientierte Ansatz auf die aktive Mitgestaltung und eigene Medienproduktion als Lernweg.

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Details

Title
Kinder und Medien- Medienerziehung im Informationszeitalter
College
Alice Salomon University of Applied Sciences Berlin AS
Course
Sozialpsychologie
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2006
Pages
14
Catalog Number
V64197
ISBN (eBook)
9783638570749
ISBN (Book)
9783656808381
Language
German
Tags
Kinder Medien- Medienerziehung Informationszeitalter Sozialpsychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2006, Kinder und Medien- Medienerziehung im Informationszeitalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/64197
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