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Zur Bilanzierung stiller Beteiligungen an Kapitalgesellschaften

Title: Zur Bilanzierung stiller Beteiligungen an Kapitalgesellschaften

Seminar Paper , 2004 , 19 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Dipl.-Betriebswirt (FH) Matthias Lang (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Infolge der in Deutschland im internationalen Vergleich geringen Eigenkapitalquote und den daraus resultierenden Schwierigkeiten bei der Kreditvergabe, hervorgerufen durch die „Basel II“ Kriterien, gewinnen alternative Finanzinstrumente an Bedeutung. Hierzu zählt auch die stille Beteiligung, welche aufgrund ihres Wesens als Misch-form von Eigen- und Fremdkapital zu den Mezzanine Finanzinstrumenten. Diese Instrumente sind teilweise auch als hybride Finanzinstrumente bekannt.
Die stille Beteiligung wirft aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu den hybriden Finanzinstrumente einige Fragen bezüglich der Bilanzierung als Eigen- oder Fremdkapital auf. Im folgenden wird auf dieses Problem eingegangen, wobei die Bilanzierung nach nationalen und internationalen Rechnungslegungsvorschriften Betrachtung finden wird. Nicht Teil dieser Arbeit ist die Erörterung der Bewertung der Einlage sowie die Vergütungsansprüche des stillen Gesellschafters, da dies nicht im Rahmen dieser Arbeit abschliessend behandelt werden kann.

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Inhaltsverzeichnis

1. BEGRIFFSDEFINITION UND PROBLEMSTELLUNG DER ARBEIT

1.1 Begriff der stillen Gesellschaft

1.1.1 Die typisch stille Gesellschaft

1.1.2 Die atypisch stille Gesellschaft

1.2 Begriff der Kapitalgesellschaft

1.3 Abgrenzung der stillen Beteiligung zu ähnlichen Finanzierungsinstrumenten

2. ZUR BILANZIERUNG STILLER BETEILIGUNGEN AN KAPITALGESELLSCHAFTEN

2.1 Bilanzierung nach HGB

2.1.1 Abgrenzung von Eigenkapital und Fremdkapital nach HGB

2.1.2 Ausweis der stillen Beteiligung nach HGB

2.2 Bilanzierung nach IFRS (IAS)

2.2.1 Abgrenzung von Eigenkapital und Fremdkapital nach IFRS (IAS)

2.2.2 Ausweis der stillen Beteiligung nach IFRS (IAS)

2.3 Bilanzierung nach US-GAAP

2.3.1 Abgrenzung von Eigenkapital und Fremdkapital nach US-GAAP

2.3.2 Ausweis der stillen Beteiligung nach US-GAAP

3. ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht die bilanzielle Behandlung stiller Beteiligungen an Kapitalgesellschaften im Spannungsfeld zwischen Eigen- und Fremdkapitalcharakter. Das primäre Ziel ist die Analyse der unterschiedlichen Anforderungen an den Bilanzausweis nach nationalen (HGB) und internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS/IAS, US-GAAP).

  • Definition und Wesensmerkmale der typisch und atypisch stillen Gesellschaft.
  • Abgrenzung der stillen Beteiligung zu anderen Mezzanine-Instrumenten wie Nachrangdarlehen und Genussrechten.
  • Detaillierte Analyse der Bilanzierungskriterien nach HGB unter Berücksichtigung von Nachrangigkeit und Verlustbeteiligung.
  • Vergleichende Betrachtung der IFRS- und US-GAAP-Vorgaben hinsichtlich der Kündbarkeit von Kapitalüberlassungen.
  • Kritische Würdigung der Problematik der bilanziellen Einordnung und deren Auswirkungen auf die Bilanzklarheit.

Auszug aus dem Buch

1.3 Abgrenzung der stillen Beteiligung zu ähnlichen Finanzierungsinstrumenten

Das Nachrangdarlehen ist durch einen Darlehensvertrag bestimmt, bei dem der Kapitalgeber durch Formulierung einer Nachrangklausel oder durch eine Rangrücktrittserklärung im Insolvenzfall hinter die Ansprüche anderer Gläubiger zurücktritt.

Der stille Gesellschafter und der Geschäftsinhaber verfolgen einen gemeinsamen Zweck, beim Darlehen hingegen verfolgen Kapitalgeber und -nehmer verschiedene eigene Interessen. Die stille Gesellschaft ist eher als das Darlehen auf längere Zeit ausgerichtet. Der stille Gesellschafter hat bereits gesetzlich festgelegte Kontroll- und Mitspracherechte, die der Darlehensgeber nicht hat. Diese können ihm jedoch u. U. eingeräumt werden. Auch bei der Vergütungsweise weicht beim Darlehen von der stillen Beteiligung ab. Das Darlehen wird i. d. R. über den gesamten Zeitraum fest (oder variabel nach dem Marktzins) verzinst, der stille Gesellschafter erhält dagegen einen Gewinnanteil bzw. nimmt ggf. auch am Verlust teil.

Das Genussrecht ist ein Vertrag, „mit dem schuldrechtliche Ansprüche vermögensrechtlicher Art gegen die Gesellschaft begründet werden, die den Vermögensrechten der Gesellschafter angenähert oder gleichgestellt sein können“. Zu diesen Ansprüchen zählen u.a. die Beteiligung an einem Gewinn oder Verlust, die Beteiligung am Liquidationserlös oder Umtausch- und Bezugsrechte auf Aktien.

Zusammenfassung der Kapitel

1. BEGRIFFSDEFINITION UND PROBLEMSTELLUNG DER ARBEIT: Dieses Kapitel führt in die Problematik hybrider Finanzinstrumente ein und definiert die rechtlichen Grundlagen der stillen Gesellschaft sowie der Kapitalgesellschaften.

2. ZUR BILANZIERUNG STILLER BETEILIGUNGEN AN KAPITALGESELLSCHAFTEN: Hier erfolgt eine detaillierte Analyse der Ausweismöglichkeiten stiller Einlagen, differenziert nach den Bilanzierungsvorschriften des HGB, der IFRS sowie der US-GAAP.

3. ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und kritisiert die bestehende Unsicherheit bei der Bilanzierung nach HGB im Vergleich zur eindeutigeren Handhabung unter IFRS und US-GAAP.

Schlüsselwörter

Stille Gesellschaft, Mezzanine-Kapital, Eigenkapital, Fremdkapital, Bilanzierung, HGB, IFRS, US-GAAP, Nachrangigkeit, Verlustbeteiligung, Finanzinstrumente, Kapitalgesellschaft, Genussrecht, Nachrangdarlehen, Bilanzklarheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die komplexe bilanzielle Einordnung von stillen Beteiligungen bei Kapitalgesellschaften, insbesondere ob diese als Eigenkapital oder Fremdkapital auszuweisen sind.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die Definition der stillen Gesellschaft, die Abgrenzung zu anderen hybriden Finanzinstrumenten sowie den Vergleich nationaler und internationaler Rechnungslegungsstandards.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Kriterien für den Ausweis stiller Beteiligungen unter HGB, IFRS und US-GAAP herauszuarbeiten und die Herausforderungen für die bilanzierende Gesellschaft aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literatur- und normenorientierte Analyse, die sich auf geltende Gesetze (§§ HGB, AktG) sowie Fachliteratur und Stellungnahmen zu den internationalen Rechnungslegungsstandards stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Abgrenzungsprüfung der Beteiligungsformen und eine spezifische Analyse des bilanziellen Ausweises und der Erfolgsdarstellung (GuV) in den drei genannten Rechnungslegungssystemen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Stille Gesellschaft, Eigenkapital, Fremdkapital, Mezzanine, Bilanzierung, HGB, IFRS und US-GAAP.

Warum ist die Bilanzierung nach HGB so problematisch?

Das HGB lässt laut Autor einen zu großen Handlungsspielraum bei der Vertragsgestaltung, was eine pauschale Beurteilung erschwert und vermehrt zu bilanzieller Gestaltung führt.

Was unterscheidet die IFRS-Bilanzierung von der HGB-Bilanzierung?

Nach IFRS führt das gesetzliche ordentliche Kündigungsrecht des stillen Gesellschafters in der Regel stets zur Einstufung als Fremdkapital, während im HGB unter bestimmten Voraussetzungen (Langfristigkeit, Nachrangigkeit) Eigenkapital möglich ist.

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Details

Title
Zur Bilanzierung stiller Beteiligungen an Kapitalgesellschaften
College
University of Applied Sciences Neu-Ulm
Course
Seminar in Jahresabschluss
Grade
2,0
Author
Dipl.-Betriebswirt (FH) Matthias Lang (Author)
Publication Year
2004
Pages
19
Catalog Number
V64266
ISBN (eBook)
9783638571357
ISBN (Book)
9783656770848
Language
German
Tags
Bilanzierung Beteiligungen Kapitalgesellschaften Seminar Jahresabschluss
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Betriebswirt (FH) Matthias Lang (Author), 2004, Zur Bilanzierung stiller Beteiligungen an Kapitalgesellschaften, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/64266
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