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Gerhard Richter - Das Fenster als Bildmotiv und Bildmetapher

Titre: Gerhard Richter - Das Fenster als Bildmotiv und Bildmetapher

Dossier / Travail , 2005 , 25 Pages , Note: gut

Autor:in: Manuela Trapp (Auteur)

Art - Peinture
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In dieser Arbeit steht die Analyse dreier Werke Gerhard Richters im Vordergrund. Trotzdem möchte ich zu Beginn der Arbeit auf Richters Überlegungen hinsichtlich seiner Werke eingehen, damit zu verstehen ist, warum er das malt, was er malt, und warum sein Oeuvre so viele unterschiedliche Werkreihen enthält. Dies ist nämlich nicht unwesentlich für die Analyse seiner Werke, gerade weil jedes der drei Werke, auf die ich mich beziehe, einer anderen „Stilrichtung“ zuzuordnen ist. Nach der Analyse der drei Werke und deren Vergleich versuche ich zu belegen inwieweit man Richters Oeuvre, beziehungsweise die drei Werke oder ihre Werkgruppen auf die These von Alberti über die Erfindung der Malerei anzuwenden ist. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gerhard Richter

2.1 Biographische Angaben

2.2 Was malen? Die Frage nach dem „Sujet“

2.3 Stilbruch als Stil?

3. Werkanalysen

3.1 „Fenster“ (1968)

3.1.1Bildbeschreibung

3.1.2 Bildanalyse

3.2 „Fenster“ (1985)

3.2.1 Bildbeschreibung

3.2.2 Bildanalyse

3.3 „11 Scheiben“ (2004)

3.3.1 Bildbeschreibung

3.3.2 Bildanalyse

3.4 Vergleich

4. Alberti und Narziss

4.1 Einführung in die Thematik

4.2 Albertis These bezogen auf Gerhard Richters Werke

5. Literaturverzeichnis

6. Anhang: Werke

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht das Oeuvre von Gerhard Richter durch die Analyse dreier ausgewählter Werke, um zu klären, inwieweit Richter die These von Alberti über die Erfindung der Malerei und die Rolle des Bildträgers in seinem Werk reflektiert und anwendet.

  • Analyse der malerischen Strategien Richters
  • Untersuchung des Motivs „Fenster“ in verschiedenen Schaffensphasen
  • Vergleich von figurativen, abstrakten und installativen Werken
  • Diskussion über das Verhältnis von Betrachter, Spiegelung und Bild
  • Auseinandersetzung mit der theoretischen Verbindung zwischen Malerei, Narziss-Mythos und Medienerkenntnis

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Bildanalyse

Dieses Werk von Gerhard Richter ist nach klassischen Ordnungsprinzipien aufgebaut, wobei die Symmetrieachsen sehr stark betont werden. Man kann von geometrischer Abstraktion sprechen. Richter bevorzugt in diesem Werk die starke Vereinfachung, wodurch die Strenge der Anordnung noch stärker zum Vorschein kommt. Durch eben diese Strenge bleibt auch keine Möglichkeit des individuellen Ausdrucks mehr.

Dass das Bild, oder alle Bilder dieser Werkgruppe grau sind, ist folglich auch kein Zufall: Grau steht für Meinungslosigkeit. „Es hat schlechthin keine Aussage, es löst weder Gefühle, noch Assoziationen aus, es ist eigentlich weder sichtbar noch unsichtbar. […] In den grauen Bildern [wozu man in dem Fall auch die Fensterbilder zählen kann] sind die Kategorien des Realistischen und des Symbolischen gleichermaßen außer Kurs gesetzt.“ Also bleibt keine Möglichkeit der Interpretation. Das Bild ist vom Inhalt entleert.

Was jedoch bleibt ist ein illusionistisches Spiel von Licht und Schatten, das zu einer scheinbaren Auflösung der Bildfläche führt. Doch der Bildraum bleibt weiter verschlossen. Weiterhin ist es völlig unklar, „ob der Betrachter gleichsam von außen auf Rahmen und Sprossen blickt oder sich in einem Innenraum vermuten darf. Auf jeden Fall fällt der Schlagschatten auf eine Fläche die sich unmittelbar hinter den Fensterflügeln befindet, so als gäbe es nur eine sehr flache Raumzone zwischen Wand und Glasscheibe.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Analyse der drei Werke Richters ein und stellt den Bezug zur These von Alberti bezüglich der Erfindung der Malerei her.

2. Gerhard Richter: Dieses Kapitel widmet sich der Biografie, der zentralen Frage nach dem „Sujet“ in Richters Schaffen sowie seinem charakteristischen Stilverständnis.

3. Werkanalysen: Hier werden die drei Werke „Fenster“ (1968), „Fenster“ (1985) und „11 Scheiben“ (2004) detailliert beschrieben, analysiert und abschließend miteinander verglichen.

4. Alberti und Narziss: Dieser Teil erörtert den Narziss-Mythos als theoretische Grundlage für die Erfindung der Malerei und bezieht diese Thematik konkret auf die untersuchten Werke von Gerhard Richter.

5. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Sekundärliteratur.

6. Anhang: Werke: Bildliche Dokumentation der untersuchten Werke.

Schlüsselwörter

Gerhard Richter, Fenster, Malerei, Bildmotiv, Bildmetapher, Sujet, Abstraktion, Narziss, Leon Battista Alberti, Illusionsbildung, Medienerkenntnis, Spiegel, Bildträger, Wahrnehmung, Glasinstallation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert ausgewählte Werke des Künstlers Gerhard Richter, insbesondere das Motiv des Fensters, um dessen Bedeutung im Kontext der Malerei und der Wahrnehmungstheorie zu untersuchen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Verhältnis zwischen Bild und Betrachter, die Rolle des Spiegels als Metapher sowie die theoretische Herleitung der Malerei durch den Narziss-Mythos nach Alberti.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Richters Werke – trotz ihrer stilistischen Vielfalt – eine tiefere Auseinandersetzung mit der Natur und Medialität von Bildern darstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin kombiniert formale Werkanalysen, die Bildbeschreibung mit Bildanalyse verbinden, mit einer theoretischen Reflexion auf Basis kunstwissenschaftlicher Texte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zwei „Fenster“-Bilder (1968 und 1985) sowie die Glasinstallation „11 Scheiben“ (2004) detailliert analysiert und deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Gerhard Richter, Fenster, Subjektvermeidung, Illusionsbildung, Narziss-Mythos und das Verhältnis von Malerei und Spiegelung.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen den frühen „Fenster“-Bildern und der Glasinstallation?

Die Autorin argumentiert, dass die frühen Bilder starr und subjektvermeidend sind, während die Glasinstallation den Betrachter aktiv einbindet und somit einen reziproken Prozess von Raum- und Objektwahrnehmung erzeugt.

Warum spielt die Figur des Narziss eine zentrale Rolle in der Untersuchung?

Narziss dient als theoretische Folie, da Alberti ihn als „Erfinder der Malerei“ betrachtet. Seine Umarmung der Wasserfläche wird dabei als Metapher für den Versuch verstanden, das Bild festzuhalten.

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Résumé des informations

Titre
Gerhard Richter - Das Fenster als Bildmotiv und Bildmetapher
Université
University of Siegen
Note
gut
Auteur
Manuela Trapp (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
25
N° de catalogue
V64549
ISBN (ebook)
9783638573344
ISBN (Livre)
9783656800576
Langue
allemand
mots-clé
Gerhard Richter Fenster Bildmotiv Bildmetapher
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Manuela Trapp (Auteur), 2005, Gerhard Richter - Das Fenster als Bildmotiv und Bildmetapher , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/64549
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Extrait de  25  pages
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