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Qualitatives Bewegungslernen am Beispiel des oberen Zuspiels im Volleyball

Title: Qualitatives Bewegungslernen am Beispiel des oberen Zuspiels im Volleyball

Seminar Paper , 2005 , 21 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Mathias Herbst (Author)

Sport - Theory and Practice
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Das Erlernen von Bewegungen ist meist ein komplizierter Prozess. Zu beachten ist dabei auch, dass die Voraussetzungen zum Lernen immer unterschiedlich sind. So gibt es die äußeren Voraussetzungen, wie z.B. die gesellschaftliche Umwelt, oder auch die Sprache und innere Voraussetzungen, wie z.B. die Lernfähigkeit und Motivation, oder das motorische Ausgangsniveau. Aufgrund dieser Gegebenheiten ist eine differenzierte Betrachtung des Lernprozesses notwendig.
Wenn im weiteren Verlauf von einem qualitativen Bewegungslernen gesprochen wird, so möchte ich darauf hinweisen, dass es sich um ein qualitativ hohes Bewegungslernen handelt, wir also eine hohe Qualität erreichen möchten. Außerdem müssen wir uns ein wenig von dem rein „theoretischen“ motorischen Lernen lösen, denn qualitatives Bewegungslernen ist noch mehr. Wenn wir wirklich von einem qualitativen Bewegungslernen sprechen wollen, so müssen wir auch Bewegungen qualitativ „erleben“.

Excerpt


Inhaltsübersicht

1. Grundlagen des motorischen Lernens

2. Phasen des Bewegungslernens

2.1. Entwicklung der Grobkoordination

2.2. Feinkoordination

2.3. Phase der Feinstkoordination und der Variablen Verfügbarkeit

3. Qualitatives Bewegungslernen

4. Qualitatives Bewegungslernen am Beispiel Volleyball

4.1. Spezifik des Volleyballspiels

4.2. Qualitatives Bewegungslernen des oberen Zuspiels frontal

4.2.1. Knotenpunkte der Bewegung

4.2.2. Methodik des Trainings des oberen Zuspiels

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, den Prozess des qualitativen Bewegungslernens theoretisch zu fundieren und seine praktische Anwendung anhand der Volleyball-Grundtechnik "Oberes Zuspiel" zu veranschaulichen. Dabei wird untersucht, wie durch bewusstes Bewegungserleben und spezifische Trainingsmethoden eine höhere Qualität der technischen Ausführung erreicht werden kann.

  • Theoretische Grundlagen des motorischen Lernens und seiner Phasen
  • Definition und Bedeutung des qualitativen Bewegungslernens
  • Analyse der sportartspezifischen Anforderungen im Volleyball
  • Knotenpunkte und technische Details des oberen Zuspiels
  • Methodische Trainingsansätze zur Verbesserung der Ballkontrolle

Auszug aus dem Buch

4.2.2. Methodik des Trainings des oberen Zuspiels

Beim qualitativen Bewegungslernen des oberen Zuspiels geht es hauptsächlich darum, das richtige Gefühl für den Ball und für die Bewegungen des Körpers zu erlangen.

Zunächst macht sich der Spieler mit dem Medium „Ball“ vertraut. Er spürt, wie er sich anfühlt, welche Eigenschaften das Material hat und wie er auf verschiedene Behandlungen, zum Beispiel dem Prellen auf den Hallenboden oder beim Werfen gegen die Wand reagiert. Der Spieler fühlt den Ball in den Händen. Als Vergleich oder zur Variation kann der Trainer auch auf verschiedene Bälle zurückgreifen, z.B. große oder kleine Bälle, Leder- oder Gummibälle.

Weitere Möglichkeiten dabei sind auch verschieden Körperhaltungen beim Spielen des Balles. So kann sich der Spieler auf einen Hocker setzen, die Armhaltung des oberen Zuspiels einnehmen, während der Trainer oder ein Trainingspartner den Ball in die schalenförmig geformten Hände des Spielers legt (Abbildung 6). Der Spieler führt daraufhin die Streckbewegung aus als wolle er den Ball wie gewohnt den Ball spielen. Dies macht er aber verlangsamt, sodass er spürt, wie sich der Ball in den Händen anfühlt und wie er den Ball mit allen zehn Finger berührt. Zudem kann er durch diese vereinfachte Form der Technikübung auch gleichzeitig sehr gut kontrollieren, ob er die Hände richtig geformt hat und ob die Haltung der Arme korrekt ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Grundlagen des motorischen Lernens: Dieses Kapitel erläutert den Menschen als aktives Wesen und definiert motorisches Lernen als Prozess des Erwerbs, der Verfeinerung und Stabilisierung motorischer Fertigkeiten.

2. Phasen des Bewegungslernens: Hier werden die drei aufeinanderfolgenden Stufen – Grobkoordination, Feinkoordination sowie Feinstkoordination und variable Verfügbarkeit – detailliert beschrieben.

3. Qualitatives Bewegungslernen: Dieses Kapitel vertieft den Lernbegriff, indem es den Fokus auf das bewusste Erleben von Sinneseindrücken und die Bildung innerer Bewegungsprogramme legt.

4. Qualitatives Bewegungslernen am Beispiel Volleyball: Dieser Hauptteil überträgt die theoretischen Erkenntnisse auf die spezifische Dynamik des Volleyballspiels, analysiert die Technik des oberen Zuspiels und gibt methodische Empfehlungen für das Training.

Schlüsselwörter

Motorisches Lernen, Grobkoordination, Feinkoordination, Bewegungsgefühl, Volleyball, Oberes Zuspiel, Trainingsmethodik, Bewegungsvorstellung, Techniktraining, Differenzierungsfähigkeit, Bewegungskontrolle, Ballgefühl, Sportpädagogik, Knotenpunkte, Bewegungsrhythmus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Theorie des qualitativen Bewegungslernens und zeigt auf, wie durch einen bewussten Lernprozess eine hohe technische Qualität im Sport erreicht werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Phasen des motorischen Lernens, die Bedeutung der bewussten Wahrnehmung im Lernprozess sowie die konkrete Anwendung dieser Konzepte im Volleyball.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Lesern eine methodische Anleitung zu geben, wie sie mittels qualitativer Ansätze die Technik des oberen Zuspiels beim Volleyball effektiver erlernen und stabilisieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf sportwissenschaftlicher Literatur, Bewegungslehre und sportpädagogischen Ansätzen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die spezifischen Anforderungen des Volleyballs und erläutert die "Knotenpunkte" sowie die methodischen Trainingsschritte für das obere Zuspiel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind motorisches Lernen, Bewegungsphasen, oberes Zuspiel, Techniktraining und Qualitätssicherung durch bewusstes Erleben.

Warum ist die Grobkoordination für Volleyball-Anfänger problematisch?

Aufgrund mangelnder Bewegungserfahrung und Fehlsteuerungen durch übermäßige Anstrengung wirkt die Bewegung in dieser Phase noch unrund, abgehackt und instabil.

Welche Rolle spielt der Partner beim Training des Zuspiels?

Der Partner fungiert als externe Unterstützung, indem er den Ball präzise in die Handhaltung legt und Feedback zur Korrektur der Körperhaltung gibt.

Warum wird empfohlen, die Trainingseinheiten zu begrenzen?

Da die Übungsformen des qualitativen Lernens sehr konzentrationsintensiv und teilweise repetitiv sind, wird zur Aufrechterhaltung der Motivation eine Dauer von ca. 30 Minuten empfohlen.

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Details

Title
Qualitatives Bewegungslernen am Beispiel des oberen Zuspiels im Volleyball
College
Otto-von-Guericke-University Magdeburg  (Institut für Sportwissenschaft)
Course
Volleyball Vertiefung
Grade
2,0
Author
Mathias Herbst (Author)
Publication Year
2005
Pages
21
Catalog Number
V64630
ISBN (eBook)
9783638573894
ISBN (Book)
9783640203994
Language
German
Tags
Qualitatives Bewegungslernen Beispiel Zuspiels Volleyball Vertiefung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mathias Herbst (Author), 2005, Qualitatives Bewegungslernen am Beispiel des oberen Zuspiels im Volleyball, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/64630
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