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Jugend und neue Medien. Nutzen und Gefahren für Jugendliche

Title: Jugend und neue Medien. Nutzen und Gefahren für Jugendliche

Term Paper , 2006 , 35 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Diplom-Sozialwissenschaftlerin Manuela Kulick (Author)

Sociology - Children and Youth
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Die Arbeit beschäftigt sich mit den neuen Medien und dem daraus resultierenden Nutzen sowie den Gefahren für Jugendliche. Unter neuen Medien werden dabei das Mobiltelefon sowie das Internet verstanden.
Die starke Verbreitung von Computern und dem Internetzugang (unter Jugendlichen) begann in den 90er Jahren. So prognostizierte Rammert 1993, dass im Jahr 2000 der Computer zur Standardausrüstung in privaten Haushalten gehören würde. Und tatsächlich stieg die Zahl der internetfähigen Computer in privaten Haushalten von Ende der 90er Jahre (1997) bis zum Jahr 2003 von 4,1 Millionen Online-Nutzer auf 34,4 Millionen Nutzer an.

Gerade junge Menschen sind offen für neue Medien und nutzen diese verstärkt. So setzen auch in Schulen immer mehr Lehrer voraus, dass die Schüler nicht nur über Internetzugang verfügen, sondern auch damit umzugehen wissen.

Ähnlich ist die Verbreitung des Handys verlaufen, wobei mehr Jugendliche über ein eigenes Handy verfügen, wie über einen Internetzugang zuhause. So stellte die JIM Studie 2005 fest, das 92% der Jugendlichen ein eigenes Handy besitzen. Der Handybesitz hat in den letzten Jahren stark zugenommen, 1998 besaßen nur 8% der Jugendlichen ein eigenes Handy, 2002 waren es bereits 82%.
Die erwähnten neuen Medien, Internet und Handy, haben besonders bei Jugendlichen eine sehr starke Verbreitung gefunden. Sie werden als Status-Symbol angesehen, gelten als wichtig und sind unter Jugendlichen oftmals „das Gesprächsthema“.

Für die Gruppe der Jugendlichen stellt sich nun die Frage, wie sie mit den neuen Medien umgehen. Gibt es Gefahren für diese Gruppe, die von den Möglichkeiten der Medien ausgehen, oder sind mehr Chancen gegeben? Und gibt es Unterschiede zwischen Jugendlichen, wie die neuen Medien genutzt werden; nutzen beispielsweise Jugendliche mit unterschiedlicher Bildung die Medien gleich oder gibt es gravierende Unterschiede? Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede oder altersmäßige innerhalb der Gruppe der Jugendlichen? Wer nutzt die neuen Medien am häufigsten und wie werden sie genutzt?
Diesen Fragen wird nachgegangen, wobei die neuen Medien von vielen Jugendlichen als ihr Tor zur Welt verstanden werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition

2.1 Jugend

2.2 Neue Medien

3. Neue Medien

3.1 Mobiltelefon

3.1.1 SMS

3.1.2 Weitere Funktionen

3.2 Internet

3.2.1 E-Mail

3.2.2 Chat

4. Fazit

5. Literatur

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Stellenwert von Mobiltelefonen und dem Internet im Leben Jugendlicher. Ziel ist es, den spezifischen Nutzen dieser Neuen Medien für die Zielgruppe aufzuzeigen sowie potenzielle Gefahren und Herausforderungen zu analysieren, wobei auch soziale Unterschiede innerhalb der Gruppe der Jugendlichen beleuchtet werden.

  • Verbreitung und Bedeutung von Mobiltelefonen und Internet unter Jugendlichen
  • Die Rolle von SMS als bevorzugtes Kommunikationsmittel
  • Chancen und Risiken bei der Internetnutzung, insbesondere in Chatrooms
  • Einfluss von Bildung, Alter und Geschlecht auf das Mediennutzungsverhalten

Auszug aus dem Buch

3.1.1 SMS

Die SMS ist die wichtigste Funktion für Jugendliche an ihrem Mobiltelefon. Sie kommt noch vor dem Telefonieren. Insgesamt verschicken Jugendliche am Tag durchschnittlich 3,9 SMS und empfangen 4,8 SMS. Je älter sie werden desto mehr wird gesimst. Da stellt sich die Frage, was an den SMS so Besonderes ist, dass sie sich bei den Jugendlichen so großer Beliebtheit erfreuen.25

Bevor ich auf die genaue Situation in Deutschland eingehen werde und die Vorteile der SMS Kommunikation erläutere, möchte ich kurz eine Studie zur SMS Kultur finnischer Jugendlicher von Kasesnieme und Rautianinen aus dem Jahr 2003 vorstellen.

So wurde untersucht zu welchem Zeitpunkt die Jugendlichen SMS verschicken. Die häufigsten genannten Zeitpunkte waren während des Schulunterrichts und abends / nachts, wenn sie eigentlich schlafen sollten. So ersetzen die SMS, die während des Unterrichts geschrieben werden, die Zettelchen, die früher durch die Bänke gereicht wurden. Abends schreibt man SMS, weil das schwer zu kontrollieren ist. Man kann im Bett liegen und SMS tippen und die Eltern bekommen es nicht mit. Demzufolge sind die Empfänger der meisten SMS auch andere Jugendliche im gleichen Alter. Nur selten wird an Familienangehörige geschrieben und dann nur, wenn organisatorische Dinge zu klären sind, beispielsweise wann man vom Fußballtraining abgeholt werden will.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hier wird der Grundstein der Arbeit gelegt, indem die zunehmende Verbreitung von Mobiltelefonen und Internet bei Jugendlichen skizziert und die Forschungsabsicht formuliert wird.

2. Definition: Dieses Kapitel klärt die verwendeten Begriffe, indem Jugend als eigenständige Lebensphase definiert und die Auswahl der untersuchten Neuen Medien begründet wird.

3. Neue Medien: In diesem Hauptteil wird das Nutzungsverhalten Jugendlicher in Bezug auf Mobiltelefone (insbesondere SMS) und das Internet (E-Mail, Chat) detailliert analysiert.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, beantwortet die Ausgangsfragen und hebt die ambivalente Rolle der Medien zwischen Nutzen und sozialen Risiken hervor.

5. Literatur: Dieses Kapitel listet alle verwendeten Quellen und Studien auf, die der Untersuchung zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Jugendliche, Neue Medien, Mobiltelefon, Internet, SMS, Chatroom, Kommunikation, Mediennutzung, Medienkompetenz, JIM-Studie, Statusobjekt, Soziale Kontrolle, Netzgeneration, Medienverbreitung, Jugendkultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Neuen Medien – spezifisch Mobiltelefon und Internet – im Alltag von Jugendlichen und untersucht deren Nutzen sowie damit verbundene Gefahren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die Kommunikationsgewohnheiten, die Verbreitung der Medientechnologien, elterliche Kontrolle, soziale Aspekte wie Status und Gruppenzugehörigkeit sowie Unterschiede in der Mediennutzung nach Bildung, Alter und Geschlecht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit möchte analysieren, wie Jugendliche mit den Neuen Medien umgehen, ob diese für sie Chancen oder Gefahren bergen und wie sich sozio-demografische Faktoren auf das Nutzungsverhalten auswirken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse, wobei insbesondere Daten aus aktuellen Studien (vorwiegend die JIM-Studie 2005) ausgewertet und in einen theoretischen Kontext gesetzt werden.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil ist in die Untersuchung des Mobiltelefons (Schwerpunkt SMS) und des Internets (Schwerpunkt E-Mail und Chatrooms) gegliedert, inklusive deren jeweiliger Bedeutung für die jugendliche Peer-Group.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Jugendliche, Neue Medien, Kommunikation, Medienkompetenz, SMS, Internetnutzung sowie die soziologische Betrachtung von Jugend als Lebensphase im digitalen Zeitalter.

Warum wird die SMS von Jugendlichen gegenüber dem Telefonat bevorzugt?

Jugendliche schätzen die SMS wegen der Kostenkontrolle, der Möglichkeit, Informationen ungestört zu übermitteln, und der Zeit, die beim Schreiben für eine wohlüberlegte Antwort bleibt.

Welche Rolle spielen Chatrooms für Jugendliche laut der Untersuchung?

Chatrooms dienen als Ort für soziale Interaktion, zum Experimentieren mit Identitäten und zur Pflege von Kontakten, wobei sie auch Risiken wie Belästigungen bergen, denen Jugendliche durch Ignorieren oder Sperren begegnen.

Gibt es bildungsabhängige Unterschiede bei der Internetnutzung?

Ja, laut der Analyse nutzen Jugendliche mit höherer Schulbildung das Internet häufiger für Informationssuche und E-Mails, während Hauptschüler eher zu Chatrooms tendieren und seltener über einen eigenen Internetzugang verfügen.

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Details

Title
Jugend und neue Medien. Nutzen und Gefahren für Jugendliche
College
Carl von Ossietzky University of Oldenburg  (Institut für Soziologie)
Course
Neuere theoretische Ansätze und Theorien zur Lebensphase Jugend
Grade
1,7
Author
Diplom-Sozialwissenschaftlerin Manuela Kulick (Author)
Publication Year
2006
Pages
35
Catalog Number
V64673
ISBN (eBook)
9783638574266
ISBN (Book)
9783638691130
Language
German
Tags
Jugend Medien Nutzen Gefahren Jugendliche Neuere Ansätze Theorien Lebensphase
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Sozialwissenschaftlerin Manuela Kulick (Author), 2006, Jugend und neue Medien. Nutzen und Gefahren für Jugendliche, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/64673
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