Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Social Work

Der Umgang mit Drogen innerhalb der Jugendkultur Techno in der Goa-Trance-Szene. Möglichkeiten Sozialer Arbeit

Title: Der Umgang mit Drogen innerhalb der Jugendkultur Techno in der Goa-Trance-Szene. Möglichkeiten Sozialer Arbeit

Diploma Thesis , 2003 , 97 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Diplom-Sozialpädagoge Carsten Möller (Author)

Social Work
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit einem der größten jugendkulturellen Phänomene des ausgegangenen 20. Jahrhunderts. Europaweit besuchen schätzungsweise 20 Millionen Jugendliche mehr oder weniger regelmäßig Tanz-Veranstaltungen (Partys) auf denen Techno-Musik gespielt wird.

Nicht allein die Musik, die ausschweifenden Partys und der lustbetonte Lebensstil der Techno-Anhänger haben dafür gesorgt, Techno regelmäßig in die Schlagzeilen der Medien zu bringen, sondern in erster Linie die mit dieser Musik- und Tanz-Kultur offenbar eng verbundene Vorliebe der Party-Besucher für bestimmte illegale Drogen. Verharmlosende Berichte einerseits, sowie Schreckensmeldungen über die unterschätzten Gefahren des Konsums dieser Drogen andererseits, scheinen dabei gleichermaßen vorzukommen und machen es dem interessierten Leser unmöglich, sich ein einigermaßen realistisches Bild von der Problematik zu machen. Ein Anliegen dieser Arbeit ist es daher, den aktuellen Wissensstand der Techno- und Drogen-Forschung hinsichtlich der thematischen Vorgaben und unter Berücksichtigung eigener Erfahrungen mit der Techno-Kultur zu rekonstruieren.

Bei dem verwendeten Material handelt es sich zum Großteil um Ergebnisse von Forschungsarbeiten bzw. um Fachbücher, deren Autoren und Herausgeber sich aus verschiedenen Blickwinkeln mit der Thematik auseinandergesetzt haben, sowie um einige wenige Internetquellen und szeneinterne Publikationen. Speziell der Bereich der so genannten „Goa-Trance-Szene“ war meines Wissens bisher noch kein Gegenstand von Forschungsarbeiten, sodass ich hier nur bedingt auf wissenschaftliches Material zurückgreifen kann. Stattdessen sollen an den entsprechenden Stellen dieser Arbeit meine eigenen Beobachtungen und Erlebnisse in Form von Erfahrungsberichten dargestellt werden.

Ziel dieser Untersuchung ist es, Zusammenhänge zwischen den einzelnen Aspekten von Techno als Jugend-, Tanz- und Ausgeh-Kultur zu finden, um ein Verständnis für die Ursachen und Folgen des Konsums von Drogen in diesem Bereich zu entwickeln. Dabei möchte ich die aus dem Partydrogenkonsum resultierenden Gefahren und Risiken, sowie Möglichkeiten zur Vermeidung bzw. Verminderung derselben, herausarbeiten und schließlich mögliche Handlungsfelder für die soziale Arbeit mit Technopartygängern aufzeigen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Darstellung der Techno-Kultur und der Goa-Trance-Szene

2.1 Begriffsbestimmung Jugend, Jugendkultur und Szene

2.2 Techno-Musik

2.3 Techno-Partys

2.4 Techno-Tanz

2.5 Techno - eine Drogen-Kultur?

2.6 Besonderheiten der Goa-Trance-Szene

3. Techno-Party-Drogen

3.1 Begriffsbestimmungen

3.1.1 Party-Drogen

3.1.2 Designer-Drogen

3.2 Klassifikation der Substanzen

3.3 Charakteristik der gebräuchlichsten Party-Drogen

3.3.1 Ecstasy

3.3.2 Amphetamine

4. Drogenkonsum in der Techno-Party-Szene

4.1 Verbreitung und Häufigkeit

4.2 Begründungen für den Ecstasykonsum

4.3 Begründungen für den Mischkonsum

4.4 Risikowahrnehmung und Bewältigungsstrategien

4.5 Begründungen für das Einstellen des Drogenkonsums

5. Präventions- und Interventionsmöglichkeiten sozialer Arbeit

5.1 Begriffsbestimmung Prävention

5.2 Präventionsmöglichkeiten innerhalb der Techno-Party-Szene

5.2.1 Niedrigschwellige, akzeptanzorientierte Drogenarbeit

5.2.2 Sekundärpräventive Ansätze und Konzepte

5.2.3 Peer-Intervention

5.2.4 Mögliche sozialpädagogische Handlungsfelder

6. Schlussbetrachtung / Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht die Zusammenhänge zwischen Techno-Kultur, Tanz- und Ausgehverhalten sowie dem Konsum illegaler Partydrogen, um auf dieser Grundlage Verständnis für Ursachen und Folgen zu entwickeln und daraus spezifische Handlungsfelder für die soziale Arbeit mit Technopartygängern abzuleiten.

  • Phänomenologie der Techno-Kultur und Goa-Trance-Szene
  • Klassifikation und Wirkungsweisen gängiger Partydrogen (insbes. Ecstasy/MDMA und Amphetamine)
  • Motive für Drogenkonsum und Mischkonsum innerhalb der Szene
  • Risikowahrnehmung und Bewältigungsstrategien der Konsumenten
  • Akzeptanzorientierte Präventions- und Interventionskonzepte (Safer Use, Drug-checking, Peer-Ansätze)

Auszug aus dem Buch

2.4 Techno-Tanz

Auf der Tanzfläche, an deren Rand sich meist die DJ-Kanzel befindet, findet das Hauptgeschehen einer Techno-Party statt: Das Techno-Tanzen, dessen Grundlage die Techno-Musik ist und dem die Techno-Partys den räumlichen und sozialen Rahmen bieten.

Tanzfläche meint hier allerdings nicht einen scharf abgegrenzten Bereich, auf dem getanzt werden soll und dessen Grenzen die Tanzenden von den Zuschauern trennen, wie dies bei herkömmlichen Diskotheken zumeist der Fall ist. Vielmehr geht die Tanzfläche einer Techno-Party in den Bereich des sie umgebenden Raumes über. Getanzt wird eben nicht nur in der Mitte des Raumes sondern auch in dessen Randbereich und auf den vom zentralen Tanzgeschehen weiter entfernten Flächen. So finden sich beispielsweise auf Open-Air-Partys (Partys im Freien, etwa auf Wiesen oder im Wald), wenn es die örtlichen Verhältnisse erlauben, oft auch Tänzer in einem nicht geringen Abstand zum eigentlichen Tanzplatz. Die Grenzen der Tanzfläche verschwimmen und allein die Menge tanzender Personen verdichtet sich zunehmend in Richtung ihres Zentrums.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema, Relevanz der Techno-Kultur und Zielsetzung der Arbeit unter Berücksichtigung wissenschaftlicher und eigener Erfahrungen.

2. Darstellung der Techno-Kultur und der Goa-Trance-Szene: Definition der Begriffe Jugendkultur und Szene sowie detaillierte Betrachtung von Musik, Partys, Tanz und der Besonderheiten der Goa-Trance-Szene.

3. Techno-Party-Drogen: Definition und Klassifikation der gebräuchlichen Substanzen, insbesondere Ecstasy und Amphetamine, sowie deren Wirkung, Risiken und pharmakologische Zusammenhänge.

4. Drogenkonsum in der Techno-Party-Szene: Analyse von Verbreitung, Begründungen für Konsum und Mischkonsum, Risikowahrnehmung sowie Motive für den Konsumstopp.

5. Präventions- und Interventionsmöglichkeiten sozialer Arbeit: Erörterung präventiver Ansätze, insbesondere niedrigschwelliger und akzeptanzorientierter Konzepte wie Drug-checking und Peer-Intervention für den Technobereich.

6. Schlussbetrachtung / Ausblick: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Empfehlungen für eine zielgruppengerechte soziale Arbeit.

Schlüsselwörter

Techno-Kultur, Goa-Trance-Szene, Partydrogen, Ecstasy, MDMA, Amphetamine, Mischkonsum, Suchtprävention, Akzeptanzorientierte Drogenarbeit, Drug-checking, Peer-Intervention, Jugendszenen, Risikominimierung, Sozialpädagogik, Bewusstseinszustände.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Schnittmenge von Jugendkultur, insbesondere Techno und Goa-Trance, und dem Konsum illegaler Partydrogen sowie den daraus resultierenden Möglichkeiten für eine akzeptanzorientierte soziale Arbeit.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentral sind die soziologische Einordnung der Technokultur, die Analyse verschiedener Partydrogen und deren Wirkungen, die Motive für den Drogenkonsum in diesem spezifischen Setting sowie Methoden der Schadensminimierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein Verständnis für die Ursachen und Folgen des Drogenkonsums in der Technoszene zu entwickeln, um daraus fundierte sozialpädagogische Handlungsfelder und Präventionsstrategien abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewendet?

Es handelt sich primär um eine Literatur- und Sekundäranalyse, die durch die Einbeziehung eigener Beobachtungen und Erfahrungsberichte des Autors, speziell im Bereich der Goa-Trance-Szene, ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die soziokulturelle Beschreibung der Szene, eine fachliche Auseinandersetzung mit Substanzklassen (Ecstasy/Amphetamine), die Untersuchung von Konsummustern und Motiven sowie eine umfassende Diskussion von Präventionsansätzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Techno-Kultur, Partydrogen, Suchtprävention, Akzeptanzorientierte Drogenarbeit, Drug-checking und Peer-Intervention.

Warum ist die Goa-Trance-Szene ein besonderer Fokus der Arbeit?

Die Goa-Trance-Szene wird als Nische betrachtet, in der der Konsum halluzinogener Substanzen eine spezifische, spirituell-kultische Dimension hat, die sich von der "Mainstream"-Technokultur unterscheidet und bisher wenig beforscht wurde.

Welche Rolle spielt "Drug-checking" in der Argumentation des Autors?

Der Autor argumentiert, dass Drug-checking ein wesentliches Instrument der sekundären Prävention ist, da es nicht nur der Schadensminderung dient, sondern auch Vertrauen bei schwer erreichbaren Gruppen schafft und als Frühwarnsystem fungieren kann.

Excerpt out of 97 pages  - scroll top

Details

Title
Der Umgang mit Drogen innerhalb der Jugendkultur Techno in der Goa-Trance-Szene. Möglichkeiten Sozialer Arbeit
College
University of Duisburg-Essen
Grade
1,0
Author
Diplom-Sozialpädagoge Carsten Möller (Author)
Publication Year
2003
Pages
97
Catalog Number
V64856
ISBN (eBook)
9783638575591
ISBN (Book)
9783638694520
Language
German
Tags
Umgang Drogen Jugendkultur Techno Beispiel Goa-Trance-Szene Möglichkeiten Sozialer Arbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Sozialpädagoge Carsten Möller (Author), 2003, Der Umgang mit Drogen innerhalb der Jugendkultur Techno in der Goa-Trance-Szene. Möglichkeiten Sozialer Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/64856
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  97  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint