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Dokumentation eines Praktikums an einer Ganztagshauptschule

Title: Dokumentation eines Praktikums an einer Ganztagshauptschule

Term Paper (Advanced seminar) , 2001 , 91 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Marcel Haldenwang (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Summary Excerpt Details

Die Arbeit dokumentiert eine Praktikum in einer Ganztageshauptschule. Neben der Schule und den Praktikumsklassen werden auch der Mentoren- und Eigenunterricht thematisiert.

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Inhaltsübersicht

1. Einleitung

1.1. Entscheidung für diese Schule

1.2. Erwartung

1.3. Erster Eindruck

2. Die Praktikumsschule im allgemeinen

2.1. Der Schulort

2.2. Die Schulart

2.3. Das Schulgebäude, die Pausenplätze und die medialen Möglichkeiten

2.4. Das Kollegium und die Mentorin

2.5. Schülervertretung und Elternengagement

3. Die Praktikumsklassen

3.1. Klasse 10c

3.2. Klasse 9c

3.3. Klasse 8a

3.4. Klasse 8a

3.5. Klasse 7c

4. Dokumentation von Mentorenunterricht

4.1. Mentorenführungsstil

4.2. Gesamterfassung und -notation von Mentorenunterricht

5. Dokumentation von Eigenunterricht

5.1. Eigener Führungsstil

5.2. Gesamtplanung (mit Gestaltungsintention) der Ganzheit des Eigenunterrichts

6. Schlußreflexion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit dokumentiert die Erfahrungen eines Schulpraktikums an einer Ganztagshauptschule. Ziel ist die Reflexion des eigenen pädagogischen Führungsstils, die Analyse der schulischen Rahmenbedingungen sowie die kritische Auseinandersetzung mit der Rolle eines Lehramtsstudierenden im Kontext des Schulalltags.

  • Praktikumsreflexion in der Sekundarstufe I
  • Analyse des pädagogischen Mentoren- und Eigenunterrichts
  • Bedingungsanalyse der Schulsozialstruktur
  • Untersuchung der Lehrer-Schüler-Interaktion und Motivation
  • Reflexion wissenschaftlicher Ausbildung im schulischen Praxisbezug

Auszug aus dem Buch

1.1. Entscheidung für diese Schule

Bei den ersten schulpraktischen Studien hatte ich mich für Gemeinschaftsgrundschule H. entschieden, wo ich selbst die Grundschulzeit verbracht hatte. Ich hospitierte nicht in der Sekundarstufe I, obwohl ich dieses Lehramt anstrebe, weil ich fürchtete, dort allzuleicht in die Schülerrolle zurückzufallen. Die unbequeme Sitzhaltung auf den für Grundschüler bestimmten Stühlchen hatte mich dann auch in der Tat stets daran erinnerte, daß ich hier nicht mehr als Schüler saß.

Inzwischen im vierten Semester angelangt und schon ein wenig tiefer ins Studium eingedrungen, glaubte ich jetzt, vor dieser Gefahr besser gefeit zu sein als noch vor anderthalb Jahren.

So blieb noch die Wahl zwischen den zwei Schulen in H., die eine Sekundarstufe haben – eine Schule an meinem Wohnort zu wählen erschien mir schon aus Bequemlichkeitsgründen am sinnvollsten zu sein –, der Städtischen Realschule oder der M.-Ganztagshauptschule. Erstere hatte ich selbst besucht, und die Mehrzahl der eigenen Lehrer waren noch im Dienst. So entschied ich mich gegen diese Schule, weil ich fürchtete, die eigenen Unterrichtsversuche und das dabei geforderte Selbstbewußtsein könnten darunter leiden, sich einem ehemaligen Lehrer als Mentor unterstellt zu sehen. Das eigene „Comeback“ zu feiern und sich von den Lehrern als Beweis der Durchlässigkeit des Schulsystems feiern zu lassen – ein ehemaliger Realschüler auf dem Weg, selbst Lehrer zu werden – erschien mir überdies zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh. Es würde einen hohen Erwartungsdruck aufbauen, dem ich mich noch nicht gewachsen fühlte, zumal ich mich noch in einiger Entfernung von der wirklichen und auch formalen Qualifikation eines Lehrers sah.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der persönlichen Beweggründe für die Schulwahl und Beschreibung der Ausgangserwartungen sowie der ersten Eindrücke vor Ort.

2. Die Praktikumsschule im allgemeinen: Detaillierte Analyse des Schulstandorts, des Gebäudes sowie der schulinternen Sozial- und Medienstrukturen.

3. Die Praktikumsklassen: Vorstellung und soziologische Charakterisierung der verschiedenen hospitierten Klassenstufen.

4. Dokumentation von Mentorenunterricht: Untersuchung des Führungsstils der Mentorin und detaillierte Notation ausgewählter Unterrichtsstunden.

5. Dokumentation von Eigenunterricht: Reflexion des eigenen pädagogischen Stils sowie detaillierte Planung und Durchführung des ersten eigenverantwortlichen Unterrichts.

6. Schlußreflexion: Abschließende Betrachtung der erworbenen Lehrerrolle, der erlebten Disziplin und der Bedeutung des Studiums für die Praxis.

Schlüsselwörter

Hauptschule, Schulpraktikum, Lehrerausbildung, Unterrichtsplanung, pädagogischer Führungsstil, Unterrichtsreflexion, Ganztagsschule, Schulkultur, Lehrer-Schüler-Verhältnis, Bildungssoziologie, Fachdidaktik, Klassenklima.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit ist eine Dokumentation und Reflexion eines schulpraktischen Studienabschnitts (SPS II) an einer Ganztagshauptschule.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Schul- und Klassenbeschreibung, die Analyse des Mentoren-Unterrichts, die Planung des Eigenunterrichts sowie die Reflexion der Lehrerrolle aus Sicht eines Studierenden.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den eigenen pädagogischen Stil zu identifizieren, die Theorie-Praxis-Verzahnung des Lehramtsstudiums zu reflektieren und den Berufsalltag in einer Hauptschule kritisch zu dokumentieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt die teilnehmende Beobachtung, die Fallbeobachtung, Fragebögen zur Bedingungsanalyse sowie die Analyse von Unterrichtsdokumentationen und schulinternen Curricula.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bedingungsanalyse des Umfelds, die Dokumentation von Unterrichtsstunden bei der Mentorin sowie die methodisch-didaktische Planung und Reflexion der eigenen Unterrichtsversuche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Hauptschule, pädagogischer Führungsstil, Unterrichtsreflexion, Ganztagsschule und Lehrer-Schüler-Interaktion charakterisieren.

Wie bewertet der Autor den fachfremden Unterricht an der Schule?

Der Autor hinterfragt kritisch das hohe Ausmaß an fachfremdem Unterricht und stellt die Bedeutung einer fundierten fachwissenschaftlichen Ausbildung für die fachliche Korrektheit im Unterrichtsgeschehen heraus.

Welche Rolle spielt die "Schülerperspektive" im Dokument?

Der Autor führt Befragungen in den Klassen durch, um Einstellungen der Schüler zu Themen wie Schulgebäude, Medienausstattung, Hausaufgaben und Schulklima empirisch zu erfassen und in seine Analyse einzubeziehen.

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Details

Title
Dokumentation eines Praktikums an einer Ganztagshauptschule
College
University of Wuppertal  (Pädagogik)
Grade
1,3
Author
Marcel Haldenwang (Author)
Publication Year
2001
Pages
91
Catalog Number
V6487
ISBN (eBook)
9783638140485
ISBN (Book)
9783638716970
Language
German
Tags
Dokumentation Praktikums Ganztagshauptschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marcel Haldenwang (Author), 2001, Dokumentation eines Praktikums an einer Ganztagshauptschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6487
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