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Kommunikationsstrategien der Grünen - Die Entwicklung und Professionalisierung der Kommunikationsstrategien der Grünen von 1986 bis heute

Titre: Kommunikationsstrategien der Grünen - Die Entwicklung und Professionalisierung der Kommunikationsstrategien der Grünen von 1986 bis heute

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2006 , 22 Pages , Note: Gut

Autor:in: Michaela Beham (Auteur)

Médias / Communication - Médias et Politique, Communication politique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Arbeit untersucht die Entwicklung der Kommunikationsstrategien der grünen Partei in Österreich seit ihrer ersten Nationalratswahl im Jahr 1986. Anhand einer Inhaltsanalyse der Tagespresse möchte ich einen Vergleich zu den vorangegangen Jahren ziehen und ausfindig machen welche Strategien die Grünen für die kommende Nationalratswahl verfolgt. Dabei werde ich mein Augenmerk auf die Qualitätszeitungen Der Standard, Die Presse und die Salzburger Nachrichten legen. Der Untersuchungszeitraum beträgt zwei Wochen.
Die Ergebnisse der Arbeit zeigen, dass auch die Grünen trotz ihrer gegensätzlichen Ideologien sich nicht der Mediengesellschaft entgegenstellen konnten. Sie mussten ihre Kommunikationsstrategien anpassen und professionalisieren.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Grünen

2.1 Geschichte der Grünen

3. Politische Kommunikation in Österreich

3.1 Professionalisierung der politischen Kommunikation

3.2 „Amerikanisierung“ in Österreich?

4. Politische Kommunikation

4.1 Politische Kommunikation der Grünen

4.1.1 Personalisierung

4.1.2 Poltisches Marketing

4.1.3 Agenda Building

4.1.5 Negative Campaigning

5. Wahlkämpfe der Grünen von 1986 bis 2002

5.1 Nationalratswahlkampf 1986

5.2 Nationalratswahlkampf 1990

5.3 Nationalratswahlkampf 1994

5.4 Nationalratswahlkampf 1995

5.5 Nationalratswahlkampf 2002

5.6 Nationalratswahlkampf 2006

5.6.1 Inhaltsanalyse

6. Professionalisierung der Grünen - Resümee

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die Entwicklung und Professionalisierung der Kommunikationsstrategien der grünen Partei in Österreich im Zeitraum von 1986 bis 2006, um aufzuzeigen, wie sich die Partei von einer Widerstands- und Protestbewegung zu einer gestaltenden Kraft in der parlamentarischen Politik entwickelt hat.

  • Historische Entwicklung der Grünen in Österreich
  • Struktureller Wandel der politischen Kommunikation
  • Personalisierung und Politisches Marketing in Wahlkämpfen
  • Agenda Building und Negative Campaigning
  • Professionalisierungsprozess und mediale Anpassung

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Personalisierung

Es hat sich erwiesen, dass für die Darstellung von Politik Personen am besten geeignet sind. Politische Inhalte hingegen können nur sehr schwer mediatisiert werden und sind nur abstrakt zu vermitteln. Darum werden Spitzenkandidaten zu den Repräsentanten des politischen Produkts. (Vgl. Wiesmayr 2004: 50)

Aufgrund dessen sind Politiker mit Charisma gefragt, die außerdem mediengewandt und fähig sind die Politik ihrer Partei über die Massenmedien direkt an die Wähler zu vermitteln (vgl. Marterbauer 2000: 50).

Bei der Personalisierung werden also handelnde Menschen zum Fokus der Berichterstattung. Die Kampagne einer Partei konzentriert sich fast ausschließlich auf die Leistungen, die Vertrauenswürdigkeit und die Kompetenzen einer Person. Die Parteien und Inhalte werden nur als Attribute der Person angesehen, die zum Image gehören. Das Image eines Politikers ist ein wichtiger Faktor der über Sieg oder Niederlage unterscheidet. Mit der Wahlkampagne wird das Image des Spitzenkandidaten durch die Unterstützung von Marketing Maßnahmen gebildet. Dabei werden vor allem Eigenschaften hervorgehoben, die ohnehin schon von der der Bevölkerung als positiv wahrgenommen wurden. Dadurch erscheint die Darstellung der Person glaubwürdig. Die politischen Inhalte werden in den Hintergrund gedrängt. (Vgl. Wiesmayr 2004: 51f) Gegen diese Meinung stellt sich Günther Ogris, welcher der Überzeugung ist, dass die medialen Fähigkeiten von politischen Persönlichkeiten gerade deshalb so wichtig sind, weil die sachliche Diskussion wichtiger, nicht unwichtiger wird. (Vgl. Ogris 1990: 163 ff)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert das Ziel der Arbeit, die Kommunikationsstrategien der Grünen seit 1986 zu analysieren und deren Anpassung an die Mediengesellschaft aufzuzeigen.

2. Die Grünen: Dieses Kapitel behandelt die Entstehungsgeschichte der grünen Bewegung in Österreich aus der Anti-Atomkraft- und Umweltbewegung sowie den Zusammenschluss zur Partei.

3. Politische Kommunikation in Österreich: Es werden der Mentalitätswandel in der Kommunikation sowie die zunehmende Professionalisierung und Medialisierung der österreichischen Parteien diskutiert.

4. Politische Kommunikation: Hier werden theoretische Ansätze zur Politikvermittlung und spezifische Strategien der Grünen wie Personalisierung, Politisches Marketing, Agenda Building und Negative Campaigning beleuchtet.

5. Wahlkämpfe der Grünen von 1986 bis 2002: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte chronologische Analyse der Wahlkämpfe, ihrer Strategien und der Ergebnisse von 1986 bis 2006.

6. Professionalisierung der Grünen - Resümee: Das Resümee fasst den Wandel von einer Protestpartei hin zu einer professionell agierenden politischen Kraft zusammen.

Schlüsselwörter

Grüne, Österreich, Politische Kommunikation, Professionalisierung, Wahlkampf, Personalisierung, Politisches Marketing, Agenda Building, Negative Campaigning, Medien, Medialisierung, Parteien, Umweltbewegung, Strategie, Wahlprogramme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Entwicklung der Kommunikationsstrategien der Grünen in Österreich seit ihrem ersten Einzug in den Nationalrat 1986 bis zum Jahr 2006.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Professionalisierung des Parteimanagements, dem Wandel von einer Protestpartei zur Gestaltungspartei und der Anpassung an moderne mediale Anforderungen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die Grünen ihre Kommunikationsstrategien angesichts des Drucks der Mediengesellschaft professionalisiert haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Inhaltsanalyse von Tageszeitungen (Der Standard, Die Presse, Salzburger Nachrichten) durchgeführt, ergänzt durch eine Literaturanalyse vergangener Wahlkampfstrategien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Einbettung politischer Kommunikation, spezifischen Strategien wie Personalisierung und Negative Campaigning sowie einer chronologischen Auswertung der Wahlkämpfe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie "Professionalisierung", "Politische Kommunikation", "Grüne", "Wahlkampfstrategien" und "Medialisierung" zusammenfassen.

Warum war das Konzept gegen einen Personenkult bei den Grünen anfangs so wichtig?

Das Grundprinzip der Grünen war es, Machtkonzentration zu vermeiden und sich basisdemokratisch zu organisieren, weshalb ein einzelner Spitzenkandidat zunächst abgelehnt wurde.

Welche Auswirkung hatte der Professionalisierungsprozess auf die interne Struktur?

Die Partei schaffte das Prinzip der reinen Ehrenamtlichkeit ab, um professionelle Mitarbeiter einzustellen und effektiver im politischen Wettbewerb agieren zu können.

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Résumé des informations

Titre
Kommunikationsstrategien der Grünen - Die Entwicklung und Professionalisierung der Kommunikationsstrategien der Grünen von 1986 bis heute
Université
University of Salzburg
Note
Gut
Auteur
Michaela Beham (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
22
N° de catalogue
V65015
ISBN (ebook)
9783638576796
ISBN (Livre)
9783656788591
Langue
allemand
mots-clé
Kommunikationsstrategien Grünen Entwicklung Professionalisierung Kommunikationsstrategien Grünen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Michaela Beham (Auteur), 2006, Kommunikationsstrategien der Grünen - Die Entwicklung und Professionalisierung der Kommunikationsstrategien der Grünen von 1986 bis heute, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65015
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Extrait de  22  pages
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