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What you can't measure - you can't manage - Beitrag der Logistik zum Unternehmenserfolg

Title: What you can't measure - you can't manage - Beitrag der Logistik zum Unternehmenserfolg

Seminar Paper , 2006 , 20 Pages , Grade: 1,4

Autor:in: Henning Tielker (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Die Bedeutung des Wortes Logistik in der Betriebswirtschaftslehre und die Bedeutung der Logistik im Unternehmen hat sich in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten erheblich verändert. So entwickelte sie sich von einer ausführungsorientierten Dienstleistungsfunktion zu einem Führungskonzept, dessen Denk- und Gestaltungsmuster in allen Unternehmensbereichen Anwendung finden können, und sie erreichte somit zentrale Bedeutung für das Unternehmen bzw. den Unternehmenserfolg. Die Tatsache, dass vor allem amerikanischen Studien zu Folge der Anteil der Logistikkosten am Brutto-inlandsprodukt fällt, ist mit dem in den USA verbreitetem Fokus der Logistik auf
klassische operative Funktionen wie Transport zu erklären1, in denen Effizienzsteigerungen z.B. durch den Einsatz moderner Informations- und Kommunikations-
systeme die Logistikkosten gemindert haben.2Allerdings stellt generell die Logistik durch die stetige Ausweitung ihrer Aufgaben im Sinne des oben erwähnten Bedeutungs-wandel und durch die Globalisierung der Beschaffungs-, Produktions- und Absatzmärkte einen immer wichtiger werdenden Teil im Unternehmen dar. So beträgt der Logistik-Kosten-Anteil durchschnittlich 16 % der Gesamtkosten bei deutschen
Unternehmen.3Wie man ihre Bedeutung genauer messen kann und wie groß der Beitrag der Logistik zum Unternehmenserfolg wirklich ist, soll die vorliegende Arbeit anhand bereits vorhandener Überlegungen und empirischer Studien aufzeigen. Zum besseren Verständnis werden in dieser Arbeit zunächst die unterschiedlichen Logistiksichtweisen bzw. der Bedeutungswandel des Logistikbegriffs erläutert und die Aufgaben der Logistik bzw. des Supply Chain Managements im Unternehmen näher beschrieben. Dieses ist unter Anderem in sofern wichtig, als dass unterschiedliche Definitionen der Logistik z.B. einen Einfluss auf die in den Logistikkosten erfassten Kosten haben können. Des Weiteren sind die für diese Arbeit wichtigen Begriffe Logistikerfolg und Unternehmenserfolg zu definieren. Im Folgenden wird dann näher auf die Erfolgswirkung der Logistik eingegangen, wovon sie abhängt und wie man sie messen kann. Dieses geschieht mit Hilfe verschiedener Studien, die verglichen, zusammengefasst und ausgewertet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffliche Grundlagen

2.1 Logistik und Supply Chain Management

2.2 Logistikerfolg und Unternehmenserfolg

3 Die Erfolgswirkung der Logistik

3.1 Studien zum Einfluss der Logistik bzw. des Logistikerfolgs auf den Unternehmenserfolg

3.1.1 Studien der Michigan State University

3.1.2 Studien der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung

3.2 Auswertung und Vergleich der Studien

3.3 Umsetzungsprobleme in Unternehmen

4 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Beitrag der Logistik zum wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Ziel ist es, basierend auf vorhandenen Überlegungen und empirischen Studien, die Erfolgswirkung der Logistik zu analysieren, die wesentlichen Einflussfaktoren zu identifizieren und die Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung einer logistischen Führungskonzeption aufzuzeigen.

  • Bedeutungswandel der Logistik vom operativen Dienstleister zum strategischen Führungskonzept
  • Abgrenzung der Begriffe Logistik, Supply Chain Management und Unternehmenserfolg
  • Analyse empirischer Studien zum Einfluss logistischer Kompetenzen auf den Unternehmenserfolg
  • Identifikation zentraler Erfolgsfaktoren wie Flussorientierung, Integration und Informationsaustausch
  • Diskussion von Umsetzungsproblemen und Ansätzen wie dem Value-Score-Card-Konzept

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Studien der Michigan State University

Die Michigan State University begann ihre Studien zur Logistik bereits in den 1980er Jahren. Die folgende Tabelle soll einen groben Überblick über die Studien geben. Aufbauend auf den überwiegend deskriptiven Ergebnissen der ersten beiden Studien wurde 1995 in der World Class Logistics Studie das Logistics Competencies Model entwickelt. Wie der Name besagt, beschreibt das Modell die Kompetenzen, die für den Logistikerfolg bzw. die logistische Leistungsfähigkeit verantwortlich sind.

Basierend auf den Ergebnissen der Untersuchung bei verschiedenen Unternehmen aus Nordamerika, Europa und dem Pazifikraum sind folgende Kompetenzen festzustellen: „Positioning“, „Integration“, „Measurement“ und „Agility“. „Positioning“ beschreibt die gewählte Strategie und Organisationsstruktur eines Unternehmens, wobei letztere vor allem die Verteilung humaner und physischer Ressourcen bestimmt. „Integration“ gibt an, inwieweit die logistischen Abläufe unternehmensintern und unternehmensübergreifend integriert sind. Unter „Measurement“ versteht man die Fähigkeit die Effizienz und Effektivität von Abläufen und Strukturen im Unternehmen zu messen. Die Kompetenz kundengerecht, wettbewerbsfähig und erfolgreich zu handeln wird als „Agility“ bezeichnet.

Diese vier Kompetenzen werden dann durch bestimmte für jede Unternehmenssituation gültige Fähigkeiten (capabilites) konkretisiert. In einem weiteren Schritt erstellten die Autoren dann einen „world class logistics index“ der an der Untersuchung teilnehmenden Unternehmen. Dieser Index zeigte an, wieweit diese Fähigkeiten im jeweiligen Unternehmen vorhanden sind und sollte so die logistische Kompetenz widerspiegeln. Bei einer Korrelationsanalyse der Ergebnisse einer Befragung der Manager zur Logistikleistung ihres Unternehmens mit dem Index konnte nur ein leicht positiver Zusammenhang festgestellt werden. Dass eine hohe Logistikkompetenz einen hohen Logistikerfolg mit sich bringt, wurde somit nur mäßig bewiesen. Insbesondere konnte nicht genau bestimmt werden, welche Kompetenzen oder Fähigkeiten den Logistikerfolg besonders beeinflussen. Des Weiteren gelang es den Autoren nicht, einen positiven Einfluss logistischer Leistungsfähigkeit auf den (finanziellen) Erfolg eines Unternehmens nachzuweisen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung skizziert den Bedeutungswandel der Logistik von einer operativen Funktion hin zu einem strategischen Führungskonzept und führt in die Fragestellung zur Messbarkeit ihres Beitrags zum Unternehmenserfolg ein.

2 Begriffliche Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Phasen der Logistikentwicklung sowie die Begriffe Supply Chain Management, Logistikerfolg und Unternehmenserfolg als theoretisches Fundament der Arbeit.

3 Die Erfolgswirkung der Logistik: Hier werden zentrale empirische Studien der Michigan State University und der WHU analysiert, um den Einfluss von Logistikfaktoren wie Flussorientierung und Integration auf den Unternehmenserfolg zu untersuchen, zu vergleichen und Herausforderungen in der praktischen Umsetzung zu diskutieren.

4 Zusammenfassung und Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, bestätigt den Einfluss der Logistik auf den Unternehmenserfolg anhand der identifizierten Faktoren und weist auf weiteren Forschungsbedarf sowie die Notwendigkeit einer stärkeren Berücksichtigung der Logistik in der Unternehmenspraxis hin.

Schlüsselwörter

Logistik, Supply Chain Management, Unternehmenserfolg, Logistikerfolg, Logistikleistung, Logistikkosten, Flussorientierung, Wertschöpfungskette, Integrationskompetenz, Messbarkeit, World Class Logistics, Wertsteigerung, Value-Score-Card-Konzept, Kundenorientierung, Informationsfluss

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die strategische Bedeutung der Logistik und analysiert, welchen messbaren Beitrag logistische Aktivitäten zum Erfolg eines Unternehmens leisten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind der Bedeutungswandel des Logistikbegriffs, die theoretischen Grundlagen des Logistik- und Unternehmenserfolgs sowie die empirische Analyse von Erfolgsfaktoren der Logistik.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie die Logistik über operative Aufgaben hinaus zum Unternehmenserfolg beiträgt, welche Faktoren dabei eine entscheidende Rolle spielen und wie diese Wirkung im Unternehmen gemessen und umgesetzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich verschiedener empirischer Studien zur Erfolgswirkung der Logistik, insbesondere von der Michigan State University und der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Begriffe, vergleicht empirische Studien zu Logistikkompetenzen (z.B. das Logistics Competencies Model) sowie Einflussfaktoren der Flussorientierung und diskutiert Umsetzungsprobleme in der Unternehmenspraxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Logistik, Supply Chain Management, Unternehmenserfolg, Logistikleistung, Flussorientierung, Integration und Wertschöpfung charakterisiert.

Was besagt das "Logistics Competencies Model" der Michigan State University?

Es definiert vier zentrale Kompetenzen – „Positioning“, „Integration“, „Measurement“ und „Agility“ – die als verantwortlich für die logistische Leistungsfähigkeit und damit den Logistikerfolg eines Unternehmens angesehen werden.

Welche Rolle spielt die „Flussorientierung“ bei den Ergebnissen der WHU-Studien?

Die Flussorientierung gilt als wesentlicher Faktor der höchsten Logistikentwicklungsphase; Faktoren wie flussorientierte Produktentwicklung, Prozessorientierung und Vernetzung haben einen maßgeblichen positiven Einfluss auf den Logistikerfolg.

Welchen Lösungsansatz schlägt die Arbeit für Umsetzungsprobleme vor?

Um die Logistik besser mit dem Unternehmenserfolg zu verknüpfen, wird das „Value-Score-Card-Konzept“ von Elbert vorgeschlagen, das logistische Handlungen über eine Werttreiberhierarchie direkt mit der Unternehmenswertsteigerung in Beziehung setzt.

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Details

Title
What you can't measure - you can't manage - Beitrag der Logistik zum Unternehmenserfolg
College
European Business School - International University Schloß Reichartshausen Oestrich-Winkel  (Supply Management Institute)
Grade
1,4
Author
Henning Tielker (Author)
Publication Year
2006
Pages
20
Catalog Number
V65076
ISBN (eBook)
9783638577304
Language
German
Tags
What Beitrag Logistik Unternehmenserfolg
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Henning Tielker (Author), 2006, What you can't measure - you can't manage - Beitrag der Logistik zum Unternehmenserfolg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65076
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