Die Kolonisation Grönlands durch die Wikinger


Hausarbeit (Hauptseminar), 2004

40 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2 Literarische Quellen: Historiographische Beschreibungen Grönlands
2.1 Gesta Hammaburgensis Ecclesiae Pontificum
2.2 Íslendingabók
2.3 Historia Norvegiae
2.4 Konungsskuggsjá
2.5 Landnámabók

3. Literarische Quellen: Die isländische Sagaliteratur
3.1 Eiríks saga rauða
3.2 Grœnlendingaþáttr
3.3 Weitere Sagaliteratur

4. Archäologische Quellen
4.1 Überblick über die Forschungsgeschichte
4.2 Die materielle Kultur
4.2.1 Langhaus – Ganghaus – Zentralhof
4.2.2 Kirchen
4.3 Brattahlíð: „Thjodhilds Kirche“
4.4 Der Hof Ø 17a

5. Runendenkmäler auf Grönland
5.1 GR 76 M - Narsaq Ø 17a
5.2 GR 1 M – Der Stein von Kingittorsuaq

6. Das Ende der grönländischen Kolonie
6.1 Der Untergang der Vesterbygd nach Ívarr Bárðarson
6.2 Verschiedene Theorien zum Untergang

7. Zusammenfassung

8. Literaturverzeichnis
Primärliteratur
Nachschlagewerke
Sekundärliteratur

1. Einleitung

In dieser Arbeit wird die Kolonisation Grönlands durch die Wikinger anhand von literari­schen Quellen und archäologischen Funden dargestellt. Die schriftliche Überlieferung teile ich in zwei Abschnitte auf, in historiographische Werke und in isländische Sagaliteratur. Bei den historiographischen Werken liegt der Schwerpunkt auf altnordischen Quellen, bei den Sagas ein Hauptgewicht auf der Eiríks saga rauða und dem Grœnlendingaþáttr, der einen guten Einblick in die politische und soziale Situation auf Grönland im 12. Jahrhundert gibt.

Zur archäologischen Erforschung der grönländischen Kolonie werde ich einen kurzen Überblick über die Forschungsgeschichte geben. Bei den archäologischen Erkenntnissen zur materiellen Kultur werde ich einen Schwerpunkt auf die Architektur legen. Auf zwei Ausgrabungsstätten, Thjodhilds Kirche und den Hof Ø 17a in Narsaq, werde ich gesondert eingehen.

Im Anschluss daran werde ich mich den grönländischen Runendenkmälern widmen, wobei ich mich auf den Holzstab von Narsaq aus der Frühzeit der Besiedlung und den Stein von Kingittorsuaq aus späterer Zeit konzentrieren werde. Abschließend will ich noch den Untergang der Kolonie ansprechen und neben archäologischen Aussagen eine literarische Quelle zum Untergang der Vesterbygd vorstellen. Weitere Theorien werden kurz angerissen.

Die Schreibweise altnordischer Namen in einem deutschen Text erfordert immer Kompromisse. Ich habe mich entschieden, die Namen von Erik dem Roten und seinem Sohn Leif in der eingedeutschten Form zu verwenden. Alle anderen Namen habe ich in der altnordischen Form (mit Endungs-r) übernommen. Bei den Ortsnamen habe ich die altnordische Form verwendet (z.B. Austmannadalr, Herjólfsnes), bei noch auf Island gebräuchlichen Ortsbezeichnungen jedoch die neuisländische Form (z.B. Breiðfjörður, Haukadalur). Bei “Thjodhilds Kirche” habe ich die Schreibweise der archäologischen Literatur übernommen, da ich weder den altnordischen Genitiv „Þjóðhildarkirkja“ noch die hybride Mischform „Þjóðhilds Kirche“ als angemessen erachtete.

2 Literarische Quellen: Historiographische Beschreibungen Grönlands

Bei der Untersuchung der literarischen Quellen werde ich einen Schwerpunkt auf nordische historiographische Werke legen und sie in chronologischer Reihenfolge nach ihrer geschätzten Entstehungszeit vorstellen. Darüber hinaus werde ich noch zwei lateinische Werke berücksichtigen, die ‚Historia Norvegiae’ aus dem nordischen Raum und die ‚Gesta Hammaburgensis Ecclesiae Pontificum’ von Adam von Bremen, die ich deshalb aufgenommen habe, weil es die älteste Beschreibung Grönlands ist. Noch früher wurde Grönland nur in der Bulle des Papstes Leo IX vom 6. Januar 1053 erwähnt. Hierin bestätigt er dem Erzbischof Adalbert von Hamburg-Bremen, dass Grönland zu seinem Erzbistum gehört. Dies wurde von Papst Victor II in seiner Bulle vom 29. Oktober 1055 abermals bestätigt[1]. Die beiden Bullen enthalten jedoch außer der Namensnennung keine weiteren Informationen über Grönland. Deshalb soll nun die älteste Beschreibung ausführlicher vorgestellt werden.

2.1 Gesta Hammaburgensis Ecclesiae Pontificum

Die Forschung geht davon aus, dass Adam von Bremen dieses vierbändige Werk um das Jahr 1075 herum schrieb.[2] In den ersten beiden Bänden zeichnet Adam die Geschichte des Erzbis­tums Bremen-Hamburg von den Anfängen bis zum Tod des Bischofs Alebrand im Jahr 1043 nach. Im dritten Buch beschreibt er ausführlich das politische und missionarische Wirken des Erzbischofs Adalbert in der Zeit von 1043 bis zu dessen Tod 1072, im vierten Buch geht er auf die Geographie und die Bewohner der nordischen Länder ein. Später fügte er noch ca. 140 Nachträge an, die bis ins Jahr 1085 reichen.[3] Über Adam selbst ist wenig bekannt, es wird angenommen, dass er zumindest im Jahr 1068 nach Dänemark reiste.[4]

Grönland ist nach Adam eine große Insel,[5] die man in fünf bis sieben Tagen von Norwegen aus erreichen kann, genau wie Island. Er erklärt den Namen Grönland damit, dass die Be­wohner vom Salzwasser cærulei , blaugrün, sind.

Sie leben wie die Isländer, sind aber grausamer und gehen zuweilen der Seeräuberei nach. Zur Frage der Christi­anisierung wählt Adam die vorsichtige Formulierung: Ad eos etiam sermo est nuper Christianitatem pervolasse[6] . Obwohl zu diesem Zeitpunkt schon 20 Jahre vergangen wa­ren, dass Papst Leo IX Grönland dem Erzbistum Hamburg-Bremen unterstellt hatte, scheint sich das Erzbistum über den Erfolg der Christianisierung nicht ganz sicher zu sein. In Island dagegen gedeiht der rechte Glaube. Adam lobt die Isländer enthusiastisch als armes und bescheide­nes Naturvolk, dass durch die Annahme des Christentums den Gipfel der Glückseligkeit erreicht hat. [7]

2.2 Íslendingabók

Die Íslendingabók von Ari Þorgilsson ist die älteste isländische Quelle, die Grönland er­wähnt.[8] Die ursprüngliche Fassung wurde zwischen 1122 und 1133 geschrieben, die überlie­ferte Version ist eine Überarbeitung, die der Autor selbst nach 1134 redigiert hat. Ari untergliedert in zehn Kapitel, thematisch sind es aber nur fünf Teilbereiche: Die Besied­lung Islands, die Gerichtsbarkeit auf Island, die Christianisierung Islands, die Besiedlung Grönlands und die ersten isländischen Bischöfe.

Obwohl das Kapitel über Grönland nur sehr kurz geraten ist, enthält es aufschlussreiche Informationen. Schon der erste Satz unterstreicht die Bedeutung der Isländer bei der Kolonisation Grönlands: Land þat es kallat es Grønland, fanzc bygþisc af Islande[9] . Die Entdeckung Grönlands durch Erich den Roten wird in relativer Chronologie datiert, was dem Jahr 985 oder 986 entspricht.[10] Ari führt Erik als maþr breiþfirscr ,[11] als Mann aus dem Breiðfjörður, ein. Nach der Eiríks saga rauða hält sich Erik der Rote nur kurze Zeit dort auf. Aris Familie stammt jedoch aus dem Breiðfjörður; vielleicht ist Ari die geographische Nähe seiner Familie zu einer berühmten Person der isländischen Vergangenheit so wichtig, dass er kurzerhand die anderen isländischen Wohnorte Eriks unterschlägt.

Dazu passt auch, dass Ari den schwierigen Charakter Eriks unerwähnt lässt, wogegen in der Landnámabók und in der Sagaliteratur Eriks sozialen Schwierigkeiten einen breiten Raum einnehmen.

Ari erklärt den Namen ‚Grönland’ mit einer Werbemaßnahme Eriks: Han gaf nafn landino oc kallaþi Grønland. oc qvaþ menn þat myndi fysa þangat farar at landet ætti nafn gótt.[12] Schließlich berichtet er, dass die ersten Siedler Spuren der Eskimobevölkerung fanden, von Begegnungen mit ihnen wird aber nichts berichtet. Wie in der Historia Norvegiae werden die Eskimos in der Íslandingabók Scrælinga[13] (Akk. Pl.) genannt.

2.3 Historia Norvegiae

Dieses lateinische Werk wird auf 1220 datiert und ist in einer einzigen Handschrift von den Orkneys aus dem 15. Jahrhundert erhalten. Es besteht aus zwei Teilen, einer Beschreibung Norwegens und der atlantischen Inseln und einer Geschichte Norwegens, die beim mythologischen schwedischen Königsgeschlecht, den Ynglingen, beginnt.[15][14]

Grönland wird nur kurz erwähnt. Es ist hier keine Insel, sondern die äußerste westliche Grenze Europas. Es besteht eine Landverbindung zu Bjarmaland, das man sich nördlich von Norwegen dachte. Die Grenzregion zwischen Bjarmaland und Grönland ist von allerlei phantastischen Wesen bevölkert, wie Riesen und Amazonen, die schon die antiken Schriftsteller im äußersten Norden ansiedelten. Grönland selbst ist von diesem Gebiet durch Eisberge getrennt. Die Rolle der Isländer wird hier ebenfalls hervorgehoben: Que patria a Telensibus reperta et jnhabitata ac fide catholica roborata (...).[16]

Wie schon oben erwähnt, bezeichnet auch die Historia Norvegiae die Eskimos als Screlinga . Sie berichtet von Begegnungen mit ihnen und obwohl sie ihnen die seltsame Eigenschaft zuschreibt, dass bei ihnen nur Wunden bluten, die tödlich sind, stellt sie doch einen wichtigen kulturellen Unterschied heraus: die Eskimos kennen kein Eisen.[17]

2.4 Konungsskuggsjá

Dieses altnordische Werk ist in Norwegen um 1260 entstanden[18] und als Dialog zwischen Vater und Sohn angelegt. Der Vater vermittelt soziale Normen sowie naturkundliche und ökonomische Kenntnisse, die ein männliches Mitglied der Oberschicht an der Schwelle zum Erwachsenwerden kennen muss. Neben dem rechten Verhalten am Königshof nimmt dabei die Tätigkeit des Kaufmanns einen breiten Raum ein. Bei diesem Thema erhält der Sohn eine ausführliche Belehrung über Geographie, dabei auch über Grönland. Das Meer vor Grönland birgt neben realen Gefahren wie Treibeis und Eisberge auch märchenhafte Bedrohungen und Meeresungeheuer.[19]

Im Gegensatz zu Adam und übereinstimmend mit der Landnámabók wird auch im Ko­nungsskuggsjá die Meinung vertreten, Grönland sei Festland und keine Insel. Begründet wird dies damit, dass die Fauna der des Festlandes gleicht, obwohl keine Tiere eingeführt wurden.[20] Ausdrücklich wird betont, dass das Überleben unter den schwierigen klimatischen Verhältnissen durchaus gesichert sei. Zwar ist kein regulärer Getreideanbau möglich, aber es wächst genug Gras für Viehwirtschaft als Grundlage für die Butter- und Käseproduktion.[21] Außerdem ernähren sich die Bewohner von der Jagd auf Rentiere, Robben und Bären sowie vom Fischfang. Auch der Bischofssitz wird erwähnt.

Obwohl die Bevölkerung nur ein Drittel eines üblichen Bistums umfasst, gibt es wegen der abgeschie­denen Lage einen eigenen Bischof.[22]

Bemerkenswert ist die geänderte Fahrtroute. Konnte Erik der Rote noch laut Landnámabók den Atlantik auf dem kürzesten Weg von Island nach Grönland überqueren, und dann an der Ostküste Grönlands entlang nach Süden segeln, bis er die Südspitze umrundet hatte und zu den Siedlungsplätzen an der Westküste gelangte, so ist jetzt wegen der Treibeisgefahr eine küstennahe Fahrt an der Ostküste entlang nicht mehr möglich. Man muss die Eisfelder weiträumig umfahren und direkt über das offene Meer zur Südwestküste Grönlands segeln.[23].

Als der Sohn fragt, warum denn jemand die gefährliche Fahrt nach Grönland auf sich nehmen will, nennt der Vater als Grund drei Wesenszüge des Menschen: Ruhmsucht, Forscherdrang und Gewinnstreben. Da die Grönländer Eisen und Holz zum Hausbau einführen müssen und abseits der Handelsrouten liegen, birgt das Import-Export-Geschäft mit Grönland große wirtschaftliche Chancen. Exportwaren der Grönländer sind Walrosszähne sowie Häute von Schafen, Rindern und Robben.[24]

2.5 Landnámabók

Die Landnámabók ist in fünf verschiedenen Fassungen überliefert. Die Haupthandschriften sind in der Sturlubók, die etwa 1275-1280 zusammengestellt wurde und in der Hauksbók, die aus der Zeit von 1306-1308 stammt.[25] Es gab aber auch schon frühere Fassungen, da sich die Hauksbók auf eine nicht erhaltene Fassung von Ari Þorgilsson beruft. Thema der Landnámabók ist die Besiedlung Islands. Sie stellt alle Familien der ersten Landnehmergenerationen aus der Zeit von 870 –930 vor, wobei der Autor sehr gute geographische und genealogische Kenntnisse beweist.

Die Verfasser der Íslendingasögur haben auf Informationen der Landnámabók zurückgegriffen, allerdings finden sich auch Hinweise, dass die Landnámabók ihrerseits die Íslendingasögur als Quelle verwendet hat.

In den beiden Haupthandschriften wird ausführlich die Lebensgeschichte Erik des Roten erzählt.[26] Er ist sozial nicht integrierbar, da er ständig in Streitigkeiten mit seinen Nachbarn verwickelt ist, die in der Regel in Totschläge münden.[27] Deshalb musste er schon Norwe­gen verlassen, aber auf Island kann er auch nie lange am selben Ort bleiben. Von Hornstrandir zieht er ins Haukadalur, dort kumulieren Nachbarschaftsstreitigkeiten in ei­nem Totschlag, worauf er von dort wegziehen muss und sich im Breiðfjörður niederlässt. Als er hier wieder seinen Nachbarn erschlägt (der ihm die ausgeliehenen Bettpfosten nicht zurückgeben will), wird er für drei Jahre aus Island verbannt.

Erik macht sich auf, das Land zu suchen, dass GunnbjØrn, der Sohn von Úlfr kráka gesehen hatte, als er einmal von Island Richtung Westen abgetrieben war. Erik findet Grönland und bleibt insgesamt drei Jahre lang dort.

Danach kehrt er noch einmal für ein Jahr nach Island zurück. Als er im Frühling einen Gerichtskampf verliert, siedelt er im Sommer mit einer Gruppe Auswande­rer endgültig nach Grönland über.

Von 25 Schiffen, die losfahren, kommen nur 14 an. Die Version der Hauksbók beruft sich bei dieser Information auf Ari Þorgilsson.

Übereinstimmend beschreiben beide Handschriften die Fahrtroute. Von der Snæfellsnes­halbinsel aus wird Grönland auf dem kürzesten Weg angesteuert, bis die Gletscher Mið­jökull und Bláserkr auf Grönland sichtbar sind.[28] Dann wird an der Küste entlang nach Süden gesegelt. Ebenfalls in beiden Handschriften ist ein suðreyskr maðr kristinn[29] unter den Siedlern. Unterschiede gibt es allerdings in der Datierung der Auswanderung.

Die Sturlubók gibt 15 Jahre vor Annahme des Christentums auf Island an, Hauksbók dagegen 16 Jahre. In der Sturlubók wird erzählt, dass sich Erik in Brattahlíð im Eiríksfjörðr niederlässt. Danach werden noch weitere Landnehmer und ihre Siedlungsgebiete aufgeführt. Schließlich wird erwähnt, dass sich einige Auswanderer in der vestribygg ð niederließen, ohne sie jedoch namentlich vorzustellen.[30]

[...]


[1] Henrik M. Jansen: A Critical Accout of the Written and Archaeological Sources’ Evidence Concerning the Norse Settlements in Greenland. København 1972, (=Meddelelser om Grønland; 182, 4), S. 12f.

[2] Jansen 1972: 16f.

[3] Kindlers neues Literatur-Lexikon. Das 23-bändige Werk auf einer CD-Rom. Update. München 2000. [Buchvorlagen: „Kindlers Neues Literaturlexikon“ herausgegeben von Prof. Dr. Walter Jens enschließlich Supplementsbände 21, 22 und 23, Reinbeck bei Hamburg 1996.].

[4] Jansen 1972: 15.

[5] Grönlands historiske Mindesmærker , udgivne af Det Kongelige Nordiske Oldskrift-Selskab. Tredie Bind. Kjøbenhavn 1845 (Reprint als: Grønlands historiske Mindesmærker . Tredie Bind, København 1976), S. 404.

[6] Man sagt, dass zu ihnen kürzlich das Christentum hinübergekommen sei. (Übers. d. V.), Mindesmærker 3: 404.

[7] Mindesmærker 3: 402.

[8] Simek, Rudolf / Pálsson, Hermann: Lexikon der altnordischen Literatur , Stuttgart 1987 (=Kröners Taschenausgabe; 490), S. 167.

[9] Das Land, das Grönland genannt wird, wurde von Island aus entdeckt und besiedelt (Übers. d. V.), Are hinn fróðe Þorgilsson: Íslendingabók , udgiven ved Finnur Jónsson. København 1930, S. 26.

[10] En þat vas es hann toc bygva landi XIIII vetrom eþa XV fyrr en cristni qvæme her a Island (...). (Als man begann, das Land zu besiedeln, war es 14 oder 15 Winter bevor das Christentum hierher nach Island kam; Übers. d. V.), Íslendingabók: 26.

[11] Íslendingabók: 26.

[12] Er gab dem Land einen Namen und nannte es Grönland. Und er meinte, dass es den Menschen Lust machen würde, dorthin zu fahren, wenn das Land einen schönen Namen hätte. (Übers. d. V.), Íslendingabók: 26.

[13] Scr ælinga siehe Íslendingabók: 26; Screlinga siehe Symbolæ ad Historiam Antiquiorem Rerum Norvegicarum. Edidit, suasque annotationes adjecit P.A. Munch, Christianiæ 1850, S. 2.

[14] Das Werk ist hier nicht nach der Standardedition von G. Storm aus dem Jahr 1880 zitiert, da mir das Buch nicht zur Verfügung stand, sondern nach der o.g. Edition von P. A. Munch aus dem Jahr 1850. Im Vergleich der von Jansen zitierten Edition von Storm (Jansen: 35) und der Edition von Munch konnte ich für die von mir bearbeiteten Textstellen nur geringfügige Unterschiede in der Orthographie feststellen.

[15] Simek/Pálsson 1987: 167.

[16] Dieses Land wurde von den Isländern ausfindig gemacht, besiedelt und im allgemein gültigen Glauben gestärkt (Übers. d. V.), Historiam Rerum Norvegicarum: 2.

[17] Trans Uiridenses ad aquilonem quidam homunciones a venatoribus reperiuntur, quos Screlinga appellant; quj dum viui armis feriuntur vulnera eorum absque cruore albescunt, mortuis vero vix cessat sanguis manare. Sed ferri metallo penitus carent. dentibus ecinis pro missilibus. saxis acutis pro cultris vtuntur.

(Nördlich von den Siedlungsgebieten der Grönländer wurden von den Jägern einige Menschlein gefunden, die sie Screlinga nannten; wenn diese durch Waffen verletzt werden, werden ihre Wunden weiß, ohne zu bluten, wenn sie aber wirklich tödlich verwundet sind, hört das Blut kaum auf, zu laufen. Sie haben überhaupt keine Gegenstände aus Eisen. Walrosszähne benutzen sie als Wurfgeschosse und scharfe Steine als Messer. Übers. d. V.), Historiam Rerum Norvegicarum: 2.

[18] Datierung nach Simek/Pálsson: 216.

[19] Konungs skuggsjá. Speculum regale. Udgivet efter Håndskrifterne af det Kongelige Nordiske Oldskriftselskab. Kjøbenhavn 1920, S. 64ff.

[20] Konungsskuggsjá: 72ff.

[21] (...) oc ero þar bú góð oc stór, þvíat mænn hafa þar [mart nauta [oc sauða, oc er þar smjorgerð mikel oc osta (...) (und dort gibt es gute und große Bauernhöfe, weil die Leute dort viele Rinder und Schafe haben und dort große Mengen an Butter und Käse hergestellt werden; Übers. d. V.), Konungsskuggsjá: 75.

[22] Konungsskuggsjá: 74f.

[23] Konungsskuggsjá: 67.

[24] Konungsskuggsjá: 71f.

[25] Simek/Pálsson: 222f.

[26] Landnámabók , Jakob Benediktsson gaf út, Reykjavík 1986, (=Íslensk fornrit; 1), S.130ff.

[27] Erik erscheint aber weniger als schlechter Mensch, sondern als jemand, der unter keinen Umständen bereit ist, einmal um des lieben Friedens willen nachzugeben.

[28] Der Bláserkr befindet sich in der Nähe von Angmagssalik (Grönländische Ostküste). Siehe Fußnote 1, Landnámabók: 132.

[29] ein Mann christlichen Glaubens von den Hebriden (Übers. d. V.), Landnámabók: 132f.

[30] (...) en sumir fóru til Vestribyggðar . (aber einige fuhren in die westliche Siedlung; Übers. d. V.) Landnámabók: 134.

Ende der Leseprobe aus 40 Seiten

Details

Titel
Die Kolonisation Grönlands durch die Wikinger
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Institut für Nordische Philologie)
Veranstaltung
Hauptseminar: Die Wikinger im Westen
Note
1,0
Autor
Jahr
2004
Seiten
40
Katalognummer
V65143
ISBN (eBook)
9783638577830
ISBN (Buch)
9783656620280
Dateigröße
1236 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kolonisation, Grönlands, Wikinger, Hauptseminar, Westen
Arbeit zitieren
M.A. Marion Mertl (Autor), 2004, Die Kolonisation Grönlands durch die Wikinger, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65143

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