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Planspiel - Aufgaben und Funktion der Spielleitung

Title: Planspiel - Aufgaben und Funktion der Spielleitung

Term Paper , 2006 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Michael Vermöhlen (Author)

Pedagogy - Adult Education
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Ein guter Start trägt wesentlich zum guten Verlauf des Planspiels bei. In der Realität haben die Mitarbeiter unter Umständen Jahre zur Verfügung um sich mit dem Datenkranz, den relevanten Mechanismen etc. vertraut zu machen bevor sie wichtige Führungsentscheidungen treffen müssen/dürfen/können. Im Planspiel haben sie nur wenige Stunden. Im Folgenden sind unter 1.2 die wichtigsten Komponenten einer erfolgreichen Planspielleitungsfunktion zusammengestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Die Einführung

1. 1 Wie steuert man ein Planspiel?

1.2 Komponenten:

2. Das Spiel

2.1 Allgemeines

2.2 Zielkonflikte

2.2.1 Negative Aspekte

2.2.2 Positive Aspekte

2.3 Phase der Zielfindung

2.4 Reaktionen der Spielleitung

3. Abschluß:

3. 1 Auswertung der Ergebnisse

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit der zentralen Rolle der Spielleitung in Planspielen und untersucht, wie diese durch gezielte Steuerung, Moderation und Beobachtung einen nachhaltigen Lernerfolg bei den Teilnehmenden sicherstellen kann. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Spielleiter aktiv in gruppendynamische Prozesse eingreifen können, um den individuellen Lernprozess gegenüber rein kompetitivem Verhalten abzusichern.

  • Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Spielleitung
  • Identifikation und Management von Zielkonflikten
  • Methoden der Zielfindung in der Einführungsphase
  • Die didaktische Bedeutung der Auswertungsphase
  • Steuerung von gruppendynamischen Prozessen

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Negative Aspekte

Der Spielleiter muss vor Beginn des Planspiels auf bestehende Zielkonflikte aufmerksam machen um den gewünschten Trainingseffekt sicher zu stellen. Zu unterscheiden ist zwischen zwei Arten von Interessen, welche sich im Rahmen des Planspiels und der damit einhergehenden Rollenübernahme ungünstig überlagern können:

- A) Individuelle Lernziele (so viel wie möglich für die eigene (Führungs-) Praxis lernen)

- B) Möglichst erfolgreich abschneiden – “gewinnen“

“B“ Wird im Laufe der Zeit zum 2. individuellen Lernziel, je mehr sich der Einzelne mit der jeweiligen Gruppe identifiziert. Ein Prozeß, der mit dem jeweiligen Grad der Rollenübernahme einhergeht. “B“ kann während des Spiels sogar zum ersten individuellen Lernziel mutieren und das eigentliche Lernziel (A) komplett überlagern. Die Enttäuschung aus dieser Überlagerung des individuellen Lernziels kommt häufig erst nach dem Spiel, wenn es bereits zu spät ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Einführung: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung eines gelungenen Starts und definiert die zentralen Komponenten einer erfolgreichen Planspielleitung.

2. Das Spiel: Hier werden die organisatorischen Rahmenbedingungen, das Auftreten von Zielkonflikten sowie die Bedeutung der Zielfindungsphase und der Reaktion der Spielleitung detailliert behandelt.

3. Abschluß:: Das Kapitel widmet sich der didaktisch entscheidenden Auswertung der Ergebnisse und der kritischen Reflexion des Spielverlaufs durch die Teilnehmenden.

Schlüsselwörter

Planspiel, Spielleitung, Lernerfolg, Zielkonflikte, Gruppendynamik, Trainingseffekt, Zielfindung, Auswertung, Feedback, Unternehmensstrategie, Kompetenzgewinn, Didaktik, Rollenübernahme, Führungspraxis, Transfer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die vielfältigen Aufgaben und die notwendige Funktionalität der Spielleitung in Planspielen, um den Erfolg der Methode sicherzustellen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Spielsteuerung, dem Management von Zielkonflikten zwischen individuellem Lernen und dem Wunsch zu gewinnen sowie der strukturierten Auswertung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie die Spielleitung durch aktives Eingreifen sicherstellen kann, dass der individuelle Lerneffekt und der Kompetenztransfer im Vordergrund bleiben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer didaktischen Aufarbeitung der Planspiel-Methodik unter Heranziehung etablierter Literatur, wie beispielsweise von Rohn und Klippert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Einführung, die Steuerung während des Spiels unter Berücksichtigung von Zielkonflikten und die Auswertungsphase als didaktischer Abschluss.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Planspiel, Spielleitung, Lernerfolg, Gruppendynamik, Zielkonflikte, Zielfindung und Reflexion.

Warum sind "Zielkonflikte" in Planspielen so kritisch?

Sie entstehen, wenn das Ziel, die eigene Führungspraxis zu verbessern, durch den Wunsch verdrängt wird, lediglich den spielerischen "Sieg" zu erreichen.

Welche Rolle spielt die Zielfindungsphase?

Sie dient als essentielles Instrument, um Teilnehmergruppen zu zwingen, ihre Ziele und Strategien vor Spielbeginn schriftlich zu fixieren und sich später daran messen zu lassen.

Wie sollte die Spielleitung mit Wettbewerbsdruck umgehen?

Die Spielleitung sollte abdämpfend einwirken und stets den Lernerfolg der Teilnehmenden und den Transfereffekt in die spätere Arbeitsleistung betonen.

Excerpt out of 16 pages  - scroll top

Details

Title
Planspiel - Aufgaben und Funktion der Spielleitung
College
Bielefeld University
Course
Planspiele als Intrument in der Erwachsenenweiterbildung
Grade
1,3
Author
Michael Vermöhlen (Author)
Publication Year
2006
Pages
16
Catalog Number
V65152
ISBN (eBook)
9783638577892
ISBN (Book)
9783656809425
Language
German
Tags
Planspiel Aufgaben Funktion Spielleitung Planspiele Intrument Erwachsenenweiterbildung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Vermöhlen (Author), 2006, Planspiel - Aufgaben und Funktion der Spielleitung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65152
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