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Demokratische Entwicklung: Freedom House Index

Titel: Demokratische Entwicklung: Freedom House Index

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2006 , 37 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Sascha Vilovic (Autor:in)

Politik - Region: Osteuropa
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Durch den Wegfall des Eisernen Vorhanges am 19.August 1989 und die Auflösung des Warschauer Paktes am 31. März 1991 veränderte sich die politische Landschaft in Mittel- und Osteuropa schlagartig. Neue Staaten gründeten sich und alte Staaten verschwanden von den Landkarten. Dieser Prozess verlief nicht immer mit friedlichen Mitteln. Doch fast 17 Jahre nach diese politischen Ereignis stellt sich die Frage, in wie weit diese Staaten ein demokratisches Regierungssystem aufgebaut haben? Oder um es mit den Worten von Jeannine Luczak zu sagen : Demokratie heißt die Wahl haben. Diktatur heißt, vor die Wahl gestellt werden. Haben die Regierungen und die Regierten in den letzten 17 Jahren einen Weg nach Europa gefunden? Diese Hausarbeit soll sich mit dem Thema der Demokratiemessung in Mittel- und Osteuropa auseinander setzen. Hierzu werden nicht nur die Messinstrumente an sich dargestellt, sondern es wird auch versucht einen Bezug zur Geschichte der mittel- und osteuropäischen Staaten herzustellen. Es soll geklärt werden in wie weit die politischen Systeme dem demokratischen Status des Freedom House Index entsprechen und somit eine Bereicherung für die europäische Union sind und / oder werden können. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Staaten Mittel- und Osteuropas im Überblick

3. Der Freedom House Index

3.1 Die Geschichte des Freedom House Index

3.2 Die Messinstrumente des Freedom House Index

3.2.1 Die politischen Rechte

3.2.2 Der Fragenkatalog zu den politischen Rechten

3.2.3 Die Bürgerrechte

3.2.4 Der Fragenkatalog der Bürgerechte

3.2.5 Die Bewertung der Ergebnisse nach Freedom House

4. Status der Freiheitsentwicklung in den MOE-Ländern

4.1 Freiheitsstatus in den osteuropäischen EU-Staaten

4.1.1 Das Baltikum

4.1.2 Die Mittel und Osteuropäischen Länder

4.1.3 Der Süd-Osten der EU

4.2 Die übrigen MOE-Staaten

4.2.1 Die Südosteuropäischen Staaten ohne EU Mitgliedschaft oder absehbarer Mitgliedschaft

4.2.2 Der Freiheitsstatus der europäischen GUS Staaten

7. Anhang

7.1 Ranking-Liste des Freedom House Index 2006

7.2 Charts über die hier behandelten Länder

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich mit der Demokratiemessung in Mittel- und Osteuropa (MOE-Länder) auseinander. Das primäre Ziel ist es, die Messinstrumente des "Freedom House Index" kritisch zu analysieren, deren Anwendung auf die politische Entwicklung der Region seit 1989 zu untersuchen und zu bewerten, inwieweit diese Indizes den Demokratie-Status und die Integrationsfähigkeit der Staaten in die Europäische Union widerspiegeln.

  • Methodische Grundlagen der Demokratiemessung durch Freedom House
  • Analyse der politischen Rechte und Bürgerrechte in den MOE-Staaten
  • Vergleichende Untersuchung zwischen EU-Mitgliedern, Beitrittskandidaten und GUS-Staaten
  • Einfluss von EU-Integration und Reformprozessen auf den Freiheitsstatus
  • Kritische Reflexion der Eignung des Freedom House Index als Demokratiemessung

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Geschichte des Freedom House Index

Am 10 November 1941 wurde Freedom House von führenden Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Medien gegründet. Eine der Schlüsselfiguren war Wendell Wilkie. Der amerikanische Demokrat Wilkie hatte sich zur Aufgabe gemacht die US-Regierung wachzurütteln um gegen Nazi-Deutschland etwas zu unternehmen. Er und die damalige First Lady Eleanor Roosevelt gründeten darauf hin die Non-Profit Organisation Freedom House. Eleanor Roosevelt übernahm den Vorsitz für die Anfangsjahre des Indizes.

Freedom House entwickelte sich schnell zu einer führenden Kraft im Kampf für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges arbeitete man mit an der Ausarbeitung des Marschall-Plans und belegte Schlüsselpositionen bei der Gründung der Nato.

In der McCarthy-Ära der 50iger Jahre stellte sich die Mitglieder von Freedom House mit aller Macht gegen die Kommunisten-Jagd des damaligen US-Senators Joseph McCarthy. Doch auch die US-Rassendiskriminierung war Mitte der Fünfziger ein beherrschendes Thema für Freedom House. So waren die beiden Menschenrechtler Roy Wilkins und Bayard Rustin führende Mitglieder dieser NGO.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den historischen Kontext der politischen Umbrüche in Mittel- und Osteuropa nach 1989 und definiert das Forschungsinteresse an der Messung von Demokratie durch den Freedom House Index.

2. Die Staaten Mittel- und Osteuropas im Überblick: Dieses Kapitel definiert den geografischen und politischen Begriff der MOE-Länder und gibt einen Überblick über die 19 untersuchten Staaten sowie deren Status bezüglich der EU-Integration.

3. Der Freedom House Index: Es werden die historische Entstehung der Organisation sowie die methodischen Messinstrumente (politische Rechte und Bürgerrechte) und deren Bewertungssystem detailliert erläutert.

4. Status der Freiheitsentwicklung in den MOE-Ländern: Eine detaillierte Analyse des Freiheitsstatus der untersuchten Länder, unterteilt in EU-Staaten, weitere MOE-Staaten und GUS-Staaten, basierend auf den Daten von Freedom House.

7. Anhang: Der Anhang bietet ergänzendes Datenmaterial, bestehend aus der aktuellen Ranking-Liste von 2006 sowie umfassenden Charts zur historischen Entwicklung des Freiheitsstatus der betrachteten Staaten.

Schlüsselwörter

Demokratie, Freiheit, Freedom House Index, politische Rechte, Bürgerrechte, Mittel- und Osteuropa, MOE-Länder, Europäische Union, Transformation, Osteuropa, Demokratiemessung, GUS-Staaten, politische Entwicklung, Menschenrechte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung des "Freedom House Index" zur Messung des Freiheitsgrades und der demokratischen Entwicklung in den Ländern Mittel- und Osteuropas nach dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die methodische Funktionsweise von Demokratie-Indizes, die historische Freiheitsentwicklung in Osteuropa sowie die Korrelation zwischen Freiheitswerten und dem EU-Integrationsprozess.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, zu klären, inwieweit das Messinstrument von Freedom House geeignet ist, die demokratische Qualität politischer Systeme zu bewerten und ob diese Daten als Prognosegrundlage für eine Bereicherung der Europäischen Union dienen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verwendet eine inhaltsanalytische Untersuchung der Messkriterien von Freedom House und vergleicht diese mit den historischen und aktuellen politischen Daten der betrachteten MOE-Staaten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Beschreibung des Index, die spezifische Analyse der Freiheitsentwicklung in verschiedenen Ländergruppen (EU-Staaten, Südosteuropa, GUS) sowie die grafische Auswertung dieser Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Demokratiemessung, Freiheit, Transformation, Osteuropa, politische Rechte und Bürgerrechte.

Wie unterscheidet sich die Freiheitsentwicklung zwischen den EU-Beitrittsstaaten und den GUS-Staaten?

Während die EU-Staaten eine schnellere und stabilere Freiheitsentwicklung vollzogen haben, zeigen die GUS-Staaten laut Freedom House teilweise Stagnation oder deutliche Rückschritte, insbesondere in Russland und Weißrussland.

Warum kommt der Autor zu dem Schluss, dass der Index nur bedingt zur Demokratiemessung taugt?

Der Autor argumentiert, dass der Index primär Freiheit misst und nicht explizit Demokratie. Zudem wird die mangelnde Transparenz der Gewichtung und die Mehrdimensionalität der Fragen kritisiert, die eine eindeutige Aggregation erschweren.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Demokratische Entwicklung: Freedom House Index
Hochschule
Universität Lüneburg
Veranstaltung
Demokratisierung in Mittel und Osteuropa - Politische Systeme im neuen Europa
Note
1,3
Autor
Sascha Vilovic (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
37
Katalognummer
V65162
ISBN (eBook)
9783638577984
ISBN (Buch)
9783656248439
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Demokratische Entwicklung Freedom House Index Demokratisierung Mittel Osteuropa Politische Systeme Europa
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sascha Vilovic (Autor:in), 2006, Demokratische Entwicklung: Freedom House Index, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65162
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  37  Seiten
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