Die Qinghai-Tibet-Bahn


Seminararbeit, 2006
20 Seiten

Leseprobe

Inhalt

Zusammenfassung

Abstract

1. Einleitung
1.1 Allgemeine Erklärungen
1.2 Vorgeschichte
1.3 Allgemeine Daten zur Bahnstrecke

2. Eisenbahnstrecke
2.2 Streckenführung
2.3 Streckenbau
2.3 Fenhuo-Shan-Tunnel
2.4 Die Qinghai-Tibet-Eisenbahnlinie als umweltfreundliche Eisenbahn

3. Ausrüstung

4. Politische und wirtschaftliche Bedeutung

5. Kritik
5.1 Bedenken der Bevölkerung
5.2 Technische und ökologische Bedenken

6. Zukunftsperspektiven

7. Quellenverzeichnis

Abbildungen

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Die Qinghai-Tibet-Bahn (http://images.google.de)

Abbildung 2: DieTrasse der Qinghai-Tibet-Bahn (http://www.geo.de)

Abbildung 3: Salzproduktion am Caka-Salzsee in der Provinz Qinghai (http://de.chinabroadcoast.cn)

Zusammenfassung

Mit einem milliardenschweren Investitionsprogramm will China sich weiter als führende Wirtschaftsmacht behaupten und die drastischen sozialen Gegensätze im Land abbauen. Aus diesem Grund verabschiedete das Parlament den 10. Fünf-Jahres-Plan, welcher Schlüssel-Bauprojekte wie den Drei-Schluchten-Staudamm oder die Qinghai-Tibet-Bahn enthält. Die chinesische Regierung begründet den Bau des bisher größten Eisenbahnprojekts des 20. Jahrhunderts, mit den Vorteilen für Wirtschaft und Tourismus. Kritiker hingegen sehen in diesem Projekt die Bedrohung der tibetischen Kultur und Natur, sowie die Gefahr einer militärischen Nutzung der Bahn. Die Qinghai-Tibet-Bahn ist bautechnisch eine Besonderheit, da ein Viertel der Strecke auf Permafrostboden liegt. Im folgenden Text werden Hintergründe, Vor- und Nachteile der Eisenbahnlinie aufgezeigt und gegeneinander abgewogen.

Abstract

With a billion-difficult capital investment program China keeps on wanting to claim itself as leading economic power and wants to reduce the drastic social contrasts in the country. For this reason the parliament adopted the 10th five year plan, which key building projects as the three gorge fill dam or the Qinghai Tibet railways contains. The Chinese government establishes the construction<A[construction|building]> of the up to now greatest railroad project of the 20th century, with the advantages for economy and tourism. On the other hand to see critics in this project the threat of the Tibetan culture and nature, as well as the danger of a military use of the railways. The Qinghai-Tibet-railways are structurally a special feature since a quarter of the stretch<A[stretch|distance]> lies on permafrost ground<A[ground|bottom]>. In the following text backgrounds become, before- and shown disadvantages of the railroad track and weighed up against each other.

1. Einleitung

1.1 Allgemeine Erklärungen

Die Tibet-Bahn, auch Lhasa-Bahn, Qinghai-Tibet-Bahn oder Qingzang-Bahn genannt, ist die höchstgelegene Bahnstrecke der Welt und das bisher größte Eisen- bahnbauprojekt des 21. Jahrhunderts. Sie befindet sich in China und verbindet die Provinz Qinghai mit der Hauptstadt Lhasa des autonomen Gebietes Tibet. Die Eisenbahnstrecke führt über bis zu 5072 m hohe Bergpässe und durch eine noch weitgehend unberührte Natur.

Nur wenige Eisenbahnlinien wurden bisher auf Permafrostboden verlegt. Nach der transsibirischen Eisenbahn und Eisenbahnverbindungen in Kanada sowie der USA, ist die Qinghai-Tibet-Bahn ein weiteres Projekt, durch geeignete Maßnahmen eine sichere Streckenführung zu gewährleisten.

Die Züge (Abb. 1) erreichen in Gebieten mit Permafrostboden Geschwindigkeiten von 100 km/h und in Gebieten ohne gefrorenen Boden 120 km/h. Dies ist die weltweit höchste Geschwindigkeit die Züge auf Permafrost-Hochlandboden erreichen.

Die mit einem Aufwand von 3,3 Milliarden Euro (32,4 Milliarden chinesische Yuan Renminbi, CNY) errichtete Bahn gilt als Projekt von hoher nationaler Bedeutung. Sie ist vergleichbar mit der Chinesischen Mauer oder dem Drei-Schluchten-Staudamm.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Die Qinghai-Tibet-Bahn (http://images.google.de)

1.2 Vorgeschichte

Bereits seit Jahrzehnten bestehen Pläne für den Bau der Strecke, mit dem Ziel, das um 1951 von chinesischen Truppen besetzte Gebiet enger an Tibet anzubinden. Mao Tse Tung, Gründer der Volksrepublik China und Herrscher über ein Viertel der Weltbevölkerung, träumte schon in den 50er Jahren von einem Tibet-Express.

Erste Abschnitte der Bahn wurden bereits 1970 begonnen, jedoch scheiterte der Weiterbau an den rauen Bedingungen des tibetischen Hochlands. Die chinesische Bahn reichte bis 1984 in das 3000 km von Peking entfernte Golmud in der Provinz Qinghai. An eine Weiterührung der Strecke bis nach Lhasa war vor allem wegen der großen Permafrostgebiete und der extremen Temperaturen nicht zu denken. Erst 2000 wurden die Pläne zum Bau einer Verbindung nach Lhasa wieder aufgenommen.

[...]

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Details

Titel
Die Qinghai-Tibet-Bahn
Hochschule
Technische Fachhochschule Georg Agricola für Rohstoff, Energie und Umwelt zu Bochum
Veranstaltung
Geotechnik und angewandte Geologie - Geoingenieurwesen und Bergbau
Autor
Jahr
2006
Seiten
20
Katalognummer
V65172
ISBN (eBook)
9783638578073
ISBN (Buch)
9783638767651
Dateigröße
546 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Qinghai-Tibet-Bahn, Geotechnik, Geologie, Geoingenieurwesen, Bergbau
Arbeit zitieren
Christina Schreck (Autor), 2006, Die Qinghai-Tibet-Bahn, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65172

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