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Macht das Internet einsam?

Title: Macht das Internet einsam?

Seminar Paper , 2005 , 40 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Catherine Bouchon (Author)

Communications - Ethics in the Media
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Die Bedeutung des Internets wächst ständig. Immer mehr Menschen nutzen das Internet für berufliche und private Zwecke: innerhalb von Unternehmen wird per E-Mail kommuniziert, Online-Banking und E-Shopping gehören zum Alltag. Auch private Kontakte werden immer häufiger durch E-Mails, Chats oder VoIP geknüpft und gepflegt. Mit der wachsenden Anzahl an Internetnutzern und ihrer steigenden Nutzungsdauer findet auch die Wissenschaft immer mehr Interesse, den Einfluss des Internets auf unseren Alltag zu untersuchen. Besonders das soziale Verhalten der Internetnutzer steht im Fokus der Forschung. Die Autorin dieses Buches hat die bekanntesten Studien und Thesen zusammengestellt, die von einer sozialen Vereinsamung der Internetnutzer ausgehen, und stellt entsprechende Gegenthesen und andere Studien entgegen.
Anschließend zieht die Autorin ein eigenes Resumee und gibt Hinweise, wie das Internet sinnvoll im sozialen Umfeld genutzt werden kann. Auch auf die Gefahren der Onlinesucht sowie das richtige Heranführen von Kindern ans Internet und wichtige ethischen Regel im Umgang mit dem Internet geht dieses Buch ein. In den Zeiten von Web 2.0 und ständig neuen Kommunikationswegen durch das Internet gibt dieses Buch einen interessanten Überblick über den Forschungsstand.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Die Anfänge des Internets:

II. Problematik einer Internetethik:

III. Neue Kommunikationswege durch das Internet:

IV. Bekannte Vereinsamungsthesen und Gegenthesen:

„Defizitäre computervermittelte Kommunikation verdrängt die Face-to-Face-Kommunikation“

„Wer viel surft, reduziert seine Real Life Kontakte“:

„Einsame Menschen nutzen das Internet ausgiebiger. Es hat für sie eine andere Bedeutung als für nicht Nichteinsame.“:

„Mensch-Maschine-Interaktionen schädigen die Psyche“:

V. Gegenthesen und empirische Evidenzen, die gegen Isolation und Einsamkeit durch Vernetzung sprechen

VI. Vorstellung der Studie von Nicola Döring „Führen Computernetze in die Vereinsamung?“

Hypothesen

Die Untersuchung

Die Ergebnisse

VII. Fazit und Schlussfolgerungen

Normen im virtuellen Raum

Realitätsverlust und Onlinesucht

Anforderungen an die Medienpädagogik

VIII. Literaturverzeichnis:

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die medienethische Fragestellung, ob die Nutzung des Internets zur sozialen Vereinsamung der Nutzer führt. Dabei wird kritisch hinterfragt, ob computervermittelte Kommunikation reale soziale Kontakte ersetzt oder das soziale Leben der Anwender bereichert.

  • Analyse theoretischer Thesen zur Vereinsamung durch Internetnutzung.
  • Empirische Überprüfung dieser Thesen anhand der Studie von Nicola Döring.
  • Diskussion über soziale Normen und Verhaltensregeln im virtuellen Raum (Netiquette).
  • Betrachtung von Gefahren wie Onlinesucht und Realitätsverlust.
  • Rolle der Medienpädagogik bei der Vermittlung von Medienkompetenz für Heranwachsende.

Auszug aus dem Buch

„Mensch-Maschine-Interaktionen schädigen die Psyche“:

Rossnagel befürchtete 1990: „Wo Mensch-Maschine-Interaktionen die soziale Interaktion ersetzen, entsteht ein Mangel an zwischenmenschlichem Austausch. Dieser kann Entfremdungs- und Einsamkeitsgefühle auslösen und den Menschen wichtiger sozialer Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten berauben.“

Weitere Vertreter dieser Theorie sehen den Computer als „Wunschmaschine“, die große Faszination ausübt und Macht und Überlegenheit suggeriert. Dadurch käme es zum Streben nach vollständiger Maschinenbeherrschung, das leicht Suchtcharakter annehmen kann.

Die Außenwelt verschwinde, die Droge Computer würde zum Weltersatz, und der technisierte Mensch würde schließlich die Maschine seinem sozialen Umfeld vorziehen. Der Mensch müsse zudem sich mit seinem Denken der Maschinenwelt anpassen. Dies führe zu einem „maschinellen Charakter“ (Pflüger und Schurz, 1987) und einer „technisierten Persönlichkeit“ (Sinhart-Pallin, 1990) mit „digitalisiertem Denken“ (Kubicek und Rolf, 1986).

Weitere Anhänger dieser Theorie sind S. Turkle, Horx und Mettler-Meibom.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Die Anfänge des Internets:: Das Kapitel beschreibt die historische Entstehung des ARPANets und des World Wide Webs als technische Basis für die heutige Informationsgesellschaft.

II. Problematik einer Internetethik:: Hier werden die Herausforderungen einer global gültigen Internetethik angesichts kultureller Unterschiede und der Grenzen nationaler Gesetzgebung diskutiert.

III. Neue Kommunikationswege durch das Internet:: Es wird aufgezeigt, wie vielfältige Dienste wie E-Mail, E-Shopping und Online-Banking den Alltag und soziale Interaktionen transformiert haben.

IV. Bekannte Vereinsamungsthesen und Gegenthesen:: Dieses Kapitel stellt verschiedene kritische Thesen vor, die eine Vereinsamung durch Internetnutzung und die Schädigung der Psyche durch Mensch-Maschine-Interaktion postulieren.

V. Gegenthesen und empirische Evidenzen, die gegen Isolation und Einsamkeit durch Vernetzung sprechen: Hier werden Argumente und Studienergebnisse präsentiert, die eine soziale Bereicherung durch das Internet stützen und die Substitutions-Hypothese widerlegen.

VI. Vorstellung der Studie von Nicola Döring „Führen Computernetze in die Vereinsamung?“: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Auswertung der Studie von Nicola Döring aus dem Jahr 1996 hinsichtlich Hypothesen, Untersuchungsmethodik und Ergebnissen.

VII. Fazit und Schlussfolgerungen: Die Arbeit resümiert, dass das Internet eher eine Alltagsbereicherung als eine Gefahr darstellt, und betont die Notwendigkeit normativer Regelungen sowie einer gestärkten Medienpädagogik.

VIII. Literaturverzeichnis:: Eine Auflistung der in der Hausarbeit verwendeten wissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

Medienethik, Internet, Vereinsamung, soziale Integration, Computernetze, Face-to-Face-Kommunikation, Realitätsverlust, Onlinesucht, Netiquette, Medienpädagogik, Medienkompetenz, soziale Interaktion, Cyberspace, Nutzerverhalten, empirische Studie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht die medienethische Frage, ob die Nutzung des Internets zu einer sozialen Isolation der Anwender führt oder ob es neue Wege der sozialen Interaktion eröffnet.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themen umfassen die Geschichte des Internets, ethische Problematiken bei der Regulierung, den Vergleich zwischen realer und virtueller Kommunikation, Suchtpotenziale sowie pädagogische Anforderungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Prüfung der Hypothese, dass Internetnutzung einsam macht, durch den Abgleich von theoretischen Befürchtungen mit empirischen Studienergebnissen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Verfasserin nutzt eine Literaturanalyse sowie die kritische Auswertung einer spezifischen empirischen Studie von Nicola Döring zur Internetnutzung.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil werden verschiedene Thesen zur Vereinsamung den Gegenthesen gegenübergestellt und durch die Analyse von Nutzerdaten und Studienergebnissen evaluiert.

Was charakterisiert die Schlussfolgerungen der Arbeit?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass das Internet den Kontakt im echten Leben nicht verhindert, sondern eher erweitert, und plädiert für die Vermittlung von Medienkompetenz.

Welche Rolle spielt die „Netiquette“ in der Internetethik?

Die Netiquette dient als freiwilliger Leitfaden für soziales Verhalten im Internet, um die Unverbindlichkeit abzumildern, bietet jedoch keine harte Kontrolle bei Verstößen.

Warum wird die Medienpädagogik in dieser Arbeit betont?

Weil Kinder und Jugendliche mit dem Internet aufwachsen und frühzeitig geschult werden müssen, um die Datenfülle zu bewerten und sich vor Gefahren wie Realitätsverlust zu schützen.

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Details

Title
Macht das Internet einsam?
College
Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg
Course
Internetethik
Grade
1,0
Author
Catherine Bouchon (Author)
Publication Year
2005
Pages
40
Catalog Number
V65173
ISBN (eBook)
9783638578080
ISBN (Book)
9783638670425
Language
German
Tags
Macht Internet Internetethik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Catherine Bouchon (Author), 2005, Macht das Internet einsam?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65173
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