Ressource Plattenbau. Möglichkeiten für Weiternutzung und Recycling


Seminararbeit, 2006
30 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Entwicklung zur Plattenbauweise
2.1. Industrielles Bauen – Eine Definition
2.2. Die Anfänge des Industriellen Bauens
2.3. Der Weg zur Plattenbauweise

3. Die Plattenbauära in der DDR

4. Gründe für den Handlungsbedarf – Die Probleme der „Platte“

5. Sinnvoller Umgang mit der Ressource Plattenbau
5.1. Die Recyclingplatte – Wiederverwertung von Bauelementen
5.2. Wohnwertverbessernde Maßnahmen in Plattenbauten
5.2.1. Grundrißveränderungen in Plattenbauten
5.2.2. Nachrüsten von Aufzugsanlagen
5.3. Energetische Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen
5.4. Teilrückbau und Aufwertung von Plattenbausiedlungen
5.5. Umnutzung von Plattenbauwohnungen

6. Zusammenfassung

Anhang

Literatur- und Quellenverzeichnis

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Abb. 1: Der Kristallpalast des Architekten Joseph Paxton aus dem Jahre 1851

Abb. 2: Übersicht der Montageprinzipien Blockbau, Streifenbau und Plattenbau

Abb. 3: Experimentalplattenbau aus dem Jahre 1953 in Berlin-Johannistahl

Abb. 4: Anteil der Bauweisen am DDR-Wohnungsbau (1958-1990)

Abb. 5: Anteil der Bauweisen am DDR-Wohnungsbau nach Errichtungszeiträumen (1958-1990)

Abb. 6: Typenstruktur der vom Rückbau betroffenen Wohnbauten (Planung)

Abb. 7: Art des Rückbaus der vom Rückbau betroffenen Wohnbauten (Planung)

Abb. 8: Versuchsrohbau aus Recyclingelementen

Abb. 9: Umwandlung einer 3-Raumwohnung in eine 2-Raumwohnung (vorher-nachher)

Abb. 10: Grundrißveränderung zur Schaffung einer 6-Raumwohnung (vorher- nachher)

Abb. 11: Nachrüstaufzug der Firma Otis für Treppenhäuser des Plattenbautyps P2

Abb. 12: P2-Cottbus Versuchgebäude vor der Sanierungsmaßnahme

Abb. 13: P2-Cottbus Versuchgebäude nach der Sanierungsmaßnahme

Abb. 14: Teilrückbau / Aufwertung Herschekstraße 9-37 in Leinfelde (Zustand während Teilrückbau)

Abb. 15: Teilrückbau / Aufwertung Herschekstraße 9-37 in Leinfelde (Zustand nach Sanierung)

Tab. 1: Anzahl der industriell errichteten Wohnungen in Mehrfamilienhäusern in der DDR (1958-1990)

Tab. 2: Entwicklung des Wärmeenergieverbrauchs pro Normjahr– Versuchsbau P2 Cottus

1. Einleitung

Plattenbausiedlungen im Ostteil Deutschlands haben in der allgemeinen Wahrnehmung ein negativ besetztes Image. Schon nach der Wende erfuhren die DDR-Neubaugebiete meist aus Unkenntnis über die Besonderheiten im DDR-Wohnungsbau eine negative Außenwertung. In Wirklichkeit lebte der soziale Durchschnitt der DDR-Bevölkerung in Plattenbauten. Während sich z.B. bei einer Langzeitstudie in der Großsiedlung Grünau / Leipzig das reale Wohnumfeld verbessert hat ergeben Befragungen der Bewohner, dass sich das Image kontinuierlich verschlechtert hat.[1] Daher ist ein verantwortungsvoller Umgang mit der Ressource Plattenbau notwendig, damit nicht dieses negative Image Wirklichkeit wird. Plattenbauten in industrieller Bauweise sind keine Ost-Deutsche Erfindung. In Kapitel 2 skizziere ich die Entwicklung die zum Plattenbau geführt haben und die Philosophie welche hinter dem industrialisiertem Bauen steckt. Kapitel 3 beschreibt die Ursachen die zu einer Monostruktur an Plattenbauten in der DDR geführt haben und liefert eine Bestandsaufnahme, die für das weitere Verständnis unerlässlich ist. Die Probleme von Plattenbauten/Plattenbausiedlungen, die zum einen in baulichen Mängeln, zum anderen in einer einbrechenden Nachfrage an Wohnraum liegen, zeige ich in Kapitel 4 auf. Welche Möglichkeiten gibt es diesen Problemen zu begegnen? Was für Maßnahmen werden in der Praxis eingesetzt? Kapitel 5 liefert Einblicke in die verschiedenen Möglichkeiten. Schlussendlich wird in der Zusammenfassung die Frage nach der Zukunftsfähigkeit der „Platte“ gestellt.

In meiner Ausarbeitung habe ich mich auf den Plattenbau auf dem Gebiet der ehemaligen DDR konzentriert, da hier die Probleme am massivsten zu Tage treten und dieser Bereich in der Literatur dokumentiert ist. Die Erfahrung aus dem Umgang mit Plattenbaustrukturen und die aufgezeigten Lösungsmöglichkeiten lassen sich überwiegend auch auf andere Plattenbausiedlungen auf der Welt übertragen.

2. Die Entwicklung zur Plattenbauweise

„Platte“ und industrielles Bauen werden heutzutage umgangssprachlich gleichgesetzt.[2] Deshalb Bedarf es einer genaueren Begriffsbestimmung, die ich in Kapitel 2.1. entwickle.

Das industrielle Bauen blickt auf eine lange Geschichte zurück. Sie begann mit der Vorfertigung von Holzhäusern, gefolgt von Konstruktionen mit Gusseisen und Stahl und zuletzt im 20. Jahrhundert mit vorgefertigten Betonelementen, bis hin zu Bauten mit geschoßhohen und raumgroßen Platten, die wir heute als Plattenbauten kennen.[3] Die Entwicklung des industriellen Bauens werde ich im Folgenden skizzieren.

2.1. Industrielles Bauen – Eine Definition

Der italienische Bauwissenschaftler Carlo Testa definiert Industrialisierung als einen Prozess, der mit Hilfe von technischen Entwicklungen, organisatorischen Konzepten, Methoden und investiertem Kapital dazu dient die Produktivität zu steigern und die Leistung zu verbessern.[4]

Robert von Halász bezeichnet das vorgefertigte Bauen als eine Erscheinungsform der Industrialisierung. Diese Technik ist durch totale Vorfertigung des Entwurfs, der Ausführung und Vorfertigung der Bauelemente unter Verwendung von Typenlösungen beim Entwurf und Automatisierung bei der Planung geprägt.[5]

Ziel ist es also die Produktivität des Bauens durch Vorfertigung und Serienproduktion zu verbessern. Bauen wird als eine rein technische Aufgabe gesehen, die es möglichst effizient zu lösen gilt.

2.2. Die Anfänge des Industriellen Bauens

Die Vorgeschichte des industriellen Bauens beginnt mit der Holzbauweise. Bereits im 12. Jhd. wurden in Japan vorgefertigte zerlegbare Holzhäuser genutzt. Auch in Russland fanden im 16. und 17. Jhd. vorgefertigte Holzhäuser in Blockbauweise Verwendung.[6]

Eine große Verbreitung fanden um 1800 die vorgefertigten Holzhäuser in Großbritannien, da in den überseeischen Kolonien großer Wohnraumbedarf bestand.

Das um 1820 vorgefertigte Holzhaus, das als „Manning-Cottage“ bezeichnet wird, ragt hier besonders hervor. Englische Manufakturbesitzer spezialisierten sich und entwickelten einen Vertrieb für diese vorgefertigten Gebäude. Sie fanden vor allem bei der Besiedelung Süd-Australiens Verwendung. In dieser Zeit fand diese Technik ihren ersten Höhepunkt, bis in den Kolonien eine eigene Bauindustrie aufgebaut war und auf konventionelle Bauten zurückgegriffen wurde.[7]

Eine weitere Erscheinung waren die „iron churches“ in der zweiten Hälfte des 19. Jhd. in Großbritannien. Aus Sorge um die ungehinderte Religionsausübung in den durch die Industrialisierung rasch wachsenden Städten und den zahlreichen Kolonien wurden Kirchen in großer Zahl benötigt. Besonders in den entfernt gelegenen Kolonien konnte der Bedarf nicht durch die traditionelle Bauwirtschaft vor Ort gedeckt werden. Die in England vorgefertigten „portable churches“ wurden als Bausatz verschifft. Trotz der kostengünstigen Bauweise und leichten Montierbarkeit gerieten diese Kirchen wegen ihrer thermischen Überhitzung und den ästhetischen Unzulänglichkeiten in Verruf. Insgesamt wurden diese vorgefertigten Bauten insbesondere für den Export vorgesehen und staatlich subventioniert. Sie wurden vor allem in Zeiten des Mangels und als Provisorium eingesetzt.[8]

Eine weitere Station in der Geschichte des industriellen Bauens ist der Kristallpalast des englischen Architekten Joseph Paxton, der anlässlich der Londoner Weltausstellung im Jahre 1851 errichtet wurde (siehe Anhang Abb.1). Das Bauwerk bestand aus Gusseisenträger und Glastafeln, welches großen Anklang beim Publikum fand und die moderne Architektur beeinflusste. Der Erfolg des Kristallpalasts förderte die Durchsetzung neuer industriell gefertigter Baumaterialien. Zu Beginn des 20. Jhd. wurde dieser Erfolg durch die neuen Baustoffe Beton und Stahlbeton abgelöst.[9]

2.3. Der Weg zur Plattenbauweise

Anfang des 20. Jhd. gewann die Stahlbetonbauweise einen beträchtlichen Anteil auf dem Bausektor. Sie stand in Konkurrenz zur Stahlbauweise. Durch den Rückgang des Eisenabsatzes forcierte die Eisen- und Stahlindustrie den Stahlbau. Doch führte der 1. Weltkrieg und die damit einhergehende Rüstungsindustrie zu einer Stahlknappheit, die sich nach dem Krieg noch ausweitete. Dies führte dazu, dass die Stahlbauweise weiter Anteile abgeben musste. Überdies förderte der 1918 gegründete „Reichsverband zur Förderung sparsamer Bauweisen“ den Betonbau weiter. Der Konkurrenzkampf zwischen diesen beiden Bauweisen, die beide gleichermaßen geeignet waren, wurde durch die Stahlkontingentierung im Zuge der deutschen Kriegsvorbereitungen entschieden. Der Stahlbau hatte kaum noch eine Wettbewerbschance.[10]

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges, als der soziale Massenwohnbau einsetzte, griff man in Deutschland auf die vor dem Krieg entwickelte Technologie des Betonbaus zurück. In den USA hingegen, wo es keine Stahlknappheit auf Grund von Restriktionsmaßnahmen in Bezug auf Stahl gab, setzte sich der Stahlbau als industrielle Bauweise durch.[11]

Das Experimentieren mit Konstruktionsverfahren für Beton und Betonplatten begann schon früher. Zwischen 1850 und 1860 gab es in England und Frankreich Versuche Beton durch Metallstäbe oder Gitter zu armieren. Diese Technik wurde durch den Franzosen Josef Monier bekannt und 1867 durch diesen patentiert.

Der Franzose Francois Hennebiques wandte Ende des 19. Jhd. das Prinzip von Monier-Versteifungen konsequent auf Stützen und Decken an. So entstanden in Deutschland 1898/99 die ersten Betonbauten nach diesem Hennebique-Prinzip.[12]

Der New Yorker Ingenieur Grosvenor Atterbuy war es schließlich der als erster ein Konstruktionssystem für Plattenbauten im Jahre 1908 entwickelte. Es basierte auf vorgegossenen Betonplatten mit Hohlräumen und Einheiten mit geschoßhohen Panellen. Das Grundprinzip der heutigen Platte war geboren.[13] Die ersten Häuser nach dem System Atterbuy entstanden in der Siedlung Forest Hill in Long Island/New York.[14]

Auch in Deutschland war man nicht untätig. Es gab den Ansatz die Wohnsituation der unteren Schichten zu verbessern, indem durch die Rationalisierung des Bauprozesses und des Wohnens das Bauen günstiger und somit die Mieten für breite Schichten bezahlbarer werden. Die Idee der Massenproduktion des Gutes Wohnen wurde von vielen fortschrittlich gesinnten Architekten u.a. Le Corbusier, Frank Lloyd Wright, Martin Wagner, Ernst May, Hans Scharoun, Otto Bartning, Walter Gropius, Max und Bruno Traut aufgenommen. Die Erfolge waren hingegen eher bescheiden und erfüllten nicht die ökonomischen Erwartungen. Das im Rahmen der Ausstellung in der Werkbundsiedlung in Stuttgart 1927 industrielle gebaute Haus Nr. 17 von Walter Gropius gehörte laut der Reichsforschungsgesellschaft für Wirtschaftlichkeit im Bau- und Wohnungswesen zu den teuersten Konstruktionen der Siedlung. In den zwanziger Jahren gab es eine regelrechte Bewegung zu diesem Thema denen auch die später namhaften DDR-Architekten Hermann Henselmann, Richard Paulick und Gerhard Kosel angehörten. Gerhard Kosel nahm später eine Schlüsselrolle bei der Durchführung des industriellen Bauens in der DDR ein. Mies van der Rohe schrieb in seinem Aufsatz zum industriellen Bauen im Jahre 1924: „In der Industrialisierung des Bauwesens sehe ich das Kernproblem des Bauens in unserer Zeit. Gelingt es uns, diese Industrialisierung durchzuführen, dann werden sich die sozialen, wirtschaftlichen, technischen und auch künstlerischen Fragen leicht lösen lassen“. Hier lässt sich erkennen welche hohen Erwartungen an das industrielle Bauen gestellt wurden. In dieser Zeit der Euphorie entstand auch die erste Wohnsiedlung in Plattenbauweise in Deutschland. 1926 wurde die Splanemannsiedlung in Berlin-Lichtenberg durch den Einfluss und Plänen Martin Wagners, der seinerzeit Berliner Stadtbaurat war, vollendet. Trotz allem hatte das industrielle Bauen in dieser Zeit keine quantitativen Auswirkungen.[15]

Zur Zeit des dritten Reiches wurde der industrielle Wohnungsbau von den Nationalsozialisten unter anderen ideologischen Gesichtspunkten aufgegriffen.

Seit 1940 liefen Vorbereitungen der mit der Wohnungspolitik befassten Behörden des NS-Staates. Der Bedarf wurde auf 6 Millionen Neubauwohnungen in den ersten 10 Nachkriegsjahren geschätzt. Ziel war es auch hier durch Rationalisierung, Massenproduktion, Normierung und Typisierung eine Serienfertigung von Wohnbauten zu betreiben.[16]

Der Architekt Ernst Neufert, der durch das Bauhaus geprägt war, stieg in hohe Positionen im Dritten Reich auf und entwickelte die Industrialisierungslehre durch eine „Bauordnungslehre“ weiter, welche die Normierung und Systematisierung weiter fördern sollte. Er entwickelte Typengrundrisse und griff die Idee der Wohnbaumaschine aus den 20er Jahren von Walter Gropius auf. Bei der Hausbaumaschine nach Neufert handelt es sich um eine mobile Fabrik die an der Baustelle installiert wird. Als wandernde Schalung, die auf Schienen von Haus zu Haus weiterrollt, hinterlässt sie an der Rückseite eine aus Beton gegossene Hauszeile. Beton für den Rohbau und Fertigteile für den Ausbau werden an der Kopfseite der Fabrik angeliefert und mit Aufzügen in das gewünschte Stockwerk befördert. Seine Überlegungen waren nach 1945 sehr einflussreich in Europa. In der DDR gab es sogar Versuche die Hausbaumaschine in die Realität umzusetzen. Diese Experimente wurden aber auf Grund von zu vielen Unfällen mit Todesfolge abgebrochen.[17]

[...]


[1] vgl. Kahl: Erlebnis Plattenbau, S.146ff

[2] vgl. Hannemann: Die Platte, S.25f

[3] vgl. Peters: Zur Geschichte des industriellen Bauens, online

[4] vgl. Testa: Die Industrialisierung des Bauens, S.9

[5] vgl. Halász: Industrialisierung der Bautechnik – Bauen und Bauten mit Stahlbetonfertigteilen, S.2

[6] vgl. Peters: Zur Geschichte des industriellen Bauens, online

[7] vgl. Hannemann: Die Platte, S.29f

[8] vgl. Hannemann: Die Platte, S.31f

[9] vgl. Hannemann: Die Platte, S.32ff

[10] vgl. Werner; Seidel: Der Eisenbau: Vom Werdegang einer Bauweise, S.35f

[11] vgl. Hannemann: Die Platte, S.35

[12] vgl. Peters: Zur Geschichte des industriellen Bauens, online

[13] vgl. Hannemann: Die Platte, S.36

[14] vgl. Peters: Zur Geschichte des industriellen Bauens, online

[15] vgl. Hannemann: Die Platte, S.40ff

[16] vgl. Harlander; Fehl: Wohnungspolitik, Baugestaltung und Siedlungsplanung,, S.19

[17] vgl. Voigt: Triumph der Gleichform und des Zusammenpassens – Ernst Neufert und die Normierung in der Architektur, S.179ff

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Ressource Plattenbau. Möglichkeiten für Weiternutzung und Recycling
Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen; Standort Nürtingen
Note
2,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
30
Katalognummer
V65205
ISBN (eBook)
9783638578349
ISBN (Buch)
9783656797579
Dateigröße
2018 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ressource, Plattenbau
Arbeit zitieren
René Wedekind (Autor), 2006, Ressource Plattenbau. Möglichkeiten für Weiternutzung und Recycling, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65205

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