Alexander der Grosse ist eine der interessantesten Persönlichkeiten der Antike. Sein Name ist aufgrund seiner historischen Taten bis Heute unvergessen geblieben. Zunächst möchte ich einen kurzen Überblick über sein Leben vermitteln und im Hauptteil dieser Arbeit, werde ich mich dann konkret mit den drei Stationen Babylon, Susa und Persepolis auseinandersetzen, die er bei seinem Zug gegen Persien eroberte.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung und Überblick
1. Alexander in Babylon
2. Alexander in Susa
2.1 Der Zug nach Persepolis
3. Alexander in Persepolis
3.1 Feuer in Persepolis
4. Schluss
5. Literaturangaben
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, das Leben Alexanders des Großen in den Kontext seiner Eroberungszüge gegen das Perserreich zu stellen, wobei der Fokus gezielt auf den strategisch bedeutsamen Stationen Babylon, Susa und Persepolis liegt, um seine Rolle als Eroberer und potenzieller Nachfolger der persischen Herrscher zu beleuchten.
- Historischer Überblick über die Herkunft und Aufstieg Alexanders des Großen
- Die militärische und politische Bedeutung von Babylon, Susa und Persepolis im Perserreich
- Strategien zur Machtfestigung und Integration eroberter Gebiete
- Analyse der umstrittenen Zerstörung von Persepolis durch Feuer
- Untersuchung der ambivalenten Rolle Alexanders als Eroberer und Herrscher
Auszug aus dem Buch
3. Alexander in Persepolis
Persepolis war die traditionelle und repräsentative Königsstadt des Persischen Reiches und wurde von Dariush I. Ende des 6. Jahrhunderts v. Chr. erbaut. Der Ausbau der Stadt wurde innerhalb der Achaimeniden Dynastie stetig fortgesetzt. Die Achaimeniden Könige ließen diese eindrucksvolle Stadt von den besten Kunst - und Handwerker des gesamten persischen Reiches erbauen. Persepolis, mit seinen Monumentalen Palästen, Toren, Hallen und Schätzen war wahrscheinlich der reichste, luxuriöseste und edelste Ort zur Zeit Alexanders.
Nicht alle Bauten, waren beim Eintreffen Alexanders (Jan. 330 v. Chr.) fertig. So blieb das „Tor der Soldaten“, das Dariush II. erbauen lassen wollte unvollendet, der „Rohbau“ davon ist jedoch zu erkennen. Die Ruinen, der einst so prächtigen Stadt zählen zu den großartigsten Baudenkmälern des Orients und sind heute im Iran zu besichtigen. Die Iraner nennen den Ort Takht e Djamschid, der ca. 120 km nordwestlich der Stadt Shiraz liegt.
Als Alexander Persepolis erreicht übergibt im der Befehlshaber Tiridates die Stadt kampflos (vgl. Wiemer 2005: 115). Anders als in Babylon oder in Susa überlässt Alexander seinen Truppen die Stadt zur Plünderung. Persepolis einzunehmen, war schließlich Ziel des Rachefeldzuges. Das Heer sollte außerdem seine verdiente Reiche Beute erhalten als Lohn für die „Anstrengungen und Entbehrungen“ (Lauffer 2004: 104).
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung und Überblick: Dieses Kapitel gibt eine biografische Einführung in das Leben Alexanders des Großen, von seiner Geburt in Pella bis zu seiner Etablierung als Hegemon des Korinthischen Bundes und dem Beginn des Persienfeldzugs.
1. Alexander in Babylon: Der Text beschreibt die kampflose Übergabe Babylons an Alexander nach der Schlacht bei Gaugamela und seine Reaktionen auf die kulturelle Pracht der Stadt.
2. Alexander in Susa: Hier wird die Einnahme der Schatzkammer von Susa sowie die politische Strategie Alexanders gegenüber der lokalen Elite und der Familie von Dariush II. thematisiert.
2.1 Der Zug nach Persepolis: Dieses Kapitel widmet sich den militärischen Widerständen durch die Uxier und Arizobarzanes auf dem Weg ins persische Kernland.
3. Alexander in Persepolis: Das Kapitel schildert die Ankunft in der prächtigen Königsstadt, die Plünderung durch das Heer und die immense Ausbeute an Schätzen.
3.1 Feuer in Persepolis: Eine kritische Auseinandersetzung mit den widersprüchlichen Quellen und Versionen zur Brandlegung in der Stadt.
4. Schluss: Der Abschluss reflektiert Alexanders Ambitionen, die über eine bloße Eroberung hinausgingen und auf eine kulturelle Zusammenführung der griechischen und persischen Welt abzielten.
5. Literaturangaben: Auflistung der verwendeten Quellen und Forschungsliteratur.
Schlüsselwörter
Alexander der Große, Perserreich, Babylon, Susa, Persepolis, Achaimeniden, Dariush II., Makedonien, Eroberung, Hellenismus, Antike, Rachefeldzug, Schatzkammer, Brand von Persepolis, Philipp II.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht den Feldzug Alexanders des Großen in das Perserreich mit besonderem Fokus auf die Besetzung und Bedeutung der drei Metropolen Babylon, Susa und Persepolis.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die zentralen Felder umfassen die militärische Strategie, die politische Machtlegitimation durch die Integration persischer Strukturen und die kulturelle Interaktion zwischen Makedonen und Persern.
Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?
Ziel ist es zu klären, wie Alexander in den eroberten Städten agierte und inwieweit er zwischen der Rolle als Eroberer und der eines legitimen Nachfolgers der Perserkönige schwankte.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Der Autor nutzt eine historisch-analytische Methode, indem er auf Grundlage antiker Quellen (wie Arrian) und moderner Forschungsliteratur die Ereignisse nachzeichnet und interpretiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Ereignisse in Babylon, Susa und Persepolis sowie eine detaillierte Analyse der Widerstände auf dem Weg nach Persepolis und der ungeklärten Ursachen für den dortigen Stadtbrand.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Alexander der Große, Persepolis, Achaimeniden, Rachefeldzug, Hellenismus und die militärische Besatzungsstrategie.
Warum war die Einnahme von Susa für Alexander von so großer Bedeutung?
Susa war das politische Zentrum des Reiches und beherbergte den gigantischen persischen Königsschatz, dessen Edelmetalle Alexander nutzte, um seinen Feldzug zu finanzieren und seine Truppen zu unterstützen.
Wie bewertet der Autor den Brand von Persepolis?
Der Autor betrachtet die widersprüchlichen Quellenberichte kritisch und neigt zu der Vermutung, dass die Brandlegung kein Zufall, sondern eine politisch kalkulierte Tat Alexanders war, um den endgültigen Sieg über die Achaimeniden zu besiegeln.
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- Bernd Firuz Kramer (Author), 2005, Alexander der Grosse in Babylon, Susa und Persepolis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65269