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Entscheidungstheorien in Unternehmen

Title: Entscheidungstheorien in Unternehmen

Term Paper , 2006 , 28 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Jens Meyer (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Jedem Verhalten liegt faktische eine Entscheidung zugrunde, und diese sind hier Gegenstand der Überlegungen.

Gegenstand der Entscheidungstheorie sind die Entscheidungen, die von allen Individuen, sei es allein oder in einer Gruppe, getroffen werden. Das Ziel der Entscheidungstheorie ist dabei, diese Einzelpersonen oder Gruppen in komplexen Entscheidungssituationen zu unterstützen. Somit entspricht sie einer der zentralen Aufgaben in betriebswirtschaftlichen Organisationen. Entscheidungen sind häufig von existentieller Bedeutung und besitzen einen nachhaltigen Charakter. Beispiele aus dem privaten Alltagsleben kann da die Entscheidung zum Bau eines Hauses oder zur Annahme einer neuen Arbeitsstelle sein. Das breite Spektrum der Unternehmensbezogenen Entscheidungen reicht von Unternehmenserweiterungen bis hin zu Unternehmensschließungen.
Im Allgemeinen wird von einer Entscheidung gesprochen, wenn ein Wahlproblem besteht. Die Entscheidung ist somit die mehr oder weniger bewusste Auswahl einer Handlungsalternative.
Die Entscheidungsfindung hat eine lange Tradition. Schon im 4. Jh. vor Chr. ließ Platon erklären, dass alle wahrnehmbaren Dinge eine Ableitung von Urformen und Zuständen darstellen und sie besser mit der Seele als mit den Sinnen wahrgenommen werden. Der bekannte Philosoph Aristoteles vertrat zur gleichen Zeit die empirische Auffassung, dass Wissen auf Informationen basiert, das der Mensch durch seinen Verstand wahrnimmt. Diese Informationen erhält der Mensch durch seinen Verstand und deduktive Schlussfolgerungen. Weiter in der Geschichte, ca. 333 Jahre vor Chr. durchschlägt Alexander der Große den Gordischen Knoten und zeigt auf diese Weise, wie komplexe Probleme durch mutige Entscheidungen gelöst werden.

Könnten Menschen genug Informationen sammeln, so wären sie in der Lage immer rational zu entscheiden. Doch jede Entscheidung birgt auch ein Risiko in sich. Sind die Lösungsprobleme und Entscheidungsfolgen im Alltag noch von geringem Ausmaß, so können die positiven und negativen Folgen für Unternehmen sehr weitreichend sein.

Aufgabe der vorliegenden Ausarbeitung soll es sein, die
Problemstellung der Entscheidungsfindung in der unternehmerischen Praxis anzusprechen. Für die Erarbeitung des vorliegenden Textes sind sowohl Fachbücher wie auch Wirtschaftsmagazine herangezogen worden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Historie der Entscheidungstheorie

2 Grundlagen der Entscheidungstheorie

2.1 Deskriptive und präskriptive Entscheidungstheorie

2.1.2 Formulierung einer Theorie

2.2 Das Grundmodell der Entscheidungstheorie

2.2.1 Die Bedeutung von Entscheidungsmodellen

3 Entscheidung als Prozess

3.1 Phasen des Entscheidungsprozesses

3.2 Problemformulierung

3.3 Ziele und Alternativen

3.3.1 Interdependenzen von Zielen und Alternativen

3.4 Strukturierung und Segmentierung von Entscheidungen

4 Entscheidungskompetenz

4.1 Bestandteile einer Entscheidungskompetenz

4.2 Feld-, Handlungs- und Zielkomponente

4.3 Entscheidungsträger

4.3.1 Individual- vs. Gruppenentscheidungen

5 Entscheidung und Information

5.1 Problemdarstellung

5.2 Die Ermittlung des Informationswertes

5.2.1 Informationswert bei vollkommener und unvollkommener Information

5.3 Die Bestimmung des Informationswertes

6 Entscheidungsbildung in unterschiedlichen Situationen

6.1 Risiko-, Unsicherheits- und Sicherheitssituation

7. Der Zusammenhang von Entscheidungstheorien auf die Entscheidungsqualität in Unternehmen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit der Problemstellung der Entscheidungsfindung in der unternehmerischen Praxis. Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen der Entscheidungstheorie darzulegen und aufzuzeigen, wie diese zur Unterstützung bei komplexen Entscheidungssituationen in Organisationen beitragen können.

  • Grundlagen und historische Entwicklung der Entscheidungstheorie
  • Prozess der Entscheidungsfindung und Problemformulierung
  • Bedeutung von Zielen, Alternativen und Entscheidungskompetenzen
  • Rolle von Information und Entscheidungsmodellen
  • Entscheidungsverhalten unter Risiko, Unsicherheit und Sicherheit

Auszug aus dem Buch

3.2 Problemformulierung

Oftmals wird ein Entscheidungsprozess durch wahrgenommene Symptome angeregt. Diese Symptome können verschiedenartig sein und sich zum Beispiel wie folgt darstellen, der Ausfall einer Maschine in der Produktion, eine Erhöhung der laufenden Unternehmenskosten, eine Verringerung des Periodengewinns oder die Zunahme von Wettbewerbskonkurrenten am Markt.

Auslöser für eine Problemformulierung kann aber auch die Diskrepanz zwischen der Zielvorstellung und der Wirklichkeit sein. Liegt hier der Grund für die Formulierung des Problems, so gilt es eine Strukturierung vorzunehmen, damit Entscheidungen daraus abgeleitet werden können. Kommen wir nochmals auf das eingangs erwähnte Problem der ausgefallenen Maschine in der Produktion zurück. Allein die Erkenntnis kann bereits zur Problemformulierung führen. Das Entscheidungsproblem stellt sich insofern, dass an diesem Punkt überlegt werden muss, ob eine Reparatur der defekten Maschine oder ein Neukauf vollzogen werden soll.

Die Problemformulierung kann sich aber auch als ein langwieriger Prozess darstellen. Sofern im Unternehmen nur vage Vorstellungen darüber herrschen, wie die eigenen Absatzchancen durch geeignete Maßnahmen verbessert werden können stellt sich die Aufgabe, das Entscheidungsproblem zu konkretisieren. Mögliche Ansätze wären in diesem Beispiel die Verbesserung der Produktionsqualität oder die Verstärkung der Marketingaktivitäten.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel führt in den Gegenstand der Entscheidungstheorie ein und beleuchtet die Bedeutung von Entscheidungen für betriebswirtschaftliche Organisationen.

1 Historie der Entscheidungstheorie: Ein kurzer historischer Abriss zeigt die Entwicklung der Entscheidungsfindung von der griechischen Philosophie bis hin zu klassischen Beispielen der Problemlösung auf.

2 Grundlagen der Entscheidungstheorie: Hier werden die deskriptiven und präskriptiven Ansätze unterschieden sowie das Grundmodell der Entscheidungstheorie erläutert.

3 Entscheidung als Prozess: Dieses Kapitel betrachtet Entscheidungsvorgänge als dynamische Abfolge von Phasen, von der Problemformulierung bis zur Findung von Alternativen.

4 Entscheidungskompetenz: Es wird analysiert, wie Entscheidungskompetenzen in Organisationen zugewiesen werden und welche Rollen individuelle sowie Gruppenentscheidungen spielen.

5 Entscheidung und Information: Dieses Kapitel behandelt den Informationsprozess, die Ermittlung des Informationswertes und die Unterschiede bei der Entscheidungsfindung unter vollkommener oder unvollkommener Information.

6 Entscheidungsbildung in unterschiedlichen Situationen: Hier werden das Entscheidungsverhalten unter Risiko, Unsicherheit und Sicherheit detailliert untersucht.

7. Der Zusammenhang von Entscheidungstheorien auf die Entscheidungsqualität in Unternehmen: Abschließend wird der Einfluss der Koordination von Verstand und Erfahrung auf die Entscheidungsqualität im betrieblichen Kontext reflektiert.

Schlüsselwörter

Entscheidungstheorie, Entscheidungsprozess, Entscheidungsmodell, Problemformulierung, Handlungsalternative, Entscheidungskompetenz, Individualentscheidung, Gruppenentscheidung, Informationswert, Risikosituation, Unsicherheitssituation, Sicherheitssituation, Rationalität, Unternehmensführung, Entscheidungsqualität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die verschiedenen Entscheidungstheorien und deren Anwendung in der betriebswirtschaftlichen Praxis, um komplexe Situationen in Unternehmen besser zu strukturieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Prozess der Entscheidungsfindung, die Bedeutung von Informationen, die Rolle von Zielvorgaben sowie das Verhalten von Entscheidungsträgern in unterschiedlichen Umweltsituationen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die theoretischen Ansätze der Entscheidungslehre für Entscheidungsträger in Unternehmen verständlich aufzuarbeiten und die Methoden zur operativen Problemlösung zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturgestützte theoretische Analyse, indem sie Fachbücher und einschlägige Wirtschaftsmagazine heranzieht, um das Thema strukturiert aufzubereiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der Entscheidungsprozess, die Zuweisung von Kompetenzen, der Umgang mit Informationen und die Unterscheidung zwischen Entscheidungen unter Risiko, Unsicherheit und Sicherheit detailliert dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Entscheidungstheorie, Prozessorientierung, Informationsmanagement, Risikomanagement und Organisationale Entscheidungsstrukturen charakterisiert.

Wie definiert der Autor eine Entscheidung?

Der Autor definiert eine Entscheidung allgemein als eine mehr oder weniger bewusste Auswahl einer Handlungsalternative, wenn ein Wahlproblem besteht.

Was ist der Unterschied zwischen Individual- und Gruppenentscheidungen?

Eine Individualentscheidung wird von einer einzelnen Person getroffen und ist durch deren persönliche Persönlichkeitsstruktur geprägt, während bei einer Gruppenentscheidung mehrere Personen zur qualitativen Optimierung und Ausgewogenheit beitragen sollen.

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Details

Title
Entscheidungstheorien in Unternehmen
College
University of Applied Sciences and Arts Hildesheim, Holzminden, Göttingen  (Fachhochschule)
Course
Unternehmensführung
Grade
2,3
Author
Jens Meyer (Author)
Publication Year
2006
Pages
28
Catalog Number
V65446
ISBN (eBook)
9783638580113
ISBN (Book)
9783638670616
Language
German
Tags
Entscheidungstheorien Unternehmen Unternehmensführung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jens Meyer (Author), 2006, Entscheidungstheorien in Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65446
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