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Dividendenpolitik

Title: Dividendenpolitik

Diploma Thesis , 2006 , 67 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Christoph Hinrichs (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Summary Excerpt Details

Das auf die Einleitung folgende Kapitel 2 dient der Erläuterung der theoretischen Grundlagen der Dividendenpolitik. Im Kapitel 3 wird das Irrelevanztheorem der Dividendenpolitik von Modigliani und Miller detailliert dargestellt und anhand einer Arbeit von DeAngelo/DeAngelo (2006) weiterführend analysiert und kritisch gewürdigt. Im Anschluss daran werden die von Modigliani und Miller getroffenen Annahmen eines vollkommenen Kapitalmarkts gelockert, um in Kapitel 4 den Einfluss von Marktunvollkommenheiten und insbesondere von Steuern auf die Dividendenpolitik zu analysieren. Im Kapitel 5 wird dann abschließend dargestellt, inwiefern eine asymmetrische Informationsstruktur Auswirkungen auf die Gestaltung der Dividendenpolitik hat. Dabei sollen insbesondere Mechanismen zur Vermeidung eines Fehlverhaltens der Entscheidungsträger eines Unternehmens erörtert werden. Dabei werden alle Überlegungen, die der Dividendenpolitik eine Signalfunktion zuweisen, ausgeklammert. Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Schlussbetrachtung.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Ziel der Arbeit

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Grundlagen der Dividendenpolitik

2.1 Begriff und Ziele der Dividendenpolitik

2.2 Abgrenzung und Einordnung in die Finanzierungstheorie

2.3 Auswirkungen der Dividendenpolitik

2.3.1 Auswirkungen auf das Unternehmensziel

2.3.2 Auswirkungen auf Bilanzkennzahlen

2.4 Rahmenbedingungen der Dividendenpolitik

2.4.1 Gesetzliche Regelungen zum Schutz der Kapitalgeber

2.4.1.1 Vorschriften bei der Zahlung von Dividenden

2.4.1.2 Vorschriften beim Rückkauf eigener Aktien

2.4.2 Einflussfaktoren auf das Management im Rahmen der Dividendenpolitik

3 Theoretische Ansätze der Dividendenpolitik

3.1 Grundlegende Theorien zur Dividendenpolitik

3.2 Das Irrelevanztheorem von Modigliani/Miller

3.2.1 Erläuterungen des Modellrahmens

3.2.2 Darstellung des Bewertungsmodells

3.2.3 Interpretation der Ergebnisse

3.3 Würdigung des Irrelevanztheorems durch das Modell von DeAngelo/DeAngelo

3.3.1 Erläuterungen des Modellrahmens

3.3.2 Darstellung des Bewertungsmodells

3.3.2.1 Ausschluss der Einbehaltungsmöglichkeit

3.3.2.2 Einbeziehung der Einbehaltungsmöglichkeit

3.3.3 Interpretation der Ergebnisse

3.3.4 Würdigung der Ergebnisse aus Sicht der Agencytheorie

4 Analyse der Dividendenpolitik unter Berücksichtigung von Marktunvollkommenheiten

4.1 Theoretische Grundlagen bei der Berücksichtigung von Steuern

4.2 Modellanalysen der Dividendenbewertung anhand des Ex-Tages

4.2.1 Darstellung statischer Modelle

4.2.2 Darstellung dynamischer Modelle

4.2.2.1 Erläuterungen des Modellrahmens

4.2.2.2 Darstellung und ökonomische Interpretation des Bewertungsmodells

4.2.2.3 Empirische Untersuchungsergebnisse des Modells

4.2.2.4 Kritische Würdigung der Ergebnisse

4.3 Vergleich der Dividendenzahlung und des Aktienrückkaufs aus steuerlicher Sicht

4.3.1 Grundlagen der Besteuerung von Dividenden und Aktienrückkäufen

4.3.2 Vergleich der Ausschüttungsalternativen im klassischen Körperschaftssteuersystem mit Halbeinkünfteverfahren

4.3.2.1 Gewinnbesteuerung auf der Ebene der Kapitalgesellschaft

4.3.2.2 Ertragsbesteuerung auf der Ebene der Aktionäre

4.4 Zwischenfazit

5 Analyse der Dividendenpolitik unter Berücksichtigung von Informationsasymmetrien

5.1 Theoretische Grundlagen der Agencytheorie

5.2 Agencybeziehungen verschiedener Interessensgruppen

5.2.1 Interessenskonflikte zwischen Eigen- und Fremdkapitalgebern

5.2.2 Interessenskonflikte zwischen Eigenkapitalgebern und Management

5.3 Disziplinierungsmechanismen des Managements im Rahmen der Dividendenpolitik

5.3.1 Kontrollwirkungen institutioneller Investoren

5.3.1.1 Bedeutung institutioneller Investoren

5.3.1.2 Erläuterung des Modellrahmens

5.3.1.3 Darstellung des Agencymodells

5.3.1.4 Interpretation der Modellergebnisse

5.3.1.5 Empirische Implikationen des Modells

5.3.2 Einfluss der Kapitalstruktur auf Managemententscheidungen

6 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die wesentlichen theoretischen und empirischen Überlegungen zur Relevanz der Dividendenpolitik systematisch darzustellen. Dabei wird analysiert, wie sich verschiedene Faktoren – insbesondere Marktunvollkommenheiten wie Steuern und Informationsasymmetrien – auf die Dividendenzahlungen und den daraus resultierenden Unternehmenswert auswirken.

  • Grundlagen der Dividendenpolitik und deren Abgrenzung in der Finanzierungstheorie
  • Das Irrelevanztheorem von Modigliani und Miller und dessen kritische Würdigung
  • Analyse von Steuereffekten und Klientelbildung bei der Dividendenbewertung
  • Agencytheoretische Erklärungsansätze und Disziplinierungsmechanismen des Managements
  • Vergleich zwischen Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufen unter steuerlichen Aspekten

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Erläuterungen des Modellrahmens

Im Grundmodell von MM wird annahmegemäß eine Wirtschaft mit vollkommenem Kapitalmarkt, rationalem Verhalten der Markteilnehmer sowie vollkommener Sicherheit betrachtet. Ein vollkommener Kapitalmarkt lässt sich durch folgende Eigenschaften beschreiben:

• Die Marktteilnehmer sind Preisnehmer, d.h. kein einzelner Markteilnehmer kann durch sein Handeln die Marktpreise beeinflussen.

• Es existieren homogene Erwartungen der Marktteilnehmer hinsichtlich aller relevanten Einflussvariablen. Es bestehen folglich keine Informationsasymmetrien, d.h. allen Marktteilnehmern stehen die gleichen, kostenlosen Informationen zur Verfügung, die sie gleicher Weise verarbeiten und nutzen.

• Es fallen keine Transaktionskosten bei Kauf, Verkauf oder Emission von Wertpapieren an.

• Es existieren keine Unterschiede in der Besteuerung von Dividenden- und Kapitalgewinnen.

Außerdem unterstellen MM rationales Verhalten der Marktteilnehmer. Demnach steigt der Nutzen der Marktteilnehmer mit steigendem Vermögen und die Investoren sind indifferent zwischen Ausschüttungen (Dividenden oder Aktienrückkäufe) und Kapitalgewinnen, so dass im Bewertungsmodell nicht zwischen den Ausschüttungsformen differenziert werden muss. Die unterstellte vollkommene Sicherheit impliziert, dass die Investoren über die Investitionsprogramme und zukünftigen Gewinne vollständig informiert sind. Diese Annahme stellt sicher, dass die Finanzierung des Unternehmens im Basismodell vollständig mit Eigenkapital erfolgen kann. Es existieren folglich keine Interessenskonflikte zwischen Eigen- und Fremdkapitalgebern. Und da die Unternehmenspolitik des Managements ausschließlich durch die homogenen Aktionärsinteressen bestimmt wird, entstehen ebenfalls keine Interessenskonflikte zwischen Management und Eigenkapitalgebern. Folglich werden Agencyprobleme im Basismodell von MM komplett ausgeblendet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung ein und definiert das Ziel der Arbeit, die Relevanz der Dividendenpolitik innerhalb der Finanzierungstheorie unter Berücksichtigung verschiedener Annahmen systematisch zu untersuchen.

2 Grundlagen der Dividendenpolitik: In diesem Kapitel werden grundlegende Begriffe, Ziele und die Einordnung der Dividendenpolitik in die Finanzierungstheorie sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen der Ausschüttung erläutert.

3 Theoretische Ansätze der Dividendenpolitik: Das Kapitel behandelt das fundamentale Irrelevanztheorem von Modigliani und Miller und würdigt dieses durch eine detaillierte Analyse des Modells von DeAngelo/DeAngelo.

4 Analyse der Dividendenpolitik unter Berücksichtigung von Marktunvollkommenheiten: Hier wird der Einfluss von Steuern auf die Dividendenbewertung mittels statischer und dynamischer Modelle untersucht und ein Vergleich zwischen Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufen gezogen.

5 Analyse der Dividendenpolitik unter Berücksichtigung von Informationsasymmetrien: Dieses Kapitel nutzt die Agencytheorie, um Interessenskonflikte aufzudecken und Disziplinierungsmechanismen des Managements durch Dividendenpolitik und Kapitalstruktur zu erörtern.

6 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Betrachtung, in der die Erkenntnisse zur Relevanz der Dividendenpolitik unter den verschiedenen analysierten Marktbedingungen gebündelt werden.

Schlüsselwörter

Dividendenpolitik, Modigliani-Miller-Theorem, Unternehmenswert, Marktunvollkommenheiten, Steuereffekte, Aktienrückkauf, Informationsasymmetrien, Agencytheorie, Kapitalmarkt, Eigenkapital, Fremdkapital, Ausschüttungsquote, Dividendenglättung, Interessenkonflikte, Investitionspolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Dividendenpolitik von Unternehmen und analysiert kritisch, ob und unter welchen Bedingungen die Entscheidung über die Höhe und Form von Ausschüttungen den Unternehmenswert beeinflussen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind das Irrelevanztheorem von Modigliani/Miller, die Auswirkungen von Marktunvollkommenheiten (insbesondere Steuern) sowie Agency-Probleme in Märkten mit Informationsasymmetrien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist eine systematische Darstellung der Überlegungen, die die Relevanz der Dividendenpolitik begründen, um das komplexe „Dividendenpuzzle“ besser zu verstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch orientierte Arbeit, die auf Basis finanzwissenschaftlicher Literatur Modelle (wie MM-Modell, DeAngelo/DeAngelo-Modell oder Agency-Modelle) darstellt, analysiert und kritisch würdigt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die Analyse unter Steuereinflüssen (Marktunvollkommenheiten) sowie die Analyse unter dem Aspekt der Agencytheorie und der Informationsasymmetrien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Dividendenpolitik, Unternehmenswert, Steuereffekte, Agencytheorie, Aktienrückkauf und der vollkommene vs. unvollkommene Kapitalmarkt.

Welche Rolle spielt die Besteuerung in der Analyse der Dividendenpolitik?

Die Besteuerung wird als wesentlicher Faktor behandelt, der die Vorteilhaftigkeit verschiedener Ausschüttungsformen beeinflusst, insbesondere durch Unterschiede in der Besteuerung von Dividenden gegenüber Kapitalgewinnen bei Aktienrückkäufen.

Warum wird in der Arbeit auch der Aktienrückkauf thematisiert?

Der Aktienrückkauf wird als relevante Alternative zur klassischen Dividendenzahlung analysiert, insbesondere im Hinblick auf steuerliche Optimierungsmöglichkeiten und Auswirkungen auf die Eigenkapitalbasis des Unternehmens.

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Details

Title
Dividendenpolitik
College
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Institut für Betriebswirtschaftslehre)
Grade
2,3
Author
Christoph Hinrichs (Author)
Publication Year
2006
Pages
67
Catalog Number
V65593
ISBN (eBook)
9783638581196
Language
German
Tags
Dividendenpolitik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Hinrichs (Author), 2006, Dividendenpolitik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65593
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