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Evaluation - eine eigene Ordnung?

Title: Evaluation - eine eigene Ordnung?

Essay , 2006 , 4 Pages

Autor:in: Larissa Drewa (Author)

Pedagogy - General
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Jeder Mensch führt in seinem Leben Evaluationen durch, oder sollte dies zumindest tun. Evaluation ist jedoch nicht nur Bestandteil des Alltags, sondern auch ein unverzichtba-rer und höchst komplizierter Teil der Wissenschaft. Forschung ohne Evaluation entbehrt der Sinnhaftigkeit.
Doch was charakterisiert Evaluation? Ist sie nur eine Methode, die ständig nach neuen Maßstäben ausgerichtet wird, oder begründet sie eine eigenständige Ordnung mit festen Regeln und Normen?

Zur Beantwortung der Fragestellung ist es zunächst sinnvoll, den Begriff Evaluation zu definieren und kurz zu skizzieren. Anschließend wird dargestellt was Evaluations-forschung ist und womit sie sich beschäftigt. Danach wird dann auf die Frage einge-gangen, ob Evaluation eine eigene Ordnung besitzt oder nicht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Was ist Evaluation?

2. Was ist Evaluationsforschung und womit beschäftigt sie sich?

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich kritisch mit der Frage auseinander, ob die Evaluation als wissenschaftliche Disziplin eine eigenständige Ordnung mit festen Regeln und Normen besitzt oder ob ihre Natur einer solchen Systematisierung entgegensteht.

  • Definition und konzeptionelle Einordnung von Evaluation
  • Abgrenzung zwischen alltäglicher Evaluation und wissenschaftlicher Evaluationsforschung
  • Analyse der Hindernisse für eine einheitliche wissenschaftliche Struktur
  • Diskussion von Standards zur Qualitätssicherung
  • Reflexion über die Entwicklung der Evaluation als Disziplin

Auszug aus dem Buch

Was ist Evaluationsforschung und womit beschäftigt sie sich?

Findet Evaluation im alltäglichen Leben statt, stehen dafür die drei Kriterien Bewerten, Erfahren und Entscheiden im Vordergrund, die auch in den meisten Fällen ineinander übergehen. Die Evaluationsforschung hingegen separiert diese Bereiche voneinander betreffend ihrer Durchführung und ihrer Anerkennung (vgl. Kuper 2005, S. 8).

„Die Evaluationsforschung befasst sich als Teilbereich der empirischen Forschung mit der Bewertung von Maßnahmen oder Interventionen.“ (Bortz, Döring 1995, S. 95) „Sie [die empirischen Methoden; der Verfasser] sind erforderlich, um die Zufälligkeit alltäglicher Erfahrungen als Grundlage für die Aussagen über Tatsachen zu überwinden und an ihre Stelle systematische Formen des methodisch kontrollierten Erkenntnisgewinns zu setzen.“ (Kuper 2005, S. 8)

In der Diskussion um die Evaluationsforschung geht es um die angenommene Subjektivität in Hinblick auf die Tatsachen, welche von den Forschern festgelegt werden. Getroffene Beurteilungen können dadurch durch andere Forschungen nicht nachvollzogen werden und ihre Ergebnisse nicht ausreichend bestätigt werden (vgl. Kuper 2005, S. 8).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Was ist Evaluation?: Dieses Kapitel führt in den Begriff der Evaluation ein und betont ihre Bedeutung als Instrument zur Generierung von Erfahrungswissen, welches auf der Bewertung von Informationen basiert.

2. Was ist Evaluationsforschung und womit beschäftigt sie sich?: Der Abschnitt beleuchtet den methodischen Unterschied zwischen alltäglicher Bewertung und systematischer Evaluationsforschung, wobei die Problematik der Subjektivität und die Hürden für einheitliche wissenschaftliche Standards thematisiert werden.

3. Fazit: Das Fazit stellt fest, dass aktuell keine eigenständige Ordnung der Evaluation existiert, jedoch Bestrebungen durch erste Standards erkennbar sind, die weiterverfolgt werden müssen.

Schlüsselwörter

Evaluation, Evaluationsforschung, Empirische Forschung, Wissenschaft, Ordnung, Standards, Subjektivität, Erkenntnisgewinn, Interventionen, Bewertung, Disziplin, Methodik, Erfahrungswissen, Qualitätssicherung, Transparenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Status der Evaluation innerhalb der Wissenschaft und geht der Frage nach, ob es sich um eine Disziplin mit festen Regeln oder um eine weniger strukturierte Praxis handelt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Fokus stehen die Definition von Evaluation, die Abgrenzung zur Evaluationsforschung sowie die Diskussion über hinderliche Bedingungen für eine wissenschaftliche Disziplinarität.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob Evaluation eine eigene, verbindliche Ordnung besitzt oder ob sie aufgrund ihrer prozessualen Natur eher einer "Zwischenordnung" angehört.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um einen essayistischen Ansatz, der Literaturrecherchen und die kritische Auseinandersetzung mit Standardwerken der Evaluationsforschung kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die konzeptionellen Probleme der Evaluation, insbesondere die Subjektivität von Untersuchungsgegenständen und die Schwierigkeiten bei der Etablierung einheitlicher wissenschaftlicher Standards.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Evaluation, Evaluationsforschung, Subjektivität, empirische Forschung, Standards und wissenschaftliche Ordnung.

Warum wird die institutionelle Form der Evaluation als hinderlich für eine Disziplin betrachtet?

Die Evaluation basiert oft auf alltagsnahen Entscheidungsproblemen, die subjektiv geprägt sind, was die Abgrenzung zu einer theoretisch fundierten, rein wissenschaftlichen Disziplin erschwert.

Welche vier Eigenschaften sollen Evaluationen laut den diskutierten Standards aufweisen?

Nach den Standards von 2001 sollen Evaluationen die Eigenschaften Nützlichkeit, Durchführbarkeit, Fairness und Genauigkeit besitzen.

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Details

Title
Evaluation - eine eigene Ordnung?
College
University of Wuppertal
Course
Evaluation im Erziehungssystem
Author
Larissa Drewa (Author)
Publication Year
2006
Pages
4
Catalog Number
V65648
ISBN (eBook)
9783638581653
ISBN (Book)
9783656771487
Language
German
Tags
Evaluation Ordnung Evaluation Erziehungssystem
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Larissa Drewa (Author), 2006, Evaluation - eine eigene Ordnung?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65648
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