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Einführung von computergestützten Dokumentationssystemen in der stationären Suchtkrankenhilfe am Beispiel von Adaptionseinrichtungen

Título: Einführung von computergestützten Dokumentationssystemen in der stationären Suchtkrankenhilfe am Beispiel von Adaptionseinrichtungen

Tesis , 2006 , 103 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Thomas Postel (Autor)

Trabajo social
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Resumen Extracto de texto Detalles

Die Nutzung von Computern und Internet ist heute in vielen sozialen Einrichtungen selbstverständlich. Informationstechnologie (IT) wird inzwischen auch verstärkt in der fachlichen Arbeit eingesetzt. Die Dokumentation der Behandlungsprozesse ist eines dieser Aufgabenfelder. Mit einer konventionellen Aktenführung lassen sich diese Aufgaben häufig nicht mehr effizient durchführen. Viele Einrichtungen setzen bereits computergestützte Dokumentationsprogramme ein, andere planen eine Einführung dieser Systeme.
Inzwischen ist Fachsoftware auch für kleinere Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe erschwinglich geworden. Mit modernen IT-Systemen kann der Behandlungsprozess nicht nur dokumentiert sondern auch geplant werden. Häufig sind noch Adressverwaltungs- und Kommunikationsfunktionen vorhanden.
Ziel dieser Diplomarbeit ist es deutlich zu machen, dass für eine erfolgreiche Einführung und Nutzung von IT-Systemen eine systematische Vorbereitung und Planung unabdingbar ist. Die dafür erforderlichen Schritte und Prozesse sollen vorgestellt werden.
Dazu werden zunächst im 2. Kapitel das System der Suchthilfe in Deutschland und der Einrichtungstyp Adaptionseinrichtung beschrieben. Anschließend wird im 3. Kapitel die Qualität im Bereich sozialer Dienstleistungen erläutert und aufgezeigt, dass die Dokumentation eine Voraussetzung für die Qualitätssicherung ist. Im 4. Kapitel werden Funktion und Inhalt der Aktenführung und Dokumentation dargestellt. Die Nutzung der Informationstechnologie in sozialen Organisationen und die IT-Grundlagen werden im 5. Kapitel erläutert. Anschließend wird im 6. Kapitel der Auswahl- und Einführungsprozess für eine Fachsoftware beschrieben. Notwendige Schutzmaßnahmen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten durch IT-Systeme werden im 7. Kapitel aufgezeigt. Im 8. Kapitel wird der Funktionsumfang einer Dokumentationssoftware näher erläutert. Abschließend soll im 9. Kapitel an einem Beispielprojekt der Einführungsprozess eines IT-Dokumentationssystems dargestellt werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 System der Suchthilfe in Deutschland

2.1 Träger und Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe

2.2 ICF als Grundlage der Rehabilitationsmaßnahmen

2.3 Adaptionsmaßnahmen als 2. Phase der Rehabilitation

2.3.1 Phasen der Adaption

2.3.2 Zielgruppe der Adaptionsbehandlung

2.3.3 Struktur der Einrichtungen

2.4 Nachsorge

2.5 Zukunft der stationären Sucht-Rehabilitation

3 Qualität im Bereich sozialer Dienstleistungen

3.1 Qualitätsmanagement und Qualitätsmanagementsystem

3.2 Rahmenbedingungen der Qualität in der Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen

3.2.1 Qualitätssicherungsprogramm der Rentenversicherung

3.2.2 Qualitätsvergleiche als Belegungskriterium

3.3 Dokumentation als Voraussetzung für die Qualitätssicherung.

3.4 Wissensmanagement

4 Aktenführung und Dokumentation

4.1 Funktion der klientenbezogenen Dokumentation

4.2 Inhaltliche und formale Anforderungen

4.3 Therapieziele und Behandlungsplan

5 Informationstechnologie in sozialen Organisationen

5.1 Geschichtliche Entwicklung

5.2 Technische IT-Grundlagen

5.2.1 Computer-Netzwerke

5.2.2 Softwarearchitektur-Konzepte

5.3 Software-Ergonomie

5.4 Trends und Entwicklungen der IT in der Sozialwirtschaft

5.5 Chancen und Risiken

5.6 IT-Management in Organisationen der Sozialwirtschaft

5.7 Konsequenzen der Computerisierung

5.7.1 Folgen für Mitarbeiter und Arbeitsplätze

5.7.2 Folgen für Patienten

6 Maßnahmen zur Einführung neuer Software

6.1 Analyse und Optimierung der Arbeitsprozesse

6.2 IT-Schulung der Mitarbeiter

6.3 Software-Auswahlprozess

6.3.1 Planungsphase

6.3.2 Formulierung des Anforderungsprofils

6.3.3 Vorauswahl-Verfahren

6.3.4 Gezielte Informationsbeschaffung

6.3.5 Endauswahl-Verfahren

6.3.6 Kaufentscheidung und Vertragsabschluss

6.4 Einführungsprozess von IT-Lösungen

6.4.1 Planungsphase

6.4.2 Auswahl der Strategie

6.4.3 Vorbereitungsphase

6.4.4 Betreuung und Programmanpassung

6.4.5 Mitarbeiterschulung

6.4.6 Arbeit mit dem neuen IT-System

7 Datenschutz und IT-Sicherheit

7.1 Datenschutzrecht

7.1.1 Einwilligung

7.1.2 Berichtigung, Löschung und Sperrung von Daten

7.1.3 Verpflichtung der Mitarbeiter auf das Datengeheimnis

7.1.4 Meldepflicht für IT-Verfahren und Datenschutzbeauftragter

7.1.5 Schutz der Mitarbeiterdaten

7.1.6 Schutzmaßnahmen

7.2 IT-Sicherheit

7.2.1 Bestandsaufnahme und Risiko-Analyse

7.2.2 Schutzstufenkonzept

7.2.3 Organisatorische Maßnahmen

7.2.4 Organisatorisch-technische Maßnahmen

7.2.5 Technische Maßnahmen

8 Dokumentationssoftware für Adaptionseinrichtungen

9 Einführung eines IT-Dokumentationssystems in einer Adaptionseinrichtung (Beispielprojekt)

9.1 Planungsphase

9.2 Auftaktveranstaltung (Kick-Off-Meeting)

9.3 Umsetzungsphase Software-Auswahlprozess

9.4 Kaufentscheidung

9.5 Umsetzungsphase Einführung IT-System

9.6 Konsolidierungsphase und Reflexion

9.7 Abbildungen

Zielsetzung & Themen

Diese Diplomarbeit untersucht die systematische Einführung von computergestützten Dokumentationssystemen in stationären Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe, insbesondere in Adaptionseinrichtungen. Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, dass eine erfolgreiche Implementierung solcher IT-Systeme eine fundierte Planung, eine strukturierte Prozessanalyse sowie die frühzeitige und umfassende Einbindung der betroffenen Mitarbeiter erfordert.

  • Systematik der Suchthilfe in Deutschland und der Rolle der Adaptionseinrichtungen
  • Qualitätsmanagement und die Bedeutung der Dokumentation als Voraussetzung
  • Grundlagen der Informationstechnologie im Kontext sozialer Organisationen
  • Prozessschritte zur Auswahl und Einführung von Fachsoftware
  • Datenschutzanforderungen und IT-Sicherheitskonzepte

Auszug aus dem Buch

6.3.4 Gezielte Informationsbeschaffung

Die in der Vorauswahl gewonnene Informationsbasis muss als Vorbereitung auf das Endauswahlverfahren systematisch erweitert werden. Die Möglichkeiten dafür sind insbesondere:

Eine Präsentation in der Einrichtung ermöglicht es, das Anforderungsprofil mit dem Softwareanbieter durchzusprechen, Detailfragen zu klären und der Funktionsumfang zu überprüfen (KREIDENWEIS 2005, S. 125). Zur Vorbereitung sollte der Anbieter detaillierte Informationen über den gewünschten Funktionsumfang (einschließlich wichtiger Datenfelder und benötigter Berichtsausdrucke) erhalten, damit bei der Präsentation ein aussagefähiger Testlauf durchgeführt werden kann. Dazu werden (aus Datenschutzgründen) fiktive Musterpatienten eingegeben, der Betreuungsprozess simuliert und die benötigten Formulare und Berichte ausgedruckt.

Präsentationen sind sehr zeitintensiv, deshalb sollten sie nicht vor dieser Phase des Auswahlprozesses durchgeführt werden. Außerdem besteht die Gefahr, dass aufgrund unzureichender Informationsbeschaffung und dem Verhandlungsgeschick des Vertriebsmitarbeiters des Anbieters in einem zu frühen Stadium des Auswahlprozesses ein folgenschwerer Fehlkauf getätigt wird.

Die Testinstallation der Software ist eine umfassende Möglichkeit der Informationsbeschaffung unter realen Bedingungen. Das Programm wird in einer voll funktionsfähigen Version für einen bestimmten Zeitraum - oft kostenlos - zur Verfügung gestellt. Je nach Anbieter können aber für die Installation der Software in der Einrichtung Kosten anfallen. Vor der Testinstallation sollten einige Mitarbeiter eine (evtl. kostenpflichtige) Anwenderschulung des Herstellers besuchen. Durch Grundkenntnisse in der Bedienung sind sie dann in der Lage, sich auf die Überprüfung der Funktionalität des Programms zu konzentrieren. An dem Test selbst sollten alle Mitarbeiter teilnehmen, die später mit der Fachsoftware arbeiten müssen. Neben dem benötigten Funktionsumfang lässt sich hierbei auch die Software-Ergonomie (vgl. S. 29) überprüfen. Auch aus diesem Grund sollte die Möglichkeit einer Testinstallation als KO-Kriterium in das Vorauswahl-Verfahren aufgenommen werden. Eine Testinstallation ist sehr zeit- und arbeitsintensiv. Sie lässt sich meist nur bei einem oder zwei Programmen aus der Vorauswahl durchführen. (KREIDENWEIS 2005, S. 126f)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit begründet die Notwendigkeit moderner IT-Systeme in sozialen Einrichtungen und skizziert den Aufbau der Untersuchung zum Einführungsprozess von Fachsoftware.

2 System der Suchthilfe in Deutschland: Dieses Kapitel beschreibt das deutsche Hilfesystem, insbesondere die Rolle der Adaptionsmaßnahmen in der zweiten Phase der Rehabilitation.

3 Qualität im Bereich sozialer Dienstleistungen: Es wird dargelegt, dass Dokumentation eine essenzielle Voraussetzung für die Qualitätssicherung und das Wissensmanagement in sozialen Einrichtungen darstellt.

4 Aktenführung und Dokumentation: Das Kapitel behandelt die Funktionen, inhaltlichen Anforderungen und die Bedeutung strukturierter Dokumentation für die professionelle Soziale Arbeit.

5 Informationstechnologie in sozialen Organisationen: Es erfolgt eine Übersicht zu technischen IT-Grundlagen, Trends, Chancen und Risiken sowie den Konsequenzen der Computerisierung für Mitarbeiter und Patienten.

6 Maßnahmen zur Einführung neuer Software: Der Fokus liegt auf dem Management der Software-Einführung, von der Prozessoptimierung über Schulungskonzepte bis hin zum Auswahl- und Einführungsprozess.

7 Datenschutz und IT-Sicherheit: Das Kapitel erläutert rechtliche Rahmenbedingungen und notwendige technische sowie organisatorische Schutzmaßnahmen beim Einsatz von IT-Systemen.

8 Dokumentationssoftware für Adaptionseinrichtungen: Hier wird der spezifische Bedarf an modularen, anpassbaren Dokumentationslösungen für Adaptionseinrichtungen thematisiert.

9 Einführung eines IT-Dokumentationssystems in einer Adaptionseinrichtung (Beispielprojekt): Das Kapitel illustriert die praktischen Arbeitsschritte zur Einführung eines IT-Systems anhand eines fiktiven, aber realistischen Modellprojekts.

Schlüsselwörter

Sozialinformatik, Suchthilfe, Adaptionseinrichtung, Dokumentationssystem, Qualitätsmanagement, Software-Auswahl, Einführungsprozess, IT-Management, Datenschutz, IT-Sicherheit, Prozessoptimierung, Projektarbeit, Fachsoftware, Wissensmanagement, Rehabilitation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Einführung computergestützter Dokumentationssysteme in stationären Adaptionseinrichtungen der Suchtkrankenhilfe und den damit verbundenen Prozessen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören das System der Suchthilfe, Qualitätsmanagement in sozialen Dienstleistungen, Aktenführung, IT-Grundlagen, Datenschutz und das Management von Software-Einführungsprojekten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, dass eine erfolgreiche Nutzung von IT-Systemen eine systematische Vorbereitung, Planung und die aktive Einbindung der Mitarbeiter erfordert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturrecherche sowie die theoretische Aufarbeitung von IT-Einführungsprozessen, ergänzt durch die beispielhafte Darstellung in einem konkreten Projektverlauf.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Qualität und IT, Anforderungen an Dokumentation, spezifische Maßnahmen zur Softwareeinführung (Auswahl, Schulung, Einführung) sowie rechtliche Aspekte zum Datenschutz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Sozialinformatik, Adaptionseinrichtung, Dokumentationssystem, Qualitätsmanagement, Software-Auswahl, Datenschutz und IT-Sicherheit.

Warum ist das Beispielprojekt im 9. Kapitel wichtig?

Es veranschaulicht die theoretischen Erkenntnisse der Arbeit in einem praxisnahen, fiktiven Szenario und verdeutlicht so die notwendigen Aufgaben und typischen Herausforderungen eines solchen IT-Projekts.

Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei der Softwareeinführung?

Die Mitarbeiter sind ein entscheidender Erfolgsfaktor; sie müssen frühzeitig in den Einführungsprozess eingebunden, bedarfsgerecht geschult und durch Software-Betreuer unterstützt werden.

Wie unterscheidet sich die Arbeit von herkömmlichen Software-Vergleichen?

Anstatt eine bloße Marktübersicht zu liefern, konzentriert sich die Arbeit auf die programm-unabhängigen, essenziellen Schritte und Management-Prozesse, die eine Software-Einführung erst erfolgreich machen.

Warum sind Datenschutz und IT-Sicherheit so relevant?

Da in Adaptionseinrichtungen hochsensible Patientendaten verarbeitet werden, sind umfangreiche technische und organisatorische Schutzmaßnahmen zwingend erforderlich, um Missbrauch zu verhindern und die Funktionsfähigkeit der IT zu sichern.

Final del extracto de 103 páginas  - subir

Detalles

Título
Einführung von computergestützten Dokumentationssystemen in der stationären Suchtkrankenhilfe am Beispiel von Adaptionseinrichtungen
Universidad
University of Vechta
Calificación
1,3
Autor
Thomas Postel (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
103
No. de catálogo
V65673
ISBN (Ebook)
9783638581868
ISBN (Libro)
9783656797913
Idioma
Alemán
Etiqueta
Einführung Dokumentationssystemen Suchtkrankenhilfe Beispiel Adaptionseinrichtungen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Thomas Postel (Autor), 2006, Einführung von computergestützten Dokumentationssystemen in der stationären Suchtkrankenhilfe am Beispiel von Adaptionseinrichtungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65673
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