Alkibiades in der Komödie


Hausarbeit (Hauptseminar), 2005

16 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die griechische Komödie
2.1 Zur Entshehung der Komödie.
2.2 Wesen und Funktion der alten Komödie
2.3 Aufbau, Aufführungsweise und Dramaturgie

3 Alkibiades in der Komödie
3.1 Alkibiades bei Aristophanes
3.2 Alkibiades bei Eupolis

4 Abschließende Betrachtung

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Alkibiades stellte eine der größten, schönsten und schillernsten Persönlichkeiten der Antike dar - von vielen gehasst und von vielen geliebt. Keiner war so umstritten wie Alkibiades. Schon Fritz Taeger behauptete: „Aber immer noch will in der Forschung der Streit um seine Persönlichkeit und seine geschichtliche Bedeutung, der sich bis auf seine Tage zurückführen lässt, nicht zur Ruhe kommen. Ein seltsamer Zauber ist über ihn gebreitet; und besonders oft hat er gerade die Künstler angezogen, ihn zu deuten, weil die Wissenschaft vor dieser Aufgabe zu versagen schien.“ (vgl. Fritz Taeger, Alkibiades)

Dieses Zitat bringt zum Ausdruck, dass das Thema, Alkibiades in der Komödie eine große Rolle im Seminar gespielt hat. Leider sind viele Quellen zu Alkibiades und seiner Zeit verschollen und deswegen musste sich auf die erhaltenen Komödien gestützt werden. (vgl. Victor Ehrenberg, Aristophanes und das Volk von Athen S.26) Die Komödie bietet einen Einblick in das soziale Leben der Menschen zu dieser Zeit und spielt weiterhin eine große Rolle in der Wirtschafts- und Sozialgeschichte. (vgl. Victor Ehrenberg, Aristophanes und das Volk von Athen S.18)

Aufgrund dieses Faktes, der Komödie als Quelle, soll auf die Erwähnungen von Alkibiades bei Aristophanes und Eupolis näher eingegangen werden. Denn in diesen Stücken wurden immer aktuelle Themen behandelt und man kann erkennen, welche Rolle die Personen zu jener Zeit gespielt haben. (vgl. Victor Ehrenberg, Aristophanes und das Volk von Athen S.28)

Auf Grund dessen wird in der vorliegenden Hausarbeit auf die alte Komödie eingegangen und in Abschnitt 3 wird anhand von Textstellen Alkibiades konkret die Wichtigkeit seiner Zeit versucht zu belegen.

2 Die Griechische Komödie

2.1 Zur Entstehung der Komödie

Die griechische Komödie war ursprünglich ein Bühnenspiel, das im Rahmen der alljährlichen Dionysosfeste in Athen aufgeführt wurde. Ab dem Jahre 486 v. Chr. wurden die Komödien offiziell in das Festprogramm der Dionysien aufgenommen. Ab dem Jahre 442 v. Chr. auch in das der Lenäen.

Das Wort Komödie wird aus dem griechischen Wort „komodía“ abgeleitet. „Komos“ bezeichnet einen Umzug beim Zechgelage, der auch als Gesang nach einem uralten Volksbrauch gesehen wird. Es stellten weiterhin spöttische Gesänge bei den Phallosprozessionen im Dionysoskult dar. Diese Prozession sollte als Ausdruck der phanatasmischen Selbstbeschränkung im dionysischen Rausch als Antithese zum äußeren Leben stehen.

Die Komödie wurde ab dem Jahre 500 v. Chr. durch profane Themen abgelöst, bei denen oftmals nur scheinbare Konflikte dargestellt wurden, um nach Entlarvung der menschlichen Scheinwerte mit heiterer Überlegenheit den Ernst zu vermitteln. Es begann somit, dass ab dem Jahre 486 v. Chr. der Wettkampf eingeführt wurde, in dem immer 5 Komödien gegeneinander antraten. Nachdem die Stücke durch ihre offizielle Anerkennung zu großem Ruhm gelangten, wurde diese in Büchern verbreitet. Mit dem Ende der Demokratie um 400 v. Chr. änderte sich die Komödie stark. Der Chor und seine Kritik verloren ihre Bedeutung und verschwanden fast gänzlich. Es traten nun die Schauspieler zunehmend in den Vordergrund. (vgl. Heinz Kindermann, Theatergeschichte Europas, Bd.1: Das Theater der Antike und des Mittelalters)

[...]

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Alkibiades in der Komödie
Hochschule
Universität Leipzig  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Hauptseminar
Note
2,3
Autor
Jahr
2005
Seiten
16
Katalognummer
V65680
ISBN (eBook)
9783638581936
ISBN (Buch)
9783656563921
Dateigröße
522 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Alkibiades, Komödie, Hauptseminar
Arbeit zitieren
Jan Griesbach (Autor), 2005, Alkibiades in der Komödie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65680

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