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Blockpraktikum Geschichte

Title: Blockpraktikum Geschichte

Internship Report , 2006 , 20 Pages , Grade: bestanden

Autor:in: Jan Griesbach (Author)

Didactics - History
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Summary Excerpt Details

Die erste Praktikumswoche dient für mich zur Hospitation in den Klassen 6 und 9. Dabei lerne ich die Klassen näher kennen und kann mir somit einen ersten Eindruck über die Klassenstärke, Verhalten der Schüler, dem Interesse der Schüler verschaffen sowie die didaktischen Fähigkeiten der Lehrerin beobachten. Hierbei liegt meine Konzentration auf den Klassen von Frau Waurig (Geschichtslehrerin Klasse 6 und 9) sowie der Klassen vom Schulleiter Herr Janik, da ich in diesen Klassen in den restlichen beiden Praktikumswochen unterrichte. Die Klasse 6a ist mit einer Klassenstärke von 20 Schülern und Schülerinnen durchschnittlich besetzt. Das allgemeine Wissens- und Lernniveau ist befriedigend. Es gibt mehrere gute Schüler, die sich oft am Unterrichtsgeschehen beteiligen und auch sonst die Zusammenhänge schnell verstehen. Der Rest der Klasse ist auch motiviert, kann aber meist dem neuen Lernstoff nicht sofort folgen. Leichte Lern- und Verständnisprobleme zeigen sich bei 3 Schülern bzw. Spätaussiedlern. Dabei ist einer der 3 Schüler sehr motiviert und versucht immer gut mit zu arbeiten sowie sich am Unterricht zu beteiligen. Die anderen beiden Schüler hingegen zeigen leider nicht sehr große Lernbereitschaft. Weiterhin wird bei der Hospitation deutlich, dass einige Schüler Probleme beim Lesen und Verstehen von Texten aufweisen. Im Allgemeinen ist der Unterricht der Klasse 6 durch eine sehr gute Disziplin gekennzeichnet, bis auf einzelne Störungen die aber von Frau Waurig meist schnell abgestellt werden.
In der Klasse 9b wird eine Klassenstärke von 30 Schülern und Schülerinnen erreicht. Trotz einer sehr hohen Klassenstärke, kann ein gutes Verhalten sowie eine gute Lernbereitschaft beobachtet werden. Die Lehrerin hat in dieser Klasse die wenigsten Schwierigkeiten, ihren geplanten Unterricht durchzuführen und die jeweiligen Stundenziele zu erreichen. Des Weiteren ist in dieser Klasse das höchste Leistungspotential insgesamt zu beobachten. Allerdings kann keine nennenswerte Motivation verspürt werden, da die Schüler und Schülerinnen nur das Nötigste für das Fach Geschichte aufbringen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Zur Hospitation und der Situation vor dem Unterrichten

2. Planung der Unterrichtseinheiten

2.1 Planung und Durchführung der 2 Unterrichtsstunden in der 9b

2.1.1 Das Thema der 1. Stunde - „Die Novemberevolution von 1918“

2.1.2 Das Thema der 2. Stunde – „Die Weimarer Verfassung“

2.2 Planung und Durchführung der 5 Unterrichtsstunden in der Klasse 6a

2.2.1 Das Thema der 1. Stunde – „Die Entwicklung des Christentums im Römischen Reich“

2.2.2 Das Thema der 2. Stunde - „Die Völkerwanderung“

2.2.3 Das Thema der 3. Stunde - „Die Entstehung des Frankenreiches“

2.2.4 Das Thema der 4. Stunde - „Die Bauern im Mittelalter“

2.2.5 Das Thema der 5. Stunde – „Leben in der Grundherrschaft sowie das Lehnswesen“

3. Planung, Durchführung und Auswertung der 2 Einzelstunden in der 6a

3.1 Thema der 4. Stunde - „Die Bauern und ihr Leben im Mittelalter“

3.1.1 Einordnung der 4. Stunde in die Unterrichtsreihe

3.1.2 Lernziele der 4. Stunde

3.1.3 Medien und Sozialformen der 4. Stunde

3.1.4 Didaktisch- methodischer Kommentar zur 4. Stunde

3.1.5 Geplanter Unterrichtsverlauf (Verlaufsskizze) zur 4. Stunde

3.1.6 Medien der 4. Stunde (Folien, Tafelbild usw.)

3.1.7 Auswertung der 4. Stunde

3.2 Thema der 5.Stunde: „Die Bauern und ihre Herren - Leben in der Grundherrschaft“

3.2.1 Einordnung der 5. Stunde in die Unterrichtsreihe

3.2.2 Lernziele der 5. Stunde

3.2.3 Medien und Sozialformen der 5.Stunde

3.2.4 Didaktisch- methodischer Kommentar zur 5.Stunde

3.2.5 Geplanter Unterrichtsverlauf (Verlaufsskizze) zur 5. Stunde

3.2.6 Medien der 5. Stunde (Folien, Tafelbild usw.)

3.2.7 Auswertung der 5. Stunde

4. Reflexionsbericht

4.1 Wie erfolgt die Motivierung/der Einstieg für das Fach Geschichte?

4.2 Welche Rolle spielt die Lehrerpersönlichkeit?

4.3 Das Schülerverhalten im Geschichtsunterricht zu verschiedenen Tageszeiten

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Praktikumsmappe dokumentiert die didaktische Planung und Durchführung von Geschichtsstunden an einer Mittelschule. Das primäre Ziel ist die Reflexion über den eigenen Unterrichtseinsatz unter Berücksichtigung von Lernvoraussetzungen, didaktischen Methoden und dem Schülerverhalten in verschiedenen Altersstufen.

  • Hospitation und Analyse von Lernvoraussetzungen in verschiedenen Schulklassen.
  • Strukturelle Planung von Unterrichtseinheiten zu geschichtlichen Epochen (Mittelalter bis 20. Jahrhundert).
  • Anwendung didaktischer Methoden wie Lehrervortrag, Unterrichtsgespräch und Stillarbeit.
  • Reflexion über die Rolle der Lehrerpersönlichkeit und Motivationsstrategien.
  • Einfluss der Tageszeit und des Schüleralters auf das Lernverhalten und die Disziplin.

Auszug aus dem Buch

4.3 Das Schülerverhalten im Geschichtsunterricht zu verschiedenen Tageszeiten

Wie ich im gesamten Blockpraktikum beobachten konnte, nahm das Schülerverhalten mit Fortschreiten der Stunden stetig in Disziplin und Aufmerksamkeit und Mitarbeit ab. Während die Schüler in den ersten zwei Stunden noch leicht zu motivieren waren bzw. zum Lernen animiert werden konnten, nahm die Disziplin besonders nach der Hofpause (11:10 - 11:35 Uhr) stark ab. Dies konnte besonders in den Klassen 5 und 6, die die Hofpause zum „Austoben“ benötigen, festgestellt werden. Wenn die Hofpause wegen schlechtem Wetters (starker Schneefall) ausfallen musste, waren die Kinder in der darauffolgenden Stunde noch unruhiger als bei der Hofpause.

Weiterhin konnte beobachtet werden, dass die Schüler in der 1. Stunde oftmals noch nicht sehr konzentriert waren und sich somit nicht 100%ig auf den Unterricht in Mitarbeit und Aufnahmefähigkeit konzentrieren konnten. Der Lehrer muss bei seiner Stundenplanung immer den Faktor Tageszeit berücksichtigen, denn es gibt große Unterschiede beim Lernen und der Aufnahmefähigkeit der einzelnen Schüler. So kann bspw. in einer Stunde montags um 9:00 Uhr mehr Unterrichtsstoff erreicht werden, als zum Beispiel freitags in der 5. Stunde, in der die Aufmerksamkeit und Lernbereitschaft stark abnehmen. Wenn dies der Lehrer berücksichtigen würde, würde dies weniger zu nicht geschafften Unterrichtsstoffen führen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zur Hospitation und der Situation vor dem Unterrichten: Darstellung der Beobachtungen zur Klassenstärke, Motivation und Lernbereitschaft in den Klassen 6 und 9 während der ersten Praktikumswoche.

2. Planung der Unterrichtseinheiten: Übersicht und inhaltliche Kurzbeschreibung der geplanten Unterrichtsstunden zur Geschichte des 20. Jahrhunderts sowie zur mittelalterlichen Geschichte.

3. Planung, Durchführung und Auswertung der 2 Einzelstunden in der 6a: Detaillierte didaktische Ausarbeitung und Reflexion zweier spezifischer Stunden zum Thema Bauern im Mittelalter und Grundherrschaft.

4. Reflexionsbericht: Theoretisch fundierte Reflexion über Motivationsmethoden, die Bedeutung der Lehrerpersönlichkeit und die Auswirkungen von Tageszeiten auf das Verhalten der Schüler.

Schlüsselwörter

Blockpraktikum, Geschichtsdidaktik, Unterrichtsplanung, Grundherrschaft, Mittelalter, Lehrerpersönlichkeit, Unterrichtsmethoden, Lernziele, Hospitation, Schülerverhalten, Motivation, Tageszeit, Lehnswesen, Didaktik, Mittelschule

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit stellt eine Praktikumsmappe eines Lehramtsstudierenden für das Fach Geschichte dar, in der die Planung, Durchführung und Reflexion von Unterrichtsstunden an einer Mittelschule dokumentiert werden.

Welche Themenfelder werden in den Geschichtsstunden abgedeckt?

Die behandelten Themen reichen vom 20. Jahrhundert (Novemberevolution, Weimarer Verfassung) bis hin zur mittelalterlichen Geschichte (Christentum im Römischen Reich, Völkerwanderung, Frankenreich, Grundherrschaft).

Was ist das primäre Ziel der Dokumentation?

Das Hauptziel ist die methodisch-didaktische Vorbereitung und anschließende kritische Auswertung des eigenen Unterrichts, um Lernfortschritte und Verhaltensmuster der Schüler besser zu verstehen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Der Autor stützt seine Reflexionen auf fachdidaktische Literatur (z. B. von Michael Sauer und Hilke Günther-Arndt) sowie auf systematische Beobachtungsprotokolle des eigenen Unterrichts.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die konkrete Planung der Unterrichtseinheiten, die detaillierte didaktische Kommentierung der 4. und 5. Stunde der Klasse 6a sowie einen reflexiven Teil über den Unterrichtsalltag.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Unterrichtsplanung, Geschichtsdidaktik, Grundherrschaft, Motivation und Lehrerpersönlichkeit.

Wie geht der Autor mit der Disziplin in der 6a um?

Der Autor beobachtet Disziplinschwierigkeiten und versucht diese durch den Einsatz abwechslungsreicher Sozialformen wie Einzelarbeit und Unterrichtsgespräche zu steuern, wobei er explizit den Zeitfaktor bei der Planung berücksichtigt.

Welche Erkenntnis gewinnt der Autor bezüglich der Tageszeit?

Der Autor stellt fest, dass die Konzentrationsfähigkeit der Schüler stark von der Tageszeit abhängt und empfiehlt, den Unterrichtsstoff und die Methoden bei der Planung sensibel auf diese Schwankungen abzustimmen.

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Details

Title
Blockpraktikum Geschichte
College
University of Leipzig  (Historisches Seminar)
Course
Hauptseminar
Grade
bestanden
Author
Jan Griesbach (Author)
Publication Year
2006
Pages
20
Catalog Number
V65687
ISBN (eBook)
9783638587594
Language
German
Tags
Blockpraktikum Geschichte Hauptseminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Griesbach (Author), 2006, Blockpraktikum Geschichte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65687
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